Ein sehr gutes Topic. Wirklich interessant.

Ich greife mal dein Lufia-Beispiel auf. Als ich Lufia zum ersten Mal gespielt habe, keine Ahnung mehr, wann das rauskam, aber ich hatte es im Releasejahr, hat mich besonders das Doppelspiel von Erim wirklich mitgenommen. Sie auf der einen Seite töten zu müssen, obwohl sie die ganze Zeit mir geholfen hat, bzw. eigentlich ja doch gegen mich wahr usw. hat doch an meinen Nerven gezerrt.
Dagegen wahr ich von der Lovestory um Maxim und Selan nur genervt^^.

Das mit dem Doppelspiel kann man ja auch auf Terranigma und die Beziehung zwischen Ark und Fluffy übertragen, wobei der sich ja einfach nur als Ausführendes Objekt herausstellt, dem man nichts anderes als Unmut entgegenbringen kann. Leider habe ich nie die Gelegenheit bekommen, dieses ihm auch persönlich mit dem ein oder anderen Kampfstab zu zeigen^^.

Generell hege ich also doch für jedes Rollenspiel so meine Diversen Gefühle, alleine, weil man durch die lange Spielzeit schon sowas wie eine Beziehung zu den Charakteren aufbaut, also man mit ihnen fühlt und in den gesamten Plot integriert wird. Ein Grund, warum ich Rollenspiele so mag. Das Gefühl, das mich aber bisher bei Jedem Rollenspiel beschlichen hat, war so eine traurige Leere: Wenn das Game vorrüber war...