Zitat Zitat von Jason
wenn ich mir diese betroffenen länder da in asien jeden tag in den nachrichten anschauen muss, schalt ich gleich um
Wenn du länger zugesehen hättes, hättes du mitgerkiegt, das diese Gebiete "naher Osten" heißen
Egal, war nich sehr ernst gemeint.

Tja... mit nem schlechten Witz in das Thema Tod einsteigen...

Also an sich mach ich mir wenig Gedanken drüber, jedenfalls nicht mehr. Damit hab ich mich vor 2 oder 3 Jahren schon auseinandergesetzt und die Meinung, die sich dabei geprägt hat, vertrete ich noch heute.
Abhängig davon, welcher Religion man angehört, sagt der eine das es das Ende des Lebens ist, andere sage, der Beginn eines Neuen. Dennoch sehe ich das alles nicht als eine Glaubensfrage. Jeder hat eine eigene Einstellung zum Tod, und auch wenn der eine dann sagt dass danach noch was kommt oder nicht, eigentlich beschäftigt man sich nur mit dem Eintreffen des Todes und nicht damit, was danach kommt. Zumindest denke ich das.
Wenn jemand stirbt, trauert man einen Tag um ihn, und das ist auch nur gerecht. Jeder der stirbt, hat sein Leben abgeschlossen, und verdient, das man ihm gedenkt, egal für wie lange. Es geht nicht darum, wie lange man trauert, um zu zeigen wie sehr man die Person geliebt oder gemocht hat. Selbst eine Sekunde ist so wertvoll wie ein ganzer Tag.

Ich jedenfalls nehme den Tod ernst, aber sehe ihn als festen Bestandteil des Lebens. Der beste Beweis dafür, das jeder Mensch glech ist. Und am Ende spielt es auch keine Rolle mehr, wie die Person war, was sie getan hat, oder was sie gelassen hat, oder was sie gesagt hat. Ich trauere aber nicht lange um eine verstorbene Person. Ich verabschiede mich, und lebe mein Leben weiter, stets in der Gewissheit, das ich selbst eines Tages dran glauben muss. Wer vor dem Tod die Augen verschliest, ihn nicht akzeptieren kann, oder ihn herbeiführt, hat einfach nichts gelernt. Auch die, die sich einfach sagen na und?, sind da nicht besser.

Was Selbstmörder angeht... sicher, jeder der sich sowas antut, hat es sicher nich ohne Grund getan, oder war vielleicht wirklich in einer aussichtslosen Situation, aber wehr sich selbs umbringt, zeigt, das er das Leben nich wirklich verdient hat. Ob man es nun als Geschenk ansieht, oder als Prüfung, oder sonswas, es selbst zu beenden ist feige.
Wer mir sagen will "vielleicht komms du mal in eine Situation..." dem sag ich gleich, das ich schon in einer solchen Situation war. Ich habe für Selbsmöder wenig Verständniss.