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  1. #1
    Ich finde diese Kategorisierungen auch sehr spaßig.
    Ebenso sind sie jedoch überaus nützlich um die ungeheure Komplexität im menschlichen Alltag zu bewältigen. Diese KAtegorisierung verläuft ja quasi anhand eines Modells. Und Modelle bilden niemals die Wahrheit ab, sondern reduzieren deren Komplexität. Wie anstrengend wäre es denn, wenn wir jeden Tag mit jeder belibeigen Person einen intensiven Diskurs führen müssten, um herauszufinden, was das für Menschen sind? SIcher eine löbliche Sache, aber einfach nicht praktikabel.
    Stattdessen hilft einem eine solche Klassifizierung, die Menschen ungefähr in die richtige Richtung hin einzusortieren und so eine "Vorauswahl" quasi einzuleiten. Diese mag sichern nicht immer richtig sein, aber in vielen Fällen wird sie es wohl. Denn so wie Menschen sich geben, sind sie in vielen Fällen auch. Außer eben jene Opportunisten und Mitläufer, die nichts wirklich sind.
    Ergo sind solche Klassifizierungen recht nützlich, wenn es um Grobauswahl geht, jedoch wenn es um langfristige und intensivere Beziehungen geht, ist eine persönliche Auseinandersetzung angebracht.

    Zur Klassenunterteilung:
    ich würde die Proleten in "Arme" und "Asis" unterteilen, denn nur weil man arm ist, ist man nicht auch noch asi.
    Ebenso die Bonzen in die öhm...."Angeber" und öhm... einfach "Wohlhabenden". Reich sein heißt nicht zwangsläufig, dass man damit auch hausieren gehen muss und das auch tut.
    Darüber hinaus gibt es imo noch Menschen, die nciht wirklich reich sind, aber meinen, einen solchen Lebenssandard pflegen zu müssen.
    Imo fehlt auch noch die Gruppe der "ehrgeizigen Streber"...

    Ich werde meist in die Klassen "kleiner dummer Junge", Bonze oder eben NErd einsortiert, wobei sicher alle Einordnungen irgendwo ihre Berechtigung haben müssen, da sie einfach öfters vorgekommen .
    never underestimate the power of idiots in large groups...

    www.flo-in-japan.blog.de

  2. #2
    Zitat Zitat von [KC]Cunner
    Ergo sind solche Klassifizierungen recht nützlich, wenn es um Grobauswahl geht, jedoch wenn es um langfristige und intensivere Beziehungen geht, ist eine persönliche Auseinandersetzung angebracht.
    Wenn man eine längerfristige Freundschaft eingeht wird man wohl kaum darum herum kommen sich mit der entsprechenden Person auseindander zu setzen Es passiert also automatisch!

    Ansonsten stimme ich dir eigentlich zu. Und wir können jetzt hier gerne über den Sinn und Unsinn von Zappas Einteilung diskutieren, aber das würde zu nichts führen. Er hat das nur als Beispiel angebracht - jeder Mensch teilt Leute in andere Kategorien ein und was für den einen ein Angeber ist, muss für den anderen nicht dasselbe bedeuten!

    Die Frage warum Menschen immer ander Leute einordnen müssen? Hmm... es liegt nur einmal in unserer Natur in dem Unbekannten etwas Bekanntes zu finden - genauso versuchen wir in einer uns fremden Person Charaktereigenschaften und -eigenarten zu finden, die uns an Bekannte erinnern und auf die wir Rückschlüsse auf den neuen Menschen ziehen können.
    Mit wachsender Erfahrung (wir treffen immer mehr Leute, die ungefähr das selber Verhalten an den Tag legen), fangen wir halt an Gruppen zu bilden und die Menschen da ein zu ordnen. Kennt man doch auch aus der Biologie - oder?

    Anders gedacht, erzeugt eine Gruppe, oder die im Titel genannte Gruppendynamik, natürlich auch ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl - so dass es sicher auch vorkommen kann, dass eine gewisse Anzahl von Leuten eine eigene Gruppe bilden mit eigenen Werten+Normen.
    Beispiele? forum.rpg-ring.com =)

  3. #3
    Zitat Zitat von YoshiGreen
    Anders gedacht, erzeugt eine Gruppe, oder die im Titel genannte Gruppendynamik, natürlich auch ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl - so dass es sicher auch vorkommen kann, dass eine gewisse Anzahl von Leuten eine eigene Gruppe bilden mit eigenen Werten+Normen.
    Beispiele? forum.rpg-ring.com =)
    Humm nicht unbedingt, es gibt hier schon ein zwei Leute, die ich nicht abhaben kann und massiv Leute, die ich nicht kenne (bzw. von denen ich noch keine aussagende Posts gelesen habe), von daher würde ichs nicht als Gruppe bezeichnen

    Zitat Zitat von Waya Yoshitaka
    In der Schule findet die Kategorisierung IMO ihren Höhepunkt, da sich da immer irgendwelche Grüppchen Bilden und die Gruppen wiederum haben mit den anderen Gruppen nichts zu tun, selbst wenn sie die gleichen Interessen haben. (Rudelbildung?)
    Wenns ich Punkt etc. zusammen schließen, dann ist das vielleicht eine Spezialisierung dieser Gruppierung, aber wohl im Prinzip das gleiche.
    Hmmm... ich glaub, mir fehlen hier Beispiele, mir fällt partout keine Gruppe meiner Schule ein die mit gleich(oder ähnlich)gesinnten Gruppen nichts zu tun hat...

    class Dog { //(...)
    boolean getBuddha() { throw NullPointerException; } }
    Spielt Hero-Chan!

  4. #4
    Zitat Zitat von [KC]Cunner
    Ich finde diese Kategorisierungen auch sehr spaßig.
    Ebenso sind sie jedoch überaus nützlich um die ungeheure Komplexität im menschlichen Alltag zu bewältigen. Diese KAtegorisierung verläuft ja quasi anhand eines Modells. Und Modelle bilden niemals die Wahrheit ab, sondern reduzieren deren Komplexität. Wie anstrengend wäre es denn, wenn wir jeden Tag mit jeder belibeigen Person einen intensiven Diskurs führen müssten, um herauszufinden, was das für Menschen sind? SIcher eine löbliche Sache, aber einfach nicht praktikabel.
    Stattdessen hilft einem eine solche Klassifizierung, die Menschen ungefähr in die richtige Richtung hin einzusortieren und so eine "Vorauswahl" quasi einzuleiten. Diese mag sichern nicht immer richtig sein, aber in vielen Fällen wird sie es wohl. Denn so wie Menschen sich geben, sind sie in vielen Fällen auch.
    ...solches denken lehne ich grundlegend ab ...was bringt es dir denn, wenn du menschen, die du nicht kennst, in eine schublade steckst? - besser durch's "ungeheuer komplexe leben" kommst du damit auch nicht ...schonmal was von "unvoreingenommenheit" gehört? (auch wenn es nicht immer leicht ist, es zu sein) ...für mich ist (im idealfall) erstmal niemand teil einer gruppe, sondern individuum - wenn dieser sich selber einer gruppe zuordnet (mein lieblingsbeispiel: 08/15 Hip Hopper), dann ist er eben einer von denen (und nicht besonders helle, imo), aber weil er es will und nicht, weil ich ihn da reindenke

    ...man sollte wenigstens versuchen, menschen nicht als rudelwesen zu verstehen, denn wenn du mit jemanden keinen "ausführlichen diskurs" führen kannst, dann kennst du ihn eben nicht, na und? - bringt dich doch auch nicht um, deshalb musst du ihn nicht gleich abstempeln

    ...thx
    [FONT="Times New Roman"]jagatskad.de[/FONT]

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