Zitat Zitat von Ranmaru-kun
Eher kurz als Geschichte, was?
Tjaha, mein Deutschlehrer meinte einmal, ich sei ein Minimalist. Das trifft es wohl ganz gut.
Zitat Zitat von Ranmaru-kun
Tautologie. Ich würde entweder die Landstreicher oder die Obdachlosen weglassen und nur zwei Elemente erwähnen oder noch etwas drittes anderes hinzufügen.
Na ja, Landstreicher und Obdachlose sind nicht wirklich das Gleiche, aber du hast recht - der Unterschied ist fließend. Da überleg ich mir noch etwas.
Zitat Zitat von Ranmaru-kun
Da würde ich ein Semikolon nach "lauter" setzen, um den zweiten Teil klarer abzutrennen.
Akzeptiert.
Zitat Zitat von Ranmaru-kun
Hier kommt kein Komma, da es keine Aufzählung ist. Du willst ja sagen, daß ihre dunklen Haare schulterlang sind und nicht, daß sie schulterlange Haare und dazu noch dunkle Haare hat.
Auch hier stimme ich zu.
Zitat Zitat von Ranmaru-kun
Regel Nr. 1: Show, don't tell. Du erzählst dem Leser etwas, daß er viel lieber selber für sich entscheiden würde. Auch wenn es nur die Gedanken Deines Protagonisten sind, wäre eine rhetorische Frage hier besser.
"Warum fährt sie so weit weg, flüchtet sie etwa vor etwas?"
Und das kannst Du dann auch geschickt in den nächsten Satz mit einweben.
Mmmh, darüber kann man sich streiten. Mein Satz nimmt nicht wirklich etwas vorweg. Der Leser sollte bis dahin eigentlich zu dem gleichen Schluss gekommen sein und ich lege ja auch keine erzählte Tatsache auf den Tisch, sondern lasse den Protagonisten nur eine Vermutung äußern. Bin mir nicht sicher, ob da dein Vorschlag besser ist. Werde ich mir noch einmal angucken.
Zitat Zitat von Ranmaru-kun
Komma fehlt. "Es ist sinnlos, auf eine Antwort..."
Jo, auch wenn's - wie weiter oben erwähnt - kein Muss ist.

Um noch einmal auf die Intention zurückzukommen: Da wollte ich unter Anderem zum Nachdenken anregen, warum wir Menschen ignorieren, die unsere Hilfe brauchen. Die Situation ist bewusst überzogen dargestellt, aber mal ehrlich: Wer von uns würde nicht so handeln wie der Protagonist?