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Thema: Konkrete Lyrik...? hat wer ne Idee?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Konkrete Lyrik hat also was mit Symmetrik zu tun. Im Gegensatz zu handelsüblichen Gedichten, in denen die Metrik eine Rolle spielt, also Reime, Betonungen usw.
    Hier sieht es so aus (ich gehe mal nur von den Beispielen aus, berichtige mich u.U.), als würde die zentrale Aussage im Mittelpunkt stehen und der Rest der "Lyrik" außen rum.

    Für ein eigenes Gedicht eignet sich dann ja alles, was irgendeine Bedeutung hat:

    Ich liebe Dich liebe ich.

    Geht das?

    ...

    Konkrete Lyrik...
    Davon habe ich ja noch nie was gehört. Hoffentlich machen wir das auch noch (ein Jahr hab ich ja noch...)

    EDIT:
    Hab mal ein bisschen im Netz gewühlt:

    Die konkrete Poesie ist eine Richtung innerhalb der modernen Lyrik, welche die phonetische, visuelle und akustische Dimension der Sprache als literarisches Mittel verwendet. Diese Eigenschaften der Sprache werden durch die verschiedensten Techniken wie die Montage, Reihung, Variation, Wiederholung, die graphische Anordnung des Textes und das laute Lesen des Gedichts künstlerisch genützt. Die konkrete Poesie steht zum Teil in der Tradition des Futurismus und des Dadaismus der Zwanziger Jahre, z. B. bei Kurt Schwitters und Hans Arp.

    Der engere Begriff „konkrete Poesie“ taucht etwa in der Mitte der Fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts in mehreren Ländern gleichzeitig auf.

    Er bezeichnet eine Literatur, die sich nur noch auf ihre eigenen Mittel beziehen möchte: Wörter, einzelne Buchstaben und sogar bloße Satzzeichen werden aus dem festen Zusammenhang der Sprache herausgelöst und treten dem Betrachter „konkret“, das heißt für sich selbst stehend, gegenüber. Indem die Sprache als bloßes Material behandelt wird und jeweils in bildhaften „konstellationen“ (Begriff von Eugen Gomringer) auftaucht, wird sie auch internationalisiert. Das wird durch das folgende Beispiel deutlich: Man kann etwa die konkrete Verbildlichung des Wortes „Wind“ (auch ohne Kenntnis der Wortbedeutung!) allein durch die auf dem Blatt „verwehten“ Buchstaben verstehen.

    Bei der konkreten Poesie handelt es sich also um eine eher stille, unaufgeregte, meditative Literatur, die sich ganz bewusst als Gegenpol zur sprachlichen Reizüberflutung der täglichen Umweltbedingungen versteht, denen der Mensch unserer Zeit ausgeliefert ist.

    ...

    Ahja.
    War ja nah dran

    Geändert von Giggli (27.02.2005 um 19:42 Uhr)

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