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Thema: Der "Best Film" Thread

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  1. #1
    Zitat Zitat von Enkidu
    Броненосец Потёмкин (Panzerkreuzer Potemkin). Filmtechnisch ein Meilenstein, hatte Eisenstein doch schon vor 80 Jahren und soziemlich vor allen anderen die Grundsätze des Schneidens begriffen.
    Ich bin skeptisch was Potemki angeht - der Misé-en-Scene ist zugegebenermaßen höllisch gut und einige der Szenen (wie die Treppe am Hafen) wird man noch ewig nicht schlagen können, aber rein persönlich ziehe ich "Alexander Nevsky" dem Panzerkreuzer vor.

    @Serpico&Gilles de Rais:
    ich habe die Smilies absichtlich mal weggelassen um zu sehen wie man reagiert.

  2. #2

    Cemo2 Gast
    Wie ich sehe habe die Leute spaß am zitieren, also ich zitiere mal den ehrenwerten
    Cemo2:
    Zitat Zitat
    Lasst es. Keiner ließt sich das alles durch

    Zum Thema:
    Scarface nenne ich ja sehr oft.
    Spy Game der eine mit Robert Redford und Brad Pitt.
    Lebenslänglich mit Martin Lawrence und dem anderen. (Name vergessen)
    ALLE Cowboy Filme von Clint Eastwood.

  3. #3
    Achso, der FIlm mit Jim Carry. Nunja, vielleicht ergibt sich das ja durch den Film-Zusammenhang (keine Ahnung... hab bisher drei mal den Schluss des Filmes gesehen, mehr nicht). Ich bin eigentlich kein grosser Fan der MI-Serie, habs sie ein paar mal gesehen und fand sie eientlich recht interessant, weil nicht Action im Zentrum stand. Beim FIlm ist das eben anders. Naja, im Vergleich zum Gros der Actionfilme sticht er definitiv positiv heraus, das muss ich eingestehen.
    Das deutsche Kino hätte eigentlich Potential: Klar, der Untergang mag kein typisch deutscher Film sein, er ist auch kein Unterhaltungskino, aber für mich DER Film 2004. Ansonsten: Harte Jungs hat wohl das selbe Niveau wie American Pie (ok, Prügelhumor ), mit den Bully-Filmen nähert man sich Mel Brooks. Es ist durchaus eine positive Entwicklung zu sehen (Mist, auch Prügelhumor ). Und im Genre, in dem das deutsche Kino meiner Meinung nach die beste Leistung erbringt, nämlich im Krimi, sind viele Produktionen besser als amerikanische Filme (zumal dort der Krimi wieder eher selten ist).

  4. #4
    Zitat Zitat von Serpico
    ...sehr aktuell ...geh' mal ins kino!
    Pupst mich hier wegen einer Komödie von 2000 an, im Gegensatz zu nohman, der "aktuell" als "die letzten 15 Jahre" definiert? Pöh!

    Zitat Zitat von Rübe
    Das deutsche Kino hätte eigentlich Potential: Klar, der Untergang mag kein typisch deutscher Film sein, er ist auch kein Unterhaltungskino, aber für mich DER Film 2004. Ansonsten: Harte Jungs hat wohl das selbe Niveau wie American Pie (ok, Prügelhumor ), mit den Bully-Filmen nähert man sich Mel Brooks.
    "Der Untergang" ist in der Tat einer der wenigen deutschen Filme, von denen ich sagen würde: "Ja, das haben wir gemacht, da können wir stolz drauf sein (auch wenn es einen nicht sehr schönen Teil unserer Vergangenheit wiederspiegelt, aber das nur am Rande)!" Zwar fand ich, dass der Film bei der Oscar-Verleihung ja mächtig veräppelt wurde, was die ausländischen Nominierungen anging ... aber alles in allem, wirklich mal ein Film, auf den wir stolz sein können.

    "Harte Jungs" - deutsche Sex-Komödie ... ja, seeehr lustig ... vor allem so rar, in deutschen Gefilden ... Wenn jedes Land nur eine bestimmte Anzahl an Genre-Filmen drehen dürfte, wäre Deutschland schon meilenweit über dem Limit, schon allein wegen dieser Pro7-100€-Produktionen. Aber trotzdem, Holzhammer-Pointen und sexistischer Toiletten-Humor - Filme, bei denen schon allein im Titel dreimal das Wort "Sex" vorkommt, um dadurch das interessierte Zuschalten pubertierender Notgeiler, zu gewährleisten, und um so die erforderlichen Einschaltquoten einzubringen, damit man weitere Komödien von diesem Schlage produzieren kann ... Müsste ich mich auf irgendeine deutsche Teenie-Komödie festlegen, würde ich sagen ... "Schule", oder "Schule, Schule" ... keine Ahnung, wie der jetzt hieß ... aber der gefiel mir ...

    So, was war noch? Achja, "Mit Bully nähern wir uns Mel Brooks". Naja. Solche Vergleiche hinken immer irgendwie, auch wenn ich mich dazu durchringen würde, diesen Vergleich durchaus zu akzeptieren, weil der Humor sich doch irgendwie gleicht ... aber ich ziehe weiterhin Möter und den Graf von Rottingham Winnetouch und Jens Maul vor.
    Ansonsten kann man aber auch sagen, dass Bully mit seinen letzten beiden Dingern Filme geschaffen hat, auf die wir auch international stolz sein könnten ... und dass ich sowas sage, hätte ich eigentlich seit "Pappa ante Portas" nicht mehr gedacht.

    Zitat Zitat von Rübe
    Und im Genre, in dem das deutsche Kino meiner Meinung nach die beste Leistung erbringt, nämlich im Krimi, sind viele Produktionen besser als amerikanische Filme (zumal dort der Krimi wieder eher selten ist).
    Meinst du damit "Tatort"? (Sorry, muss nachfragen, bevor ich drauf eingehen kann )

  5. #5

    nohman Gast
    Zitat Zitat von Phoenix
    Pöh!
    habs ja im nachhinein ausgebessert

    Zitat Zitat von Phoenix
    Meinst du damit "Tatort"? (Sorry, muss nachfragen, bevor ich drauf eingehen kann )
    bin zwar nicht Rübe, aber würd zu diesem thema Silentium empfehlen. war bei weitem der beste deutschsprachige kinofilm den ich letztes jahr zu gesicht bekam (btw wo bleibt die DVD? ...) naja - bin aber auch ein großer Wolf Haas/Hader fan.
    Tatort mag ich übrigens auch (oki - gibt qualitätsschwankungen aber was solls ....)

    Zitat Zitat von Phoenix
    Zwar fand ich, dass der Film bei der Oscar-Verleihung ja mächtig veräppelt wurde, was die ausländischen Nominierungen anging
    nanana - ich hab zwar The Sea Inside noch nicht gesehen aber ich habe vollstes vertrauen in Amenábar. Der Untergang war imo gut, aber auch nicht mehr ...

  6. #6
    Unter anderem... Aber das ist eher im TV-Sektor (nein, ich schau kein "Rex" ). Ich glaube Tatoo war ein schöner Krimi im Kino... zwar eher im Stil des Film-Noir aber immerhin. Was die Sexkomödien betrifft: Ich geh jetzt auf jedenfall von Kino-Produktionen und nicht von TV-Filmen aus (zumal ich auch US-TV-Filme meist grottig finde). Und da entsprechen sich die Filme so ziemlich. Wenn also American Pie (und ich mag den Film irgendwie... da muss man nicht denken) als gut empfunden wird, so ist auch Mädchen, Mädchen oder Harte Jungs in Ordnung.

    Noch was zum Krimi: Gestern lief der RIchter und sein Henker von Friedrich Dürrenmatt (mit einer netten Nebenrolle), alles in allem ein anständiger Film... Nur: Wer ist auf die Idee gekommen allen Charakteren ein schweizerisches Deutsch zu verpassen... Des is net nötig...

  7. #7
    Zitat Zitat von Rübe
    Noch was zum Krimi: Gestern lief der RIchter und sein Henker von Friedrich Dürrenmatt (mit einer netten Nebenrolle), alles in allem ein anständiger Film... Nur: Wer ist auf die Idee gekommen allen Charakteren ein schweizerisches Deutsch zu verpassen... Des is net nötig...
    Dürrenmatt-Verfilmungen fallen komplett aus dem Rahmen, gegen die kann man ja beim besten Willen nichts sagen. "Es geschah am hellichten Tag" ist da mein persönlicher Favorit. Fröbe, Rühmann - und, wie es sich für jeden guten Klassiker gehört, ein schlechtes US-Actionfilm-Remake.
    Ja, denn erst dann sind Klassiker Klassiker.

    Zitat Zitat von nohman
    habs ja im nachhinein ausgebessert
    Auch das kann dich nicht mehr vor unserem Zorn retten!

    Zitat Zitat von nohman
    bin zwar nicht Rübe, aber würd zu diesem thema Silentium empfehlen. war bei weitem der beste deutschsprachige kinofilm den ich letztes jahr zu gesicht bekam (btw wo bleibt die DVD? ...) naja - bin aber auch ein großer Wolf Haas/Hader fan.
    Argh, den wollte ich sehen!! Natürlich hat dieses supertolle Kino in der nächsten großen Stadt, hier hinten in meiner kleinen Ecke Deutschlands, den nicht gezeigt ... warten wir auf die DVD ... aber natürlich müssen die Herren erstmal die letzten zigtausend Badabumm-Action-Filme aus dem Kino auf DVD rausbringen.

    Zitat Zitat von nohman
    nanana - ich hab zwar The Sea Inside noch nicht gesehen aber ich habe vollstes vertrauen in Amenábar. Der Untergang war imo gut, aber auch nicht mehr ...
    Nene, so meinte ich das nicht. Ich sprach von der Screentime von "Der Untergang", als man die Nominierungen durchgesprochen hat. Jeder Film im einzelnen wurde kurz besprochen, es wurden Hauptcharaktere gezeigt, es gab ein bisschen Beifall - und dann einmal, mittendrin, "Downfall" - einen Frame Bruno Ganz im Bild, einen Satz von Juliane Köhler, und dann war Schicht, und Chris Rock durfte weiter seine mehr oder weniger schlechten Witze reißen. SO meinte ich das.

    Zitat Zitat von NPC Fighter
    Bester Film, wo gibt? ó_Ô

    Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs.
    Dieser Zwei-Zeiler (bzw. geschummelter Drei-Zeiler ) lässt mich mal wieder eine meiner Lieblingsfragen stellen: Warum?

  8. #8
    Zitat Zitat von Phoenix
    Dürrenmatt-Verfilmungen fallen komplett aus dem Rahmen, gegen die kann man ja beim besten Willen nichts sagen. "Es geschah am hellichten Tag" ist da mein persönlicher Favorit. Fröbe, Rühmann - und, wie es sich für jeden guten Klassiker gehört, ein schlechtes US-Actionfilm-Remake.
    Ja, denn erst dann sind Klassiker Klassiker.
    Das Bittere an der Sache: Dürrenmatt hat die alte Verfilmung nicht gemocht, das Ami-Remake mit Jake Nicholson sei viel näher an der Novelle als die Verfilmung mit Fröbe und Rühmann. Vor allem das Ende, bei dem der

    sei eher im Sinne Dürrenmatts. Ok, ich geb zu, eigentlich bin ich kein Dürrenmatt-Fan (ich bevorzuge Frisch... aber die Verfilmung von Homo Faber war nicht so spektakulät) aber RusH (cool, die Abkürzung ) war recht ansprechend.

  9. #9
    Zitat Zitat von Rübe
    Das Bittere an der Sache: Dürrenmatt hat die alte Verfilmung nicht gemocht, das Ami-Remake mit Jake Nicholson sei viel näher an der Novelle als die Verfilmung mit Fröbe und Rühmann.
    Total zum Schießen fand ich ja auch Dürrenmatt's beleidigte Stellungnahme zum Thema Krimi im Allgemeinen. Er behauptete nämlich steif und fest, dass sämtliche nachfolgenden Krimis nach der selben Masche wie in seinem Roman gestrickt seien.

    Zitat Zitat von Rübe
    Ok, ich geb zu, eigentlich bin ich kein Dürrenmatt-Fan (ich bevorzuge Frisch... aber die Verfilmung von Homo Faber war nicht so spektakulät)...
    Schön, wie die Meinungen da immer auseinander gehen. Ich für meinen Teil halte Dürrenmatt nämlich für einen der Besten der Besten der Besten. Ich warte auch immer noch auf eine schöne neue Verfilmung von "Die Physiker" (die alte mit Martin Semmelrogges Vati wollte mir irgendwie nicht so recht gefallen ) - oder auf ein knallhartes, explosionsgeladenes US-Action-Remake, in dem Chuck Norris alias Möbius seine Geheimformel gegen wahnsinnige Geheimagenten und Regierungs-Ninjas verteidigen muss.

    Zitat Zitat von Rübe
    ...aber RusH (cool, die Abkürzung )...

  10. #10
    Bester Film, wo gibt? ó_Ô

    Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs.

  11. #11
    Zitat Zitat von Phoenix
    "Der Untergang" ist in der Tat einer der wenigen deutschen Filme, von denen ich sagen würde: "Ja, das haben wir gemacht, da können wir stolz drauf sein (auch wenn es einen nicht sehr schönen Teil unserer Vergangenheit wiederspiegelt, aber das nur am Rande)!" Zwar fand ich, dass der Film bei der Oscar-Verleihung ja mächtig veräppelt wurde, was die ausländischen Nominierungen anging ... aber alles in allem, wirklich mal ein Film, auf den wir stolz sein können.
    Hmm, also ich fand den Film extreeem langweilig, der Film wurde künstlich gedehnt, wo es nur geht. Die Hälfte des Films sind Selbstmordszenen und die absolute Übertreibung ist, wo die Frau von Goebbels (war sie doch) ihre Kinder vergiftet. Vielleicht hätten sie das noch detailreicher zeigen können, vielleicht bei jedem Kind einen Rückblick auf den letzten Urlaub, oder vielleicht, dass die Mutter bei jedem Kind noch ein bisschen betet. Aber nun wirklich, die Szene war wohl so was von langweilig, ich meine, ich bin nicht scharf darauf, zu sehen, wie eine Mutter da 10 Minuten herumtrödelt und ganz gefühllos ihren Kindern Giftkapseln in den Mund legt. Natürlich ist der Film gelungen, nur ist dieser Film ein perfektes Beispiel für "weniger-ist-mehr".

    Zitat Zitat von Phoenix
    Nehmen wir als Beispiel mal "Mission: Impossible" - der Film war klasse, fand ich. Genial durchdacht, beim ersten Mal spannend ohne Ende...
    Ja, beim ersten Mal spannend, dann nur noch lächerlich. Ich dachte erst auch, dieser Film ist einer meiner Lieblingsfilme. Bis ich den Fehler machte, mir den ein 2. Mal anzusehen.
    Aber eigentlich hast du ja Recht, M:I 2 sollte man wirklich nicht mit M:I in Verbindung bringen. *was war ich doch für ein dummer mensch *

  12. #12
    Naja, liegt vielleicht daran, dass ich mir das erste Dürrenmatt-Werk, das ich gelesen habe (Der Besuch der alten Dame) nicht so gefallen hat. Naja, es hat doch etwas, dass alle Krimis gleich bzw. ähnlich gestrickt sind. Aber das ergibt sich aus der Natur der Sache. Ein Verbrechen geschieht, es wird Ermittelt und der Täter gefunden (zumindest meistens... nur dem Happy End zuliebe).
    Aber nichts gegen Chuck Norris: Mit "Missed in Action" hat er einen wichtigeren Filmbeitrag zum Thema Vietnamkrieg geliefert als Francis Ford Copola mit "Apocalypse Now" (obwohl ich mir dort nicht so ganz sicher bin, ob der Vietnamkrieg dort überhaupt Thema ist... Dazu trägt auch der "The Doors"-Soundtrack bei). Ich meine Norris ist kein verstörter Bubi wie Rambo im ersten Teil sondern ein knallharter und ernstzunehmender G.I. §knin

  13. #13
    Zitat Zitat
    Zitat von Phoenix
    Ansonsten kann man aber auch sagen, dass Bully mit seinen letzten beiden Dingern Filme geschaffen hat, auf die wir auch international stolz sein könnten ... und dass ich sowas sage, hätte ich eigentlich seit "Pappa ante Portas" nicht mehr gedacht.
    "stolz"?? Wegen dem finanziellen Erfolg...na toll... davon abgesehen fällt mir nämlich nichts positives ein...ach ja: Sky Dumont beweist Selbstironie! Das war ganz nett...

    Zitat Zitat
    Zitat von Kery
    Die Hälfte des Films sind Selbstmordszenen und die absolute Übertreibung ist, wo die Frau von Goebbels (war sie doch) ihre Kinder vergiftet. Vielleicht hätten sie das noch detailreicher zeigen können, vielleicht bei jedem Kind einen Rückblick auf den letzten Urlaub, oder vielleicht, dass die Mutter bei jedem Kind noch ein bisschen betet. Aber nun wirklich, die Szene war wohl so was von langweilig, ich meine, ich bin nicht scharf darauf, zu sehen, wie eine Mutter da 10 Minuten herumtrödelt und ganz gefühllos ihren Kindern Giftkapseln in den Mund legt. Natürlich ist der Film gelungen, nur ist dieser Film ein perfektes Beispiel für "weniger-ist-mehr".
    Ja, das war Frau Goebbels.
    Was wolltest du denn sonst sehen? Hätten Hirschbiegel und Eichinger es öfter geschafft, eine solch beklemmende Atmosphäre aufzubauen, wäre der Film auch neben dem Medienrummel und dem pseudohistorischen Anliegen der Rede wert...
    ach ja: Michael Mendl war absolut beeindruckend!


    Zitat Zitat
    Zitat von Phoenix
    Total zum Schießen fand ich ja auch Dürrenmatt's beleidigte Stellungnahme zum Thema Krimi im Allgemeinen. Er behauptete nämlich steif und fest, dass sämtliche nachfolgenden Krimis nach der selben Masche wie in seinem Roman gestrickt seien.
    Dürrenmatt scheint eh ein seltsames Verhältnis zu jeder Art Produkt zu haben, die er nicht selbst gemacht hat...diese Einstellung hilft ihm zwar bei seinem eigenen Schaffen, aber in der Bewertung anderer ist er...gewöhnungsbedürftig...

    Mir persönlich gefiel der 70er "RusH" (Yeah! ) einfach als Film betrachtet, deutlich besser als "das Versprechen" von Sean Penn...unabhängig von der Nähe zum Buch, dass natürlich großartig ist. "Das Versprechen" verliert irgendwann in der Mitte jeden Drive, es scheint wie im Delirium vor sich hin zu torkeln...mag beabsichtigt sein, gefällt mir aber nicht...

    Zitat Zitat
    Zitat von Phoenix
    oder auf ein knallhartes, explosionsgeladenes US-Action-Remake, in dem Chuck Norris alias Möbius seine Geheimformel gegen wahnsinnige Geheimagenten und Regierungs-Ninjas verteidigen muss.
    YEAH! Wenn John Woo Regie führt!

    Zitat Zitat
    Zitat von Rübe
    Ok, ich geb zu, eigentlich bin ich kein Dürrenmatt-Fan (ich bevorzuge Frisch... aber die Verfilmung von Homo Faber war nicht so spektakulät)
    Darf man in der Schweiz nur Frisch ODER Dürrenmatt mögen? Wie in der restlichen Welt die Beatles ODER die Stones?
    Die Homo Faber-Verfilmung lässt sich tatsächlich am Besten mit "unspektakulär" beschreiben... Da haben wohl alle Beteiligten vor dem Anspruch gezittert und haben keine Ausreißer gewagt...

    Zitat Zitat
    Zitat von Rübe
    Naja, es hat doch etwas, dass alle Krimis gleich bzw. ähnlich gestrickt sind. Aber das ergibt sich aus der Natur der Sache. Ein Verbrechen geschieht, es wird Ermittelt und der Täter gefunden (zumindest meistens... nur dem Happy End zuliebe).
    Würde mich mal interessieren, wer diese Formel aufgestellt hat...Dürrenmatt dürfte ein bisschen zu jung sein...

    Zitat Zitat
    Zitat von Phoenix
    Ich warte auch immer noch auf eine schöne neue Verfilmung von "Die Physiker"
    Da wirst du lange warten können, schätz ich mal...
    Außer Sidney Lumet hat nochmal Lust.

  14. #14
    Weiss ich gar nicht. Ich kann nur sagen, dass mir Frisch besser gefällt wenn ich beide direkt vergleiche. Man darf aber auch beides mögen... Ich mag auch Beatles und Stones (Suddenly, i'm just half the man i used to be because i can't get no satisfaction Schön, wie sich beides verschmelzen lässt.)

  15. #15
    Zitat Zitat von Gilles de Rais
    "stolz"?? Wegen dem finanziellen Erfolg...na toll... davon abgesehen fällt mir nämlich nichts positives ein...ach ja: Sky Dumont beweist Selbstironie! Das war ganz nett...
    Nicht nur wegen dem finanziellen Erfolg, auch wegen - nun, das "TRaumschiff" fällt aus meinem nun folgenden Argument raus - der ziemlich lustigen Anspielungen zu den guten alten, klischeeverseuchten Winnetou-Filmen, und natürlich die von dir erwähnte Selbstironie der Schauspieler, allen voran natürlich Aushilfs-Krimi-Statist Dumont.

    Zitat Zitat von Gilles de Rais
    Mir persönlich gefiel der 70er "RusH" (Yeah! ) einfach als Film betrachtet, deutlich besser als "das Versprechen" von Sean Penn...unabhängig von der Nähe zum Buch, dass natürlich großartig ist. "Das Versprechen" verliert irgendwann in der Mitte jeden Drive, es scheint wie im Delirium vor sich hin zu torkeln...mag beabsichtigt sein, gefällt mir aber nicht...
    Schon mal was von Spannungsaufbau gehört?

    Zitat Zitat von Gilles de Rais
    YEAH! Wenn John Woo Regie führt!
    Und Steven Seagal den Bösewicht gibt!

    Zitat Zitat von Gilles de Rais
    Darf man in der Schweiz nur Frisch ODER Dürrenmatt mögen? Wie in der restlichen Welt die Beatles ODER die Stones?
    Genau so ist es. Man darf auch nur Horror- ODER Fantasyfilme mögen, und nur Fußball ODER Basketball (und ja, ich weiß, ich mag keines von beiden!)

    Zitat Zitat von Gilles de Rais
    Da wirst du lange warten können, schätz ich mal...
    Außer Sidney Lumet hat nochmal Lust.
    Notfalls müssen wir ran! Eine deutsch-amerikanische Co-Produktion, in der wir uns die besten Schauspieler zusammenkratzen, vollkommen egal, ob die nun zur Sachlage passen oder nicht.

    So, ich habe ja nun gestern "Signs" gesehen, und bin nun leicht ... ratlos (und ich werde ganz gewiss nicht extra den Spoiler-Thread dafür ausgraben! ). Mein Problem ist weniger die vollkommen nutzlose Invasion der Aliens im Allgemeinen (und ich dachte schon immer, die putzigen Viecher aus "Mars Attacks!" haben's schlecht angegangen ... sich von 60er Jahre-Kuschelrock besiegen zu lassen ... Ts, Amateure! ), sondern dieses Viech zum Schluss. Ich darf die Sachlage kurz erläutern:



    Ich stelle da jetzt einige wirklich dümmliche Theorien an, aber bei DEM Filmende würd' ich denen meine Idee mit dem "puren Zufall" locker zutrauen ... tatsächlich war der Film bis zu 'ner bestimmten Stelle sehr genial, und sogar echt gruselig (mag daran liegen, dass er mich an einen anderen Film erinnert hat, der deutlich gruseliger war! ), aber das ENDE ...

    Aber nun denn, warte ich erstmal ab, ob mir da jemand helfen kann.

  16. #16
    Zitat Zitat von Phoenix
    Mein Problem ist weniger die vollkommen nutzlose Invasion der Aliens im Allgemeinen
    ...wieso nutzlos? - du weißt selbst, wie leer unsere kosmische umgebung ist und die viecher schienen ja nicht gerade milliardenfach über unserem level zu sein, also können wir davon ausgehen, dass sie einen ziemlich langen weg hinter sich haben und vielleicht nicht mehr die möglichkeit, noch viel weiter nach brauchbaren planeten zu suchen - und verzweiflung kann weit treiben, selbst, wenn man sich dafür auf einen planeten begeben muss, auf dem man quasi schon halbtot ist

    Zitat Zitat von flattermann


    ...thx

  17. #17
    Zitat Zitat von Serpico
    ...wieso nutzlos? - du weißt selbst, wie leer unsere kosmische umgebung ist und die viecher schienen ja nicht gerade milliardenfach über unserem level zu sein, also können wir davon ausgehen, dass sie einen ziemlich langen weg hinter sich haben und vielleicht nicht mehr die möglichkeit, noch viel weiter nach brauchbaren planeten zu suchen - und verzweiflung kann weit treiben, selbst, wenn man sich dafür auf einen planeten begeben muss, auf dem man quasi schon halbtot ist
    Ich meine nur ... da kommen die nach ein paar tausend Lichtjahren auf der Erde an, nur um sich, weil sie sich schlecht vorbereitet haben, von Aluminiumhütchen und Baseballschlägern verjagen zu lassen und nebenbei noch den einen oder anderen Kindergeburtstag platzen zu lassen.
    Die Dreibeinigen Herrscher, DIE haben's richtig gemacht! Gefühls-Chips und Sklaverei! Kein Wunder, dass man die nicht besiegt hat!

    Zitat Zitat


    Zitat Zitat
    Sparen wir uns den Spoiler an dieser Stelle mal, die Animationsqualität hat ja nichts mit dem Filmende zu tun.
    Aber wie meinst du das mit dem fiesen Ton der Generäle? Es ist doch irgendwie verständlich, dass man bei Außerirdischen in allererster Linie auf Invasoren schließt. Wenn wir aus den alten Godzilla-Filmen nur eins gelernt haben, dann das!
    Und auch Generäle kann man ja wohl alle über einen Kamm scheren.

    Zitat Zitat
    ...außerdem kann ja keiner wissen, ob die nicht wirklich so aussehen
    Doch, ICH weiß das! Alle Außerirdischen sehen aus wie Melmacianer!

    Oder schlimmstenfalls wie Mork vom Ork ...

  18. #18
    Zitat Zitat von Phoenix
    Ich meine nur ... da kommen die nach ein paar tausend Lichtjahren auf der Erde an, nur um sich, weil sie sich schlecht vorbereitet haben, von Aluminiumhütchen und Baseballschlägern verjagen zu lassen und nebenbei noch den einen oder anderen Kindergeburtstag platzen zu lassen.
    Maddox hat die Antwort - http://maddox.xmission.com/signs.html

  19. #19
    Zitat Zitat von Ianus
    Maddox hat die Antwort - http://maddox.xmission.com/signs.html
    ...du musst ein psychopath sein, dass du zu aber auch wirklich allem sowas krankes hast o_o

    ...sehr toll

    @phoenix: die stelle mit dem aluminium auf dem kopf fand ich btw das erste mal dermaßen lustig, wo sie alle drei auf der couch sitzen, dass ich den film einfach lieben muss (ich hätte das gerne als poster)

    ...thx

  20. #20
    Zitat Zitat
    Zitat von Phoenix
    Nicht nur wegen dem finanziellen Erfolg, auch wegen - nun, das "TRaumschiff" fällt aus meinem nun folgenden Argument raus - der ziemlich lustigen Anspielungen zu den guten alten, klischeeverseuchten Winnetou-Filmen, und natürlich die von dir erwähnte Selbstironie der Schauspieler, allen voran natürlich Aushilfs-Krimi-Statist Dumont.
    Nenn mir eine einzige "lustige" Anspielung, die nicht aus verklemmt-dümmlichen Schwulenwitzchen besteht oder schon hunderttausendmal von anderen Komikern verbraten wurde...

    Zitat Zitat
    Zitat von Phoenix
    Schon mal was von Spannungsaufbau gehört?
    Kenn ich...ist 'ne praktikable Ausrede für Leerlauf...

    Zitat Zitat
    Und Steven Seagal den Bösewicht gibt!
    Seagal soll Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd übernehmen? Ok, ich war schon immer der Meinung, dass Seagal eine zarte feminine Seite hat...

    @Signs:
    ein, zwei ganz nette Spannungsszenen, absolut blödes Ende. Mehr war da IMHO nicht...
    ...da war sogar die Erklärung am Ende von "Evolution" glaubwürdiger...

    ach ja, wenn vielleicht jemand noch ein Thema hätte...

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