So, da will ich mich doch einmal einlinken (äusserst interessante Diskussion)
Na, MI war für mich einfach nur eine Vergewaltigung der Serie. Bitte... Jahrelang wusste man: Jim Phelps zieht mit seinem Team von Spezialisten den Karren aus dem Dreck, wenn böse James-Bond-artige Superfieslinge die USA oder deren Verbündete sprengen wollen. Und das geschah immer ohne Action sondern mit echtem Spionageflair. Und dann kommt der Film... Und Jim Phelps ist plötzlichZitat von Phoenix
, für Zwerg Nase Tom Crusie wird eine Actionrolle geschrieben (ja schon im ersten Teil), die das Konzept der Serie einfach tötet. Naja, vielleicht war die Szene mit dem Hubschrauber auch symbolisch dafür.
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Ich will Fernandel und Gino Cervi! "Oh Herr, hast du gesehen, was er getan hat?"Zitat
Sowieso: Es gibt doch mehr Europäische Filme, die man nennen könnte... Le Pacte des Loups als guter Actionstreifen, bei dem nicht alle fünf Minuten eine Fahne der grand Nation vor die Linse weht. Oder Le Placard, eine absolut geniale Komödie über Homosexualität (ich glaub der deutsche Titel war "Die Farbe Rosa" oder so ähnlich... ist mit Gerard Depardieu als Schwulenhasser).
Hmm, was Actionfilme im allgemeinen betrifft, so mochte ich die 80er... Da waren Helden noch cool, da durften sie noch mit Tonnen von Hühnern in die Kiste... Heute darf Bond in den Filmen noch maximal zwei Frauen flachlegen, sonst "kommt die Botschaft falsch rüber". Welche Botschaft denn? Das wenn man die Welt rettet und gleichzeitig tonnenweise Dandycharm aufweist, man jede Schnecke knallen kann? Oder das aus Pietät und Geschlechtskrankheitenwahnsinn sogar Bond, James Bond nur noch geschützt mit einer überschaubaren Masse an Frauen schläft?
Hey, ich will Sean Connery zurück! Ich will keinen tiefsinnigen Bond à la Timothy Dalton und auch keinen Mister Saubermann Pierce Brosnan... Die sind nicht mehr komisch. Das passt schön ins Thema der ärmer werdenden Actionfilme...
Noch eine kleine Kriegsfilm-Empfehlung von mir: "Paths of Glory" von Stanley Kubrick... zwar musste man den Film über Franzosen drehen, aber die Aussage ist knallhart.
Um noch zu einem Schluss zu kommen: Einen besten Film ever gibt es nicht. Es gibt einige hervorragende Streifen im laufe der Jahrzehnte. Sonst ist da nichts. Und zum besten Film im Moment: Ja, da darf ich sagen: Un Long Dimanche de Fiançailles schlägt sie alle... (Mathilde - Eine große Liebe... Wer kam auf den Titel?)





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