Das Zitat zum Anlass nehmend möchte ich mal versuchen, von der stupiden Posterei von Coverversionen weg zu kommen und eine Diskussion in Gang zu bringen:Zitat von Schatteп
Was macht eigentlich eine "gute" Coverversion aus?
Muss eine gute Coverversion nahe am Original sein oder macht sie das schon wieder langweilig? Oder sollte sie die Eckpfeiler des Originals erhalten und den Schuss Eigenständigkeit (was vor allem den Sound anbelangt) mit einbringen?
Ich denke, dass eine gute Coverversion gerade NICHT eine Version ist, die genau so klingt, wie das Original; denn da kann ich mir auch den Originalsong anhören.
Für mich sollte eine gute Coverversion neben dem Wiedererkennungswert des Originals (also sowas wie Gesangsmelodie, prägnante Riffs, Hooklines, natürlich Text o.Ä.) auch noch die markanten Dinge der Coverband einbringen.
Gut gelungen ist soetwas imo Disturbed mit der Coverversion von "Shout" oder Machinehead mit ihrer Version von "Message in a Bottle"; da sind neben dem Wiedererkennungswert auch die Stilistiken der Band deutlich hörbar, die dem Song eine neue Sichtweise geben.
Dass soetwas aber auch schief gehen kann, zeigt imo Nevermores Version von "The Sound Of Silence", der komplett (bis auf den Text eben) unerkenntlich gemacht worden ist; einzig das Intro erinnert an das Original, der Rest ist komplett unerkenntlich.
Also, wie seht ihr das?
DJ n





Zitieren