Ich verliere ein paar Worte dazu, da mir mein langer Text gerade flöten gegangen ist.

Zur Diktatur muss man glaube ich kein Wort verlieren, eine, wie ich finde, tödliche Struktur für ein nicht kommerzielles Projekt.

Die Demokratie setzt bei einem größeren Projekt aus, oft interessieren sich die stimmberechtigten Leute nicht für Entscheidung oder wollen sich auch gar nicht mit einmischen, da es ihnen zu viel Aufwand ist. Letztendlich hängt die Entscheidung von ein paar Leuten ob, was in dieser Struktur auch wieder falsch ist. Im nachhinein kommt es dann zur Streitigkeiten, wieso und warum diese Entscheidung gefällt wurde und meistens sind es die Leute, die sich erst enthalten haben.

Die Hierarchie ist nach meinen Erfahrungen für Projekte in den größeren Bereichen unerlässlich. Deine Nachteile die Du aufgeführt hast, werde ich ein wenig kommentieren.

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- problematisch, wenn keiner in die 1.Stufe will ( O_o !??? )
Wer so denkt und diese Einstellung an den Tag legt, der ist in einem großen Projekt meiner Meinung nach sowieso an der falschen Stelle.

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- problematisch: Einteilung der Mitarbeiter in Hierarchien (Wie? Nach welchen Kriterien?)
Ganz einfach nach Abteilungen. Programmierung, News, Tips&Tricks, Verwaltung, Forum, Marketing.

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- eventuell: Neid
Siehe den ersten Punkt.

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- höhere Hierarchien könnten sich zu wichtig nehmen oder die Lust verlieren => Abhängigkeit von höchste Hierarchie
Das Problem tritt leider überall auf, egal in welcher Struktur, man läuft immer Gefahr an einem "Hobby-Projekt" die Lust zu verlieren oder keine Zeit mehr dafür zu haben.

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- Kompetenzgerangel
Hier zeigen mir meine Erfahrungen, lieber zwei Aufteilungen mehr und zwei Leute mehr, die entscheidungsberechtigt sind als zu wenig. Hält man die Abteilungen klein, so müssen die Entscheidungsträger viel mehr Einblick in ihre Gebiete haben, als gibt man nach zwei Leuten die Entscheidungsgewalt. Klare Linien, wer für was zuständig ist, sind natürlich einzuhalten, ansonsten sind wir wieder bei der Demokratie.

In dieser Struktur halte ich es aber trotzdem nach für sinnvoll ein regelmäßiges Meeting zwischen den Entscheidungsträgern abzuhalten um evtl. aufkommende Unstimmigkeiten auszuschließen. Das bewirkt auch, dass die obere Abteilung an einem Strang zieht und es nicht dort anfängt zu zerbrechen, was sich unweigerlich negativ auf die anderen Mitarbeiter auswirken würde.

So, meine paar Worte dazu.