Naja ... Es gibt viele Leute, die sofort alles beiseite legen, was ihnen nicht gefällt, bzw. was ihnen möglicherweise nicht gefällt (manchmal liebt man die Dinge eben erst auf den zweiten Blick). Aber es geht ja darum, ob man schon einmal Bücher gelesen (oder zumindest bis zur Hälfte gelesen) hat, die einem nicht so richtig gefallen haben. Da geht es gar nicht um diese Schul-Hassbücher, die man in vielen Fällen allein deswegen hasst, weil man sie lesen muss (also gegen den freien Lesenwillen). Und wenn man ein Buch weglegt, das einem nicht gefallen hat, hat man in den meisten Fällen ja trotzdem eine Meinung dazu, warum es einem nicht gefallen hat.Zitat von Xelll
Ich persönlich finde z.B. die Bücher von Wolfgang Hohlbein schrecklich. Die Ideen sind schlecht (und die besseren sind geklaut), sein Schreibstil ist vielleicht nicht gerade der schlimmste, sondern eigentlich ganz okay, aber eben... wie soll ich es ausdrücken?... Er schreibt so, wie man es auch lernen könnte -bei ihm verkommt das Schreiben zu einem puren Handwerk. Lahm. Was mich aber am meisten stört, ist das Verhalten der Leute in seinen Romanen: meistens unlogisch und total idiotisch. Seine Charaktere haben keine Seele, keine echte Persönlichkeit. Meistens nerven sie einfach nur. Und wenn nicht gerade der Hauptcharakter nervt, dann versucht er sicher jemanden zu beschützen, den man am liebsten tot sehen würde. Und der Ausgang der Stories ist meistens ohnehin ziemlich vorhersehbar.
Ann Rice mag ich auch nicht. Sie schreibt a) immer dasselbe und b) langweilig. Ich verstehe gar nicht, wieso so viele Leute sie mögen. Ich meine, okay, wenn man auf das Vampirgenre scharf ist, gibt es kaum einen Autor, auf den man ausweichen könnte. Aber bevor ich mir ihre Romane antue, lese ich lieber überhaupt nichts über Vampire...





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