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Thema: Eine kleine Diskussion: Was ein Spiel haben muss

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat
    Atmosphäre oder Gameplay können manchmal über eine schwächere Story hinwegtäuschen, genauso wie Schwächen in den beiden Bereichen eine gute Story untergraben können. Wobei man auch immer sagen muss, dass die Qualität einer Story rein subjektiv ist ( damit meine ich nicht die Art wie sie erzählt wird).
    Zitat Zitat
    Naja, ich denke schon das man am Ende oder auch am Anfang schon sagen kann ob eine Story gut oder schlecht ist. Man kann natürlich bestimmte Dinge lieben und hassen, und trotzdem kanns ie gut und schlechts ein, ob man es liebt oder hasst.
    So hab ich das nicht gemeint. Ich meine wenn man mal die Erzähltechnik - also der rüberbringen - ausser acht lässt kann man nur für sich selber bestimmen ob ein Plot gut oder schlecht ist und das also nicht verallgemeinern.

  2. #2
    hi ^^hab zwar nicht alles gelesen, was ihr so schreibt (nur überflogen), aber für mich sind das wichtigste die story und die Charaktere. (ich glaub, die charas wurden kaum erwähnt..)
    ich meine, stellt euch mal ein spiel vor, in dem alle leute ungefähr den selben charakter haben (typischer anfängerfehler ):
    A: Hallo
    B: Hallo
    C: Hallo
    und vergleicht:
    A: Hi
    B: Hallo
    C: Hallööle ^^
    naja, ansonsten.. zur story: ich mag keine geschichten die so aussehen: "ein held, ein mädchen, ein monster. monster entführt mädchen, held macht monster platt".

  3. #3
    Zitat Zitat
    "ein held, ein mädchen, ein monster. monster entführt mädchen, held macht monster platt".
    Naja, sogar diese Geschichte kann man ausreifen. Ganz schlicht betrachtet ist Unterwegs in Düsterburg so ähnlich~ Und wenn ichs mir recht überlege auch mein Spiel hat davon was~ Aber wenns es so langweilig ist wie du es beschreibs haste Recht

  4. #4
    Das Optimum ist wohl eine Symbiose aus Gameplay, Grafik, Sound und Story.
    Aber: es kommt immer auf das Spiel an.
    Es kann sein, dass eine 08/15 Story besser ist als eine tiefgründige. Es kann sein, dass RTP besser ist als Theodore oder M&B.
    Kann sein, dass keine Musik besser ist als ein aufwendiger orchestraler Soundtrack.

    Es muss zum Spiel passen. Ein Spiel definiert sich in erster Linie durch das Gameplay. Es muss zum Gameplay passen.

    Ohne gutes Gameplay können die anderen Bereiche einmalig sein, als Spiel kann das Projekt dann dennoch nicht überzeugen.
    Screen- und Storyvorstellungen zeigen uns also nur unwesentliche Bestandteile des Spiels.

  5. #5
    Zitat Zitat von Ryo Saeba 1000
    [...]
    Es kann sein, dass eine 08/15 Story besser ist als eine tiefgründige.[...]
    Hä?
    xD

  6. #6
    Letzten Endes sind es immer wieder diegleichen Schlagworte, die in die Diskussion geworfen werden:
    - Gameplay
    - Story
    - Atmo
    - Technik

    Ein Punkt wird IMHO immer vernachlässigt, oder vergessen... "Dramaturgie" - Kann sein, dass sich dieser Punkt aus Gameplay, Story und Atmo zusammensetzt, aber es gibt nur wenige Spiele, bei denen ich den Eindruck habe, dass sich der/die Macher darum wirklich Gedanken gemacht haben - dabei ist es in allen anderen narrativen Medien das A und O.

  7. #7
    Ich finde, dass es in einen Spiel gute, dazugehörende Charas geben muss.
    z.B. sähe es doch doof aus, wenn Alex in UiD mitmacht, oder?!?
    Das passt nicht.

  8. #8
    Zitat Zitat
    Ist die Story von Vampires Dawn etwa schlecht/kommt sie schlecht rüber nur weil das Spiel einiges an Handlungsfreiheit und verschiedenen Möglichkeiten zum Durchspielen bietet?
    Wenn man das erstemal die Weltkarte erkunden kann, kommt man sich schon ziemlich verloren vor.

    Zitat Zitat
    Bei Vampires Dawn wirst Du nie wissen, welches Ende der Schreiber wirklich vorgesehen hat. Es gibt kein richtiges Ende, nur mehrere Möglichkeiten. Du kannst keinem Dritten erzählen, wie die Geschichte aufhört, denn keiner weiß es -- unter Umständen nicht einmal der Autor.
    Doch, bei VD weiß man es dank VD2 schon...

    Zitat Zitat
    Ja, ich finde es auch besser wenn es ein klares Ende gibt ohne Zweifel ob es auch das RICHTIGE Ende ist, denn ich wollte beime rsten mal nicht das Valnar ein böser Vampir wird oder das er so gut ist und sich tötet. Nö, ich wollte alaine und ich habs bis heute nicht geschafft^^
    Kleiner Tipp: Möglichst selten fliehen...

    Zitat Zitat
    Ich finde, dass es in einen Spiel gute, dazugehörende Charas geben muss.
    z.B. sähe es doch doof aus, wenn Alex in UiD mitmacht, oder?!?
    Das passt nicht.
    Roncarlo?
    Zwei Leben?

  9. #9
    Zitat Zitat von Liferipper
    Roncarlo?Zwei Leben?
    ja, der sieht da ****** aus, und nein, er ist Chizophren
    Vergleich den mal mit Grandy...der sieht um längen besser aus..., was dann ja auch besser zum Spiel passt.

  10. #10
    Man sollte in der „heutigen“ Szene, von den gängigen Chipset- und Charset-Stilen wie Mac & Blue oder SoM (der in letzter Zeit richtig ausgesaugt wird o_O) runterkommen, zumindest seh ich das so. Ich will einfach nicht immer die gleichen Chips und Chars sehen, mal sieht man Editiertes, aber das hält in den meisten Spielen nicht bis zum Ende durch, was ich persönlich sehr bedauerlich finde.

    Was ich mir für die Zukunft wünsche würde, wäre mehr Kreativität. Mal eine andere Spielidee, vielleicht ein anderer Grafik-Stil, wie wär´s mal mit Retro Grafiken à la Lucas Arts oder etwas modernes, wie Cel Shading (wie z.B. in Wild Hunter oder Fatal Hunter), einfach mal was neues.
    Das bedeutet aber gleichzeitig mehr Arbeit für die Ersteller der Spiele, und das wird viele davon abhalten neue Spieleideen, Grafik-Stile, etc. zu entwickeln, es letztendlich in die Tat umzusetzen und ihr Spiel der Szene zu präsentieren.

    Mittlerweile gibt es so viele Möglichkeiten, der RPG Maker XP ist vor geraumer Zeit erschienen und wird so gut wie gar nicht in Deutschland benutzt. Dabei bietet er so viele neue Möglichkeiten wie z.B. Isometrie, ein Hauptgrund, zumindest für mich, den RPG Maker XP zu benutzen.
    Aber auch hier das Problem, es gibt keine anständigen Ressourcen, wieder ein Grund wieso bis jetzt kein isometrischen Spiel erschienen oder vorgestellt worden ist.

    Die Maker sollten offener für Kritik werden, auch wenn es mal negative Kritik gibt, sollte man sie sich ans Herz nehmen und darauf eingehen, da man durch sinnvoll ausgeführte Kritik der Community doch einiges lernen und verbessern kann.

    Nun gut, ich bin etwas vom Thema abgewichen, aber es macht deutlich, dass die Szene heutzutage mehr Kreativität und Offenheit braucht, um neue Ideen ans Tageslicht zu befördern und diese in ihr Endprodukt, das Spiel, einfließen zu lassen.

    Geändert von Dankius (31.07.2005 um 19:10 Uhr)

  11. #11
    Zitat Zitat von Dankwart90
    Man sollte in der „heutigen“ Szene, von den gängigen Chipset- und Charset-Stilen wie Mac & Blue oder SoM (der in letzter Zeit richtig ausgesaugt wird o_O) runterkommen, zumindest seh ich das so. Ich will einfach nicht immer die gleichen Chips und Chars sehen, mal sieht man Editiertes, aber das hält in den meisten Spielen nicht bis zum Ende durch, was ich persönlich sehr bedauerlich finde.
    Was sollen die meisten denn sonst machen? So viele guten Stile gibt es nich und selbst machen kann auch nich jeder also wirst du die Sachen wohl noch sehr oft sehen müssen. Allerdings muss ich sagen, dass ich SoM eher selten sehe und ich spiele ne Menge Sachen. In letzter Zeit häufen sicher eher M&B und Theodore.

    Zitat Zitat von Dankwart90
    Mittlerweile gibt es so viele Möglichkeiten, der RPG Maker XP ist vor geraumer Zeit erschienen und wird so gut wie gar nicht in Deutschland benutzt. Dabei bietet er so viele neue Möglichkeiten wie z.B. Isometrie, ein Hauptgrund, zumindest für mich, den RPG Maker XP zu benutzen.
    Aber auch hier das Problem, es gibt keine anständigen Ressourcen, wieder ein Grund wieso bis jetzt kein isometrischen Spiel erschienen oder vorgestellt worden ist.
    Und genaue wegen diesem Ressourcenproblem benutzen ihn wohl auch viele nich. Denn wenn ihn viele benutzen würden würden viele Spiele rauskommen die fast alle gleich aussehen außer jemand macht sich die Mühe neue Sets zu machen.

  12. #12
    Zitat Zitat von Dankwart90
    [...]
    Aber auch hier das Problem, es gibt keine anständigen Ressourcen, wieder ein Grund wieso bis jetzt kein isometrischen Spiel erschienen oder vorgestellt worden ist.
    [...]
    Na ja, so ganz stimmt das nicht.

    http://www.home.no/celvin/bar.JPG
    http://www.home.no/celvin/Prison.JPG
    http://www.home.no/celvin/town.JPG
    http://www.home.no/celvin/town2.JPG

    Unsere ausländischen Kollegen sind dem XP gegenüber wesentlich offener, als wir. Und da gibt es einige abitionierte Projekte, wie Dark Fall zum Beispiel, das sich allerdings noch in einem mehr als frühen Stadium befindet.

    Und um nochmal den Aspekt Dramaturgie aufzugreifen: ich denke, daß die meisten Leute sich über das dramaturgische Moment in ihren Geschichten nicht so den Kopf machen. Allerdings sind das auch die Leute, deren Stories eher dahingeklatscht wirken. Wer sein Hauptaugenmerk auf eben die narrativen Elemente des Spieles richtet und nicht auf die Grafik beispielswiese (wie ich, was auch daran liegen könnte, daß ich grafisch nicht so der Bringer bin ), der wird das aber tun, auch wenn es nie explizit erwähnt wurde.
    Offen gestanden hat es in der RPG-Maker-Szene bisher noch kein Spiel geschafft, mich dahingehend zu überzeugen. Selbst mein absoluter Favorit, A Blurred Line von Lys, ist dramaturgisch eher durchwachsen. Tolle Story, geniale Erzählweise -- ohne Frage -- aber große Gefühle fehlen.
    Die Frage ist, ob man in der heutigen Zeit überhaupt noch in der Lage ist, irgendeine Bindung zu Pixelfiguren aufzubauen, wenn man Grafiken wie Half-Life 2 gewohnt ist. Beantworten kann ich sie nicht.

  13. #13
    Ich denke ein Spiel braucht foldendes:

    -eine abwechslungsreiche Story(mit unvorhersehbaren Wendungen)

    -einige Nebenquests(damit man nicht immer die ganze Zeit den bösen Buben jagen muss )

    -ein paar Minispiele (damit auch die Finger nen bissl angestrengt werden)

    -einige Rätsel in Dungeons (damit auch der Kopf angestrengt wird und wir nicht alle villkommen verblöden )

    -individuelle Charaktere(kann es nicht mal einen Haupthelden geben, dem das Schicksaal anderer Leute am Arsch vorbeigeht und der sich nur um sich kümmert)

    -abwechslungsreiches Mapping(ich will nicht in jeder Stadt die selben Häuser stehen haben und dass jeder Wald gleich ausssieht)

    -gute Atmosphäre(passende Sounds und Backroundmusik, in der Nacht z.B Gillenzirpen und Eulenrufe)

  14. #14
    Das wichtigste bei einem Spiel ist es, den spieler dazu zu bringen, weiterspielen zu wollen.
    Und imo ist es auch das schwierigste.
    Das letzte Spiel, was ich ganz bis zum Ende gespielt habe war, war Calm Falls 2.
    Auch wenn die Story noch so gut ist, normalerweise kommt sie erst zum Ende zum vorschein.
    Die Grafiken sind natürlich wichtig, aber da reicht auch schon Mittelmaß, es muss nicht der super-ober bringer sein.

    Zum Thema riesenmaps:
    So maps nehmen mir oftmals sehr die Motivation, bei Makergames mag ich lieber einen gut geleiteten Eventreichen Spielverlauf, als stundenlang rumzusuchen, wo es den mit der Hauptstory weitergeht.

    Ein Weiteres Frustelement war bei mir auch immer:
    Trainieren müssen.
    Gegner im Vorbeigehen erledigen, das ist ok, aber wie in VD extra um einen Boss zu besiegen gegener zum Kampf provozieren, das nervte.

  15. #15
    Zitat Zitat von Phönix Tear
    Sehe ich dort einen interessanten Charakter mit einer guten Umgebung, die dann auch noch auf den Screens stark variiert lese ich mir schon eher die Story durch als wenn ich da schlecht gemapptes RTP entdecke.
    Man kann so einer Sache vorbeugen, indem man zuerst die Story und später die Screens veröffentlicht. So mache ich es zum Beispiel

    Ich denke, auch wenn jemand das RTP benutzt, kann dabei ein gutes Spiel rauskommen. Es gibt nun mal Leute, die nicht die Zeit haben und Stunden im Internet auf Ressourcensuche zu gehen oder die kein Talent zum selbst zeichnen/rippen/editieren haben.

    Kann es sein, dass du jemand bist der gerne redet?
    In den meisten deiner posts schreibst du nen halben Roman, auch wenn nichts unwesentliches dabei ist und alles zum Großteil stimmt

  16. #16
    Zitat Zitat von hawkeye
    "ein held, ein mädchen, ein monster. monster entführt mädchen, held macht monster platt".
    Ich habe erfahren, dass es bei Geschichten kaum um die Geschichte selbst geht, sondern hauptsächlich um die Erzählweise.

    Mein Lieblingsspiel ist bis heute "Lufia 2"...
    "Ein einfacher Dämonenjäger rettet die Welt vor den Höllenfürsten, die alles kaputt machen"...
    naja, aber die Weise, wie alles erzählt wurde (zumal die Charaktere klasse waren), hat sogar die schlechte grafische Qualität(selbst für Super-Nintendo-Verhältnisse) entschuldigt.

  17. #17
    Ich weiss nicht ob das schon genannt wurde ( Bin grad relativ lesefaul)
    Aber die Charaktere sollten sich nicht nur vom äusseren unterscheiden
    Auch die inneren Stärken und Schwächen sollten bei jedem Charakter grundweg anders sein.
    Was auch beeinhaltet was für einen Charakter "das Böse" Also die Gegnerpartei hat.
    (Schwarzweißmalerei ist grundlegend sch...lecht)
    Jeder Charakter sei er nun auf der Seite des Helden oer eben nicht hat seinen eigenen Intressen und Ziele ( und seien diese sich einen Streichelzoo mit vielen Plüschkaninchen zu kaufen).

  18. #18
    Bitte pushe keine drei bzw vier jahre alten Threads.
    Die Themen sind vergangenheit und verdrängen nur unnötig die aktuelleren.

  19. #19
    Gutes Gameplay, anehmbare Story, im besten Fall etwas packendes, lebendige Charaktere, einen systematischen Aufbau machen für mich ein gutes Spiel aus.
    Diese Sachen sollte es, im allgemeinen haben.
    Wobei sich das natürlich von Genre zu Genre unterescheidet. Ein Horrorspiel sollte sich schon von einem lineraren RPG unterscheiden.
    Das simpelste ist aber: es muss Spielspaß erzeugen. Ohne das geht nichts.


    Zitat Zitat
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  20. #20
    @Stummboy
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