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Ehrengarde
4:42 Uhr - Jedi Akademie - Yavin 4
Nerah sah ihren Meister sprachlos an. Einerseits jubilierte sie innerlich, andererseits spürte sie auch eine gewisse Angst, Angst die Erwartungen der Jedi nicht zu erfüllen und im entscheidenden Moment zu versagen.
Mara wiederum spürte diese Unsicherheit und fragte sich für einen Moment, ob sie das Richtige getan hatte. Dann jedoch sagte ihre Schülerin plötzlich: "Ich muss gestehen ... die Nachricht kommt sehr überraschend, aber ich bin auch glücklich sie zu hören. Ich werde mich anstrengen, damit ich euch nicht enttäuschen werde." Aus ihrer Stimme konnte man die Entschlossenheit raushören und Mara spürte eine kleine Welle der Erleichterung. Obwohl Nerah es nicht wusste, ihr Meister war teilweise genauso unsicher wie ihre Schülerin. Das Twi'lek Mädchen war ihr erster Padawan und Mara hatte lange Zeit für niemanden sorgen müssen, außer sich selbst. Dies war eine ganz neue Erfahrung, genau wie für Nerah. Deshalb hatte sie sich am Anfang gesträubt einen Padawan anzunehmen, aus Angst Versagen zu können.
"Da bin ich mir sicher." Mara stand auf und nahm ihr Tablett in die Hand. "Ich muss noch einige Sachen erledigen. Wir treffen uns nach deinem Unterricht im Übungsraum. Wir werden noch ein wenig an deiner Technik feilen." Nerah's Augen leuchteten auf. "Jawohl Meister."
Sie verabschiedeten sich und gingen in verschiedene Richtungen. Nerah machte sich auf zu ihrem Zimmer, um ihre Unterlagen für den Unterricht zu holen.
Ihr Zimmer befand sich in einem langen Gang, wo nur Padawans wohnten. Wenn sie sich richtig erinnerte, war auch Duncan's Zimmer irgendwo in der Nähe. Sie musste lächeln, als sie an Mara's plumpen Versuch dachte, ihn gewissermaßen "schmackhaft" zu machen.
Der Raum der ihr gehörte zeichnete sich durch eine Sache aus: Er schien unbewohnt. Keine persönlichen Sachen ließen vermuten, dass hier tatsächlich jemand lebte. Ihre ganzen Habseligkeiten befanden sich in ihrem Schrank. Diesen öffnete sie nun und nahm einen Rucksack heraus und entnahm einer Schublade die Datapads die sie für den heutigen Unterricht gebrauchen würde. Ein Blick auf ihr chronometer bestätigte das sie noch Zeit hatte, bis der Unterricht anfing. So beschloss sie noch einen Blick auf ihre Datapads zu werfen um so die Zeit schneller rumzukriegen.
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Ehrengarde
18:11 Uhr - Jedi Akademie - Yavin 4
Im Schneidersitz meditierend, versuchte Nerah nach der Macht zu greifen. Obwohl sie ständig mit ihrem Bewusstsein an dieser unerschöpflichen Quelle berührte, war es kein Vergleich zu dem, wenn sie darauf bedacht war sich mit ihr zu verbinden. Es wurde gesagt das die Midichlorianer, mikroskopisch kleine Lebensformen die in den Zellen aller lebenden Wesen zu finden waren, es ermöglichten mit der Macht in Verbindung zu treten. Es war eine beängstigende Vorstellung wenn man länger darüber nachdachte. So versuchte Nerah sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Sie hatte sich den ganzen Tag auf das Training gefreut und wollte Mara nun nicht enttäuschen.
Sie spürte wie ihr Puls ruhiger wurde, als die Macht sie umschloss. Es war ein wunderbares Gefühl und Nerah wünschte sich mehr als einmal, dieses Gefühl länger aufrecht erhalten zu können. "Bist du bereit Nerah?" hörte sie Mara fragen. Das Twi'lek Mädchen öffnete die Augen und nickte ihrer Lehrerin zu. Sie stand auf und aktivierte ihre Übungslichtschwerter.
"Wir müssen weiterhin an deiner Konzentration arbeiten. Du verlierst schnell den Überblick über einen Kampf, was nicht weiter verwunderlich ist. Immerhin hast du dich entschieden mit zwei Lichtschwertern zu kämpfen und dein Kampfstil ist schnell und behändig." erklärte Mara mit verschränkten Armen.
Sie hatte versucht ihre Schülerin davon abzubringen, sich das Leben und die Ausbildung so unnötig schwer zu machen, indem sie gleich versuchte mit zwei Lichtschwertern zu kämpfen. Aber Nerah war nicht davon abzubringen gewesen. Und wenigstens beschwerte sie sich nicht im Nachhinein, wovon Mara anfangs ausgegangen war.
"Fangen wir an." Sie warf dem Twi'lek Mädchen einen Übungshelm zu und machte sich daran den Droiden einzustellen, der ihre Schülerin durch die erste Hälfte des Trainings begleiten würde. Als sie sich versichert hatte das Nerah zumindest mit ihren Augen nicht mehr sehen konnte, aktivierte sie die kleine Kugel. Die nächste halbe Stunde musste Nerah durch die Macht erahnen, wohin der Droide schießen würde.
Mara rief ihr schließlich zu, dass die Zeit um wäre. "Du wirst besser. Diesmal wurdest du immerhin nur neun mal getroffen." meinte sie mit einem Lächeln.
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The Big Guns
:20 – Ein Hinterzimmer in „Bossk’s Cantina“:
"Das kann nicht Euer Ernst sein...", sagte Suomi, und die Tür glitt weiter auf. Innen hörte er nur Geschrei, Gerangel, Gestöhne. Einige Möbel waren umgefallen, gerünes Blut klebte an einer Wand, die Theke war von Blaster-Einschüssen komplett demoliert. Er aktivierte das Laserschwert und sah sich gut um. Dann spürte er dass etwas im hinteren Teil des Zimmers war. Zwei Leichen lagen auf dem Boden, braune, schuppige Haut, also Trandoshaner. Das waren wohl die Wachmänner, denn sie schienen zuerst gestorben zu sein. Schnitt- und Stichwunden im Rücken ließen darauf schliessen, das der Kerl, der das hier verursacht hatte, sehr schnell mit ihnen fertig geworden sein musste...
Suomi konnte es nicht einschätzen, es war ihm auch herzlich egal. Der Zabrak hinter ihm betrachtete die Szenerie. Dann kamen sie in den hinteren Teil des Apartements. Ein fetter Kerl lag auf dem Boden, mit mehreren Einstichen in Hals und Bauch, aber er atmete noch. Eine Tür weiter hinten war offen. "Jemand war schneller!", sagte der Zabrak. "Und hat's nicht richtig hinbekommen...", sagte Suomi und sprang wie der Zabrak durch die Tür, die zu einem Fahrstuhl führte. Doch dessen Steuerungseinheit war zertrümmert worden. Jetzt mussten sie den ganzen Weg zurück rennen - selbst, wenn Bossks Männer hinter ihnen her sein sollten...
Geändert von T.U.F.K.A.S. (05.06.2005 um 20:53 Uhr)
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Alphawolf
10:46 irgendwo im Hyperraum
Schon eine Weile flogen sie durch den Hyperraum ohne das sich einer traute ein Wort zu sagen, zwar war bis jetz alles gut gelaufen ....auch wenn Beelahd mit Mordak in den letzten Tag einige Probleme hatte, erst dieser Sinnlose und komische Schreianfall und dann dieser Auftrag wo Mordak selber anscheinend nicht wußte was er an Land gezogen hatte.
Doch dann wendete sich Beelahd doch von dem Amaturen des Cockpits ab und blickte etwas zögerlich zu Mordak," Was ist eigentlich die letzten Tage los mit dir , Mordak....erst dieser sinnlose und unbegründete Wutanfall, dann dieser Auftrag, nicht das du keine besorgen sollst aber du weißt auf was ich wert lege und das du so fahrläßig bist und dir nicht einmal die wichtigsten Datan geben läßt ...das kenn ich so nicht von dir. Ja und was zur Hölle hat dich nachts in die hinteren Sektoren getrieben du weißt doch wie gefährlich das ist. Mordak , alter Freund ..ich mach mir so langsam Sorgen um dich!"Zwar hoffte Beelahd das Mordak ihn Rede und Antwort stehen würde , aber erwarten tat er das weniger.
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Ritter
10:47 irgendwo im Hyperraum
" Was ist eigentlich die letzten Tage los mit dir , Mordak....erst dieser sinnlose und unbegründete Wutanfall, dann dieser Auftrag, nicht das du keine besorgen sollst aber du weißt auf was ich wert lege und das du so fahrläßig bist und dir nicht einmal die wichtigsten Datan geben läßt ...das kenn ich so nicht von dir. Ja und was zur Hölle hat dich nachts in die hinteren Sektoren getrieben du weißt doch wie gefährlich das ist. Mordak , alter Freund ..ich mach mir so langsam Sorgen um dich!"Zwar hoffte Beelahd das Mordak ihn Rede und Antwort stehen würde , aber erwarten tat er das weniger.
Nach kurzer Überlegung antwortete Morak jedoch trotzdem.
"Weiß du, Bewah... Eigentlich sind das nur ein paar Zufälle. Du hast schon Recht, es sind ziemlich viele Zufälle, und doch sind und bleiben es welche. Oder es hat sich wirklich etwas verändert, seit ein paar Tagen, und ich bemerke es bloß nicht. Hast du denn eine Idee", fragte er Bewah, "was anders sein könnte? Was irgendjemand oder irgendetwas verändert haben könnte in letzter Zeit?"
Auch wenn er es etwas übertrieben fand, dass diese paar Zufälle auf einen wahren Grund zurücklaufen sollten, so hatten sie auf ihrer Reise wenigstens etwas zu reden.
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Alphawolf
10:48 irgendwo im Hyperraum
"Weiß du, Bewah... Eigentlich sind das nur ein paar Zufälle. Du hast schon Recht, es sind ziemlich viele Zufälle, und doch sind und bleiben es welche. Oder es hat sich wirklich etwas verändert, seit ein paar Tagen, und ich bemerke es bloß nicht. Hast du denn eine Idee", fragte Mordak, Bewah, "was anders sein könnte? Was irgendjemand oder irgendetwas verändert haben könnte in letzter Zeit?"
Beelahd zog seine rechte Augenbraue hoch und blickte Mordak fragend an,Bitte ? ..DU benimmst dich komisch und ICH solll die Antwort wissen ? ...Also , Mordak wenn DU es nicht weißt was mir dir selber los ist ...wie soll ICH es dann wissen?" Beelahd versuchte sich den genervten Gesichtsausdruck zu ersparen, was und das merkte er selber ihm nur bedingt gelang,"Also ich geh mal die Ladung überprüfen ...ich hoff das du wenigstens noch weißt wie man das Schiff hier steuert,"leicht Kopf schüttelnd stand Beelahd auf und ging in Richtung Lagerräume.
Geändert von Wohan (11.06.2005 um 01:25 Uhr)
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Ehrengarde
3:50h -- Nar Shaddaa, Janik Wangs Cantina
Den Mair zog die Kapuze seiner weiten Robe tief in das Gesicht, sodass man seine Gesichtszüge nur grob erahnen konnte. Er wusste das man Jedi hier nur ungern sah und würde jemand auch nur bemerken, das ein Lichtschwert an seinem Gewand hingen würde, so wäre wohl gleich der halbe Planet hinter ihm her – dieser Auftrag erforderte Diskretion.
Nachdem er auf dem Mond von Nal Hutta angekommen war, hatte er ein paar alte Bekannte aus vergangenen Tagen besucht. Informationen mussten eingeholt werden über den Aufenthaltsort des Hutten den man Durga nannte. Innerhalb von wenigen Stunden hatte der Sith-Schüler dank eines alten Bekannten bei dem Hutten als Söldner angeheuert – doch leider hatte er Durga noch nicht persönlich treffen können, ständig wurden Mittelsmänner zwischen ihn und sein Ziel geschaltet. Den Mair verzog ein leichtes Schmunzeln wenn er an die törichte Schülerin von Meister Gileon dachte, denn ohne Zweifel würde sie wie die Axt im Wald verfahren, solange die Bewohner dieses Planeten auseinander nehmen bis ihnen eine dieser kläglichen Seelen notgedrungen helfen konnte.
„Du! Bist du der neue Kopfgeldjäger?,“ sprach ihn ein kleiner Rodianer von der Seite an. Den hob leicht das Gesicht, nickte stumm. Der Rodianer betrachtete ihn argwöhnisch: „Du bist aber ein komischer Kopfgeldjäger – ohne Schutzrüstung und Waffen.“ Der Sith konnte es sich nicht leisten, das seine Tarnung in diesem Moment auch noch auffliegen würde.
„Ich bin ein Kopfgeldjäger und ich stehe im Auftrag von Durga dem Hutten,“ dabei machte Den Mair eine leichte Bewegung mit Zeige- und Mittelfinger. „Ihr seid ein Kopfgeldjäger und ihr steht im Auftrag von Durga dem Hutten,“ wiederholte der Rodianer in einer monotonen Tonlage. „Bringt mich zu eurem Boss, Durga will mit mir sprechen.“ – „Ich bringe euch zum Boss, Durga will mit euch sprechen.“ Den rang sich wieder ein Lächeln ab – alles verlief nach Plan.
Geändert von Louzifer (05.06.2005 um 10:22 Uhr)
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The Big Guns
9:30 - Bossk's Cantina - Tatooine
Suomi spürte, dass hier nicht nur ein paar Wachleute waren - es war mehr, er dachte fast an eine Erscheinung der Macht. "Was ist los?", fragte der Zabrak, während die beiden noch durch die Tür zurück in die Cantina gingen. "Etwas war oder ist hier anwesend, das eine verdammt starke Ausstrahlungskraft hat...", sagte Suomi nachdenklich. Jetzt stapften sie durch das Chaos, das Suomi vorhin verursacht hatte. Und als sie aus der Cantina hinausgingen, machte der Zabrak fein säuberlich die Tür der Cantina zu. "Das ist merkwürdig...", sagte der Zabrak und sah sich um. Suomi verstand nicht ganz: "Wie?"
"Es hätte uns eine ganze Armee verfolgen sollen, wenn dieser Bossk so unheimlichen Einfluss hier hat, dass er Sklaven zu Spottpreisen erwerben kann.", antwortete der Zabrak, und Suomi leuchtete das ein. Irgendwie haben Sie Recht...", meinte er und sah sich jetzt auch um. Einen Mann von Bossk zu finden, geschweige denn die sogenannte "Armee", in diesem Auflauf von Personen auf der Straße war wie das Suchen nach der Nadel im Heuhaufen. Und jetzt spürte Suomi schwach, dass etwas auf sie zukam. Er machte das Laserschwert griffbereit...
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Kämpfer
18.20 - Krankenstation der Jedi-Akademie – Yavin 4
„Ihr wisst, dass dieses Mittel die Kopfschmerzen nur unterdrückt, aber nicht permanent beseitigt. Ich kann meinen Rat, denn ich immer gebe, nur wiederholen, junger Padawan: Ihr solltet nicht so angespannt sein. Euch locker machen, wie man so sagt. Vielleicht solltet ihr für diesen Zweck Menschen konsultieren.“
Der Droide beendete die Behandlung, die für ihn per Definition Routine war und auch für Morgan DeCuffe schon seit langem zur Gewohnheit geworden war. Es verschaffte immerhin schnellere Abhilfe als seine früher übliche Methode, so lange über das Ödland seiner Heimat zu blicken, bis die Schmerzen irgendwann von selbst in den verschwommenen Weiten verschwanden. Das war in etwa 50 % aller Versuche der Fall.
Morgan stand von der Bahre auf und zupfte seine Kleidung demonstrativ zurecht.
„Stimmt, dabei kannst du mir nicht helfen. Wenn ich hier auf dieser Bahre deinen Fähigkeiten hilflos ausgeliefert bin, kann ich mich nicht gerade „locker machen“, wie man so sagt. Ich muss schließlich permanent befürchten, dass du dich in einem Anfall von Tatendrang dafür entscheidest, dass Problem in meinem Kopf mit einem deiner unfeinen Folterwerkzeuge ein für alle Mal zu beenden.“
Mit einem schelmischen Grinsen klopfte er seinem Lieblingsdroiden auf die Schulter und schritt schwungvoll Richtung Tür. Er konnte gerade noch ein sehr menschlich anmutendes Kopfschütteln des Droiden sehen, verbunden mit einem ebenfalls sehr menschlich gemurmelten „Ihr lernt es nie. Aber macht nur so weiter, junger Padawan. Derlei Überanspannung kann im Alter noch zu ganz anderen Beschwerden führen."
Dann war er auch schon auf dem Weg zu seinem Zimmer, eine Sabacc-Karte in der Hand. Es war der Jedi-Ritter, natürlich.
In seinem Zimmer inspizierte Morgan den Comlink. Er wusste natürlich, wie er damit umzugehen hatte, aber es konnte nicht schaden, die Erinnerung durch praktische Anwendung aufzufrischen. Ja, das war sicher eine gute Idee.
2 Minuten nach dieser guten Idee war er eingeschlafen.
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Alphawolf
10:50 irgendwo im Hyperraum
Beelahd war sichtlich gereizt, das er die Ladung überprüfen wollte war wahrlich eine Ausrede um von Mordak weg zu kommen. Er dachte er könnte Mordak zur Rede stellen aber alles was er bekam war eine dumme Gegenfrage. Angespannt lies er sich in der Sitzgruppe der Lounge fallen, wo sich auf die C3 Einheit befand.
" C3 , haben wir etwas zu trinken an Bord?"
" Sicher, Meister Showah . Wir haben Wasser....
" Nein ..nein , C3 ..was RICHTIGES zu trinken ...Alkoholhaltiges mein ich !"
" Nein , verzeiht Meister Showah...ich nicht das ich euch dies hier an Bord anbieten kann ."
Genervt lehte sich Beelahd zurück und rieb sich mit beiden Händen übers Gesicht," Erinne mich daran , dies als Standartverpflegung das nächste mal ein zu packen , C3 !"
" Wie ihr meint , Meister Showah ....darf ich denn fragen wohin uns die Reise führt ?"" Aber sicher , C3 ..es geht nach Tatooine. Dort werden wird uns .....Mordak ein neues SChiff besorgen und ich möchte das du ihn begleitest und aufpasst das er kein Blödsinn macht , ich muss mich in der Zeit um ander Geschäft kümmern ehe wir weiter nach Yavin fliegen. !"
Beelahd schaute auf seine Uhr, sie würden den Hyperraum bald verlassen und Beelahd hoffte das Mordak es wenigstens gebacken bekam die Kiste ordentlich zu landen , geschweige den überhaupt eine Landeerlaubnis zu bekommen.
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Ritter
11:33 im Orbit um Tattooine
Gaaanz langsam schwenkte Mordak den umgebauten Frachter in eine Umlaufbahn um den Planten. Wenn Beewah gesehen hätte, wie er aus dem Hyperraum ausgetreten war...
Aber egal, Beewah hat nichts gesehen, und jetzt stabilisierte sich die Lage des Schiffes allmählich wieder.
"Hier spricht der Frachter Fenriss. Erbitten Landeerlaubnis." - "Ihr Anliegen wird in Kürze bearbeitet", meldete sich ein Roboter, "Bitte warten Sie im Orbit."
Anscheinend hatten die zuständigen Personen auf dem Planeten gerade keine Zeit, um sich um sie zu kümmern. Mordak dachte darüber nach, wie Beewah auf die Verzögerung reagieren würde. Nachdem er sich das vorgestellt hatte, wurde für ihn jede Sekunde des Wartens unerträglich.
Sekunden wurden zu Minuten.
Minuten wurden zu Stunden.
"Hier spricht die Luftraumüberwachungskontrolle von Tattooine. Landeerlaubnis erteilt, Fenriss, fliegen Sie Hangar 27-B3 an."
Mordak schreckte hoch. Die Borduhr zeigte 13:17 an. So schnell wie möglich drehte er bei und landete, um wenigstens die Schuld nicht auf sich lasten zu lassen.
Er schickte noch schnell den Droiden, um Beewah zu holen, und verließ dann das Schiff, um für neuen Treibstoff zu sorgen. Und, um, wie er festellte, als er draußen angelangt war, ein paar Reparaturen vorzunehmen...
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Alphawolf
11:35 Tattooine
Gerade hatte sich Beelahd gemütlich eine Pfeife angesteckt und verrauchte den Stress der Tage als er durch ein starkes ruckeln des ganzes Schiffes aufgeschreckt wurde,"Was zur Hölle....."
" Wir scheinen aus dem Hyperraum ausgetretten zu sein , Master Showah", antwortet die C3 Einheit ihr ihrer gewohnten monotonen Art.
" Das weiß ich , C3 .....geh ins Cockpit und schau mal was der Kerl dort treibt,"fauchte Beelahd.
Es bleib eine Weile ruhig an Bord , als ein weiterer Ruck durch das Schiff ging und darauf dei C3 Einheit wieder aus dem Cockpit zurück gewackelt kam" Wir sind gelandet , Meister Showah".
"Gut , mach dich mit Mordak gleich auf den Weg ein neues Frachtschiff zu besorgen und die Ladung um zu laden ...ich muss noch ein paar Geschäftliche Dinge erledigen", damit verschwand Beelahd in einen der Frachträume, dort hatte er eine Kiste mit Kleidung die er sich für sein Ausflug überwerfen wollte.
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Drachentöter
18.20 - Jedi-Akademie – Yavin 4
"Auf seinem Weg nach Coruscant ist der Wookie-Botschafter Wranduush nach einem Angriff von Weltraumpiraten notgelandet. Wir fürchten, dass er dort abermals während der Reparatur seines Schiffes angegriffen werden könnte. Ein Anschlag auf Wranduush's Leben, sei er nun geplanter oder zufälliger Natur, könnte verheerende Auswirkungen auf die politische Lage auf Coruscant haben. Sollten wir als Jedi einschreiten und versagen, würde man womöglich uns dafür verantwortlich machen. Deswegen müsst ihr, das heißt du und dein Padawan, Wranduush zur Hilfe kommen, die sichere Reparatur seines Schiffes gewährleisten und ihn im Anschluss nach Coruscant eskortieren. Sobald er Eure Hilfe nicht mehr benötigt, aber auch erst dann, ist der Auftrag beendet. Wranduush hat einen unberechenbaren Charakter, zudem ist er überaus engstirnig und verschroben."
"Sind Politiker das nicht alle?", fragte Darren, um ein Lächeln auf das Gesicht von Luke Skywalker zu zaubern. Als er bemerkte, dass sein Versuch gescheitert war, wurde er schlagartig still und beendete sein eigenes Grinsen.
"Die Lage ist überaus ernst, Darren", fuhr der Jedi-Meister daraufhin fort, "deswegen werdet Ihr noch heute abend starten. Ein Transporter wird hier halt machen und dich und deinen Schüler mitnehmen. Er wird in etwa in zwei Stunden hier ankommen, also macht euch schonmal bereit für die Reise, weitere Details werdet ihr während des Fluges erhalten."
Darren nickte und wollte gerade schon gehen, als er bemerkte, dass er etwas vergessen hatte. Er wandte sich um und fragte: "Meister Skywalker, verzeiht, aber dürfte ich erfahren, auf was für einem Planeten Wranduush notgelandet ist?"
"Natürlich", antwortete der Jedi-Meister, "der Planet heißt Tatoonie."
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The Big Guns
10:05 - Auf den Straßen von Tatooine
"Eine Hitze ist das...", sagte der Zabrak, der mittlerweile sein Hemd als eine Art Turban auf dem Kopf trug und seinen Mantel mit einem Knoten um die Hüfte herum "befestigt" hatte. Suomi war die Hitze bereits gewöhnt, weshalb er keine seiner Sachen ablegte. Dennoch hatte er das Laserschwert parat, für den Fall, dass diese Divergenz der Macht ihnen über den Weg laufen sollte. Die Straßen waren nicht sehr belebt, aber belebt genug, dass jemanden leicht im Getümmel verlieren oder übersehen konnte. Dann: Etwas erschütterte Suomis Sinne, er sah jemanden in einer schwarzen Kutte in eine Gasse rennen. Er rannte hinterher, der Zabrak dicht hinter ihm. Die Gestalt in der Kutte setzte in der Mitte der Gasse einen Machtschub ein, sodass Suomi und sein Begleiter unsanft zurück geschleudert wurden. Doch Suomi wusste sich zu helfen. Er hatte zur Vorsicht einen leichten Droiden-Blaster mitgenommen und feuerte zwei Schüsse auf die finstere Gestalt ab, bis der Zabrak ihn stoppte. "Was machst du da???", sagte Suomi ärgerlich, als er sah, wie die Gestalt über eine Mauer hüpfte und nicht mehr gesehen war, "Ich hatte ihn beinahe!"
"Suomi, wenn wir wissen wollen, wer das ist, brauchen wir ihn lebend!", sagte der Zabrak, "Und wie es scheint, verfolgt er unseren Freu7nd, der Bossk umlegen wollte und es nicht geschafft hatte..."
Suomi kam eine Idee. "Komm mit!", sagte er und rannte in Richtung der Cantina. Der Zabrak rollte genervt die Augen und rannte hinterher...
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Weltraumpräsident
4:00h -- Nar Shaddaa, Janik Wangs Cantina
"Halt! Wer bist du?!", rief Janik als Sinistra durch die Tür trat und sie hinter sich mit einer Geste wieder zufallen ließ. "Wenn du glaubst, daß du hier so einfach reinmarschieren kannst, dann hast du dich aber geschnitten."
Zwei Rodianer mit Blastern im Anschlag zielten auf Sinistra als sie immer näher an Janiks Schreibtisch herantrat, auf dem einige Dokumente und Datenpads lagen.
"Ganz ruhig. Sag deinen Leibwächtern, daß sie ihre Waffen wegstecken sollen oder sie sind die längste Zeit deine Leibwächter gewesen. Ich bin geschäftlich hier."
"Willst du mir drohen, Mädchen?", fauchte Janik sie an. "Wenn es ums Geschäft ginge, dann wüßte ich, wer du bist. Dann hättest du einen Termin, nicht wahr? Du hast aber keinen ..."
Die beiden Rodianer zielten genauer und schossen mit ihren Blastern auf Sinistra. Blitzschnell zückte sie ihr Lichtschwert und reflektierte das Blasterfeuer zurück. Der erste Rodianer ging zu Boden als ihn ein Schuß am Hals erwischte. Janik schreckte zurück und fuhr mit seinem Stuhl bis an die hintere Wand. Der zweite Leibwächter sprang zur Seite und wich dem reflektierten Schuß aus. Sinistra drehte sich blitzschnell um und schlug ihm mit dem Lichtschwert die rechte Hand ab, in der er den Blaster hielt. Sie fiel zusammen mit der Waffe zu boden. Schreiend sackte der Rodianer auf die Knie und faßte sich an die Wunde. Sinistra holte ein weiteres Mal aus und das Lichtschwert glitt butterweich durch seinen Hals. Einen Moment später fiel zuerst der Kopf des Angreifers zu Boden, dann der Körper. Sinistra steckte ihr Lichtschwert wieder an den Gürtel und drehte sich zu Janik um, der schweißgebadet in seinem Stuhl saß und sie mit großen Augen anstarrte.
"Können wir uns jetzt über's Geschäft unterhalten, Janik?"
Er nickte nur stumm und sagte nichts weiter. Langsam rückte er mitsamt Stuhl wieder an seinen Schreibtisch und sortierte hektisch ein paar Akten. "Ihr seid... ein Jedi?", fragte er verlegen.
"Nein, und das weißt du", raunte Sinistra und grinste hämisch während sie mit den Augen noch einmal den auf dem Boden liegenden Kopf des toten Rodianers erfaßte.
"Ich... ich dachte, die Sith seien...", stotterte Janik und wurde von Sinistra unterbrochen: "Besiegt worden? Nein... Darth Sidious mag durch den Verrat von Vader gefallen sein, aber die Sith sind es nicht mit ihm. Glaub mir, wenn ich sage, daß schon bald wieder mehr von uns präsent sein werden, als es den Jedi und der Neuen Republik lieb ist.
"Aber kommen wir zum Geschäft. Ich suche Durga den Hutten. Man sagte mir, du wüßtest, wie ich ihn finde."
Janik versuchte mehrmals, einen Satz zu beginnen und schaffte es nach einiger Zeit dann, sich wieder zu fassen. Er keuchte tief und melancholisch, schaute dann aber zu Sinistra auf und formulierte einen klaren Satz. "Durga wird nicht mit Euch reden... nicht, wenn ihr ihm nicht etwas anzubieten habt. Die Hutten sind vorsichtig geworden seit dem Tod von Jabba."
Sinistra streckte die Hand aus und hob Janik durch die Macht aus seinem Stuhl. Er röchelte und schwitzte wieder als sie ihre Faust immer mehr zudrückte und er mit den Füßen über dem Boden schwebte.
"Ich bin sicher, du kannst bei mir eine Ausnahme machen. Oder Janik?"
Er nickte hastig und keuchte ein verschwommenes Ja als Sinistra ihn wieder in seinen Stuhl fallen ließ. "Ich kann Euch zu ihm bringen. Aber er wird trotzdem nicht mit Euch verhandeln ohne ein Geschenk... da kann ich aber auch nichts für!"
Sinistra nickte. "Das werden wir dann sehen.
"Und übrigens... ist hier ein Mann namens Den Mair aufgetaucht? Oder zumindest irgendwer, der sonst noch nach Durga gefragt hat?"
"Nein", sagte Janik sicher, während er einige Akten aufsammelte und sich vom Stuhl erhob. "In den letzten Tagen keiner. Und davor nur seine üblichen Geschäftspartner.
"Na los, gehen wir. Durga ist nicht hier und ohne mich findet Ihr ihn sowieso nicht."
Janik verließ das Zimmer und Sinistra folgte ihm. Aus der Cantina und in die Straßen von Nar Shaddaa -- auf dem Weg zu Durga dem Hutten um ihre Mission zu erfüllen.
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Weltraumpräsident
4:30h -- Nar Shaddaa, Dunkle Straße
Einige Zeit schon lief Sinistra dem verschreckten Janik Wang nach, der ihn zu Durga dem Hutten bringen sollte. Zuerst waren sie durch belebte Straßen gelaufen in denen sich hunderte von Personen tummelten, belebt illegalen Handel trieben und die ein oder andere Schlägerei ihren Ursprung fand. Doch schon nach wenigen Minuten bog Janik in die erste dunkle Seitengasse ab, von denen Nar Shaddaa mehr als genug hatte. Ecke um Ecke weiter wurde es immer finsterer und unbelebter, bis die beiden schließlich auf einer relativ großen Straße angekommen waren, auf denen sich nur ein paar überaus zwielichtige Gestalten aufhielten. Und die guckten, als würden sie jeden niederschießen, der sich hierher wagte. Janik schienen sie aber zu kennen und Sinistra machte sich aufgrund ihres Lichtschwertes nicht wirklich Sorgen um ihre Sicherheit.
"Wo gehen wir eigentlich hin?", raunte sie ungeduldig und blieb für eine Sekunde stehen.
"Weitergehen, weitergehen", sagte Janik und vergrößerte den Abstand zwischen sich und seiner Verfolgerin. Sinsitra ging dann auch weiter und einen Schritt schneller, um Janik einzuholen. "Hier bleibt man nicht stehen. Hier geht man weiter... diese Kerle gehören nicht zu Durga und normalerweise sollten wir uns hier nicht aufhalten. Aber sie wissen, daß sie sich nicht mit mir anlegen sollten. Euch kennen sie aber nicht und wenn wir stehen bleiben, dann kommen sie eventuell auf die Idee, zu schauen wer Ihr seid. Und wenn sie erkennen, daß ein Jedi..."
Sinistra fiel ihm ins Wort: "Ich bin kein Jedi. Merk dir das, sonst sorge ich dafür, daß du es dir merkst. Das ist eine Beleidigung mich mit diesen schleimigen emotionsverdrängenden Weltverbesserern..."
"Stehen bleiben!, rief auf einmal jemand von hinten. Er sprach klares Basic, als Sinistra sich umdrehte erkannte sie jedoch, daß es sich um einen Twi'lek handelte. Grüne Haut, große Augen und zwei Blaster im Anschlag. Janik drehte sich langsam um und es schien, als erkannte er die Stimme.
"Du bringen wirklich immer komischere Gestalten hier durch. Wen zur Hölle heuert der Schleimsack als Söldner alles an?"
Janik stapfte auf den Twi'lek zu und drückte die Blaster herunter. "Beruhige dich, Geryt. Diese Dame hat einen ... geschäftlichen Termin mit Durga."
"Harr!, lachte Geryt. "Zuerst so'n seltsamer neuer Kopfgeldjäger mit schwarzer Kutte ohne Waffen und Rüstung, der mit ein paar anderen von Durgas Leuten hier durchrannte als hätte er's verdammt eilig. Und jetzt du und die Süße hier. Du verläßt deine Cantina doch nur, wenn's verdammt wichtig ist ... tut mir leid, wenn ich euch aufgehalten habe."
Sinistra dachte an die Beschreibung des seltsames Kopfgeldjägers und es klingelte sofort in ihrem Kopf. 'Den Mair ... er darf nicht vor mir diesen fetten Schleimsack finden.'
"Kommt schon", sagte Janik und riß Sinistra aus ihren Gedanken. "Solange Geryt hier ist, tut uns zwar keiner was, aber wir sollten und dennoch beeilen. Durga ist beschäftigt und je eher wir da sind, umso eher bin ich wieder zurück. Und ich habe noch einige Dinge zu tun. Ich kenne eine Abkürzung zu Durgas Versteck von hier aus, wir müssen nicht mehr weiter durch die Straße der Meute hier laufen."
Sinitra und Janik gingen weiter und Geryt verschwand wieder in der kleinen Gasse, aus der er gekommen war. Einige Minuten nachdem sie durch sehr schmale und versteckte Gassen gestolpert waren, welche offensichtlich Janiks Abkürzung waren, kamen sie zu einem kleinen Eingang, an den Janik dreimal klopfte und sich mit seinem Namen vorstellte. Die Tür öffnete sich und innen erwarteten die beiden Gefährten ein Dutzend bis an die Zähne bewaffneter Türsteher. Einige Rodianer, Twi'leks und zwei Menschen.
"Wir müssen zu Durga", sagte Janik nervös.
"Du kannst zu Durga, Janik", sagte einer der Menschen und schritt zur Seite. "Das Mädel aber nicht. Die hat keinen Termin und du weißt, wie sehr Durga unangemeldete Besuche haßt."
'Gut', dachte sich Sinistra und grinste hämisch in sich hinein. 'Wenn die keinen durchlassen, dann war Den Mair wohl noch nicht hier. Glück für mich, Pech für ihn. Er scheint sich wohl verlaufen zu haben auf der langen, gerade Straße.'
"Du läßt uns jetzt zu ihm", fauchte Janik den Anführer der Türsteher an. "Ich bürge dafür und wenn ich es sage, dann tust du es auch und stellst keine dummen Fragen und richtest erst recht keinen Blaster auf mich. Und diese Dame hat relativ überzeugende Argumente, warum sie zu Durga will. Also laß uns jetzt sofort durch!"
Der Anführer nickte zynisch und die anderen öffneten die Schneise. Janik atmete erleichtert auf, er hatte Angst, daß Sinistra hier alle umbringen würde. Durga hätte das als persönlichen Angriff empfunden und Janik wahrscheinlich dafür umbringen lassen, daß er diese Person zu ihm geführt hat.
Nachdem die beiden zusammen mit dem Anführer der Türsteher durch einige Flure gegangen waren standen sie auf einmal vor einer großen Tür, die sich durch einen Knopfdruck leise öffnte. Dahinter befans sich ein riesiger Saal. Vorne auf roten Samtkissen lag der dicke Hutte und vor ihm auf dem Boden knieten einige Sklavinnen; Menschen und Twi'leks, die nur leicht bekleidet waren. Leibwächter standen überall. An den Seiten des Raumes moderne Computerterminals und ein Haufen von Technikern, die daran arbeiteten. So unscheinbar das Gebäude von außen und die Flure innen wirkten, so monströs war dieser Raum. Er sah aus wie aus dem Hauptquartier der Neuen Republik, nur waren keine Republikaner darin sodern Angestellte des Hutten und Sklaven. Sinistra blicke sich nur kurz um und versuchte einen Blick auf die Bildschirme zu erhaschen um eventuell schon vor dem Gespräch zu erfahren, ob die Gerüchte um die neue Waffe stimmten. Der Anführer der Türsteher wollte gerade den unangemeldeten Besuch ankündigen, als Sinistra schon losmarschierte.
"Entschuldigt die Störung!", rief Sinistra so laut durch die Halle, daß alle Anwesenden sich umdrehten und zu ihr hersahen. Der Anführer der Türsteher verließ den Raum wieder und schloß die große Türe hinter sich. "Durga der Hutte, nehme ich an", fuhr sie fort während sie immer näher an ihn herantrat, bis sie direkt vor ihm stand. "Mein Name ist Darth Sinistra. Wir werden uns jetzt ein wenig unterhalten."
Sinistra grinste selbstherrlich in das Gesicht des dicken Wurms, der gerade empört einen Satz straten wollte um sich darüber aufzuregen, daß Sinistra einfach so in sein Versteck platzte. Doch im selben Augenblick betrat der Anführer der Türsteher vom Anfang erneut den Raum. "Durga, hier ist noch jemand, der dich sprechen will..."
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Puppet Vampire
6:20 (Tatooine-Zeit) – Umlaufbahn von Tatooine:
Vor wenigen Augenblicken hatte die „Punsiher One“ den Hyperraum verlassen und nährte sich nun langsam dem Wüstenplaneten Tatooine; es war ein gottverdammter Planet, mit mehr Sand als sonst irgendwo in der Galaxis, doch außerhalb des Einflussbereiches von Jutta den Hutten auf Bespin. Die Schulterverletzung hatte Xerofes mittlerweile komplett verarzten können und bis auf ein leichtes Ziehen, was für einen Zabrak eher unbedeutend war, waren Schulter und Arm wieder vollkommen einsatztauglich.>>Ein Hoch auf die moderne Medizin…<< dachte der Kopfgeldjäger sarkastisch und begutachtete die helle Narbe, die als einziges sichtbares Ergebnis der vergangenen Auseinandersetzung Zeugnis von dessen Verlauf ablegen konnte.
Den Schlaf, den Xerofes versucht hatte, während des Hyperraumfluges nachzuholen, hatte er zwar nur stückweise bekommen, doch das war nicht wichtig. Auf Tatooine würde er sich erst einmal ein Apartment mieten und dann dort tagelang durchschlafen, denn im Moment fühlte er sich, als ob er schon eine Ewigkeit auf den Beinen wäre. Doch bevor er sich damit befassen konnte, musste er sich und seinem Schiff erst einmal einen Hangar und eine Landeerlaubnis sichern. „Raumhafen Mos Eisley, hier spricht die Punisher One. Bitten um Landeerlaubnis, over.“ funkte der übermüdete Kopfgeldjäger und wartete auf Antwort; diese kam prompt: „Punisher One, hier Raumhafen Mos Eisley. Haben Landeerlaubnis für Hangar 7c, wiederhole Hangar 7c.“. Xerofes nickte müde und zufrieden. „Verstanden.“. Der Flug durch die Atmosphäre auf Mos Eisley zu kam dem müden Kopfgeldjäger wie ein Traum vor, der rasch vorgespult wurde; im nächsten Augenblick war Mos Eisley bereits in Sichtweite und einen Moment später setzte sein Schiff auf dem sandigen Boden des Hangars 7c auf. „R4, schalte die Sicherheitssysteme ein und überprüf das Schiff. Ich werde eine Unterkunft suchen.“gähnte der Zabrak seinem Droiden zu, der zustimmend piepte und sich an die Arbeit machte.
Über die heruntergelassene Rampe schlenderte Xerofes in den Hangar und wurde sogleich von einem Angestellten des Raumhafens begrüßt, der ihm die üblichen Gebühren für die Hangarnutzung abverlangte. Müde händigte der Kopfgeldjäger dem Mann die verlangte Summe aus, verließ den Hangar und betrat die Stadt Mos Eisley. Das Einzige, was er jetzt nur noch wollte, war schlafen…
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The Big Guns
8:50 Uhr, vor Mos Eisley Cantina, Tatooine
"Es wird Zeit...", sagte Suomi selbstsicher zu sich und ging geraden Schrittes auf die Cantina zu. Ein abnormes Wesen stellte sich ihm in den Weg: "Kein Zutritt für Streuner!", gellte der Kerl im hohen Ton los und hielt die eine Hand vor Suomis Gesicht und die andere packte nach dem leichten Blaster in seiner Hosentasche. Suomi sagte ganz normal: "Ich will nur kurz zu Bossk..." "Der ist beschäftigt, komm später wie..." Der Typ konnte seinen Satz nicht zuende bringen, Suomi zog sein Lichtschwert und säbelte dem Wesen den Oberkörper ab. Dann ging er in die Cantina, in der schon andere ihre Blaster zückten und anfingen, auf Suomi zu feuern. Mit dem Lichtschwert wehrte er die Schüsse ab, die postwendend an den Besitzer zurückgingen und einige von ihnen sofort töteten. Den REst jagte er mit einem Machtstoß gegen die nächste Wand. Die Möbel flogen durch die Gegend, und wer nicht tot war, war zumindest bewusstlos. "So viele Leute hier?", fragte sich Suomi und erblickte hinter der Badem Bartresen den verängstigten Barkeeper, der irgendwie wie eine Mischung aus einem Elefanten und einem Gungan aussah - perfide Mixtur. "Wo ist Bossk???", fragte Suomi mit Nachdruck, und der Barkeeper verwies auf eine Tür mit Aufschrift "PRIVAT!". Suomi legte seinen Kopf an die Tür, um mit einem Ohr zu prüfen, ob hinter der Tür etwas war. Maximal drei Typen unterhielten sich mtieinander, Suomi trat die Tür ein, der Stoß schleduderte einen von ihnen direkt an die nebenliegende Wand, die anderen wurden mit einem Machtstoß schlafen gelegt. Diese paar Jahre auf der Akademie hatten sich echt bezahlt gemacht...
Dann hörte er irgendwelche Grunzlaute hinter der massiven Tür vor ihm. Was zur Hölle war da los? Er horchte wieder an der Tür, hörte Gestöhne und Gelache und Angefeuer in einer Mischung, die ihm suspekt vorkam. Er schaltete sein oranges Lichtschwert an, bereit, die Tür aufzumachen. Und selbst wenn er schon von den Machtschüben ausgepowert war - diesen Kampf würde er hinter sich bringen...
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The Big Guns
9:00, Bossk's Cantina, Tatooine
Vielleicht war das doch keine so gute Idee, Suomi fühlte sich schwach, die Kämpfe hatten ihn bis zum letzten ausgelaugt, und er fühlte sich schwer. Er hörte zwar immernoch Geräusche hinter der Tür, beschloss aber, noch ein paar Minuten zu warten, bis er wieder bei Kräften sein würde. Dann war es plötzlich still. Das Lachen und das Gegröhle waren verstummt. Jetzt machte Suomi die angeschweißte Tür auf. Eine steinerne Halle tat sich ihm auf, kalt und steril. In der Mitte der Halle war eine Art Becken eingelassen, wohl eine Arena. Jupp, es war eine Arena, zwei kleine Rancors lagen tot in ihr. Suomi drehte sich von dem Anlick weg und sah eine weitere Tür auf der anderen Seite des Raumes. Er ging, durch die leeren Sitze schlängelnd, auf die Tür zu und öffnete sie aprupt, nachdem er sein Laserschwert aktiviert hatte. Doch kurz vorher bemerkte er einen zuckenden SChmerz in seinem rechten Knie, der ihm vorhin noch nciht aufgefallen war. Es brannte fürchterlich. Warum jetzt erst? War das Adrenalin schuld, das durch seinen Körper fegte? Warum tat es vorhin noch nciht weh, und jetzt so unerbittlich stark? Er kniete sich hin und deaktivierte das Laserschwert. Er krämpelte die Hose bis zum Knie hoch. Eine Brandstelle, klein aber tief, war deutlich auf dem rechten Knie zu erkennen. Einer der Bastarde in der Bar hatte ihn getroffen. "Shit!", entglitt es Suomi, und er nahm eine der Bakta-Spritzen in seinem Gürtel. Er biss die Zähne zusammen und jagte den grünen Saft in die Brandwunde. Jetzt schmerzte es noch mehr, aber in fünf Minuten dürfte es vorbei sein. Er setzte sich an die Wand neben der Tür und wartete...
Geändert von T.U.F.K.A.S. (19.05.2005 um 21:47 Uhr)
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Puppet Vampire
9:05 – Ein Apartment in Mos Eisley:
Drei Stunden Schlaf hatte der Zabrak seit seiner Ankunft in Mos Eisley nur bekommen, dich diese Zeit reichte ihm vollkommen aus; er fühlte sich frisch und bereit für einen neuen Auftrag. Die harte Zeit als Kopfgeldjäger hatte ihn so einiges abverlangt und mit den Jahren gewöhnte er sich an die schlaflosen Zeiten, in denen er einem Ziel pausenlos hinterher reisen musste, bevor er endlich zur Erfüllung des Auftrages kommen konnte. In diesen Zeiten hatte er gelernt, mit dem wenigen auszukommen, was er bekommen konnte; dies galt für Schlaf, aber auch für Nahrung oder Wasser.
Genüsslich reckte sich Xerofes in seinem Bett, dass zwar nicht gerade das bequemste war, in dem er bisher geschlafen hatte, aber doch einen gewissen Komfort bot und überlegte sich, was er nun unternehmen sollte. Eine Reise in andere Systeme fiel insofern flach, da Jutta sicherlich noch einige Kopfgeldjäger ausgeschickt hatte, die nach ihm Ausschau halten sollten und ihn in dem einen oder andern Zustand zum Hutten bringen sollten; anscheinend hatte er sich dieses Mal in ein gehöriges Schlamassel manövriert, aus dem er nur mit viel Geduld herauskam. Doch für einen Mann mit seinem Beruf war Geduld ein Luxus, den er sich in einigen Situationen nicht leisten konnte und diese war mit Sicherheit eine davon; bald würde ihm das Geld, dass er noch von diesem und einigen anderen Aufträgen hatte, aufgebraucht sein und spätestens dann musste er sich aus seinem „Versteck“ wagen und neue Aufträge an Land ziehen; und wenn dieser Zeitpunkt gekommen war, würden ihm die Leute von Jutta an den Fersen kleben, wie Bahntamist an einem Schuh.
Das Knurren seines Magens unterbrach Xerofes in seiner kritischen Situationsanalyse und in gewisser Weise war er dankbar dafür, denn er hasste es, sich mit Dingen zu befassen, an denen er Schuld war. Daher beschloss der Kopfgeldjäger, nachdem er die typische Morgentoilette und das Ritual des Ankleidens vollzogen hatte, in einer der örtlichen Lokalitäten ein Frühstück einzunehmen. Die Straßen von Mos Eisley waren recht gut besucht und so bahnte sich Xerofes schweigend, jedoch mit sicherem Schritt seinen Weg durch die Menschenmassen. Irgendwo musste sich ein Lokal auftreiben lassen, in dem man ordentlich frühstücken konnte!
Plötzlich fiel sein Blick auf ein Haus, an dem ein Schild mit dem Namen „Bossk’s Cantina“ prangte. >>Na ja, zwar nicht gerade das, was ich gesucht habe, aber dort gibt’s auch passable Gerichte. << dachte der Zabrak etwas zerknirscht und lenkte seine Schritte auf dieses Gebäude zu. Als er jedoch vom Weiten einen Mann vor dem Eingang liegen sah, der eindeutig einen viel zu großen Freiraum zwischen Oberkörper und Unterleib aufwies, klingelten bei Xerofes einige Alarmglocken. Trotzdem nährte sich der Kopfgeldjäger mit einiger Neugier dem Toten; er wusste zwar nicht warum, aber es lag ihm auf irgendeine Weise im Blut, seiner Neugier nachzugehen. Der Tote schien von dem finalen Angriff recht überrascht gewesen zu sein, da Xerofes die weit aufgerissenen Augen bemerkte; ebenso fiel ihm auf, dass die Wunden verbrannt waren und kein Blut den Sand verklumpte.
Es war nicht das erste Mal, dass Xerofes eine solche Wunde gesehen hatte: bei einem Auftrag war ihm eine ähnlich zugerichtete Leiche unter die Augen gekommen, nur mit dem Unterschied, dass ihr der Kopf fehlte, aber die Wunde am Hals ebenfalls verbrannt war. Wie durch eine böse Vorahnung zog Xerofes seine beiden Vibroklingen und betrat die Cantina; er kannte nur eine Waffe, die eine verbrannte Wunde hervorrufen konnte: ein Laserschwert. Doch mit seinen Vibroklingen hatte er eine reelle Chance, den Angriffen eines Lichtschwertes stand zu halten, wenn er seinem Waffenhändler glauben konnte; laut dessen Worten konnten voll aufgerüstete Vibroklingen Laserschwertschläge standhalten und Xerofes hoffte, dass sein Händler Recht hatte.
In der Cantina sah es wie auf einem Schlachtfeld aus: umgeworfene Tische und Stühle, im Raum verteilte, leblose Personen, von denen einige anscheinend tot waren und ein allgemeines Chaos hatten den Raum komplett in ihrer Gewalt. Plötzlich hörte der Zabrak ein leises Wimmern, welches hinter der Theke hervor zu kommen schien. Langsam nährte er sich der Theke und blickte über diese herüber. Hinter der Theke saß ein verängstigter Barkeeper und wimmerte leise vor sich hin. Als er Xerofes erblickte, weiteten sich seine Augen vor Schreck, doch der Zabrak hob beschwichtigend die Hand und fragte:
„Was ist hier passiert?“
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