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Aber wenn ich einen Autor schlecht finde, dann finde ich ihn schlecht. Dann können noch so viele Literaturkritiker kommen und mir in hochgestochenen Sätzen klarzumachen versuchen, dass dieses Werk ja eigentlich das Werk eines Genies ist und ich das nur nicht kapiert habe... Ich werde es ihnen deshalb noch lange nicht glauben.
ist wie bei der malerei. wenn einem was nicht gefällt versteht man es angeblich einfach nur nicht
ich bin allerdings der meinung, dass man sich, auch wenn man sich nicht auskennt, ein urteil bilden kann. zumindest im bereich des künstlerischen, weil es eben so subjektiv ist. ob es nun ist, weil einem der stil im generellen nicht gefällt oder weil man die umsetzung nicht mag ist egal: die eigene meinung zählt, egal wie "überagend" und "künstlerisch wertvoll" das werk denn nun sein mag

na ja, auch wenn ich viele der klassiker aus dem schulunterricht nicht mag, bin ich bei manchen doch froh, dass ich von ihnen gehört hab.
thomas mann zum beispiel. ich mag seinen stil einfach nicht. die person an sich mag ich auch nicht. aber immerhin kann man einiges von ihm lernen (oder zumindest die restlichen schriftsteller aus der familie besser verstehen)


und jetzt wieder zu den auoren:
anne rice. hab ihre vampir saga bis zu nem bestimmten punkt gelesen. die ersten drei bücher waren einfach genau. leider verdirbt sie es sich mit dem leser (=mir, viele denken ja anders), weil sie lestat so unsympathisch macht und sich generell dauernd wiederholt (so schön, so liebe, so scheiße alles). aber die frau hat immerhin ideen. sie verbrät sie nur leider schon in den ersten bänden. mit memnoch hat sie noch einen geniestreich geschaffen (zumindest der teil, den memnoch erzählt, der rest scheint ein lückenfüller zu sein