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Thema: Metallica - Bestes Album

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  1. #7
    Rein subjektiv und anhand keiner objektiver Faktoren festgemacht (wär ja noch schöner):

    Platz 1 geht an die Master of Puppets. Das Album stimmt einfach, ist in sich schlüssig und bietet einige eingängige und dennoch innovative Tendenzen. Relativ vielschichtig gehalten, harte, treibende Riffs gepaart mit einigen der besten Melodien, die 'tallica je zu Papier brachten. Extra Punkte für das Master of Puppets Interludium mit extremer Luftgitarrenfähigkeit, das extrem eingängige und wunderschöne Welcome Home und die letzte Platte, auf der Cliff aktiv (!) am Songwriting beteiligt war. Das positivste am Album allerdings: Kein einziger Song ist ein Lückenbüßer, alles Kracher, alles Klassiker - heute schon.

    Platz 2 ist da schon schwerer zu vergeben. Ich habe mich mal für Ride the Lightning entschieden. Das hat zum Teil auch emotionale Gründe - diese Platte war meine erste Metallica Platte und ebenso meiner erste Platte "härterer" Musik überhaupt. Zu "For Whom the Bell Tolls" bange ich heute noch äußerst gerne, aber der entscheidende Faktor, warum dieses Album den Sprung auf Platz 2 geschafft hat, liegt im mit Abstand besten Instrumental der Band "The Call of Ktulu".

    Platz 3 geht an die songwriterisch progressive Phase Metallicas mit ...And Justice for All. Man hört krumme Beats (Blackened), unerhörten Bombast (One), aber auch nach wie vor ärgstes Bang-Potential (The Frayed Ends of Sanity, besonders aber Harvester of Sorrow). Was mir an der Platte nicht gefiel, war definitiv die Produktion. Schön, wir können gut hören, wie toll Körk Gitarre spielen kann und wieviele Downstrokes pro Sekunde Jaymz schafft, ohne einen Krampf im Arm zu kriegen. Aber warum den guten Jason so gnadenlos in den Hintergrund mixen, so schlecht spielt der nun auch wieder nicht. Metal ohne Bass hat einfach keine Eier.

    Edit:
    Zitat Zitat
    was mir auffällt, ist, dass noch gar nich S&M erwähnt wurde, als Metallica zusammen mit nem symphony orchestra alte songs und zwei neue mit ordentlich viel schmalz drauf vor tausenden von leuten performt haben.
    Das liegt daran, dass die meisten dieser Songs zusammen mit dem Orchester absolut miserabel produziert wurden. Keine Eingeständnisse zu Gunsten der gebotenen Möglichkeiten, Metallica spielen einfach ihren Kram runter und bieten dem Orchester keine wirkliche Entfaltungsmöglichkeit. Außerdem ist für ein Album dieser Art die Songauswahl teilweise sehr, sehr bedenklich. Stücke wie Fuel oder Enter Sandman werden einfach niemals in solch eine Aufmachung passen. Das einzige Stück, welches mit auf der S&M wirklich gefiel, war The Call of Ktulu. Muss am großen Einfluss der klassischen Lehre Burtons in diesem Stück gelegen haben, es lagert sich bedeutend besser in die Orchestralisierung ein, als die restlichen Songs.

    Apropos, wenn du hören willst, wie man Metal mit Orchester macht: Kauf dir Dimmu Borgirs "Death Cult Armageddon" oder die neue Rhapsody.

    Geändert von Evil_Dragon (29.04.2005 um 00:05 Uhr)

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