Genau so stelle ich es mir auch vor. Ich mein, im Schlaf hat man kein Bewusstsein, man kann gar nichts machen. Man ist einfach nicht existent. Aber genau dieses "Nichts" macht mir Angst.Zitat von Yuna
Als ich vielleicht 8, 9 oder 10 war, lief mal ein Film im TV. Jedenfalls ging es da um einen Mord. Irgendwie machte es bei mir während dem schauen irgendwie "klick". Jedenfalls begann ich da, über den Tod und was danach sein könnte, nach zu denken und geriet zunehmend in regelrechte Panik Attacken. Wochenlang konnte ich z.B. kaum mehr was im TV schauen, was irgendwie düster war, oder mich nur im Entferntesten an den Tod erinnert hat. Geschweige denn ruhig schlafen. Erst langsam und mit viel Zeit kam ich da wieder raus. Jedoch kommt es immer wieder vor, das ich den Panik Attacken Verfalle und ich mich da nur mit viel Ablenkung wieder raus reißen kann.
Ein weiterer Aspekt ist das Endgültige am Tod. Man kann nichts dagegen tun, man ist hilflos. Sicher ist der Tod notwendig. Eigentlich überlebensnotwendig. Wenn schließlich kein Lebewesen mehr sterben würde, gäbe es keinen Platz für neue. Auch dient der Tod des einen dem Überleben des anderen (Pflanze => Pflanzenfresser => Fleischfresser etc.).
Im Fall von meinem Opa (er ist ca. 86 Jahre alt geworden, meine anderen Großeltern waren schon gestorben, wo ich noch nicht geboren, oder noch zu klein war), fand ich es irgendwo auch als eine Art Erlösung vom Leben für ihn, als er starb. Er konnte ohne fremde Hilfe gar nicht mehr Leben und schien mir immer in einen Art Trance Zustand zu sein und bekam nur noch wenig mit. Nachdem er ausgerutscht und auf den Kopf gefallen war und im Krankenhaus auch noch mit einer Lungenentzündung zu kämpfen hatte, war fast alles aus. Er saß bei einem Besuch nur noch in seinen Rollstuhl und wimmerte. Es war einfach schrecklich mit anzusehen, wie ein geliebter Mensch leiden musste. Auch muss ich sagen, das ich ihn mir immer wieder in den letzten 8 Jahren noch mal am leben gewünscht hätte. Einfach um etwas von ihn zu erfahren, zu lernen, denn vorher hab ich ihn nicht so zu schätzen gewusst, wie er es verdient hätte.
@noRkia
Es ist schwachsinnig, alle Religionen in einen Topf zu werfen. Wann hat man z.B. im Buddhismus Hexenverbrennungen oder sonstiges verlangt?
Allgemein finde ich Religionen schon überaus sinnvoll. Auch wenn, vor allem beim Christentum, die Lehren zunehmend von Leuten, die nur Macht und Geld interessierte, ausgenutzt wurden.
Religionen bestehen schon fast so lange, wie es den „intelligenten Menschen“ gibt. Früher konnte man sich eben nicht alles erklären und man versucht mit Götterbildern einen Grund nennen zu können.
Der Tod fällt auch in diese Sparte. Man weiß nicht was passiert, man hat Angst und so kommen eben bestimmte Vorstellungen zustanden, was nach dem Tod passieren könnte.
Mir gefällt die Vorstellung, in irgendeiner Form immer wiedergeboren zu werden. Ganz einfach deshalb, weil man so dem "Nichts" und in gewisser Weise auch dem "Endgültigen" entgehen könnte.
Man hat ja auch schon über verschiedene Leute berichtet, die kurzzeitig Tod waren. Die einen sahen ein Weises Licht, andere Fragmente ihres Lebens.
Wieder andere behaupten wiedergeboren worden zu sein und können sogar Einzelheiten aus dem ihren früheren Leben nennen, die nach einstigen Verwarnten sogar als wahr eingestuft wurden.
Inwiefern man solchen Meldungen glauben schenken darf... wer weiß.
Sicher weiß man es nur, was passiert, wenn es soweit ist.
Selbstmord. Ich muss zugeben, dass ich in meinem Leben schon einpaar Mal dran gedacht hab. Es gibt einfach bestimmte Situationen, wo man einfach keinen Sinn mehr sieht. Erst bestimmte, kleine, aber wichtige Erlebnisse können einen wieder aufheitern.
Jedoch wär ich wohl zu feige, so etwas zu tun, außer es scheint etwas zu sein, das man nicht doch irgendwie abwenden/bekämpfen könnte. Doch das ist in erster Linie Situationsbedingt.
Was ich jedoch falsch finde, ist, dass man viele Selbstmörder, die ihren Selbstmordversuch überlebt haben, in die Klapse steckt. Ich mein, nur weil sie selbst nicht mit ihren Leben klar kommen, sind sie nicht gleich verrückt. Sie haben es aufgegeben, dass ihnen etwas Positives passieren könnte. Wie sollte man ihnen in einer Klapse zeigen, dass es durchaus noch Alternativen gibt, abgeschottet von der Welt, eingesperrt und auf Drogen gesetzt?
Man lebt, man stirbt. Man verliert alles, was man hatte. Im Prinzip ist jede Anstrengung, jede Mühe umsonst.
Auf dein einen Seite sollte man sich das klar machen, denn das was man macht, zählt zumindest im Leben und wenn man sich den Tod an sich eher bewusst ist, ist es vielleicht auch möglich intensiver zu Leben. Es wird einen bewusst, wie sinnlos manche Dinge sind. Die Zeit, die man dafür aufwendet, hätte man auch sinnvoller investieren können etc.
Stimmt auch so...Zitat von Yuna

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