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Thema: Star Wars - The New Order [FRPG]

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    4.05 Uhr – Jedi Akademie – Yavin 4


    „Ah, vielen Dank..,” der Padawan strich sich eine einzelne, pechschwarze Haarsträhne aus dem Gesicht, als er sich dem Twi’Lek Mädchen zuwandt und sie siegessicher anlächelte. „ Ich darf nicht versagen. Nicht nur, das Kyle und Meister Skywalker ihr Vertrauen in mich setzen – nein, ich müsste mir auch noch ewig von Kyp Vorträge anhören, das ich mich nicht ordentlich auf die Prüfung vorbereitet hab…“ „ Ich habe gehört, das Kyp extra aus Coruscant anreisen wird, um bei der Abschlussfeier für diesen Jahrgang dabei zu sein,“ warf Mara Jade ein, während sie sich nach Kyle und Luke umschaute. Duncan lehnte sich etwas zur Seite, um den Rucksack erneut zu Schultern: „Ja, wir waren Klassenkameraden in seinem letzen Jahr auf der Akademie. Ich gab ihm mein Wort das ich mein bestes gebe!“ „Na, dann viel Erfolg und enttäusch ihn nicht,“ zwinkerte Mara ihm zu.

    "Ich wünsche dir viel Erfolg mit deiner Mission. Ich bin sicher, du wirst sie bestehen,“ das Twi’Lek Mädchen lächelte Duncan an, „weißt du denn schon was du danach machen wirst?"
    „ Noch nicht genau, Kyp hat mir mal versprochen das er mich mal auf einer seiner Reisen mitnehmen würde, wenn ich ein Jedi bin. Vielleicht werde ich auch mal meine Heimat wieder besuchen …“

    In diesem Augenblick betraten Luke und Kyle die Aula. Luke winkte Mara zu, als er sie erblickte und beide gingen mit kurzen langsamen Schritten auf Nerah, Mara und Duncan zu … „Guten Morgen euch allen,“ sagte Luke, während er einen nach dem anderen betrachtete …

    Geändert von Louzifer (17.05.2005 um 21:26 Uhr)

  2. #2
    4.09 Uhr – Jedi Akademie – Yavin 4

    Nerah hörte mit einem kleinen Lächeln zu wie Duncan und Mara sich unterhielten. Sie mochte es anderen Leuten zu zuhören, ihre Gestik und Mimik zu beobachten. Als Twi'lek Sklave war es ihre Aufgabe gewesen die Wünsche ihrer Herrn zu wissen, bevor sie ausgesprochen wurden. Jede Rasse hatte andere Signale und Nerah fand es interessant diese herauszufinden und zu vergleichen.
    Während sie zuhörte, bemerkte sie das Duncan sehr viel auf die Meinung anderer baute, möglicherweise war es aber auch nur ein Zeichen von Nervosität, dass er über so viele verschiedene Personen redete.

    Als sich Duncan wieder an sie wandte, musste sie sich einen Augenblick konzentrieren, um aus der Beobachter Rolle rauszukommen. "Das hört sich nach einem Plan an." meinte sie schmunzelnd. Sie kam nicht mehr dazu ihn zu fragen, woher er ursprünglich kam, da in diesem Moment Luke und Kyle auf sie zu kamen.
    Als der Gründer der Akademie die kleine Runde begrüßte stand Nerah auf und verbeugte sich leicht. "Guten Morgen Master Skywalker." Sie griff nach ihrem Datapad und deutete damit in Richtung des Ausgangs. "Ich werde euch dann mal alleine lassen." Sie verbeugte sich noch einmal und machte sich, mit dem Blick wieder auf das Datapad gerichtet, auf den Weg in die Kantine.

  3. #3
    1:00 Uhr -- Vor Mos Eisley Cantina -- Tatooine

    "Ich hatte dir doch gesagt, dass alles glatt läuft, Leedo...", flüsterte Royo langsam am Ohr von Leedo vorbei, während Royo ihm seinen "Nachtschatten" drohend an den Rücken drückte. "BBBBRRRrrrr~, ... ich soll dich nur durch den Eingang bringen und dann bin ich draußen? Hauptsache du lässt dieses billige Kopfgeld von 5000 auf meinen Kopf fliegen und erzählst denen einfach ich wäre explodiert, ... oder so was." "Sicher. Ich komme mit einem kleinen Fisch an einen Großen. Sagt dir der Name "Bossk" was?" "WAS!?! Willst du mich verarschen? Denkst du, du kommst an seinen Leibwächtern vorbei? Ach, was mach ich mir Sorgen. es geht um deinen Arsch und nicht um meinen."

    Leedo und Royo bewegten sich nun langsam zum Eingang und Leedo gab den beiden gamoreanischen Türstehern ein Handzeichen und sie bewegten sich kurz vom Eingang weg. Höchstwahrscheinlich ein Zeichen für Angestellte, da Leedo ein Sklave von Bossk war und von Royo erst vor kurzem bei Besorgungen von Lebensmitteln überrascht wurde. Doch bevor Royo durch die Tür gehen konnte, stellten sich die Gamoreaner wieder vor den Eingang. Royo blieb stehen, blickte vor sich zu Leedo und sagte: "Leedo...", mit einem etwas scharfem Unterton. Leedo schaute die beiden Gamoreaner an und sagte nur: "Geschäftsmann", worauf die beiden Türsteher Royo den Weg freimachten und er seinen Weg fortsetzte. "Du arrangierst das Treffen mit Bossk. Schnell, ohne meinen Grund zu nennen." Leedo nickte kurz und verschwand dann in einen Hinterraum.

    Royo sah sich kurz um, erkannte das Bossk's neu eröffnete Bar eher einem Tanzsaal glich, deshalb fühlt sich Royo auch nicht grade wohl. Nach 10 Minuten kam Leedo wieder zu ihm und sagte, dass Bossk warte, aber nur 10 Minuten entbehren kann. "Gut, ich will für dich hoffen, dass du ihm nichts erzählt hast, sonst sieht deine Zukunft genauso aus wie die von Bossk." "Ja Ja, ich hab alles richtig gemacht. Viel Glück, du Idiot." Leedo's Worte kümmerten Royo nicht. Er ging nun zum Hinterraum und wurde sofort an den Armen gepackt, doch er blieb ruhig. Es gab raue Sitten in solchen "Verhandlungssituationen" und keiner wollte ein Risiko eingehen. Es war sehr dunkeln, deshalb konnte Royo nur erkennen, dass die Lebewesen, die ihn befummelten, Elektrobinoculars trugen und ihn so erkennen konnten. Am Ende des Ganges konnte er Licht erkennen und nach kurzer Zeit wurde Royo nach vorne geschubst. Er ging den Gang entlang und prüfte, ob sein Nachtschatten noch bei ihm war und er füllte sich bestätigt, als er den Griff spürte. Am Ende des Ganges saß in einem poker-ecke-ähnlichen Raum Bossk, der Royo nur mit einem "Was willst du?" begrüßte. "Könnten wir uns alleine unterhalten? Ich hätte da ein lukratives Angebot mit ca. 200 Sklaven im Angebot. Ehemalige Minenarbeiter aus Mambin. Sehr zuverlässig und billig." Bossk schaute auf und deutete auf einen kleinen Nebenraum, wo sie ungestört ihre "Unterhaltung führen konnten...


  4. #4
    21:45 Schmugglerbasis Legio Staros

    “….verdammt wo steckt der schon wieder,“kaum hatte Beelahd dies ausgesprochen höre er auch schon Schritte im Gang und gleich darauf stand auch schon Mordak in der Tür. An Mordaks Gesichtsausdruck ahnte Beelahd das er wohl mehr mitbekommen hatte als es ihm lieb war, die Titelierung *Fischkopf* und schließlich kam es wie es kommen musste.

    "Da bin, oh ehrenwerter Bewah..." schon bei diesen Worten rollte Beelahd die Augen,"... und nenn mich nie wieder alter Fischkopf, sonst werde ich dafür sorgen, dass dein YT so aussieht, wie die Missbildung, die unten im Hangar steht und aus Teilen von einem TIE und einem X-Wing zusammengesetzt wurde!"Der X-Tie Krüppel , diesen fliegende Schrottplatz hatte Beelahd schon längst aus seinen Gedächtniss streichenwollen und fast wäre es ihm auch gelungen ..bist zu diesen Zeitpunkt wo Mordak diesen Ding wieder erwähnen musste.
    "Musstest du mich unbedingt wieder an dein Technisches Wunderwerk da unten in der hintersten Ecke erinnern",fragte Beelahd mit einen ganzen Stück sarkasmus in seiner Stimme ohne jedoch eine Antwort zu erwarten , geschweige den überhaupt eine wollte.
    "Ich hab Peros getroffen...,"etwas sauer blickte Beelahd aus dem Fenster hinab zu den Y-wing,".....was ist passiert , zum Teufel ...wie konnte dieser Idiot einfach so in unser Hangar fliegen? Hast du wiedermal vergessenn das Schott zu schliessen ?! ...und was meinte er überhaupt damit das er fast mein Schiff abgefackelt hat ,"erwartungsvoll wendete er sich wieder zu Mordak,"...und warum liegt sein Schrottteil noch da unten in der Halle? ..Schaff das Ding da weg...schups es vor mir aus über Bord ,demontier es und schick es ihm in Einzelteile zurück oder sonstwas ..es ist mir egal , schaff es nur weg!"
    Etwas mürrisch und vorallem Müde lies er sich in den Sessel hinter dem Bürotisch fallen und legte die Beine hoch , ehe er eine Flasche Gin unter dem Tisch hervor hollte und sich etwas in ein Glas schenkte,"....ich hab übrigens ein guten Auftrag an Land gezogen und schon mal ein ordentlichen Vorschuss rausspringen lassen ,"damit zeigte er mit dem Glas in der Hand auf die Tasche auf einen der Sessel,"....ich würd sagen du machst dich dann gleich auf den Weg zu einen der Händler und schaust ob du ein brauchbaren Hyperraumantrieb findest ....falls du nicht den alten , der beim letzten Flug durchgebrannt ist reparieren konntest,"leicht grinsend nahm er ein kräftigen Schluck aus dem Glas.

    Geändert von Wohan (17.05.2005 um 23:52 Uhr)

  5. #5
    21:47 Schmugglerbasis Legio Staros

    "Musstest du mich unbedingt wieder an dein Technisches Wunderwerk da unten in der hintersten Ecke erinnern?" Langsam spannte Mordak sich an. Erst als alter Fischkopf beschimpft zu werden, jetzt das.
    "Ich hab Peros getroffen,...was ist passiert , zum Teufel ...wie konnte dieser Idiot einfach so in unser Hangar fliegen? Hast du wiedermal vergessenn das Schott zu schliessen ?!" 'Ich vergesse mich gleich bei diesen ganzen Anschuldigungen und Beleidigungen', dachte Mordak.
    "...und was meinte er überhaupt damit das er fast mein Schiff abgefackelt hat?" "Er ist nicht in den Hangar geflogen. Er ist abgestürzt. Er ist wirklich hart und dabei Funken sprühend runtergekommen. Einige Funken haben auch unseren frisch reapierten YT-2000er erreicht. Dann durfte ich noch einmal ganz von vorne anfangen." Er merkte, wie er explodierte. "Aber das kann man mirja zumuten. So wie ich auch wieder daran Schuld bin, dass er hereingelassen wird! So wie ich wieder für mein geniales Hybridschiff runtergemacht werde! So, wie du mich jedes Mal, wenn wir uns sehen, beleidigst!"
    "...und warum liegt sein Schrottteil noch da unten in der Halle? ..Schaff das Ding da weg...schups es vor mir aus über Bord ,demontier es und schick es ihm in Einzelteile zurück oder sonstwas ..es ist mir egal , schaff es nur weg!" "Du scheinst mich nicht verstanden zu haben - ich will nicht mehr von dir bloß ausgebeutet werden! Du scheinst dir ja was auf dich einzubilden, aber ich bin ebnso gut wie du!
    "....ich hab übrigens ein guten Auftrag an Land gezogen und schon mal ein ordentlichen Vorschuss rausspringen lassen, ich würd sagen du machst dich dann gleich auf den Weg zu einen der Händler und schaust ob du ein brauchbaren Hyperraumantrieb findest ....falls du nicht den alten , der beim letzten Flug durchgebrannt ist reparieren konntest," leicht grinsend nahm er ein kräftigen Schluck aus dem Glas.
    "Denk bloß nicht, dass du der einzige bist, der gute Aufträge an Land ziehen kann, Bewah!", meinte Mordak. "Ich habe einen Piloten getroffen, der Waren zu den Jedi auf Yavin 4 bringen sollte, jetzt jedoch ohne Raumschiff hier festsitzt. Spontan habe ich den Auftrag angenommen, und ich weiß auch schon, wer sich jetzt was einfallen lassen kann, wie wir die beiden Aufträge bearbeiten: Nämlich du. Und sei froh, dass ich mich um den Hyperraumantrieb und das Y-WingWrack kümmere - betrachte das nicht als meine Verpflichtung!"
    Als er das Büro verließ, setzte Mordak noch einmal ein "Viel Spaß." hinterher.
    Zuerst ging er auf die hinteren Ebenen des ehemaligen Sternzerstörers. Dort konnte man erstens gut einige Teile für weniger Geld kaufen, wenn man die richtigen Leute kannte, bzw. zu etwas überteuerten Preisen sehr gute Waren kaufen, wenn man die Leute kannte, die Mordak kannte und zweitens konnte er sich auf dem Weg wieder etwas beruhigen. Es war wirklich einfach so aus ihm herausgebrochen, auch wenn er eigentlich gar nichts böses gewollt hatte...
    'Egal', dachte er sich, 'Vielleicht beachtet mich Bewah jetzt wenigstens ein bisschen mehr.'
    Auf der Ebene angekommen suchte er zuerst seine Bekannten.
    "Was treibt dich denn mal wieder hier her?"
    "Bewah treibt mich hierher..."
    "Ahso, du brauchst neue Ersatzteile?", der heruntergekommen aussehende Mensch drehte sich um, und blickte einen Gamorreaner an. "Ich empfehle dir den Verkäufer da. Der ist nicht sehr helle, hat aber viele gute Waren."
    "Danke", meinte Mordak kurz angebunden und gab dem Menschen ein bisschen Kleingeld für die Information.
    "Ich habe gehört, Sie verkaufen Ersatzteiile?"
    <Grmpf.> Die Antwort des Gamorreaners fiel nicht allzu üppig aus.
    "Ich biete Ihnen einen guten Preis für den Antrieb da hinten - diese ganzen Credits hier.", während er das sagte, packte Mordak ein Haufen Credits auf den improvisierten Verkaufstisch, der aus einem umgekippten Energiedroiden bestand.
    Doch der Gamorreaner schien nicht zufrieden zu sein.
    <Mehr.>
    Mordak vergrößerte den Haufen.
    Der Gamorreaner wurde gierig.
    <Noch mehr!>, rief er mit glänzenden Augen.
    Als der Stapel so hoch war, dass Mordak seinen Handelspartner nicht mehr sah, und dieser so von dem ganzen Geld eingenommen war, dass er nichts anderes mehr wahrnahm, zückte Mordak seinen Blaster. Ein kurzer Schuss, und der raffgierige Gamorreaner hauchte sein Leben aus.
    Wieder zufrieden und glücklich ging Mordak mit dem HyperraumAntrieb und einer Tasche voller Credits zum Hangar zurück.
    Als er sich dann an das Einbauen des Hyperantriebes machte, wurde ihm schnell klar, dass es eine gute Entscheidung gewesen war, nicht zu versuchen, den alten Hyperantrieb zu reparieren. Die uneinsehbare Seite war total zerfetzt - ein Wunder, dass das Raumschiff überhaupt noch bis hier durchgehalten hatte.
    Als er die Arbeit abgeschlossen hatte, betrachtete Mordak den Y-Wing. Viel war nicht mehr von dem Ding übrig.
    Heimlich schnappte sich Mordak ein paar Teile von dem Jäger, baute sie in seinen hochgerüsteten B-Wing ein, und versteckte dann den Rest in seinem Vorratslager. Es hatte sicher nicht einmal der Pilot des Y-Wings etwas dagegen, da auch er einsehen musste, dass man das Schiff, wäre es ein Pferd gewesen, hätte erschießen müssen.

    Geändert von Moyaccercchi (18.05.2005 um 14:32 Uhr)

  6. #6
    "Ja. Ja, Meister."
    ‚Verdammt!’
    Der Meister schien auch schon übles zu ahnen, wie seinem eindeutig genervten Aufstöhnen zu entnehmen war.
    Würde er sich mit anderen Padawan unterhalten, hätte er auf die Frage, was heute anstehe, sicher irgendetwas Geistreiches antworten können. Wie „Vielleicht laden wir die ganze Truppe ein und setzen nach Imperial City über, wo wir dann das Schiff und die Lichtschwerter versetzen und das ganze Geld auf den Kopf hauen?“ Na ja, das wäre nicht wirklich geistreich gewesen, aber einen kleinen Lacher hätte er wohl geerntet, von den einfacher gestrickten.

    Als Meister Swiftstreamer dann das Tempo erhöht, hält Morgan einigermaßen mühelos mit. Besser als Reden war es allemal, auch wenn er den Sinn nicht verstand.

    Diese Ruinen waren … faszinierend. Morgan kannte diese Stelle nicht, aber er kannte Stellen wie diese. Sie waren … faszinierend.

    „Heute, Morgan, werden wir an deinen telekinetischen Fähigkeiten arbeiten!“ hörte er neben sich. Das war gut. Diese Übungen gingen ihm leichter von der Hand als die körperlichen.
    „Ja, Meister.“

  7. #7
    23:20 – Westbezirk von Bespin, in der Nähe der Hangar:
    Zwar hatten sich seine Erwartungen bezüglich der eher mickrigen Bezahlung bewahrheitet, doch ebenso hatten sich seine Erwartungen bezüglich seiner „Überredungskünste“ für zutreffend erwiesen; um 35 000 Credits reicher und zwei erfüllten Aufträgen mehr auf seinem Konto schlenderte Xerofes zufrieden durch die mittlerweile nächtlichen Straßen der Wolkenstadt Bespin, von der er, seinem Versprechen nach, sofort verschwinden würde. Über seinen Sender hatte er seiner R4-Einheit bereits Anweisungen gegeben, die Systeme hochzufahren und das Schiff auf den Start vorzubereiten. Sein Ziel war, entgegen der Angaben die er Jutta gemacht hatte, nicht Nar Shadaa, sondern der Planet Tatooine, ein Wüstenplanet, eigentlich eher unbedeutend, jedoch durch einen Mann zu enormer Berühmtheit gekommen; dieser Mann hieß Luke Skywalker und war derjenige, so lauteten jedenfalls die Geschichten, der am Fall des Imperators beteiligt gewesen sein soll und der nun selbst den Orden der Jedi ins Leben gerufen hatte, dessen Akademie irgendwo auf Yavin 4 sein soll. Xerofes selbst hatte noch nie mit einem dieser Jedi zu tun und er legte auch keinen Wert darauf; Jedi sollten über die so genannte „Macht“ verfügen und damit undenkbares vollbringen können.
    Mit einem Kopfschütteln vertrieb der Zabrak die Gedanken an die Jedi, ihre Fähigkeiten oder sonstigen mystischen Firlefanz und betastete mit der Hand den Beutel, in der sich sein jüngster Verdienst befand. Xerofes war nun beinahe bei dem Hangar angelangt, in dem sich sein Schiff, die „Punisher One“, befand, als er beobachtete, wie sich einige dunkle Gestalten vor dem Tor des Hangars bewegten. Aus irgendeinem Grund musste der Kopfgeldjäger grinsen; so lange wie er schon Kopfgeldjäger war, so lange war es so, dass es immer einen Auftraggeber gab, der sein Geld wieder zurück haben wollte, dass Xerofes ihm mehr aus der engen Tasche gezogen hatte. Und immer wieder wurden einige seiner Berufsgenossen dazu angeheuert, ihm das Geld abzunehmen oder ihn gleich zu töten, doch bisher waren sie immer alle erfolglos; alle bis auf einen sehr hartnäckigen Bothan, der ihn sogar auf drei weitere Planeten verfolgte, bis er ihn schließlich angriff. Der Angriff war nicht vom Erfolg gekrönt: der Botan hatte seinen Kopf verloren und Xerofes nur eine Narbe am rechten Oberarm zurück behalten. Wie die kommende Konfrontation ausgehen würde, wusste Xerofes zwar nicht, doch er hatte nicht vor, das soeben verdiente Geld schon wieder zu verlieren, geschweige denn sein Leben. In einer eher beiläufigen Handbewegung holte der Zabrak seinen Sender hervor und funkte seine R4-Einheit an.„R4. Mach das Schiff so weit startklar und gib die Daten von Tatooine ein. Wir werden hier recht schnell verschwinden müssen.“ flüsterte Xerofes und ließ den Sender wieder in seiner Robe verschwinden. Wie ein aus einer Gewohnheit heraus wanderten seine Hände an die Griffe seiner Vibroklingen. Wer auch immer die Kerle waren, die seine Abreise verhindern und ihm das Geld abnehmen wollten, sie würde ihr blaues Wunder erleben!
    Mit ruhigen Schritten nährte sich Xerofes dem Hangartor und langsam nahmen die dunklen Gestalten genauere Konturen an. Einer von ihnen schien ein mächtiger Wookie zu sein, der Furcht einflößend und grimmig den Kopfgeldjäger entgegenblickte. Zwei andere waren Duros, von der Selben Art, wie der, den Xerofes vor gut einer Stunde aus dem Leben geholt hatte. Den vierten konnte der Zabrak nicht erkennen, doch das war irrelevant, denn schon allein der Wookie stellte schon eine beachtliche Bedrohung dar und stellte das primäre Ziel seiner Aufmerksamkeit dar. Mit seinem Blick auf das haarige Ungetüm fixiert, nährte sich Xerofes weiter dem Hangar…

  8. #8
    02:23 -- Korriban, Tal der Sith

    Sinistra stand vor einem scheinbar unendlich tiefen Abhang und schaute hinunter, ihre roten Haare wehten im Wind. In der rechten Hand ihr Lichtschwert, welches sie immer und immer wieder in der Hand umherdrehte und geschickt durch ihre Finger gleiten ließ. Sinistras Augen musterten den Nachthimmel des toten Planeten und hörte aufmerksam, was hinter ihr passierte -- nichts passierte. Totenstille. Die Geräusche einiger Kleinstlebewesen durchfuhren die endlose Ebene und aus der ferne hörte man einige Shyracks heulen.

    Sinistra schloß die Augen und versuchte, die Stimmen der Macht zu hören, welche ihr die Midichloriane schickten. Sie hörte diese Stimmen fast immer, doch meistens konnte sie aus den vielen simultan sprechenden Tönen nichts kokretes herausfiltern.
    Intuitiv steckte sie ihr Lichtschwert zurück an den Gürtel und führte die Finger beider Hände zusammen, um einen Konzentrationspunkt zu schaffen. In ihren Fingerkuppen spürte Sinistra das Herz schlagen und die Macht pulsieren.

    'Sie werden versuchen, dich zu vernichten', flüsterte es ihr zu und sie biß die Zähne zusammen, um den Haß in sich zu kompensieren und zu fokussieren. 'Sie jagen dich jetzt schon... du kannst ihnen nicht entkommen. Sie haben deinen Vater getötet und deine Mutter von dir genommen. Jetzt jagen sie dich und sie werden nicht aufgeben, bevor dein toter Kadaver vor ihren Füßen den letzten Hauch ausstößt.'
    Sinistra konzentrierte die Wut und den Haß, den es in ihr auslöste und versuchte, aus ihm Kraft zu schöpfen.
    'Fühle deine Emotionen. Fühle deine Angst. Benutze sie gegen deine Feinde und mach ihre beste Waffe zu deiner besten Waffe.'

    Ein lautes Heulen hinter ihrem Rücken brachte sie dazu, sich blitzartig umzudrehen. Ein düsterer Shyrack flog auf sie zu und riß sein triefendes Maul weit auf, um zuzubeißen. Sinistra zerbrach den Fokus und ihre Hände lösten sich voneinander. Mit der einen griff sie zu ihrem Lichtschwert, die andere streckte sie in Richtung des Flugwesens aus. In dem Moment fletschte auch Sinistra ihre Zähne und schaute das Tier mit einem tödlichen Blick aus. Sekundenbruchteile später entfesselte sie mit der auf den Shyrack gerichteten Hand einen Machtblitz, der die pechschwarze Nacht auf einmal taghell erschienen ließ. Der Blitz traf das Tier, welches schmerzhaft aufjaulte und zerschellte danach an einer Säule der Ruinen. Der Shyrack lag auf dem Boden und war nicht mehr in der Lage, sich aufzuraffen oder zu fliegen. Sinistra trat einige Schritte an ihn heran und sah auf das halbtote Tier hinab, welches ein schmerzverzerrtes Gesicht zog. Es versuchte immer wieder, seinen Kopf nach oben zu strecken doch der fiel dann wieder herunter auf den steinernen Boden. Sinistra grinste zufrieden und starrte dem Shyrack in die Augen. Dann zog sie ihr Lichtschwert und rammte es dem leidenden Tier durch die Schädeldecke, worauf dieses mit einem letzten Schrei völlig verendete. Eine Handbewegung später beförderte sie den Kadaver mit der Macht über die Klippe in den Abgrund und steckte das Lichtschwert wieder zurück an den Gürtel.

    Die Ruhe währte nicht lange. Nur einige Sekunden nachdem der Shyrack getötet wurde, hörte Sinistra aus der ferne weitere Tiere ankommen. Sie hatte vergessen, daß Shyracks immer im Rudel auftreten. Aus einer der Höhlen im Tal der Sith kamen zwei Dutzend der Raubtiere auf zu zugeflogen und waren fest davon überzeugt, sie zu töten. Sinistra griff nach ihrem Lichtschwert und sprang den Flugwesen entgegen. Es dauerte nur wenige Augenblicke bevor das typische Geräusch eines Lichtschwertes in tödlicher Symbiose mit den Schmerzensschreien der Shyracks das große Tal durchschallte. Die Tiere fielen reihenweise zu Boden und am Ende stand Sinistra in einem Haufen von Shyrackleichen, welche zum Teil noch zuckten aber größtenteils nicht einmal mehr an einem Stück waren. Sie schritt von dem Haufen weg und setzte aus einiger Entfernung mit der Hand an, um noch einen Machtblitz in den Haufen zu schicken, welcher noch einige Schreie produzierte und die Leichen in Brand setzte. Selbstherrlich grinste Sinistra in sich hinein und schaute wieder hoch zum Himmel. Sie hörte die Stimmen klarer als zuvor und verstand nun langsam, wie man seine Emotionen für sich nutzbar machen konnte. Sie dachte an die Jedi, welche sich vor diesen Empfindungen zu verstecken versuchten und wußte nun auch, warum sie schwach waren und konnte nicht verstehen, wie diese erbärmlichen Lebensformen in der Lage waren, das Imperium zu stürzen und jemanden, der so mächtig war wie Lord Vader oder Lord Sidious, zu bekehren oder zu vernichten. Aber sie wußte, daß es nicht noch einmal passieren würde.

    "Nicht übel für den Anfang. Du beginnst, die dunkle Seite zu verstehen", sagte eine Stimme aus dem Dunkeln. Sinistra drehte sich um und sah im Schein des Feuers der verbrenndenden Shyracks einen Schatten hinter einer Säule hevorkommen. Sie schaute in den sternenklaren Himmel und atmete tief ein.
    "Ja, Meister."

  9. #9
    00:35 – An Bord der „Punisher One“ auf dem Weg nach Tatooine:

    Noch immer schmerzte die linke Schulter ein wenig; der verdammte Trandoshaner hatte ihm einen verdammten Durchschuss verpasst. Doch er hatte selber Schuld, schließlich hatte er den Schuss provoziert; taktisch gesehen war der Moment, in dem der Trandoshaner den Schuss gelöst hatte, für Xerofes perfekt gewesen…

    Xerofes hatte sich gerade auf wenige Meter an die Gruppe genähert, als er auch schon eine barsche Begrüßung erhielt. „Stehen geblieben!“ hatte einer der Duros gerufen und bedeutungsvoll mit seinem E-11 herumgefuchtelt; nur eine hohle drohende Geste, wie Xerofes im Nachhinein feststellte, denn weder der Sprecher, noch sein Artgenosse konnte richtig mit der Waffe umgehen. Der Wookie, den der Kopfgeldjäger schon vom Weiten als gefährlich eingestuft hatte, knurrte bedrohlich, als Xerofes noch nicht zum Stillstadt gekommen war; nicht, dass das Knurren dem Zabrak in irgendeiner Weise Angst gemacht hätte, doch seine Erfahrung hatte es ihm gelehrt, lieber mitzuspielen, denn Wookies waren eine sehr unberechenbare Rasse und man wusste nie, was sie als nächstes tun würden. „Was wollt ihr?“ fragte Xerofes kalt, obwohl es ihm schon lange klar war, was seine Berufsgenossen von ihm wollten, nämlich das Einzige, was für einen Kopfgeldjäger wichtig war: Geld. „Dir hat niemand erlaubt, die Klappe auf zu reißen! Also schnauze oder du bist ein toter Mann!“schnauzte der andere Duros und zielte in einer, wie Xerofes fand, zu weit ausgeholten und auch viel zu offenkundigen Bewegung auf ihn. Mit unterdrücktem Grinsen hatte sich Xerofes auf das Spielchen eingelassen und geschwiegen, bis ihm der andere Duros wieder ansprach; es lief alles auf das Spiel „Guter Bulle, böser Bulle“ hinaus und das amüsierte den Zabrak ungemein. „Du scheinst heute einen guten Tag gehabt zu haben, Kumpel.“fing der Duros an, der als Erster das Wort an ihn gerichtet hatte. Mit einem stummen Nicken bestätigte der Angesprochene die Aussage und, um den ganzen noch Nachdruck zu verleihen, klimperte er etwas mit dem Beutel herum, in dem die neuen Credits steckten. Eine erste Provokation. „Wie szchön für dich…“ …“ begann nun eine andere Stimme zu zischen; die Stimme gehörte zu der vierten Gestalt, die Xerofes nicht genauer bestimmen konnte. Allem Anschein nach handelte es sich dabei um einen Trandoshaner, der mit einem Blaster in der Hand hinter den beiden Duros hervortrat und einen diabolischen Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte. „Dann hazst du szicher nichtzs dagegen, deinen Gewinn mit unzs szu teilen, oder?“ ?“. Der Zabrak schüttelte lässig den Kopf und grinste dabei ein wenig und wieder klimperte er mit seinem Beutel mit den Credits. Die zweite Provokation. Der Trandoshaner verzog sein Gesicht ein wenig zu einer leichten Wutmaske. „Nicht? Wie szchade… für dich…“ zischte der Trandoshaner und gab seinen Männern ein Zeichen. Diese legten nun auf Xerofes an und der Wookie ließ ein markerschütterndes Brüllen vernehmen. Die Lage schien recht aussichtslos, doch Xerofes hatte seine Rettung bemerkt: einige Wachkräfte betraten gerade den Plan und nährten sich den Hangars. „Ihr scheint nicht gerade viel von eurem Handwerk zu verstehen, denn sonst würdet ihr nicht immer andere überfallen und ihnen das Geld abnehmen.“ grinste Xerofes und hatte damit das Fass zum überlaufen gebracht. Unter dem Wutgebrüll des Wookies feuerte der Trandoshaner einen gezielten Schuss ab, den der Zabrak nur durch ein geschicktes Abtauchmanöver gegen seine linke Schulter lenken konnte; leider durchschlug das Projektil seine Schulter und schleuderte ihn damit zu Boden. Doch Xerofes hatte den Augenblick des Schusse perfekt abgepasst; die Wachkräfte wurden aufmerksam und stürmten mit lauten Geschrei, dass alles auf „Feuer einstellen und auf den Boden legen!“ hinauslief und gezogenen Blastern auf die Gruppe zu, die mitten in der Vorwärtsbewegung auf Xerofes zu erstarrt waren. Diesen Augenblick hatte der Zabrak genutzt, war auf die Füße gekommen und mit hängender Schulter in den Hangar gestürmt; die Blasterschüsse schlugen hinter und neben ihm auf, doch Xerofes störte es nicht. Er rannte auf sein Schiff zu, dessen Rampe bereits runtergelassen war und schleppte sich in dieses hinein. Kurze Zeit später war das Schiff gestartet und hatte den Sprung in den Hyperraum gemacht.

    Die Schulter hatte er verbunden und der Schmerz hatte mit der Zeit nachgelassen. Nun befand er sich auf den Weg nach Tatooine; was er dort genau wollte, wusste er nicht. Sein eigentliches Ziel, Nar Shadaa, konnte er nun für einige Zeit streichen, denn dort würden sich bald einige Kopfgeldjäger von Jutta den Hutten aufhalten und nur darauf warten, dass er seinen Kopf aus dem Schiff steckte. Daher hatte er sich für Tatooine entschieden; neben der Heimat dieses ominösen Skywalker, war Mos Eisley die perfekte Absteige für Schmuggler, Kopfgeldjäger und alle, die nicht gefunden werden wollten; also der perfekte Ort für Xerofes, so dachte er…

  10. #10
    21:50 Schmugglerbasis Legio Staros

    "Er ist nicht in den Hangar geflogen. Er ist abgestürzt. Er ist wirklich hart und dabei Funken sprühend runtergekommen. Einige Funken haben auch unseren frisch reapierten YT-2000er erreicht. Dann durfte ich noch einmal ganz von vorne anfangen."Nickend hörte er Mordak zu, trank dabei langsam sein Glas leer und studierte nebenbei die neusten und wichtigsten Datenpads , die sich in seiner Abwessenheit gestapelte hatten. Rechnungen, Nachrichten , irgendwelche Anfragen auf mini Jobs und der sonstige typische Kram. Obwohl er vertieft las und zusätzlich Mordak noch mit Fragen bombadierte,konnte er Mordak weiter zu hören als er plötzlich seine Stimme verdächtig änderte"Aber das kann man mir ja zumuten. So wie ich auch wieder daran Schuld bin, dass er hereingelassen wird! So wie ich wieder für mein geniales Hybridschiff runtergemacht werde! So, wie du mich jedes Mal, wenn wir uns sehen, beleidigst!"
    Beleidigt ? Beelahd zog leicht die linke Augenbraue hoch und wollte gerade das Wort ergreifen als dies Mordak jedoch unterband,"Du scheinst mich nicht verstanden zu haben - ich will nicht mehr von dir bloß ausgebeutet werden! Du scheinst dir ja was auf dich einzubilden, aber ich bin ebnso gut wie du!".....Ausbeuten ? Nein Mordak wurde gewiss nicht ausgebeutet, jeder arbeitete gleich hart und auch die Credits wurden stetts fair geteilt. Beelahd schüttelte innerlich verwirrt den Kopf, jetzt stellte Mordak ihn auch noch als eingebildet da. Langsam legte Beelahd das Datenpat zur Seite und versuchte etwas zu sagen , doch dazu kam es nicht,"Denk bloß nicht, dass du der einzige bist, der gute Aufträge an Land ziehen kann, Bewah!"........ "Ich habe einen Piloten getroffen, der Waren zu den Jedi auf Yavin 4 bringen sollte, jetzt jedoch ohne Raumschiff hier festsitzt. Spontan habe ich den Auftrag angenommen, und ich weiß auch schon, wer sich jetzt was einfallen lassen kann, wie wir die beiden Aufträge bearbeiten: Nämlich du. Und sei froh, dass ich mich um den Hyperraumantrieb und das Y-WingWrack kümmere - betrachte das nicht als meine Verpflichtung!"Noch bevor Beelahd Mordaks Worte realisieren konnte verschwand er auch schon mit einen," Viel Spass" und lies Beelahd alleine,der Mordak verwirrt hinter her sah.

    Es dauerte eine Weile bis Beelahd seine Gedanken ordnen konnte, so hatte er Mordak noch nie erlebt und er nahm sich vor Mordak zur Rede zu stellen wenn er wieder zurück wäre.
    Dann nahm er sich Mordaks Auftrag an, welchen er mit Stolz angeschleppt hatte,
    " WAS soll das werden ......ein Transportflug nach Yavin 4 ? ...," an sich ein einfaches Unternehmen wären da nicht noch wichtige offene Fragen , WAS sollen sie transportieren und das wichtigste ...wieviel Credits sprangen dabei raus . Auf diese Fragen fand Beelahd keine Antwort , hatte ihm Mordak den Auftrag nur mündlich überbracht. Doch die größte Schwierigkeit die sich nun ergab war jene diese beiden Aufträge, falls er den Mordaks Auftrag wirklich annehmen würde, was er besser tat wenn er nicht wollte das Mordak WIEDER einen dieser Sinnlosen Wutausbrüche erlitt zu vereinen. Beelahd schüttelte den Kopf,"..Das kann ich vergessen, wenn ich jetzt gleich nachdem ich den Autrag von den Imperialisten angenommen hab nach Yavin 4 tucker.. ..kommt bestimmt nichts gutes bei raus. Diese Idioten kennen mein Schiff und würden sich was weiss ich für Gedanken machen was ich da will"Also musste , falls er wirklich nach Yavin 4 fliegen sollte ein neues bzw. anderes Schiff her und desweiteren konnte er Jedis überhaupt nicht ausstehen.Aus diesen Grunde legte er Mordaks Auftrag erstmal im Geist zur Seite und beschäftigte sich mit der Imps.
    Informationen mussten her, zwar hatte er in der Loge der Bar eine Sonde hinterlassen wo er die Hutten belauschen konnte , falls sie dort wiedermal einkehren würden aber auf so etwas konnte er sich nicht verlassen." Die bauen ein Todesstern....soviel konnte ich bei den Hutten schon erfahren ,"überlegte Beelahd,".....die Frage die sich jedoch stellt ist...WO und für welche Zwecke ......" Das erstere war das was Beelahd am meißten interessierte.
    "Mmmmh Die Hutten sind ja nicht gerade für ihre Rechtschaffenheit bekannt und falls die Republik von dem Bau eines Todesstern erfährt sind die Jedis die ersten die dieser Sache auf den Grund gehen ...ob nun mit Diplomatie oder sonstigen Mitteln.... ", sich das Kinn reibend ging er im Büro auf und ab , er war noch müde vom letzten Auftrag, der gerade einmal ein paar Stunden zurück lag und das denken fiel ihm zu dieser Uhrzeit nicht mehr leicht,"...vielleicht ist es doch garnicht so dumm mal bei Yavin vorbei zu schauen."

    Geändert von Wohan (18.05.2005 um 21:46 Uhr)

  11. #11
    2:30 Uhr - Korriban - Tal der Sith -

    Unerbittlich brannte die Sonne an diesem Tag – kein Wunder, schließlich wurde es nur selten dunkel auf diesem Planeten, diesem mystischem Felssbrocken, denn man Korriban nannte. Dies war der Planet, an dem einst die vertriebenen Jedi die Rasse der Sith versklavten, sich zu ihren Lords emporschwangen!
    Zwar war nur wenig von dem einst so blühenden Sith Imperium geblieben, doch noch immer lag die Magie der Sith auf diesem Ort. Das Tal der Sith – der letzte Ruheort eines Lords der Sith. Naga Sadow, Freedon Nadd, Tulak Hord, Ajunta Pall – sie alle hatten hier ihre letzten Ruhestätten in die trockenen,felsigen Wände geschlagen. Viele versuchten in ihre Fußstapfen zu treten, doch nur weniger schafften den Weg bis ganz nach oben.

    Xantar, oder auch Gileon wie er sich nun nannte, war ein ehrgeiziger Mensch. Er gab sich nicht mit Kleinigkeiten zufrieden sondern strebte stets den größeren Dingen entgegen. Dies war eine Eigenschaft, die sein Meister einst an ihm bewunderte und doch zur selben Zeit fürchtete. Doch nun war er nicht mehr der Schüler – er war der Meister!

    Langsam trat der dunkle Lord aus dem Schatten der Felssäule. Der Cortosispanzer, der seine Brust schützte, schimmerte matt im fahlen Licht der erbarmungslosen Sonne. Der nachtschwarze Umhang fiel in den staubigen Boden, als er einige Meter, leicht in die Hände klatschend, nach vorne trat: „Bravo, das war wirklich eine hervorragende Darbietung die eines Sith würdig ist,“ die Stimme klang kehlig und trocken – eine monotone Tonlage ließ seine Worte zwar etwas gelangweilt erscheinen, doch diejenigen die ihn kannten, wussten das weder Freude noch Zorn in seiner Stimme mitschwang. „Was man von deinem Mitschüler nicht erwarten kann,“ der Blick des dunklen Lords fiel auf Den Mair, welcher völlig außer Atem schien. Mit einem Mal verengten sich die Augen Gileons zu schmalen Schlitzen und drückten somit sein Unbehagen aus. Es war ihm stets eine Freude mitanzusehen, wie seine beiden Schüler um seine Anerkennung buhlten – sich immer wieder aufs Neue herausforderten und zu übertrumpfen versuchten.

    Denn es konnte immer nur einer in der Gunst des Sith Lords stehen. So war gewährleistet, das irgendwann der Stärkere von ihnen seinen Platz einnehmen würde, wenn Gileon einst nicht mehr sein würde.

    Der Sith war kein Narr, er wusste das sein Leben nicht ewig währen würde und wenn seine Stunde gekommen sein sollte, so würde einer von ihnen sein Werk fortsetzen – die Welt sollte vor den einst so mächtigen Sith erneut erzittern und die Jedi, die es einst gewagt haben, ihn zu verraten sollten bitterlich für diesen Fehler bezahlen.

    Doch noch war seine Zeit lange nicht gekommen, die Schüler hatten noch viel zu lernen. Sand knirschte unter dem großen Gewicht seiner Rüstung, als Gileon in die Mitte der beiden trat, und ein kleines Holocron auf den Boden stellte. „Ein kleines Geschenk aus Yavin 4,“ hauchte seine monotone Stimme ,“ lernt und wachset an dem Wissen, welches hier verborgen liegt. Und so ihr bereit für eine weitere Prüfung seid, so sucht mich in der Grabanlage auf. Wichtige Studien warten auf mich…“ Der Sith wandte sich ab und marschierte langsam von dannen – nun lag es an den Schülern sich das Wissen anzueignen. Ihr Leben würde schon bald von diesem kleinen Würfel abhängen…

    Geändert von Louzifer (18.05.2005 um 22:22 Uhr)

  12. #12
    4:11 Uhr - Jedi Akademie - Yavin 4


    „Ah Meister Skywalker,“ Duncan verbeugte sich kurz vor dem Jedi Meister, als Luke beiden Padawans mit einem leichten Lächeln auf den Lippen zu nickte.

    Anscheinend hatte es Nerah plötzlich eilig, denn schon kurze Zeit später setzte sie sich mit einem kurzen Abschiedgruß vom Rest der Gruppe ab und Duncan sah sich zwei Jedi-Rittern und einem Meister gegenüber, die ihn zu beobachten schienen. „Easy job, das packst du schon,“ dachte sich der Padawan, als Meister Skywalker mit einem kurzen Briefing anfing. „…dies ist deine letzte Prüfung als Padawan Duncan. Ich bin zuversichtlich dass du deine Mission ohne große Probleme bewältigen wirst. Wenn du dir einen bestimmten Kristall erst ausgesucht hast, komme umgehend wieder nach Yavin zurück,“ Luke nickte ihm freundlich zu. „Sei vorsichtig auf deine Reise und möge die Macht mit dir sein,“ mit diesen Worten beendete Luke das kurze Briefing, „wenn ihr mich kurz entschuldigt, einige Schüler warten in den Unterrichtsräumen bereits auf mich.“ Der Jedi-Meister verbeugte sich vor den Dreien und eilte dann zügig von dannen. „Ich werde mich auch noch etwas umschauen viel Glück auf deiner Mission Duncan,“ fügte Mara rasch hinzu. Sie spürte, dass mit Nerah offenbar etwas nicht stimmte und beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen.

    Nun standen sie da: ein Jedi und sein Schüler. „Komm, ich werde dich noch zu deinem Flieger begleiten. Das wird leichter als einem Jawa seinen Blaster zu klauen, vertrau mir Junge,“ Kyle klopfte seinem Schützling auf die Schulter, während die beiden sich auf dem Weg zu den Landeplattformen begaben. „Ich fühle mich, als könnte mich nichts und niemand mehr aufhalten! All die Missionen die mich auf diesen Moment vorbereitet haben … Dies ist der Moment auf den ich so lange gewartet habe“„So ist richtig – ich wird den Champus bis zu deiner Rückkehr schon mal kaltstellen,“ zwinkerte ihm sein Meister zu, während er und Duncan nun die Landeplattformen erreichten.

    Ein alter X-Wing befand sich auf einem der Landepads und schien abflugbereit zu sein. Eine alte R4-Z9 Einheit würde Duncan als Co-Pilot dienen. „Er ist ein alter Freund von mir, vertrau ihm, wenn’s hart auf hart kommt,“ hatte Kyle ihm noch vor seinen Abflug gesagt. Schon wenige Augenblicke später fand sich Duncan in den unendlichen Weiten des Alls wieder.

    „Yavin 4 erfolgreich verlassen, Systemcheck dürchführen, R4,“ Duncan betrachtete den Gasriesen der vor ihm her zu treiben schien. Der kleine, schwarze Droide begann aufgeregt zu piepen. „Klasse, dann können wir ja aufbrechen,“ Duncan legte einige Schalter um, „mach dich bereit für den Eintritt in den Hyperraum und stell die Koordinaten für Dantooine ein, das wird eine lange Reise R4. Triebwerke okay. Eintritt in den Hyperraum in Drei … Zwo … Eins…“ Mit einem Mal beschleunigte der X-Wing dermaßen, das der Padawan in den Sitz gedrückt wurde: „Wooooohooooo~,“ die Stimme Duncans echote im ComLink, worauf der Droide wild zu quietschen begann …

  13. #13
    4:11 Uhr - Jedi Akademie - Yavin 4

    Während Nerah, immer noch das Datapad lesend, sich der Cantine näherte, hörte sie Schritte hinter sich. Sie kannte Mara nun lange genug um zu wissen, dass es sie war, die ihr folgte. Mit einem Seufzen blieb sie stehen und drehte sich zu ihrer Lehrerin.
    "Du warst plötzlich so schnell weg." begrüßte die ältere Frau sie und deutete mit einer Handbewegung an, dass sie weiter gehen konnten. Während sie nebeneinander hergingen, beobachtete Mara die junge Twi'lek aus den Augenwinkeln. "Hast du mir nichts zu sagen?" fragte sie schließlich, als Nerah keine Anstalten machte, ihr Verhalten zu erklären.
    "Nein, es ist nichts ..." Sie stockte kurz und fuhr fort, "Ich habe mich dort lediglich etwas Fehl am Platz gefühlt. Es war seine Prüfung, nicht meine. Ich wollte nicht ... stören."
    Mara merkte, dass Nerah nicht die ganze Wahrheit gesagt hatte, doch sie beließ es dabei. Ihr Padawan musste damit alleine fertig werden, nichts was sie ihr sagen würde, könnte ihr wirklich helfen.

    Sie erreichten schließlich die Kantine. Diese füllte sich langsam, doch es waren immer noch wenig Schüler anwesend, wenn man bedachte wie viele Menschen die Kantine fassen konnte. Die beiden holten sich schweigend ihr Früstück und setzten sich an einen Tisch. Während Nerah lustlos in ihr Stück Obst biss, beschloss Mara trotz allem einen Aufheiterungsversuch zu starten. "Eigentlich wollte ich dir ja noch nichts davon erzählen ..." fing sie an und biß in ihr Stück Brot. Damit hatte sie Nerah's Aufmerksamkeit. "Du weißt ja das ich vor kurzem auf Neu Alderaan war. Leia hatte mich dorthin eingeladen, um mich um etwas zu bitten." Sie legte ihre Gabel weg und sah Nerah ernst an. "Sie möchte das ich ihre Tochter Jaina als Padawan annehme."
    Bevor Nerah etwas sagen konnte, hob Mara die Hand um anzudeuten, dass sie noch nicht fertig war. "Natürlich wirst du erst einmal deine Ausbildung beenden und ich werde sicherlich keine zwei Padawans unterrichten. Insofern wird deine Lehre nicht darunter leiden. Ich habe Leia auch noch keine endgültige Zusage gegeben, allerdings bin ich gewillt Jaina als Padawan aufzunehmen."

    Mara machte hier eine kleine Pause, um etwas von ihrem Frühstück zu essen. "Ich würde dir all dies nicht erzählen, wenn ich nicht wüsste, dass du bald bereit bist dich den Prüfungen zu stellen. Allerdings muss ich dich darauf hinweisen, dass du dich weiterhin anstrengen musst, damit diese Prognose auch in Erfüllung geht."

    Geändert von Maeve (25.05.2005 um 08:46 Uhr)

  14. #14
    22:23 Schmugglerbasis Legio Steros

    Schon über eine halbe Stunde ging Beelahd alle wichtigen Dinge für die Mission durch , versuchte wie immer alles bis ins kleinst zu planen und zu organisieren. Im Länger wurde die Liste an Dingen die zu machen waren aber um so mehr er in dem Büroraum vom Schreibtisch, zu diversen Schränken und Lagerräumen gehen konnte um so mehr Sachen konnte er auf den Datenpads abhaken. Er vergass die Zeit und vorallem Mordaks Wutausbruch, als er plötzlich von lauten Hämmergeräuschen aus den Gedanken gerissen wurde.
    Es war Mordak, der inzwischen wieder zurück war und sich nun eine Weile daran machte den YT in seine Bestandteile zu zerlegen um den alten Hyperraumantrieb heraus wuchten zu können, wie Beelahd von den oberen Fenster erkennen konnte.
    Ein leichtes Lächeln ging über seine Lippen, Mordak schien wirklich einen neuen Antrieb besorgt zu haben. "Mal schauen was für ein gutes Stück er ergattern konnte," dachte sich Beelahd machte sich auf den Weg hinab in die Hangarhalle.

    Der Y-Wing lag immernoch da wo Persos ihn ´abgestellt´ hatte , was Beelahds Stimmung wieder einwenig drückte, doch gleich daneben stand er auf ein Wagen ...ein Goldstück , ein optisch fast niegel nagel neuer Hyperraumantrieb. Gerade war Mordak aus dem großen Loch auf der Oberseite des YTs heraus gestiegen und wuchtete den alten durchgebrannten Antrieb mit dem Kran heraus," Mordak du Ganove.....,"Beelahd konnte noch nicht wissen wie passend diese Aussage doch war,"...Wo hast du DIESES Schmuckstück den her , das Teil muss doch unheimlich teuer gewessen sein!" Mordak wischte sich den Schweiss von der Stirn und erzählte Beelahd die Begebenheiten mit dem Händler und desen ableben und ein breites grinsen zeichnete sich in Beelahds Gesicht ab," Du hast ihn erschossen ?........Das hät ich dir garnicht zu getraut. Du bist ja gemeingefährlich , mein Freund," Beelahd musste zwangsläufig lachen ," Du wirst mir immer ähnlicher Mordak......das macht mir Angst, du solltest nicht so viel mit so finsteren Gesindel wie mir rum hängen !"Nun war die die schlechte Laune von vorhin ganz vergessen und Beelahd hob auch gleich wieder das Datenpad," ....Wie sieht es eigentlich mit der Ladung aus die wir nach Yavin bringen sollen, was genau is das ....und das wichtigste , Wieviel Credit springen bei raus ?" Mordak schien zu sehr in seiner Arbeit vertieft zu als das er gleich antworten konnte, drum redete Beelahd einfach weiter,"..Wenn wir den Auftrag annehmen müssen wir uns übrigens ein anderes Schiff besorgen. Die Hinterbliebenen kennen meinen Kahn und wenn ich damit schnurgerade nach Yavin fliege könnte das verdächtig schlechten Eindruck machen....Ich würd sagen wir machen erst ein kleinen Abstecher nach Tatooine und organisieren uns ein anderes Schiff für den Weiterflug nach Yavin, nebenbei könnte ich auch gleich nochmal einem Informanten ein kleinen Besuch abstatten." Zwischen seinen Reden versuche er Mordak einwenig zur Hand zu gehen , reichte ihm Werkzeug oder half beim hinein wuchten des neuen Antriebes," ...Wenn du hier fertig bist legen wir uns erstmal aufs Ohr...es ist schon spät und ich möchte morgen früh so schnell los wie möglich.!"

  15. #15
    22:28 Schmugglerbasis Legio Steros

    Mordak war durch das ganze Reparieren total erschöpft, und froh, als Bewah ihn zum schlafen verdonnerte.
    Doch als er gefragt wurde, wie viel Profit der Auftrag mit den Waren für die Jedis brächte, und welche Waren es nun genau sein würden, druckste er herum. Im Eifer des Gefechts hatte vergessen, den Piloten, den er getroffen hatte, danach zu fragen.
    Natürlich konnte er Bewah das nicht so einfach ins Gesicht schmettern, also überlegte er sich, wie er es ihm schonend beibringen konnte...
    "Also, Bewah", begann er, "Du weißt ja, ich war da gerde etwas matt. Und - und ich wurde von diesem Piloten ja auch überrumpelt, kann man so sagen man so kann..."
    "...also ich meine, ich habe nun den genauen Wert der Waren und ihre genaue Beschaffenheit nicht unbedingt gänzlich hundertprozentig schriftlich erfasst - und mit meinem Gedächtnis, da ist das ja so eine Sache. Du selbst sagst ja immer 'traue nie dem Gedächtnis eines Fischkopfes' und hast damit wohl auch Recht, wenn ich das jetzt so überdenke..."
    "...also ich meine", fing er wieder an, als er Bewahs fassungslosen Blick sah, "ja nicht, dass ich es gar nicht wüsste. Es ist ein mittelgroßer Auftrag, aber es sind nicht zu viele Waren... Ich würde mal vermuten, irgendein Technikzeugs und ein paar Nahrungsmittel vielleicht..."
    "...Gute Nacht!"
    Und weg war er.

  16. #16
    22:29 Schmugglerbasis Legio Steros

    "Also, Bewah", versuchte Mordak vor Beelahd heraus zu reden, als er diesen nach den Details des Auftrages fragte , den Mordak ergattert hatte, "Du weißt ja, ich war da gerde etwas matt. Und - und ich wurde von diesem Piloten ja auch überrumpelt, kann man so sagen man so kann..."
    `Jetzt fängt er wieder mit seinen komsichen Ausreden an , ....ich hab ihm schon TAUSEND mal gesagt das er die Aufttragsarbeit MIR übherlassen soll´,dachte Beelahd als Mordak etwas ungehalten weiter zu hörte,
    "...also ich meine, ich habe nun den genauen Wert der Waren und ihre genaue Beschaffenheit nicht unbedingt gänzlich hundertprozentig schriftlich erfasst - und mit meinem Gedächtnis, da ist das ja so eine Sache. Du selbst sagst ja immer 'traue nie dem Gedächtnis eines Fischkopfes' und hast damit wohl auch Recht, wenn ich das jetzt so überdenke..."," Ja mein Feund ..genau DAS hatte ich mal gesagt und auch aus genau DEM Grund hab ich dir auch gesagt das du die Finger von irgendwelchen Aufträgen lassen sollst ,"warf Beelahd stöhnend ein,"...also ich meine.......ja nicht, dass ich es gar nicht wüsste. Es ist ein mittelgroßer Auftrag, aber es sind nicht zu viele Waren... Ich würde mal vermuten, irgendein Technikzeugs und ein paar Nahrungsmittel vielleicht...............Gute Nacht!"
    Noch ehe Beelahd ein weiteres Wort sagen konnte war Mordak auch schon den Gang hoch verschwunden und er hört nur noch wie sich seine Zimmertür verriegelte.

    Beelahd atmete tief durch um sich nicht die Haare zu raufen, von denen er viel zu viel hatte.Als jedoch ein lautes Piepen vom Oberen Haupteingang erklang ....bekam er so spät noch Besuch ? Grummelnd ging Beelahd ebenfalls den Gang hoch in den Wohndestrikt und öffnete die Tür und tatsächlich schien er noch Besuch zu bekommen.
    Ein Twi´lek Mädchen , eine Tänzerin aus Mikas Bar reckelte sich im Türrahmen,
    " Tesha ..was machst DU den so spä noch hier ...hat dich Mika geschick ", fragte Beelahd leicht verwundert.
    " Ach nein , Bewah ...ich bin Privat hier ....ja und da ich gerade hier in der Gegend war ..dacht ich mir ich komm mal vorbei", kaum hatte sie das ausgesprochen hatte sie sich auch schon an Beelahd vorbei gedränkt und war rechts in Beelahds privaten Wohnbereich eingebogen und machte sich auf eine halbrunde Sitzgruppe bequem,"Ich beobchte dich schon eine ganze Weile , Bewah schatz ....und ich mach mir so langsam Sorgen um dich...,"merkte sie plötzlich an," .....du schaust in der letzten Zeit immer so trauruig ...den anderen ist das noch nicht aufgefallen, aber Mir kannst du nichts vormachen , Bewah ...irgendwas liegt dir auf dem Herzen und ich dachte mir vielleicht brauchst du Gesellschaft", damit klopfte sie mit der Hand auf den Platz links neben ihr." Gesellschaft brauchen wir alle , Tesha...,"etwas zögerlich setzte sich Beelahd zu Tesha auf die Sitzgruppe, wo sie sich sogleich an ihn schmiegte,"....Ich weiss was du meinst , Bewah!"Tesha kam immer näher , als Beelahd sie jedoch etwas zurück hielt und mit unvermindert traurigen Blick , wie sie feststellen konnte anblickte,"..Nein Tesha ...DAS ist es nicht," sicher würde ihn dies für eine kurze Zeit befriedigen , wie es auch die Drogen taten doch .....das Problem lag tiefer. Es war keine körperliche sondern eine Seelische Gefühlssache die ihn schon lange beschäftigte. Tesha blickte Beelahd tief in die Augen ," ...Oh ....es tut mir Leid ,"dann wendete sie ihren Blick ab," Ja ich weiss nun was du meinst , doch DAS kann ich dir nicht geben , Bewah!"
    " Ich weiss , Tesha !"
    "....und hier auf dieser Basis wird es auch keinen geben der dir das geben kann was du suchst ..", fuhr sie fort," ..wie lang warst du schon nicht mehr auf Bothawui, Bewah....wie lang ist es her das du deine Mutter besucht hast?" Beelahd überlegte, es musste bestimmt schon 4 bis 5 Jahre her sein, ja genau das letze mal war es als sein Vater gestorben war, damals als jener versuchte die Pläne des Todessterns an die Rebellen weiter zu geben und vom Imperium getötet wurde ...wie so viele in dieser Zeit. Um so mehr sich Beelahd darüber Gedanken machte um so leerer wurde sein Blick," ...Tut mir Leid , Tesha ...aber ...aber ist wohl besser du gehst jetzt. Dort drüben auf der Komode liegen ein paar Credits..", Tesha jedoch schüttelte den Kopf," Nein Bewah ich nehm kein Geld von dir,"dann strich sie ihm noch einmal mit der Hand sanft übers Gesicht ehe sie aus der Tür verschwand aus der sie vor ein paar Minuten erst gekommen war.

    Ein Schmerz zog sich durch Beelahds Körper asl er sich wieder an seine Mutter errinnerte, die sich seit dem Tot des Vater stark verändert hatte und auch an Beelahd war dieser Verlust nicht spurlos vorrüber gegangen ...nun wo er in einem Alter war das er selber eine Familie gründen könnte war er sich sicher das er dies niemals tun konnte. Nicht solang er ebenfalls so einen gefährlichen Beruf hatte wie sein Vater damals, wie könnte er beruhigt eine Familie gründen ,wenn er vielleicht auch eines Tages nicht mehr lebend nachhause kommen würde.....NEIN diesen Schmerz wollte er verhindern ....niemand sollte das durch machen was Er und seine Mutter durchgemacht hatte....nie würde er sich auf eine Liebe einlassen können . Nie würde er eine Familie mit ihr gründen können...NIEMALS ...NIE .... er hasste sein Leben, doch war es nun zu spät um kehrt zu machen und neu zu beginnen...darin war er sich sicher und so manifesterierte sich sein Blick darauf was ihm stetts trost brachte, zwar ein verlogenen und nur eingebildeten Trost aber etwas was ihn für eine Weile vergessen lies, eine Flasche Ithoranischen Gin, welcher ein paar Meter entfernten in einer Bar stand,`wenn ich wie diese Jedis an diese spinnerische Macht glauben würde ..so würde ich wohl die Flasche direkt u mir schweben lassen,´Beelahd musste unwillkührlich schmunzeln bei diesen verrückten Gedanken.
    Doch statt auf zu stehen, um sich die Flasche zu holen ging sein Griff in die Hosentasche wo sich seine Pfeife und die "Kräuter" verbargen. Ohne das es ihm so wirklich klar war hatte er sie auch schon gestopft und angezündet.

    Schon nach wenigen Zügen , verschwammen seine schlechten Gedanken und formten sich zu surealen bunten Bildern, er würde vergessen ...nicht auf dauer aber für JETZT. Für jetzt würde er für ein paar Minuten frieden finden und es dauerte auch nicht lang bis er seiner Müdigkeite erlag und mit nach hinten geschlagenen Kopf sitzend einschlief und sich die bunten Bilder langsam wieder in dunkele Schatten verwandelten die ihn regelmäßig im schlaff heimsuchten.

    Geändert von Wohan (20.05.2005 um 04:39 Uhr)

  17. #17
    22:34 Schmugglerbasis Legio Steros

    Mordak war unterwegs zu seinem Quartier. Er war noch immer recht hastig, auch wenn er wusste, dass Bewah ihn nicht verfolgen würde, trotz der Dummheit, die er angerichtet hatte.
    Als er sich wieder etwas beruhigt hatte, und langsamer ging, erkannte er, dass er einer flaschen Abzweigung gefolgt war - diesen Teil des ehemaligen Sternzerstörers hatte er noch nie zuvor gesehen.
    Er drehte sich um, um schnell wieder in sicheres Gefilde zu kommen, da man ja nie wissen konnte, was in dieser komischen Basis alles für Gefahren lauerten. Als hätte er den Teufel an die Wand gemalt, kamen vor ihm auch gerade ein paar angetrunkene Gamorreaner aus einer zwielichtigen Bar.
    Einer der Gamorreaner erinnerte sich daran, dass Mordak es war, der seinen Bruder getötet hatte - schließlich stand er in den verhängnisvollen Minuten nur ein paar Stände entfernet von ihm, und würde Mordak immer wiedererkennen.
    Es dauerte nicht lange, als Mordak bewusst wurde, dass die Gamorreaner es auf ihn abgesehen hatten. Er versuchte, ihnen zu entkommen, war aber schon zu geschafft von dem ganzen Tag, um noch schnell rennen zu können.
    Nach einer halben Minute war er eingeholt, konnte sich unter einem Messerstich gerade noch wegducken, verpasste einem der Feinde einen gut gesessenen Tritt, riss noch einen anderen mit sich zu Boden, wurde dann aber hinterrücks ohnmächtig geschlagen.
    Zum Glück für ihn hatten die Gamorreaner keine Lust, ihn jetzt noch umzubringen, da sie sahen, wie in dem Hauptgang einige Ordnungshüterdroiden herumschwebten - sie verstauten Mordak so, dass er nicht gefunden wurde, und machten sich dann aus dem Staub.

  18. #18
    07:23 Schmugglerbasis Legio Steros

    " Master.....Master Showah , wachen sie auf ...Master,"nervös tippte die C3 Einheit auf Beelahds Schulter herum , der noch immer sitzend auf der Sitzgruppe schlief,".....Masterm Showah ..nun wachen sie schon auf !" Langsam öffnete Beelahd seine Augen , sein Schädel brummte," ...Man C3 ..was ist los ...wieviel Uhr haben wir?"
    "Es ist genau 07:24, Sir und ich möchte anmerken das Master Barek nicht in seinem Quatier ist,"entgegnete ihm der Androit.
    Beelahd rappelte sich langsam auf und hielt sich den Kopf ...alles um ihn herum drehte sich,
    " Ja und ..wo ist das Problem , er wird wohl Unterwegs sein...Besorgungen machen für unsere Reise."
    " Sir, Master Barek war nicht beim Frühstück , welches ich für sie beide wie jeden Morgen hergerichtet habe und sein Bett ist unbenutzt............soll ich es trotzdem neu herrichten ?"
    " Was ...wie .......herrichten ? Quatsch , wenn es noch so is wie du es gestern gemacht hast........,"Beelahd stockte," WAS hast du gesagt ...Morak war nicht in seinem Bett heute Nacht ?!"
    " Ja , das wollte ich damit sagen , Sir.....es erschien mir wichtig zu erwähnen!" Beelahd torkelte leicht durchs Zimmer, zu seinen Kopf schmerzen gesellten sich nun noch Übelkeit." Sir , sie sollten nicht diese Kräuter hier ...,"damit nahm die C3 Einheit die Pfeife , die auf dem Tisch lag ,"...zu sich nehmen. Dieses Kraut enthält unzählige Gifte die ihren Körper schädigen können...zudem führen sie zu Haloz....."
    "Sei Still , C3 ....das mein eigenes Problem"
    " Ja Sir ...verziehen sie , Sir ..doch mein Prodokol sieht vor das ich mich um das Wohl von Master Barek und ihn kümmere und da sah ich es als wichtig an ihn dies...."weiter kam die C3 Einheit nicht , da ihr aus dem Bad ein Stiefel gegen seinen blechernen Schädel geflogen kam,".....mir scheint sie legen kein Wert auf die Meinung eines Androiden. Nun dann werde ich sie wohl besser nun alleine lassen."
    " Ja C3 ...ich bitte darum ....kümmere dich um die Besorgungen die noch gemacht werden müßen , falls Mordak sie nicht schon getan hat,"rief Beelahd aus dem Bad , wo er sich gerade übergab.

    Geändert von Wohan (20.05.2005 um 18:29 Uhr)

  19. #19
    8:34 Schmugglerbasis Legio Steros

    Langsam erwachte Mordak.
    Erst wusste er nicht, wo er war, und vor allem, wie er hier hingekommen war. Als seine Erinnerung jedoch zurückkehrte, fiel ihm auch auf, wo er sich befand: Er lag vor der Tür zu seinem Quartier.
    Gerade machte sich ein Droide daran, die Tür zu öffnen. Er erkannte, dass es die C3Einheit von Bewah war.
    Als sie den Sicherheitscode eingegeben hatte, kehrte sie zurück.
    "Meister Mordak! Sie sind ja wach!" - "Wacher als mir lieb ist - ich spüre jeden einzelnen meiner Knochen schmerzen."
    Die C3Einheit hob ihn hoch.
    Wankend blieb er auf seinen Beinen stehen.
    "Was ist gestern passiert? Ich habe Sie in einem Nebengang unter einer Wartungsluke gefunden - gefiel ihnen die Art meiner Bettenmachung nicht, oder warum zogen sie diesen Schlafplatz ihrem Quartier vor?"
    Mordak stöhnte auf.
    Als ob er freiwillig da gelgen hätte.
    "Ja, genau. Es gefällt mir viel besser, in diesem schmutzigen Loch zu liegen, das hart ist, scharfe Kanten hat uso, als in einem von dir gemachten Bett zu liegen", erwiderte er beabsichtigt scharf.
    Fast ein wenig beleidigt bewegte sich der Droide davon, auch wenn Mordak wusste, dass er nichts fühlen konnte.
    Genüsslich fläzte er sich in sein Bett, bei dem Gedanken, somit die Arbeit des Doiden zunichte zu machen, und schlief noch eine Weile...

    Geändert von Moyaccercchi (22.05.2005 um 10:47 Uhr)

  20. #20
    8:40 Schmugglerbasis Legio Steros

    Gerade kam Beelahd , sich mit einem Handtuch das nasse Fell auf dem Kopf trocken rubbeln aus der Dusche als die C3 Einheit in sein Quatier gewackelt kam," Master Barek ist wieder zurück , ich glaube er ist ziemlich ungehalten gewessen wie ich ihm das Bett mache....darum schien er es vor zu ziehen draussen vor einer Wartungsluke zu übernachten...,"Beelahd musste unwillkührlich anfangen zu lachen," Ich glaube er wollte dich nur ärgern, mein blecherner Freund!"" Nun, Tatsache ist das ich Master Barek vor jener erwähnten Wartungsluke auffand und er nicht gerade gut aussah.....seinen Verletzungen zu mute wurde er wohl überfallen ....!""Hmmm...., wo ist er jetzt , C3 ?"" Er befindet sich im Moment in seinen Quatier und schläft, Sir!" Beelahd nickte , auch wenn es ihm nicht wirklich gefiel da er doch schon bald aufbrechen wollte und noch viele Ding zu tun waren, geschweige denn das es ihm nicht gefiel das Mordak sich nachts alleine auf der Station rum trieb , obwohl er es ihm schon oft gesagt hatte wie gefährlich es sei. Beelahd schüttelte den Kopf,"Was mache ich nur ihm , gestern der plötzliche Wutausbruch und heute DAS ...naja ....ok , lass ihn ein , zwei Stunden schlafen ..dann wecke ihn bitte, wir haben noch einiges zu tun!"Die C3 Einheit verbeugte sich kurz und wackelte Richtung Tür, wandte sich aber nochmal um ," Werdet ihr noch Früstücken oder gleich an euere Arbeit gehen ?"
    " Bring mir einfach einen heißen Kaffee, C3 ...zum Essen hab ich keine Zeit. Da Mordak es vorzieht zu schlafen werde ich wohl alleine das Schiff Start klar machen müssen und die benötigten Dinge einladen.....ich werde da übrigens deine Hilfe brauchen, C3!"" Wie ihr es wünscht , Sir ...ich werde euch zu Diensten stehen, wenn ihr mich braucht," damit verbeugte sich die C3 Einheit abermals und verschwand aus dem Quatier.

    Geändert von Wohan (22.05.2005 um 15:26 Uhr)

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