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Thema: Star Wars - The New Order [FRPG]

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    2:45h -- Korriban, Felswüste

    Sinistra ging gelassen zu dem X-Wing, welchen die damals vom Raumschiff der Neuen Republik gestohlen hatte und der seitdem unberührt in der Wüste Korribans stand. Den Planeten verlassen hatte sie seitdem nicht, ihre einzigen Kontakte bestanden in ihrem Mitschüler Den Mair und ihrem Meister Darth Gileon. Der X-Wing war noch funktionsfähig und der Tank voll genug, um unbeschadet nach Nar Shaddar zu kommen und dort zu tanken.
    Ich brauche ein neues Schiff, dachte Sinistra sich. Diese republikanische Schrottmühle ist eine Schande für einen Sith.
    Widerwillig öffnete sie das Cockpit und warf das Holocron, welches sie aus der Grabstätte mitgenommen hatte, nachdem Den Mair es in seiner Eile, den Planeten zu verlassen, dort liegen ließ. Sie kletterte in das kleine Gefährt und aktivierte eine Hyperspace-Route nach Nar Shadda. Der kleine Mond von Nal Hutta, Schmugglerparadies und Zufluchtsort für den Abschaum der Galaxis, war in der Datenbank der Republik gespeichert, jedoch als unsicher ausgezeichnet worden. Sinistra dachte nicht lange nach sondern startete den Gleiter und setzte mithilfe der Hyperraum-Vorrichtung, die seit ihrer Ankunft um den Planeten kreiste eine Route und bewegte sich so schnell es ging nach Nar Shadda. Dieser Trottel von Den ist sicher vor mir dort..., dachte sie sich doch grinste insgeheim ein wenig zu sich selber. Aber der übersieht den Hutten doch sowieso.

    Einige Zeit später, nachdem der X-Wing aus dem Hyperraum ausgetreten war, war der Nal Hutta zu sehen und der kleine Mond Nar Shadda kreiste langsam seine Bahn um den Heimatplaneten der Hutten. Sinistra setzte zur Landung an einem Raumhafen an und brachte das Schiff dort hinunter. Kaum war sie aus dem Cockpit geklettert stürzte ein Hafenarbeiter auf sie zu. "Hey Kleine, d'is' 'n gefährliches Pflaster für d'e Republik. Weißt scho', ne?"
    "Schweig!", sagte sie in einem bestimmenden Ton und setzte ihre machtgesteuerten Überredungskünste ein. "Du wirst mir sagen, wo ich Durga den Hutten finde."
    "Ich sach' Dir, wo de Durga 'n Hutt'n finnest", stöhnte der Hafenarbeiter. "An Durga kommste nich' einfach so 'ran, da mußt' scho' wer sein."
    Sinistra verlor langsam die Geduld. Sie setzte ihre Macht ein um den Hafenarbeiter zu würgen und ihn auf die Knie zu zwinge. "Du sagst mir jetzt, wie ich an diesen Hutten herankomme, oder ich zeige Dir, welche unglaublichen Schmerzen ein Mensch ertragen kann, ohne an ihnen zu sterben ohne ohnmächtig zu werden."
    "Is' ja gut, isses! Ich sach's de' ja, Maidel. Mußte nich' handgreiflich werden...", er griff sich an den Hals und versuchte nach Luft zu schnappen. Sinistra drückte ihre Hand weiter zu und ließ dann schlagartig gehen, wodurch der Hafenarbeiter auf alle viere fiel und röchelte wie ein Hund. "Durga is'n großes Tier hier. Keener weiß, was de' ei'ntlich vorhat... aber's muß irgendwas großes sein, weißte. Wenn de' an den 'ranwillst, da mußte Dich mit Janik Wang un'erhalt'n. Den kannste inne Cantina fin'n wenn'e ..."
    Der Hafenarbeiter röchelte und beschrieb Sinistra den Weg zur Cantina, in der sie Kontakt mit Janik Wang aufnehmen sollte, einem von Durgas Assistenten, der sie als einziger zu dem Hutten führen konnte. Er sagte auch, daß Janik niemandem vertrauen würde und schon gar keinem Republikaner. Nachdem er keine Informationen mehr hatte, packte Sinistra den röchelnden Mann erneut am Kragen und zog ihn nah zu sich heran. "Wenn Du zufällig Durga oder einem seiner anderen Partner über den Weg laufen solltest, dann richte ihnen aus, daß Darth Sinistra mit ihnen sprechen will. Und wenn sie keine Zeit haben sollten, dann wirst Du ihnen sagen, daß sie Zeit haben werden. verstanden?"
    Er nickte hastig und darauf ließ Sinistra ihn los und machte sich auf den Weg zu der Cantina. Sie verließ den Raumhafen ohne eine Anlegegebühr zu bezahlen, welche sie dem Aufseher ausredete. Er sollte auf das Schiff aufpassen und niemanden auch nur in seine Nähe lassen. Sinistra nahm das wertvolle Holocron aber vorsichtshalber mit sich und steckte es in ihre Gürteltasche.

    Den Raumhafen verlassend fand sich das Mädchen im Leben von Nar Shadda wieder. Die Stadt war finster und dunkel, nur einige Neonschilder beleuchteten die riesigen Häuserschluchten. Bis zur Cantina waren es nur ein paar Minuten, wenn der Hafenarbeiter nicht gelogen hatte. Und daß er das nicht hatte, erkannte sie, als sie das Schild der Bar in einer kleinen Seitenstraße leuchten sah. Ein rodianischer Türsteher stand davor und schaute sie zwielichtig an, als sie hineingehen wollte.
    "Nur für Mitglieder", raunte er in seiner Heimatsprache. "Ich darf eintreten", sagte Sinistra ihm in die Augen und kurze Zeit später stand sie in der dunklen Cantina, in der es nach Getränken und dreckigen Typen nur so stank. Sie schaute sich ein wenig um, ob Den Mair bereits hier war, doch sie fand ihn nicht und sein Raumschiff hatte sie im Hafen auch nicht gesehen. Sie schritt zur Bar und fragte den Barkeeper, einen Duros, nach Janik Wang. Der deutete stumm auf eine Hintertür, an der "PRIVAT" stand, während er ein Glas ausputze. Sinistra ging stumm an den Ganoven vorbei, die sie hinterlistig ansehen und öffnete die Hintertür und platze unangekündigt in den Raum hinein -- die rechte Hand immer nah an ihrem Lichtschwert.

    Geändert von Ranmaru-kun (24.05.2005 um 00:02 Uhr)

  2. #2
    10:12 Schmugglerbasis Legio Steros

    Beelahd strahlte regelrecht als er schliesslich DOCH noch das Datenpat der Fracht in der Hand hielt und dann noch erfuhr das statt 60% sogar 70% das Frachtsoldes dabei raussprangen, also entweder steckte in Mordak doch mehr Geschäftsmann als gedacht oder der Pilot musste stock besoffen gewessen sein , dachte Beelahd als Kisten mit den Einträgen im Datenpat verglich und abhakte. Nebenbei versuchte er noch C3 an zu ordnen wo er welche Kisten in welchen Lagerraum des Schiffes verstauen sollte," Das dürfte es laut Liste bald gewessen sein, Mordak. Noch eine Fuhre denk ich .."meinte Beelahd als Mordak gerade wieder mit einen kleinen Frachttransporter in den Hangar kam.
    "Hier....,"mit einen erleichterten Strahlen im Gesicht das es gleich los gehen konnte warf er Mordak das Datenpad zu ," ..hake DU die letzten Kisten ab und bring sie mit C3 in den Hinteren Laderaum. ich Checke schnell noch mal die System durch und melde uns schon mal bei der Flugleitung, damit wir gleich los können wenn du wieder kommst," damit verschwand Beelahd im Innern des Schiffes und machte sich im Cockpit bequem , um dort die verschiedene Schiffsysteme schonmal hoch zu fahren.

  3. #3
    10:37 Schmugglerbasis Legio Steros

    Mordak kam nach einiger Zeit wieder mit der C3Einheit an.
    Sie luden noch schnell die restliche Fracht ein, und gingen dann an Bord.
    "So, hab alles verstaut, Bewah", sagte Mordak, "!aber großartig was zusätzliches sollten wir nicht mehr mitnehmen, bei dem kleinen Rest Stauraum."
    Mordak ging ins Cockpit.
    "Bist du startbereit?"

  4. #4
    10:37 Schmugglerbasis Legio Steros

    Beelahd hatte es sich im Cockpit bequem gemacht, die Füsse auf den Copilotensitz ruhend, und unterhielt sich über Funk mit Corsa , welcher sich im Flugkontrollraum befand und sich um die Ordnung bei den Ein-und Ausflügen in den Hangars kümmerte," Wie siehts aus Corsa.....bekomm ich endlich meine Starterlaubnis oder muss ich dir erst wieder deine letzten Credit bei einen amüsanten Kartenspiel aus der Tasche ziehen,"lachte Beelahd." Hey, Showah ..du elender Gauner, du hast beschissen und das weißt du. Tja , aber tut mir Leid mein Gutster aber ich denke unter DIESEN Umständen wirst du noch bis in zwei Jahren in deinen stinkigen Hangar festsitzen..,"quitschte zischelnd eine Stimme aus dem Funk und fing dann lauthals an zu lachen,"......nein , mach dir keine Sorge....ich lass dich gleich raus aber im Moment versucht hier noch so Trottel von Mensch mit seinen Frachtkahn in ein Hangar zu steuern ......Mensch nu mach mal hin , du Trottel oder hast dein Flugschein erst seit gestern....das kann doch nicht so schwer sein ...,"fing Corsa plötzlich an zu schimpfen,"....t´schuldigung , Showah....aber dieser Depp gurkt hier schon seit über eine viertel Stunde rum und ist immer noch nicht drin.....jetzt reicht es mir...,"im nächsten Moment waren SChüsse eines Blastergeschützes vor dem Hangartor zu hören,"....wenn du Idiot nicht in den nächsten zwei Minuten dein fetten Arsch in dein verfluchten Hangar bekommst schiess ich ihn dir ab , du Trottel!" Ja hier auf der Station war man alles andere als zimperlich und es wäre nicht das erste Schiff was Corsa zu klupp geschossen hatte, er war eine sehr launische Person was Beelahd auch schon oft zu spüren bekam und das vorallem beim wöchentlichen Kartenspielen.
    "So, hab alles verstaut, Bewah", erklang plötzlich eine Stimme aus dem hinteren Teil des Schiffes, es war Mordak. "...aber großartig was zusätzliches sollten wir nicht mehr mitnehmen, bei dem kleinen Rest Stauraum........Bist du startbereit?" Beelahd wandte sich um als Mordak ins Cockpit kam und legte die Füsse vom Copilotensitz," ..keine Sorge, wir haben alles drin was wir brauchen, aber es ist diesmal wirklich eng in den Laderäumen....ich hoff mal wir bekommen die Kist auch hoch bei dem Gewicht ,"grinste Beelahd, als auch schon wieder Corsa´s Stimme im Funk kratze,"..Alles klar Showah...du Gauner...der Weg ist frei. Ihr habt Starterlaubnis.....ausnahmsweise mal ..und wehe du bist nicht bis in einer Woche zurück , dann gibts Ärger ...ich hab nämlich noch ein Hühnchen mit dir zu rupfen...glaub ja nicht das ich mich beim Kartenspiel so einfach geschlagen gebe, also bring ja Credits mit ..viele Credits...hast du gehört?!"
    " Alles klar ...dann übe mal schön bis ich wieder da bin , damit du wenigstens annähernd eine Chance gegen mich hast , mein Freund..,"lachte Beelahd und steurte das Schiff in einen rasanten Tempo aus dem Hangar und nach unten hinaus au den alten Sternenzerstörer hinaus um dort gleich im Hyperraum zu verschwinden.

    Geändert von Wohan (27.05.2005 um 03:44 Uhr)

  5. #5
    17:35 – auf dem Weg zur Jedi Akademie – Yavin 4

    Scheinbar zufrieden… Meister Swiftstreamer war scheinbar zufrieden. Aber es war schwer, fast unmöglich, etwas in des Meisters’ Gesicht zu lesen, was dieser nicht ganz bewusst zeigen wollte. Und für Morgan war es nur noch unmöglicher als für andere.
    Gerade jetzt war es völlig hoffnungslos. Darren Swiftstreamer schritt dynamisch und entspannt voran, mit unbeweglicher Miene und einer Haltung, die besagte, dass er wochenlang genau so weiterlaufen könnte.
    Morgan dagegen schlurfte ausgelaugt hinterher, nur mühsam Schritt haltend. Zu allem Überfluss litt er unter dumpf hämmernden Kopfschmerzen. Ein Andenken an seine „nicht schlechten“ Leistungen des Tages. Als hätte der Stein nicht den Stamm getroffen, sondern seinen Schädel, genau zwischen die Augen. Vielleicht hatte er das auch, bildlich gesprochen.
    Diese Kopfschmerzen!

    Die Akademie war bald erreicht. Morgan konnte soeben einen Blick auf das alte Mauerwerk erhaschen, das früher einmal ein Tempel gewesen war. Heute war es das gewissermaßen auch.

    Morgan konnte es kaum erwarten, anzukommen. Er musste nachdenken, zum Beispiel darüber, dass der Meister ihm zu Beginn dieses endlosen Tages gesagt hatte, dass er, Morgan DeCuffe, ein mächtigerer Jedi werden könnte als Meister Swiftstreamer selbst. Konnte das möglich sein? Wenn ja, wollte er das überhaupt? Oder, weitaus wahrscheinlicher, war es nur die Art gutmütiger Spott, die so typisch für den Jedi war?
    Morgan brauchte unbedingt Ruhe.
    Doch irgendwo in seinem betäubten Verstand ahnte er, dass ihm diese noch nicht vergönnt war. Um sich diese Ahnung bestätigen zu lassen – böse Vorahnungen verursachten nur noch mehr Kopfschmerzen, Gewissheit bereitete Übelkeit, und alles war besser als noch mehr Kopfschmerzen – richtete er das Wort an Meister Swiftstreamer: „Verzeiht, Meister, dürfte ich erfahren, was für heute noch vorgesehen ist?“

  6. #6
    18:00 – Jedi-Akademie – Yavin 4

    "Verzeiht, Meister, dürfte ich erfahren, was für heute noch vorgesehen ist?"
    Darren Swiftstreamer wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen. Perplex, als hätte man ihn aus einem Tagtraum gerissen, sah er in Richtung seines Schülers, der ihn erwartungsvoll anblickte.

    Darren räusperte sich: "Nun ..." Wieder räusperte er sich, dann atmete er kurz aus - und war in Windeseile wie ausgewechselt. "Das, was ich mir vom heutigen Training erhofft hatte, ist eingetreten, Morgan. Ich muss jetzt noch einige Dinge erledigen. Wichtig ist, dass du in dich selbst gehst und lernst, besser mit einigen der Fähigkeiten umzugehen, die du heute angewendet oder vielleicht sogar neu entdeckt hast. Den Rest des Tages hast du zur freien Verfügung, tu was du willst. Was aus dem Training morgen wird, so bin ich mir noch nicht sicher. Nimm diesen Comlink. Ich werde dich zwischen acht und neun Uhr kontaktieren, damit du Bescheid weißt, wann wir uns morgen treffen."

    Ohne eine Antwort oder weitere Frage seines Padawans abzuwarten, drückte der Jedi-Ritter seinem Schüler den Comlink in die Hand, drehte sich um 180 Grad und verschwand mit leichtem Schritt in der Akademie. Als er um eine Ecke gebogen und sich sicher war, dass Morgan nicht mehr in Sichtweite war, wandelte sich sein leichter Schritt in ein nervöses Marschieren ab. Er musste Luke Skywalker sprechen. Sofort.

  7. #7
    18:03 – Jedi-Akademie – Yavin 4

    Langsam hatte sich Darren Swiftstreamer wieder beruhigt und schalt sich einen Narren, dass er so überreagiert hatte. Sein Schüler Morgan DeCuffe hatte heute gezeigt, wie unglaublich mächtig die Macht in ihm war, und nur ein fähiger Lehrmeister war in der Lage, Morgan so auszubilden, dass er diese Macht auch bewusst nutzen konnte. War Darren selbst überhaupt schon fähig, einen Schüler auszubilden? Er selbst hatte die Ausbildung zum Jedi-Ritter erst vor einiger Zeit abgeschlossen, mit Lob und Fanfaren, mit allerlei guten Worten, dass er ein mächtiger Jedi werden würde und dass er viele ebenso gute Schüler wie ihn selbst ausbilden würde, aber - woher wollten das alle anderen wissen? Lag es nicht an ihm selbst, ob und wie mächtig er werden würde und wie viele Schüler er ausbilden würde?

    Darren hielt inne. Erstmals seit seiner Ernennung zum Jedi-Ritter kamen ihm ernsthafte Zweifel, ob er den Anforderungen auch nur ansatzweise gerecht werden würde. Als Padawan hatte er alle Prüfungen meisterhaft bestanden, alle Aufgaben ohne Probleme bewältigt und sämtliche Gegner geschickt besiegt - weil in ihm selbst viel von der Macht war. Aber jetzt wurde etwas anderes von ihm gefordert: Er sollte selbst einen jungen Mann zu dem machen, was er nun war - ein vollwertiger Ritter, der die Macht beherrschen und richtig einsetzen konnte, und mit Stolz den Titel "Jedi" tragen konnte. Dies war keine Frage seiner Fähigkeiten mit der Macht, sondern seiner Fähigkeiten, einen Padawan auszubilden.

    Darren Swiftstreamer schüttelte den Kopf. Zweifel waren nicht gut. Nein, sie waren nicht nur nicht gut, sie waren absolut unbegründet. Man hätte ihm keinen Schüler zugewiesen, wenn er dieser Aufgabe nicht gewachsen wäre. Die Ausbildung bedeutete Druck, Stress und viel Arbeit, aber der Jedi-Ritter war sich in allen Punkten sicher, dass er sie ohne Probleme bewältigen würde. Nun, vielleicht nicht ganz ohne Probleme, aber er würde sie bewältigen. Wenigstens da war er sich sicher.

  8. #8
    18:09 – Jedi-Akademie – Yavin 4

    Darren Swiftstreamer hatte den Klassenraum, in dem der Jedi-Meister Luke Skywalker unterrichtete, erreicht. Heute war zu später Stunde irgendeine Sonderschulung angesagt, aber seit Darren selbst kein Padawan mehr war, gingen derlei Sachen alle an ihm vorbei. So sehr sie ihn auch interessiert hätten, er hatte nun andere Sorgen. Aber darüber wollte er sich nun nicht schon wieder den Kopf zerbrechen. Der Jedi-Ritter wartete noch etwa eine Minute vor der geschlossenen Tür, bis sich diese öffnete und die Schüler heraustraten. Einige diskutieren angeregt, andere sahen aus, als hätten sie gerade einen Kriegsschauplatz verlassen. Wenn ein Padawan Darren anschaute, lächelte dieser zurück und machte eine grüßende, aber distanzierte Geste, auf der sich die Schüler selbst einen Reim machen sollten.

    Als alle Schüler gegangen waren und Jedi-Ritter Swiftstreamer sich sicher war, dass niemand mehr im Raum war, zog er seinen Mantel zurecht, zog seinen Zopf strammer, räusperte sich und betrat den Hörsaal. Er sah sich um. Das Zimmer war leer, bis auf einen Mann, der am vorderen Pult stand und irgendwelche Zettel durchsah. Luke Skywalker, der Meister der Jedi-Akademie. Obgleich Darren bereits ein Jedi war, und Luke Skywalker nie von seiner Stellung als Meister profitierte und sich auf eine höhere Ebene stellte, fühlte sich Darren dennoch so, als wäre er Skywalker weit unterlegen. Aber das versuchte er sich beim besten Willen nie anmerken zu lassen und schritt zielsicher auf seinen ehemaligen Meister zu.

    "Meister Skywalker", begann er schon zu sprechen, als er gerade erst zur Tür reinkam, "entschuldigt vielmals die Störung, aber ich muss mit Euch sprechen. Es ist dringlichst."
    "Darren", entgegente Luke Skywalker und sprach, als wäre er keineswegs überrascht, seinen ehemaligen Schüler zu sehen, "wie gut, dass du da bist. Auch ich muss mit dir sprechen."
    Unvermittelt endete Darren. Seine höfliche Ader gebot ihm, Meister Skywalker das Wort zu überlassen.
    "Bitte, Meister Skywalker, Ihr zuerst. Euer Anliegen muss wichtiger sein als das meine."
    "Danke", sprach Luke, lächelte kurz, und wurde dann wieder ernst, "ich habe einen wichtigen Auftrag für dich und deinen Padawan."

    Darren Swiftstreamer zuckte zusammen. Was immer Luke Skywalker mit ihm vorhatte, wo immer er ihn hinschicken wollte - der Jedi-Ritter war sich sicher, wenn er einmal nicht die Klappe gehalten sondern einfach weitergeredet hätte, wäre er dem Schicksal entgangen, jetzt an's andere Ende der Galaxis geschickt zu werden ...

  9. #9
    9:20 – Ein Hinterzimmer in „Bossk’s Cantina“:
    Xerofes wusste nicht, ob seine Theorie aufgehen würde, doch einen Versuch war es wert. Sollte dieser Suomi derjenige sein, für den er sich ausgab, so hätten sie doch ziemlich gute Karten, würden sich im besagten Raum nebenan so viele Wachen mit entsprechender Bewaffnung aufhalten. Die Hand des Zabrak war mittlerweile nur noch wenige Zentimeter von der Schalttafel an der Wand entfernt, die die Tür öffnen würde, als der Jedi – oder auch nicht Jedi – plötzlich ein "Halt!" ausspie. Interessiert drehte sich Xerofes zu Suomi um und musterte ihn: Schweißperlen standen auf der Stirn des Mannes, der anscheinend in den mittleren Jahren zu sein schien; in den mittleren Jahren für einen Menschen, wie Xerofes mit innerlichem Grinsen feststellte. „Was ist?“ fragte der Kopfgeldjäger und versuchte, noch immer seine Wut, die er auf die gesamte Gilde der Kopfgeldjäger hatte, mit einer betonten Lässigkeit aufgrund der Fähigkeiten seiner neuesten Bekanntschaft zu überspielen, jedoch gelang ihm das nicht sonderlich gut.
    Suomi aktivierte sein Laserschwert und machte einen Schritt auf den Zabrak zu. Xerofes wusste nicht, was der Jedi damit bezwecken wollte, doch seine Hände schlossen sich fester um die Griffe seiner Vibroklingen. „Lass mich zuerst in den Raum preschen; sollten diese Kerle das Feuer eröffnen, kann ich noch immer das Feuer in eine andere Richtung lenken.“ erklärte Suomi und ließ Xerofes daraufhin grinsen. Warum nicht gleich so?
    Der Kopfgeldjäger nickte, zog seinerseits seinen Blaster und eine Vibroklinge, um sich dann neben der Tür zu postieren, direkt bei der Schalttafel in der Wand. Suomi hingegen platzierte sich direkt vor der Tür; die Anspannung war ihm ins Gesicht geschrieben, wie der Zabrak fand, jedoch strahlte der Jedi eine ungewöhnliche Konzentration aus, die Xerofes sein erstes Urteil über den Mann überdenken ließ.
    Mit einem Nicken bedeutete Suomi, dass Xerofes die Tür öffnen sollte. Der Zabrak reagierte sofort und aktivierte die Schalttafel, worauf hin die Tür zur Seite glitt…

  10. #10
    4:42 Uhr - Jedi Akademie - Yavin 4
    Nerah sah ihren Meister sprachlos an. Einerseits jubilierte sie innerlich, andererseits spürte sie auch eine gewisse Angst, Angst die Erwartungen der Jedi nicht zu erfüllen und im entscheidenden Moment zu versagen.
    Mara wiederum spürte diese Unsicherheit und fragte sich für einen Moment, ob sie das Richtige getan hatte. Dann jedoch sagte ihre Schülerin plötzlich: "Ich muss gestehen ... die Nachricht kommt sehr überraschend, aber ich bin auch glücklich sie zu hören. Ich werde mich anstrengen, damit ich euch nicht enttäuschen werde." Aus ihrer Stimme konnte man die Entschlossenheit raushören und Mara spürte eine kleine Welle der Erleichterung. Obwohl Nerah es nicht wusste, ihr Meister war teilweise genauso unsicher wie ihre Schülerin. Das Twi'lek Mädchen war ihr erster Padawan und Mara hatte lange Zeit für niemanden sorgen müssen, außer sich selbst. Dies war eine ganz neue Erfahrung, genau wie für Nerah. Deshalb hatte sie sich am Anfang gesträubt einen Padawan anzunehmen, aus Angst Versagen zu können.

    "Da bin ich mir sicher." Mara stand auf und nahm ihr Tablett in die Hand. "Ich muss noch einige Sachen erledigen. Wir treffen uns nach deinem Unterricht im Übungsraum. Wir werden noch ein wenig an deiner Technik feilen." Nerah's Augen leuchteten auf. "Jawohl Meister."
    Sie verabschiedeten sich und gingen in verschiedene Richtungen. Nerah machte sich auf zu ihrem Zimmer, um ihre Unterlagen für den Unterricht zu holen.

    Ihr Zimmer befand sich in einem langen Gang, wo nur Padawans wohnten. Wenn sie sich richtig erinnerte, war auch Duncan's Zimmer irgendwo in der Nähe. Sie musste lächeln, als sie an Mara's plumpen Versuch dachte, ihn gewissermaßen "schmackhaft" zu machen.
    Der Raum der ihr gehörte zeichnete sich durch eine Sache aus: Er schien unbewohnt. Keine persönlichen Sachen ließen vermuten, dass hier tatsächlich jemand lebte. Ihre ganzen Habseligkeiten befanden sich in ihrem Schrank. Diesen öffnete sie nun und nahm einen Rucksack heraus und entnahm einer Schublade die Datapads die sie für den heutigen Unterricht gebrauchen würde. Ein Blick auf ihr chronometer bestätigte das sie noch Zeit hatte, bis der Unterricht anfing. So beschloss sie noch einen Blick auf ihre Datapads zu werfen um so die Zeit schneller rumzukriegen.

  11. #11
    18:11 Uhr - Jedi Akademie - Yavin 4
    Im Schneidersitz meditierend, versuchte Nerah nach der Macht zu greifen. Obwohl sie ständig mit ihrem Bewusstsein an dieser unerschöpflichen Quelle berührte, war es kein Vergleich zu dem, wenn sie darauf bedacht war sich mit ihr zu verbinden. Es wurde gesagt das die Midichlorianer, mikroskopisch kleine Lebensformen die in den Zellen aller lebenden Wesen zu finden waren, es ermöglichten mit der Macht in Verbindung zu treten. Es war eine beängstigende Vorstellung wenn man länger darüber nachdachte. So versuchte Nerah sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Sie hatte sich den ganzen Tag auf das Training gefreut und wollte Mara nun nicht enttäuschen.

    Sie spürte wie ihr Puls ruhiger wurde, als die Macht sie umschloss. Es war ein wunderbares Gefühl und Nerah wünschte sich mehr als einmal, dieses Gefühl länger aufrecht erhalten zu können. "Bist du bereit Nerah?" hörte sie Mara fragen. Das Twi'lek Mädchen öffnete die Augen und nickte ihrer Lehrerin zu. Sie stand auf und aktivierte ihre Übungslichtschwerter.
    "Wir müssen weiterhin an deiner Konzentration arbeiten. Du verlierst schnell den Überblick über einen Kampf, was nicht weiter verwunderlich ist. Immerhin hast du dich entschieden mit zwei Lichtschwertern zu kämpfen und dein Kampfstil ist schnell und behändig." erklärte Mara mit verschränkten Armen.

    Sie hatte versucht ihre Schülerin davon abzubringen, sich das Leben und die Ausbildung so unnötig schwer zu machen, indem sie gleich versuchte mit zwei Lichtschwertern zu kämpfen. Aber Nerah war nicht davon abzubringen gewesen. Und wenigstens beschwerte sie sich nicht im Nachhinein, wovon Mara anfangs ausgegangen war.
    "Fangen wir an." Sie warf dem Twi'lek Mädchen einen Übungshelm zu und machte sich daran den Droiden einzustellen, der ihre Schülerin durch die erste Hälfte des Trainings begleiten würde. Als sie sich versichert hatte das Nerah zumindest mit ihren Augen nicht mehr sehen konnte, aktivierte sie die kleine Kugel. Die nächste halbe Stunde musste Nerah durch die Macht erahnen, wohin der Droide schießen würde.
    Mara rief ihr schließlich zu, dass die Zeit um wäre. "Du wirst besser. Diesmal wurdest du immerhin nur neun mal getroffen." meinte sie mit einem Lächeln.

  12. #12
    :20 – Ein Hinterzimmer in „Bossk’s Cantina“:

    "Das kann nicht Euer Ernst sein...", sagte Suomi, und die Tür glitt weiter auf. Innen hörte er nur Geschrei, Gerangel, Gestöhne. Einige Möbel waren umgefallen, gerünes Blut klebte an einer Wand, die Theke war von Blaster-Einschüssen komplett demoliert. Er aktivierte das Laserschwert und sah sich gut um. Dann spürte er dass etwas im hinteren Teil des Zimmers war. Zwei Leichen lagen auf dem Boden, braune, schuppige Haut, also Trandoshaner. Das waren wohl die Wachmänner, denn sie schienen zuerst gestorben zu sein. Schnitt- und Stichwunden im Rücken ließen darauf schliessen, das der Kerl, der das hier verursacht hatte, sehr schnell mit ihnen fertig geworden sein musste...
    Suomi konnte es nicht einschätzen, es war ihm auch herzlich egal. Der Zabrak hinter ihm betrachtete die Szenerie. Dann kamen sie in den hinteren Teil des Apartements. Ein fetter Kerl lag auf dem Boden, mit mehreren Einstichen in Hals und Bauch, aber er atmete noch. Eine Tür weiter hinten war offen. "Jemand war schneller!", sagte der Zabrak. "Und hat's nicht richtig hinbekommen...", sagte Suomi und sprang wie der Zabrak durch die Tür, die zu einem Fahrstuhl führte. Doch dessen Steuerungseinheit war zertrümmert worden. Jetzt mussten sie den ganzen Weg zurück rennen - selbst, wenn Bossks Männer hinter ihnen her sein sollten...

    Geändert von T.U.F.K.A.S. (05.06.2005 um 20:53 Uhr)

  13. #13
    10:46 irgendwo im Hyperraum

    Schon eine Weile flogen sie durch den Hyperraum ohne das sich einer traute ein Wort zu sagen, zwar war bis jetz alles gut gelaufen ....auch wenn Beelahd mit Mordak in den letzten Tag einige Probleme hatte, erst dieser Sinnlose und komische Schreianfall und dann dieser Auftrag wo Mordak selber anscheinend nicht wußte was er an Land gezogen hatte.
    Doch dann wendete sich Beelahd doch von dem Amaturen des Cockpits ab und blickte etwas zögerlich zu Mordak," Was ist eigentlich die letzten Tage los mit dir , Mordak....erst dieser sinnlose und unbegründete Wutanfall, dann dieser Auftrag, nicht das du keine besorgen sollst aber du weißt auf was ich wert lege und das du so fahrläßig bist und dir nicht einmal die wichtigsten Datan geben läßt ...das kenn ich so nicht von dir. Ja und was zur Hölle hat dich nachts in die hinteren Sektoren getrieben du weißt doch wie gefährlich das ist. Mordak , alter Freund ..ich mach mir so langsam Sorgen um dich!"Zwar hoffte Beelahd das Mordak ihn Rede und Antwort stehen würde , aber erwarten tat er das weniger.

  14. #14
    10:47 irgendwo im Hyperraum

    " Was ist eigentlich die letzten Tage los mit dir , Mordak....erst dieser sinnlose und unbegründete Wutanfall, dann dieser Auftrag, nicht das du keine besorgen sollst aber du weißt auf was ich wert lege und das du so fahrläßig bist und dir nicht einmal die wichtigsten Datan geben läßt ...das kenn ich so nicht von dir. Ja und was zur Hölle hat dich nachts in die hinteren Sektoren getrieben du weißt doch wie gefährlich das ist. Mordak , alter Freund ..ich mach mir so langsam Sorgen um dich!"Zwar hoffte Beelahd das Mordak ihn Rede und Antwort stehen würde , aber erwarten tat er das weniger.
    Nach kurzer Überlegung antwortete Morak jedoch trotzdem.
    "Weiß du, Bewah... Eigentlich sind das nur ein paar Zufälle. Du hast schon Recht, es sind ziemlich viele Zufälle, und doch sind und bleiben es welche. Oder es hat sich wirklich etwas verändert, seit ein paar Tagen, und ich bemerke es bloß nicht. Hast du denn eine Idee", fragte er Bewah, "was anders sein könnte? Was irgendjemand oder irgendetwas verändert haben könnte in letzter Zeit?"
    Auch wenn er es etwas übertrieben fand, dass diese paar Zufälle auf einen wahren Grund zurücklaufen sollten, so hatten sie auf ihrer Reise wenigstens etwas zu reden.

  15. #15
    10:48 irgendwo im Hyperraum

    "Weiß du, Bewah... Eigentlich sind das nur ein paar Zufälle. Du hast schon Recht, es sind ziemlich viele Zufälle, und doch sind und bleiben es welche. Oder es hat sich wirklich etwas verändert, seit ein paar Tagen, und ich bemerke es bloß nicht. Hast du denn eine Idee", fragte Mordak, Bewah, "was anders sein könnte? Was irgendjemand oder irgendetwas verändert haben könnte in letzter Zeit?"
    Beelahd zog seine rechte Augenbraue hoch und blickte Mordak fragend an,Bitte ? ..DU benimmst dich komisch und ICH solll die Antwort wissen ? ...Also , Mordak wenn DU es nicht weißt was mir dir selber los ist ...wie soll ICH es dann wissen?" Beelahd versuchte sich den genervten Gesichtsausdruck zu ersparen, was und das merkte er selber ihm nur bedingt gelang,"Also ich geh mal die Ladung überprüfen ...ich hoff das du wenigstens noch weißt wie man das Schiff hier steuert,"leicht Kopf schüttelnd stand Beelahd auf und ging in Richtung Lagerräume.

    Geändert von Wohan (11.06.2005 um 01:25 Uhr)

  16. #16
    3:50h -- Nar Shaddaa, Janik Wangs Cantina

    Den Mair zog die Kapuze seiner weiten Robe tief in das Gesicht, sodass man seine Gesichtszüge nur grob erahnen konnte. Er wusste das man Jedi hier nur ungern sah und würde jemand auch nur bemerken, das ein Lichtschwert an seinem Gewand hingen würde, so wäre wohl gleich der halbe Planet hinter ihm her – dieser Auftrag erforderte Diskretion.

    Nachdem er auf dem Mond von Nal Hutta angekommen war, hatte er ein paar alte Bekannte aus vergangenen Tagen besucht. Informationen mussten eingeholt werden über den Aufenthaltsort des Hutten den man Durga nannte. Innerhalb von wenigen Stunden hatte der Sith-Schüler dank eines alten Bekannten bei dem Hutten als Söldner angeheuert – doch leider hatte er Durga noch nicht persönlich treffen können, ständig wurden Mittelsmänner zwischen ihn und sein Ziel geschaltet. Den Mair verzog ein leichtes Schmunzeln wenn er an die törichte Schülerin von Meister Gileon dachte, denn ohne Zweifel würde sie wie die Axt im Wald verfahren, solange die Bewohner dieses Planeten auseinander nehmen bis ihnen eine dieser kläglichen Seelen notgedrungen helfen konnte.

    „Du! Bist du der neue Kopfgeldjäger?,“ sprach ihn ein kleiner Rodianer von der Seite an. Den hob leicht das Gesicht, nickte stumm. Der Rodianer betrachtete ihn argwöhnisch: „Du bist aber ein komischer Kopfgeldjäger – ohne Schutzrüstung und Waffen.“ Der Sith konnte es sich nicht leisten, das seine Tarnung in diesem Moment auch noch auffliegen würde.

    „Ich bin ein Kopfgeldjäger und ich stehe im Auftrag von Durga dem Hutten,“ dabei machte Den Mair eine leichte Bewegung mit Zeige- und Mittelfinger. „Ihr seid ein Kopfgeldjäger und ihr steht im Auftrag von Durga dem Hutten,“ wiederholte der Rodianer in einer monotonen Tonlage. „Bringt mich zu eurem Boss, Durga will mit mir sprechen.“„Ich bringe euch zum Boss, Durga will mit euch sprechen.“ Den rang sich wieder ein Lächeln ab – alles verlief nach Plan.

    Geändert von Louzifer (05.06.2005 um 10:22 Uhr)

  17. #17
    9:30 - Bossk's Cantina - Tatooine

    Suomi spürte, dass hier nicht nur ein paar Wachleute waren - es war mehr, er dachte fast an eine Erscheinung der Macht. "Was ist los?", fragte der Zabrak, während die beiden noch durch die Tür zurück in die Cantina gingen. "Etwas war oder ist hier anwesend, das eine verdammt starke Ausstrahlungskraft hat...", sagte Suomi nachdenklich. Jetzt stapften sie durch das Chaos, das Suomi vorhin verursacht hatte. Und als sie aus der Cantina hinausgingen, machte der Zabrak fein säuberlich die Tür der Cantina zu. "Das ist merkwürdig...", sagte der Zabrak und sah sich um. Suomi verstand nicht ganz: "Wie?"
    "Es hätte uns eine ganze Armee verfolgen sollen, wenn dieser Bossk so unheimlichen Einfluss hier hat, dass er Sklaven zu Spottpreisen erwerben kann.", antwortete der Zabrak, und Suomi leuchtete das ein. Irgendwie haben Sie Recht...", meinte er und sah sich jetzt auch um. Einen Mann von Bossk zu finden, geschweige denn die sogenannte "Armee", in diesem Auflauf von Personen auf der Straße war wie das Suchen nach der Nadel im Heuhaufen. Und jetzt spürte Suomi schwach, dass etwas auf sie zukam. Er machte das Laserschwert griffbereit...

  18. #18
    18.20 - Krankenstation der Jedi-Akademie – Yavin 4

    „Ihr wisst, dass dieses Mittel die Kopfschmerzen nur unterdrückt, aber nicht permanent beseitigt. Ich kann meinen Rat, denn ich immer gebe, nur wiederholen, junger Padawan: Ihr solltet nicht so angespannt sein. Euch locker machen, wie man so sagt. Vielleicht solltet ihr für diesen Zweck Menschen konsultieren.“
    Der Droide beendete die Behandlung, die für ihn per Definition Routine war und auch für Morgan DeCuffe schon seit langem zur Gewohnheit geworden war. Es verschaffte immerhin schnellere Abhilfe als seine früher übliche Methode, so lange über das Ödland seiner Heimat zu blicken, bis die Schmerzen irgendwann von selbst in den verschwommenen Weiten verschwanden. Das war in etwa 50 % aller Versuche der Fall.

    Morgan stand von der Bahre auf und zupfte seine Kleidung demonstrativ zurecht.
    „Stimmt, dabei kannst du mir nicht helfen. Wenn ich hier auf dieser Bahre deinen Fähigkeiten hilflos ausgeliefert bin, kann ich mich nicht gerade „locker machen“, wie man so sagt. Ich muss schließlich permanent befürchten, dass du dich in einem Anfall von Tatendrang dafür entscheidest, dass Problem in meinem Kopf mit einem deiner unfeinen Folterwerkzeuge ein für alle Mal zu beenden.“
    Mit einem schelmischen Grinsen klopfte er seinem Lieblingsdroiden auf die Schulter und schritt schwungvoll Richtung Tür. Er konnte gerade noch ein sehr menschlich anmutendes Kopfschütteln des Droiden sehen, verbunden mit einem ebenfalls sehr menschlich gemurmelten „Ihr lernt es nie. Aber macht nur so weiter, junger Padawan. Derlei Überanspannung kann im Alter noch zu ganz anderen Beschwerden führen."
    Dann war er auch schon auf dem Weg zu seinem Zimmer, eine Sabacc-Karte in der Hand. Es war der Jedi-Ritter, natürlich.

    In seinem Zimmer inspizierte Morgan den Comlink. Er wusste natürlich, wie er damit umzugehen hatte, aber es konnte nicht schaden, die Erinnerung durch praktische Anwendung aufzufrischen. Ja, das war sicher eine gute Idee.
    2 Minuten nach dieser guten Idee war er eingeschlafen.

  19. #19
    10:50 irgendwo im Hyperraum

    Beelahd war sichtlich gereizt, das er die Ladung überprüfen wollte war wahrlich eine Ausrede um von Mordak weg zu kommen. Er dachte er könnte Mordak zur Rede stellen aber alles was er bekam war eine dumme Gegenfrage. Angespannt lies er sich in der Sitzgruppe der Lounge fallen, wo sich auf die C3 Einheit befand.
    " C3 , haben wir etwas zu trinken an Bord?"
    " Sicher, Meister Showah . Wir haben Wasser....
    " Nein ..nein , C3 ..was RICHTIGES zu trinken ...Alkoholhaltiges mein ich !"
    " Nein , verzeiht Meister Showah...ich nicht das ich euch dies hier an Bord anbieten kann ."
    Genervt lehte sich Beelahd zurück und rieb sich mit beiden Händen übers Gesicht," Erinne mich daran , dies als Standartverpflegung das nächste mal ein zu packen , C3 !"
    " Wie ihr meint , Meister Showah ....darf ich denn fragen wohin uns die Reise führt ?"" Aber sicher , C3 ..es geht nach Tatooine. Dort werden wird uns .....Mordak ein neues SChiff besorgen und ich möchte das du ihn begleitest und aufpasst das er kein Blödsinn macht , ich muss mich in der Zeit um ander Geschäft kümmern ehe wir weiter nach Yavin fliegen. !"
    Beelahd schaute auf seine Uhr, sie würden den Hyperraum bald verlassen und Beelahd hoffte das Mordak es wenigstens gebacken bekam die Kiste ordentlich zu landen , geschweige den überhaupt eine Landeerlaubnis zu bekommen.

  20. #20
    11:33 im Orbit um Tattooine

    Gaaanz langsam schwenkte Mordak den umgebauten Frachter in eine Umlaufbahn um den Planten. Wenn Beewah gesehen hätte, wie er aus dem Hyperraum ausgetreten war...
    Aber egal, Beewah hat nichts gesehen, und jetzt stabilisierte sich die Lage des Schiffes allmählich wieder.
    "Hier spricht der Frachter Fenriss. Erbitten Landeerlaubnis." - "Ihr Anliegen wird in Kürze bearbeitet", meldete sich ein Roboter, "Bitte warten Sie im Orbit."
    Anscheinend hatten die zuständigen Personen auf dem Planeten gerade keine Zeit, um sich um sie zu kümmern. Mordak dachte darüber nach, wie Beewah auf die Verzögerung reagieren würde. Nachdem er sich das vorgestellt hatte, wurde für ihn jede Sekunde des Wartens unerträglich.
    Sekunden wurden zu Minuten.
    Minuten wurden zu Stunden.
    "Hier spricht die Luftraumüberwachungskontrolle von Tattooine. Landeerlaubnis erteilt, Fenriss, fliegen Sie Hangar 27-B3 an."
    Mordak schreckte hoch. Die Borduhr zeigte 13:17 an. So schnell wie möglich drehte er bei und landete, um wenigstens die Schuld nicht auf sich lasten zu lassen.
    Er schickte noch schnell den Droiden, um Beewah zu holen, und verließ dann das Schiff, um für neuen Treibstoff zu sorgen. Und, um, wie er festellte, als er draußen angelangt war, ein paar Reparaturen vorzunehmen...

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