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Deus
Ich finde schon, dass Vio mit dem recht hat, wenn er meint, dass letzlich das Gute immer überwiegt.
Ich habe mich mal lange über dieses Thema mit meiner besten Freundin unterhalten, und wir beide sind zu dem Schluss gekommen, dass es sich immer lohnt, zu geben.
Wer ständig gibt, der wird auch nehmen können
Betrachten wir diesen Satz mal genauer, hinterleuchten wir mal die oberflächliche Aussage:
Es geht nicht darum, zu geben, um im Austausch dafür was zu erhalten. Nein, es geht um viel mehr, es geht um eine innere Einstellung. Menschen, die geben, sind von Natur aus großzügig, offen und weniger auf nur sich selbst gerichtet, sondern sehen sich eher als ein Wesen von vielen. Und deshalb sind sie so, dass sie geben können. Sie teilen gerne, nicht nur materialle Güter sondern auch sich selbst und ihre Aufmerksamkeit. Und dafür bekommen sich auch immer was zurück.
Menschen, die geben können, sind zufriedener mit sich und der Welt als solche, die immer nur was wollen und sich so fühlen, als ob sie immer zu kurz kommen würden. Und diese Zufriedenheit ist allein schon soviel wert und wirkt so auf andere, dass immer irgendwas zurückkommt, und sei es nur ein Lächeln, Sympathie und Anerkennung.
Und wißt ihr: für meine Zufriedenheit lasse ich es mir auch mal gefallen, mich ausnehmen zu lassen.
Allerdings habe ich auch inzwischen gelernt, mal Nein zu sagen, wenn es zuviel wird und offensichtlich, dass es nur auf einseitiges Geben hinausgeht.
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