Ich glaube um Klassifizierungen und Kategorien kommen wir Menschen kaum herum, damit vereinfachen wir komplizierte Strukturen und Beziehungen, um sie uns häppchenweise einzuverleiben und überhaupt erst verstehen zu können.
Insofern ist Kategorie ansich erstmal nicht unbedingt was Schlechtes. Außerdem dient die Kategorie dazu nicht in der Masse zu verschwinden und uns erstmal vom Fremden abzutrennen.
Allerdings sollten Kategorien immer dynamisch sein, ansonsten treten ihre schlechten Eigenschaften zu Tage.

Ich war schon von Kind an ein Einzelgänger und bin es auch heute noch. Mit wenigen Menschen auf einmal kommuniziere ich gern, mehr davon machen mir Angst (Party´s etc.)
Auf mich würde wohl eher die Kategorie Einzelgänger und Mitläufer passen, schätze ich mal. Ich kann aber jedem nur dringend raten seine persönlichen Schablonen, die er sich für die Welt zurechtgelegt hat in regelmäßigen Abständen zu entstaubern und auszumisten.