Der Tod ist nur dann eine Entscheidung, die du selbst beeinflussen kannst, wenn du dich selbst umbringst. Aber eine Meinung ist es nie, es ist höchstens verbunden mit einer Meinung, nämlich der, dass der Tod besser als das Leben ist... oder auch irgendeiner anderen, was weiß ich.

Ich persönlich weiß noch genau, dass ich meine Meinung im bisherigen Leben sehr oft geändert habe... immer wieder von irgend etwas beeinflusst, klar, aber letztendlich kann man nicht sagen, dass ich dadurch zum Mitläufer wurde. Ich habe die Meinungen anderer gehört, mir dazu Gedanken gemacht, eine eigene geformt etc.
Das mit dem "Meinung einbläuen" kann man so nicht sagen, denke ich. Meine Eltern haben das sicherlich gemacht, und ich habe wahrscheinlich darauf gehört, aber mittlerweile ist das egal, weil ich selber entscheide, was ich für gut halte, und das widerspricht sich nur allzu oft mit den Lehren meiner Eltern oder anderer Menschen.

Es gibt falsche Meinungen, finde ich. Ich kann manchen Ideologien einfach nichts abgewinnen, wie zum Beispiel dem Faschismus. Meiner Meinung nach ist das einfach eine falsche Meinung. Aber ich bin leider nicht die letzte Instanz, die die Macht hat über solche Dinge zu urteilen. Eine solche Instanz gibt es nicht. Jeder kann denken, was er will, es gibt nunmal kein "Gut" und kein "Böse" auf der Welt, die vorher so festgelegt wurden. Wir haben mit unseren Meinungen diese beiden Extreme versucht zu erschaffen.

Kurz: Wen würdest du fragen, um herauszufinden, ob es falsche Meinungen gibt? Du müsstest jemanden fragen, der nicht subjektiv ist, und das ist bei Menschen unmöglich, da ein Mensch, den du fragst, ja seine Meinung dazu abgibt, egal was du tust. Da ich an keinen Gott glaube, ist diese Frage also nicht zu beantworten.

Ach ja: Du machst einen Thread zu einem derart philosophischen Thema und willst keinen "philosophischen Scheiss" hören? Oo