Zitat Zitat von steelgray
Nephew
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The Subways
Komm schon, beide kennt man hierzulande
Nephew spätestens seit dem Sommer, als sie mit "Movieklip" auf TRL groß gepusht worden sind und The Subways wurden im Herbst in den Musikmagazinen gehypt ohne Ende Das wäre wie, wenn ich Hard-Fi oder Nada Surf hier als Geheimtipp nennen würde

Viddy's Tipps:

Band: Lockdown Project
Album: Lockdown Project (2004)
Sparte: Vergleichbares ist mir nicht bekannt, die mischen alles...
Comment: Hab ja schonmal was über Lockdown Project geschrieben
"Das Album ist zwar schon im letzten Jahr rausgekommen, aber ich habe die Engländer erst in diesem Jahr gehört und noch niemals zuvor so dermaßen geniale Crossovermusik gehört. Hier ist wirklich alles bei: Hip-Hop-Passagen, Chorgesänge, Flamenco-Soli, E-Gitarren-Riffs, geniale Melodien und eine ganze Menge Flair. Und ich entdecke Woche für Woche ein neues Lieblingslied! Ich hoffe, die werden nach diesem Debüt noch eine ganze Menge Musik machen."; Anspieltipps: Eigentlich alles, aber besonders "Goodfellas", "24Seven", "Looking Pretty", "Deadly Skill"

Band: Submersed
Album: In Due Time (2005)
Sparte: Bisschen Breaking Point, wenig Default, viel Melancholie
Comment: Auch wenn dumme amazon-Rezensenten was anderes schreiben, Submersed sind sicher nicht vergleichbar mit Creed, Linkin Park oder 3 Doors Down. Sie sind viel weniger Crossover als Linkin Park, düsterer als Creed und von den Melodien alternativer als die soliden Rocker von 3 Doors Down. Den einzigen Vergleich kann man zwischen Submersed-Sänger Donald Carpenter und Creed-Sänger Scott Stapp (der übrigens sein Soloalbum rausgebracht hat, hats einer mitbekommen? The Great Divide...) ziehen. Nicht, dass sich die Stimmen ähnlich wären, aber beide bekommt man nicht mehr aus dem Kopf. Wie sinnlich Carpenter Songs wie "Hollow", "At Peace" oder den Titeltrack "In Due Time" dahersingt, geht weit unter die Haut. Dazu Riffs, die von weit unter der Erde herstammen und ein Album, welches man einfach durchhören muss.

Band: Thornley
Album: Come Again (2004)
Sparte: So zwischen Nickelback und Creed
Comment: Kennt einer noch die Band Big Wreck? Nein? Muss man auch nicht, denn Ian Thornley, der Frontman dieser Band, hat sie längst hinter sich gelassen und setzt mit Thornley auf Alternative Rock, der gekonnt an die Helden der frühen 90er erinnert. Eingängige, aber höchst unterschiedliche Songs mit einer einprägsamen Stimme und Rocksongs mit Ohrwurmpotential erwarten einen bei Thornley. Anspieltipps sind "Falling To Pieces", "So Far So Good" und das höchst melodische "Bright Side".

Band: Three Days Grace
Album:Three Days Grace (2003)
Sparte: Zwischen Switchfoot und Trapt
Comment: Grundsolider Rock und eine tolle Stimme, das bringen die Kanadier auf ihrem Debütalbum zum Vorschein. Und kennen tut sie hier leider trotzdem kaum einer. Die Erfolgswelle ich anno 2003 wie auch bei Switchfoot und Trapt leider nicht herübergeschwappt. Dabei hat so ziemlich jedes Lied auf dem Album unglaubliches Ohrwurmpotential, allen voran die US Singles "I Hate Everything About You" und "Just Like You", sowie "Wake Up". Übrigens auch großartige Texte und Songs zum Laut mitsingen.

Band: Saybia
Album: The Second You Sleep (2002), These Are The Days (2004)
Sparte: Ein bunter Mix aus Athlete, Travis, a-ha und was es noch für melodischen/rockigen Pop gibt
Comment: steelgray steht auf Musik aus Dänemark? Da sind Saybia aber die erste Adresse. Gut, Popmusik, klingt erst einmal abschreckend. Aber hey, können sich Dänen irren? Oder sprechen der Danish Music Award und dreifach-Platin nicht eine deutliche Sprache? Erst in diesem Jahr entdeckt, spielte sich das Quintett sofort in mein Herz. Melodien zum Träumen, die dein Herz ergreifen und die du immer dann summst, wenn du in Gedanken bist. So wie etwa "Bend The Rules", vom zweiten Album. Ich will gar nicht viel über die sagen, einfach reinhören. Bitte!