hmm...
also vorweg, in irgendeine bestimmte Kategorie kann ich das auch nicht einordnen.
ganz interessant gemacht, aber das ist sogar mir, der Dinge mag die sich nicht sofort augenscheinlich ineinander fügen,zu wirr.
Im ersten Abschnitt wechselst du andauernd zwischen Stimme und Stahlkugel,was im ersten Moment sehr verwirrend wirkt, mir aber ganz gut vom Rhythmus gefällt.
Gehe ich recht in der Annahme, dass die Kugel allein ein, ich nenns mal "Medium" ist? ...denn sie beinhaltet Stimme genauso wie das Echo, hat die Zeit auf seiner Seite. Aber dann gibt es da einen Logikbruch,ich meine, wenn du alles so logisch aufbaust dann musst dies auch weiterführen. Es geht ja darum das Verständnis auf den kleinst möglichen Nenner zu bringen ohne vollends abzudriften...sonst wäre das eine sinnlose Aneinanderreihung von großen Worten- was ich um ehrlich zu sein auch nicht ganz ausschließe.
"Stumme Schreie" dringen also an die Kugel, stilistisch mag ich sowas, doch hier fehlts wieder- es können doch keine Schreie von außen an die Kugel dringen,oder? Im weiteren schön.
das Ende ist auflösend und lässt bestimmte, wahrscheinlich auch biographische Interpretationen zu...trotzdem würde ich es bei der Stimmenmetapher belassen und Licht und Zuversicht streichen, das macht alles nur weitläufig und erzeugt irgendwie für eine beliebig depressive Stimmung.
was mir insgesamt wirklich gut gefallen hat war die Stahlkugel,sie ist perfekt und schwer,ein schönes Bild![]()





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