@Juli: Die Fragen kann ich auch mir selbst nur sehr lückenhaft beantworten... Ich glaube auch nicht, dass dies ein Feld ist, auf dem man rein rational argumentieren kann, so dass am Ende die besseren Argumente gewinnen.

Etwas hat nicht einfach an sich Wert, sondern dadurch, dass ihm jemand Wert zuschreibt. Es gibt aber keinen Menschen, für den alle anderen Menschen gleich wertvoll sind (siehe Soheil). Wenn also der Mensch das Mass der Dinge ist, macht die Aussage, dass alle Menschen gleich viel Wert sind, keinen Sinn. Dafür bräuchte es eine objektive Instanz, die alle Menschen in gleichem Masse wertschätzt.
Wenn man ein Weltibild mit einer solchen objektiven Instanz, sei es Gott, der Weltgeist, die reine Vernunft oder sonstwas, hat, kann man darauf basierend sehr wohl für eine allen Menschen eigene Würde argumentieren. Ein grosses Problem ist aber, sich Menschen mit einem anderen Weltbild verständlich zu machen (da das dann meist so emotionales Gewäsch wie das von Pursy über mir ist (nicht böse gemeint, ich könnte es auch nicht besser ))

Ausserdem bin ich der Meinung, dass es nicht möglich ist die Würde aller Menschen ohne Transzendenz zu begründen. Aber da geht halt der Theologe mit mir durch.

Und vielleicht ist das alles nur ein lustiges Sprachspiel.