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Thema: [Linux vs. Windows] Windows fast bereit für den Desktop?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich will mal einen stumpferen Beitrag als die anderen schreiben. Ich kann nicht so kluge, sinnvolle Texte wie die anderen schreiben, tut mir leid 8(.

    Vor so einem Monat, ach zwei Monate sogar, war ich so ein Anti-Linuxmensch. Ich hab wie einige andere hier auch gemeint, Linux wäre unnötig kompliziert, Linux erkennt kaum eine Hardware, es gibt wenig spezielle Software (Überwiegend Spiele). In wöchentilchen Linux vs Windowsdiskussionen in #rpg-maker.com war ich ja dann natürlich immer auf der Windowsseite. Vor einem Monat wollte ich dann aber plötzlich Linux haben (Ich denke weil mein PC EXTREM lahm war (Ich konnte mein Windows system ca 3Wochen lang normal schnell halten, danach ist es langsam verlahmt. Öh, ich hab einen Router, also mit Firewall und so drauf, also keine Ahnung wo er Probleme hatte), weil mir dieser Open Source kram so gefiel und vorallem wollte ich mal wieder etwas neues machen. ihr glaubt nicht wie häßlich, popelig und langweilig ein und das selbe System nach 2 Jahren wird. Es gab ja kaum Updates. Alle 3 Jahre (keine Ahnung wie genau) vielleicht kam ein neues Windows raus und so. Das hat mich einfach angekotzt, ein wirklich stabiles, gutes, aktuelles System hat man mit Windows eigentlich nie so ganz. Es reichte mir. Windows hing mir zum Has raus, Linux war so interessant, so neu. Ich entschloss mich meine Platte zu opfern, ein Neuanfang sollte her. Bei jedem der Installationsschritte, die mit einem "Erfolgreich" oder so endeten, freute ich mich unmenschlich. Letzendlich hatte ich Linux, ich lernte schnell es... zu hassen. Ich regte mich über jeden Fehler auf der auftrat, über jede doofe Anleitung zu Themen, vollgestopft mit Wörtern, die man oft zu Ohren bekommt, aber jetzt wo man sie braucht, merkt, dass man keinen peil hat was sie bedeuteten. Meine Grafikkarte, Soundkarte, TV-Karte, alles wurde bei mir NICHT erkannt. Damals wusste ich nicht, dass all dies nicht linux' Schuld war, sondern hundertprozentig meine.
    Die Sache war nämlich die (Was in dem Beitrag meiner Meinung nach ausgezeichnet zur Geltung kommt): Mit Windows hatten wir ganz sicher genauso Probleme wie mit Linux, denkt nur mal daran als ihr eure ersten PC mit Windows bekommen habt. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr ebenso KEINE ahnung hattet, was die Systemsteuerung, die Kommandozeile, ja, sogar C: ist. Es sind im Grunde genauso verwirrende Fachworte, mit dem Unterschied dass sie Deutsch sind. Ihr übertreibt halt ein wenig. Ihr könnt NICHT erwarten, verdammt, das Linux einen supertollen "Übergang von Windows zu Linux" bietet. WINDOWS IST NICHT LINUX. Es ist kein Betriebssystem, dass extra nur für Windowsuser gemacht worden ist, es ist anders, meiner Meinung nach besser.

    Und wenn man sich auskennt merkt man doch schnell... Windows ist ziemlich viel komplizierter als Linux. Denkt mal an eine neuinstallation, glaubt ihr, dass ein Neuling das hinbekommen würde? Da sind ja gar keine Treiber und so dabei. Und bei dem Preis (250€ (?)) für ein derartig schlechtes Paket (Kaum Programme, und die Programme die dabei sind, haben kaum Umfang) ist schon der Hammer. Man kann es Betrug nennen. Ja, Betrug. Betrug. Gut.

  2. #2
    Zitat Zitat von mgx
    Die Sache war nämlich die (Was in dem Beitrag meiner Meinung nach ausgezeichnet zur Geltung kommt): Mit Windows hatten wir ganz sicher genauso Probleme wie mit Linux, denkt nur mal daran als ihr eure ersten PC mit Windows bekommen habt. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr ebenso KEINE ahnung hattet, was die Systemsteuerung, die Kommandozeile, ja, sogar C: ist.
    Ich möchte bei dieser Gelegenheit für die alten Hasen eintreten und darauf hinweisen, daß bei meiner ersten Windows-Box die Systemsteuerung sehr übersichtlich (und unbenutzt) war, Windows über win.com gestartet wurde und einer der interessantesten Aspekte war, daß Windows-Programme scheinbar keine Probleme damit hatten, ohne eigenen Speichermanager mehr als 640 Kilobyte RAM zu adressieren.
    Damals war man auch noch in der Lage, die Startdateien von Hand zu optimieren und der Maustreiber war ein TSR (speicherresidentes Programm), das man von Hand geladen hat - sonst geht ja viel zu viel wertvoller Speicher verloren. Wenn doch bloß heutige User derartige Kenntnis von ihrem System hätten...

    Auch wenn die DOS-Shell im Vergleich zu bash schlicht lausig war blicke ich auf die Zeiten von DOS 5/6 und Windows 3.1(1) mit Nostalgie zurück. Damals war das Computerleben irgendwie einfacher.

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