@Muhrray
Wenn deine Taten für dich einer moralisch-ethischen Überprüfung standhalten, hast du dir gar nichts vorzuwerfen. In dem Fall würde ich sagen: Scheiß auf die Meinung der Betreuer. Deren Reaktion und Meinung gründet sich doch nur auf unvollständige Information. Wenn du ein gutes Gefühl dabei hattest, diesem Menschen zu helfen, dann ist es klartextmäßig einfach wurschtegal, was andere davon halten.
Und zu diesem Bla mit den Konsequenzen: Wenn sie sich wirklich an deinen Chef wenden, wird der hoffentlich auch deine Sicht der Dinge kennenlernen wollen. Wenn es überhaupt dazu kommt, meistens ist es eh nur Geschwafel.

@Vio
Hm... dieses Bild mit dem "Alles kommt wieder zurück, was man an guten Taten vollbracht hat" teile ich nicht in vollem Umfang. Das geht mir zu sehr in Richtung Jüngstes Gericht, wo man die Abrechung für gute und schlechte Taten präsentiert bekommt.
Ich glaube, dass man gute Taten auch aus innerem Antrieb tun kann. Man hat doch in diesem Moment eine Art innere Befriedigung, dass man hilft. Man tut es, weil man sich gerade danach fühlt, jemandem zu helfen. Und nicht, weil man sich von irgend einer Seite eine Belohung erhofft, die womöglich niemals kommen wird. Allein der Akt der Hilfe ist Belohnung genug.
Ich hoffe, du kannst das nachvollziehen.