Zitat Zitat von Phoenix
"Der Untergang" ist in der Tat einer der wenigen deutschen Filme, von denen ich sagen würde: "Ja, das haben wir gemacht, da können wir stolz drauf sein (auch wenn es einen nicht sehr schönen Teil unserer Vergangenheit wiederspiegelt, aber das nur am Rande)!" Zwar fand ich, dass der Film bei der Oscar-Verleihung ja mächtig veräppelt wurde, was die ausländischen Nominierungen anging ... aber alles in allem, wirklich mal ein Film, auf den wir stolz sein können.
Hmm, also ich fand den Film extreeem langweilig, der Film wurde künstlich gedehnt, wo es nur geht. Die Hälfte des Films sind Selbstmordszenen und die absolute Übertreibung ist, wo die Frau von Goebbels (war sie doch) ihre Kinder vergiftet. Vielleicht hätten sie das noch detailreicher zeigen können, vielleicht bei jedem Kind einen Rückblick auf den letzten Urlaub, oder vielleicht, dass die Mutter bei jedem Kind noch ein bisschen betet. Aber nun wirklich, die Szene war wohl so was von langweilig, ich meine, ich bin nicht scharf darauf, zu sehen, wie eine Mutter da 10 Minuten herumtrödelt und ganz gefühllos ihren Kindern Giftkapseln in den Mund legt. Natürlich ist der Film gelungen, nur ist dieser Film ein perfektes Beispiel für "weniger-ist-mehr".

Zitat Zitat von Phoenix
Nehmen wir als Beispiel mal "Mission: Impossible" - der Film war klasse, fand ich. Genial durchdacht, beim ersten Mal spannend ohne Ende...
Ja, beim ersten Mal spannend, dann nur noch lächerlich. Ich dachte erst auch, dieser Film ist einer meiner Lieblingsfilme. Bis ich den Fehler machte, mir den ein 2. Mal anzusehen.
Aber eigentlich hast du ja Recht, M:I 2 sollte man wirklich nicht mit M:I in Verbindung bringen. *was war ich doch für ein dummer mensch *