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  1. #1
    Zitat Zitat von Giggli
    Na was, das mit dem Landtag wusste ich auch. Aber allein das Wort Bombenholocaust zu verwenden, ist ja noch nicht verfassungsfeindlich. Ich meine, der Typ ist mir sowieso extrem unsympathisch, und, aus den ersten drei Quellen zu entnehmen, offenbar ein Fanat mit Blick nach hinten und nicht nach vorn...
    Es kommt auf den Zusammenhang an, aber okay, wie steht es hiermit:
    Zitat Zitat von Aus dem Verbotsantrag vom 30.01.2001, Zitat Holger Apfel
    "Wir, der nationale Widerstand, sind die einzige Weltanschauungsbewegung in der Bundesrepublikanischen Parteienlandschaft, mit der NPD als die organisierte Partei, die das politische System in der BRD auf die Wurzel bekämpft, auf die Wurzel ablehnt. Ja, liebe Freunde, wir die NPD sind stolz darauf, dass wir alljährlich in den bundesdeutschen Verfassungsschutzberichten stehen und als vermeintlich verfassungsfeindlich stehen. Jawohl, wir sind verfassungsfeindlich."
    Obwohl es meiner Ansicht nach keiner weiteren Worte mehr bedarf, wenn so eine Person in aller Öffentlichkeit den Deutschen Gruß vorführt.

  2. #2
    Mittlerweile habe ich es auch mitbekommen, was das für ein Jemand ist...der Kommentar dient allerdings noch zur Verstärkung meiner Meinung. Vielen Dank
    Wenn man diesen Kommentar wahrscheinlich auch noch im nationalen Gedankengut richtig unterbringen muss, um ihn nicht komplett oberflächlich falsch zu verstehen. Ist nur ein Besipiel, aber wenn ich mich in eine Diktatur stelle und gegen die Verfassung wettere, weil sie menschenverachtend ist, dann bin ich auch Verfassungsfeind. Und noch dazu einer, der stolz darauf ist, weil er im Glauben lebt, für das richtige zu kämpfen. Wo bei dem Herrn Apfel allerdings die Maßstäbe gesetzt sind, will ich denke ich mal, gar nicht wissen...
    Hiermit grüße ich:
    Parvi *knuddel*
    und den Tille, mein irgendwas ^^


    "Nach dem Sex schaute er mir in die Augen und sagte: 'Du erinnerst mich an meine Mutter."
    (Jeder ist jetzt dazu angehalten, sich seine eigenen Gedanken zu machen...)

  3. #3
    ja ich würde sagen sie sind unter uns, aber wie gesagt sie waren nie weg. es ist wirklich erstaunlich wie dumm ( ja ich bezeichne leute die so eine einstellung haben als dumm) man sein kann, es ist sogar noch extremer wegen der fehlenden bildung. ich werde noch was ziemlich ausführliches über das "rechts" verhalten hier reinposten. eins versprech ich euch ihr werdet überrascht sein.

    wofür ich mich aber schäme ist das es leute auf meinem gymnasium auch so eine ansicht haben, aber nur sehr schwach die erklären sich das: ja ist doch klar, die ausländer sind hier leben nur von sozielhilfe, machen dann nur quatsch und landen im gefängnis. also ich versteh die leute.

    das war nach einer ethik stunde, omfg dachten meine freunde und ich. sowas auf einem gymnasium. wie gesagt ich verbildliche das noch. muss nur ein unterlagen zusammen kramen ^^


  4. #4
    Zitat Zitat
    wofür ich mich aber schäme ist das es leute auf meinem gymnasium auch so eine ansicht haben,
    Immerhin, ein erster Versuch der Auseinandersetzung, wenn auch nicht erfolgreich. (@sie "verstehen" die)

    Verurteilst Du Nationales Denken jetzt pauschal als nur für geistig Schwächere? Persönliche Meinung hat doch, mal ganz allgemein, nichts mit der Schulbildung zu tun, höchstens mit (nicht) vorhandenem Hintergrundwissen...
    Hiermit grüße ich:
    Parvi *knuddel*
    und den Tille, mein irgendwas ^^


    "Nach dem Sex schaute er mir in die Augen und sagte: 'Du erinnerst mich an meine Mutter."
    (Jeder ist jetzt dazu angehalten, sich seine eigenen Gedanken zu machen...)

  5. #5
    nein nicht als geistige schwäche nur bei einigen führt "geistige schwäche" (im sinne von fehlender bildung!) eben auf den falschen pfad , muss nicht umbedingt rechtes denken sein. die nazis waren bestimmt nicht "dumm" ihre anhänger auch nicht. nur in schwierigen zeiten ist man anfälliger auf solche extremen versprechungen wie es die npd macht.

    an meiner schule ist auch gerade ein bundesweites projekt. Jugend Debattiert heißt es und eines der wohl interessantesten fragen ist ob die npd verboten werden soll.

    wie gesagt ich werde es noch verdeutlichen was ich meine, nur ein bisschen geduld muss schulsachen finden ^^


  6. #6
    @ Rübe:
    Ich sehe das ähnlich wie du. Wollte eigtl. nur noch was hinzufügen: Schamgefühl ist falsch und nicht angebracht. Das schlechte Wissen befürworte ich allerdings, denn immerhin erinnert es uns an unsere eigene Geschichte und damit großer Verantwortung.
    "Kleine Seelen werden durch Erfolge übermütig, durch Mißerfolge niedergeschlagen." - Epikur

  7. #7
    Ich hol kurz ma zum Thema Nationalstolz aus, bevor ich zum eigentlichen Thema komme.

    Immer wieder hör ich das Zeugs von wegen Schamgefühl und so 'n Kack. Ich find das absolut Schwachsinnig.
    Wieso sollte man sich für etwas schämen, was einige Menschen vor bisschen mehr als 60 Jahren getan haben, mit denen man aber absolut nix am Hut hat (gut vielleicht mit ein paar, weil sie Opa und Oma waren, das wars aber dann auch schon, doch selbst hier, haben die's getan, nich ich)?
    Ich schäm mich weder dafür, dass in meinem Pass Deutsch steht, noch bin ich stolz drauf.

    Nationalstolz is eines der dümmsten Dinge, die's gibt, weil Nationen ansich schon so 'n abstraktes Gebilde sind, was eigentlich gar nicht existieren dürfte. Mit Blick auf die Geschichte sollte das eigentlich klar sein das wir schon ein Misch-Masch aus Völkern waren, bevor sich überhaupt je Nationen heraus bilden hätten können. Als die Menschen nach den Napoleonischen Kriegen nen Nationalstaat wollten, wussten die das seltsamerweise auch noch, da hatte der Patriotismus weit andere Gründe als heute und wurd auch von Klientel des Linken Ufers getragen (Da wurden die Franzosen noch offenkündig als "Unsere Brüder die Franken" bezeichnet).

    Naja dieses Nationalding wurd aber irgendwann falsch interpretiert und aus Patriotismus, wurde Nationalismus. Ich denk es war Johannes Rau, der mal meinte, Patriotismus sei, wenn man sein Land möge, Nationalismus sei, wenn man andere Länder weniger möge.

    Und genau dieser Drecks Nationalismus, dieses "Deutschland zuerst" "Arbeit zuerst für Deutsche", wo man aus nicht wirklich belegbaren Gründen die Ansicht hat, Deutsche seien wohl besser als andere Leute, gibt doch erst Rechten Parteien Nährboden.
    Ich bin mir relativ sicher, wenn das ganze Nationen Ding, erstma aus den Köpfen der Menschen raus wär, gäbs auch nich mehr wirklich viel Nährboden für Rechte.

    Ich mein, klar, manche mögen denken, wenn ich wo wohne und dann kommen lauter neue Menschen und diese wollen etwas, worauf man, aufgrund längerem Aufenthalts eher das Vorrecht hätte, ärgerts die wohl, aber das hat nix damit zu tun, welcher Natioin der angehört. Diese Menschen könnten sich genau so ärgern, weil sagen wir ma, 100 Berliner ma kurz nach Stuttgart ziehen und dort 'n Berliner Ghetto errichten.

    Und klar tretten heute rechte Gedanken wieder stärker auf. Is ja auch normal, schlechte Wirtschaftslage, den Leuten gehts nich so gut, das is immer guter Nährboden für die Rechten, das war 33 auch schon so und darum macht mir diese Tatsache auch wirklich Sorgen, weil auch wenn manch sagen, die Deutschen hätten ein zu starkes Schamgefühl, so denk ich das nich, gerade in letzter Zeit rollt die "Deutschland hurra" Welle fleissig durchs Land, wo wieder gross die Deutschen Werte propagiert werden und dazu aufgerufen wird zu Deutschland zu stehen.
    Und obwohl der gute Herr Stoiber recht damit hat, dass die Arbeitslosenzahl wohl ein Grund für den Zulauf bei den Rechten ist, sollte er sich grade ma an die Nase fassen, weil seine und die Schwesternpartei, die CDU, ja immer fleissig mit dabei sind, wenns darum geht, zu verkünden, man solle doch wieder zu Deutschland stehen.

    Soviel dazu.

    Noch was, an anderer Stelle.
    Verdammt nochma: Skinheads sind KEINE Nazis!!!!! Alle die diesem Vorurteil immer noch glauben schenken möchte ich doch den Rat geben, sich irgendwo im Netz ma über die Geschichte des Skinhead Kultes zu informieren, danke.

    Und nochwas.
    @Daen
    Antwort kannst mir auch per PN schreiben, aber mich würde doch mal interessieren, wie du auf die Idee kommst, die Extreme Linke in einen Topf mit der Extremen Rechten zu schmeißen, bzw. wie du auf die Idee kommst, Despotie liese sich mit Linkem Gedankengut vereinen (und komm mir nich mit den Sowjets, etc. Es sollte klar sein, dass dieser Schein-Kommunismus Rechts wie nochwas war)?

  8. #8
    Hiho Aoshi,
    erst wollte ich dir eine PN schreiben, aber dann ist mir aufgefallen, das ich zu einigen anderen Punkten ebenfalls noch Etwas zu sagen habe.

    Zum Thema Nationalismus und Grenzen: Ich glaube fast, dieses Thema haben wir auch scho vor vielen Monaten an anderer Stelle durchgekaut (das war nicht dieser Spießer-Bausparerthread, aber ein Ähnlicher) und ich denke immer noch, das Landesgrenzen und das damit verbundene gesunde Nationalbewusstsein - im Sinne von: "Das ist mein Land, da drüben ist das Land anderer Menschen" für uns Menschen und vor Allem für das momentan vorherrschende System absolut wichitg und notwendig ist.

    Ohne Landesgrenzen wäre keinerlei Landesidentifikation mehr möglich, keinerlei Gesetzesgrundlage mehr vorhanden (da jedes Land unterschiedliche Richtlinien hat), wir hätten ein babylonisches Sprachgewirr (da Niemand sich erinnert oder verpflichtet fühlt, eine gemeinsame Sprache zu sprechen), ein Steuersystem wäre undenkbar und wir würden uns mit diesem Gedanken in einem Schlag zurück in die tiefste Steinzeit bomben, wo seßhafte Bauern und herumwandernde Nomaden sich um Land stritten, das Niemandem gehörte, wo Jene ihren Machtbereich problemlos ausweiten könnten, die über die größte Armee verfügen und schlichtweg das Recht des Stärkeren zählt, da es keine Instanz gibt, die moralische Verwerfungen ahnen wird.
    In meinem Gedankenbild dürfen wir unsere Errungenschaften wie Landesgrenzen und vor Allem Demokratien keinesfalls aufs Spiel setzen, nur weil wir einige Schwachköpfe haben, die trunken vom Luxus des Friedens nicht wissen, wohin sie mit ihrer politischen Gesinnung sollen.

    Ich für meinen Teil bezeichne mich durchaus als Patriot, d.h. fern jedes rechten Gedankenguts, das wir Deutsche besser wären als andere Völker, versuche ich, das Beste für mein Land aus mir herauszuholen, wirke aktiv an Verbesserungen mit (Unterschriftensammlungen, sogar eine Wahl kann das sein) und freue mich über jeden Fortschritt, den mein Land macht. Dabei beziehe ich mich klar auf die Landesgrenze, nicht auf das "deutsche Blut", denn ich freue mich über jeden Türken in Deutschland, der einen Arbeitsplatz bekommt, genauso, wie über jeden Deutschen, der vermittelt wurde, da ich wie gesagt - rein geographisch - für den Flecken Erde stehe, in dem ich geboren bin und den die Welt aus politischer Sicht "Deutschland" nennt - egal, welche Menschen in diesem gezogenen Verwaltungsbezirk leben.
    Und hätte Gott dafür gesorgt, das ich ein paar tausend Kilometer westlich geboren wäre, dann würde ich den Erdflecken unterstützen, der Amerika genannt wird.

    Trotzdem - und darauf bin ich als Deutscher auch stolz - haben wir uns nach Jahren endlich den Mut erworben, auch kritische Stimmen über das Ausland zu äußern und alleine Schröders "Nein" zum Irakkrieg ist ein weises und pazifistisches Zeichen des Stolzes eines Landes, das für soviel Leid in der Vergangenheit verantwortlich war.

    Ich für meinen Teil sehe die Lage in Deutschland noch lange nicht hoffnungslos, es ist wie bereits mehrmals erwähnt lediglich den Medien zuzuschreiben, das derartige Ereignisse hochgebauscht werden. Ich denke, das die NDP in diesen Monaten ein kleines Hoch erlebt und wenn der Denkzettel für die Regierung eingetrudelt ist, dann wird man sich aus gesundem Menschenverstand von der NDP ebenso schnell wieder abwenden, wie man sich zugewandt hat.
    Gottlob sind wir Deutschen Spießer und das Ansehen beim Nachbarn Hauptsorge und gottlob ist eine rechte Gesinnung in Deutschland nicht "gesellschaftsfähig".


    Zum Thema Skinheads noch eine kleine Anmerkung: Wurde dieser Link nicht schon mal gepostet?
    http://www.du-sollst-skinheads-nicht...verwechseln.de


    Und zu guterletzt noch zum Thema Linke und Despotismus: Anhand meines Eingangstextes spreche ich von "Lokaldespotismus", d.h. der faszinierenden Fähigkeit des Menschen, Schwächere automatisch zu unterdrücken, wenn die Regeln und Gesetze fehlen, die Jedem Freiheit und Gleichheit zusichern, wie es also in der Anarchie (klassisches linkes Gedankengut) wäre.

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  9. #9
    Zitat Zitat von Daen vom Clan
    Ich für meinen Teil bezeichne mich durchaus als Patriot, d.h. fern jedes rechten Gedankenguts, das wir Deutsche besser wären als andere Völker, versuche ich, das Beste für mein Land aus mir herauszuholen, wirke aktiv an Verbesserungen mit (Unterschriftensammlungen, sogar eine Wahl kann das sein) und freue mich über jeden Fortschritt, den mein Land macht. Dabei beziehe ich mich klar auf die Landesgrenze, nicht auf das "deutsche Blut", denn ich freue mich über jeden Türken in Deutschland, der einen Arbeitsplatz bekommt, genauso, wie über jeden Deutschen, der vermittelt wurde, da ich wie gesagt - rein geographisch - für den Flecken Erde stehe, in dem ich geboren bin und den die Welt aus politischer Sicht "Deutschland" nennt - egal, welche Menschen in diesem gezogenen Verwaltungsbezirk leben.
    Und hätte Gott dafür gesorgt, das ich ein paar tausend Kilometer westlich geboren wäre, dann würde ich den Erdflecken unterstützen, der Amerika genannt wird.

    Trotzdem - und darauf bin ich als Deutscher auch stolz - haben wir uns nach Jahren endlich den Mut erworben, auch kritische Stimmen über das Ausland zu äußern und alleine Schröders "Nein" zum Irakkrieg ist ein weises und pazifistisches Zeichen des Stolzes eines Landes, das für soviel Leid in der Vergangenheit verantwortlich war.
    Dito, insoweit teil ich deine Meinung.
    Denke aber dennoch, das es auch ginge, wenn es keine Nationen mehr gäbe und sozusagen ein Weltstaat existierte, in dem es höchstens diverse Verwaltungsbezirke gäbe.
    Theoretisch könnte man jetzt sagen "Ham wir doch mit den Nationen eh", aber das Problem mit den Nationen is eben der Nationalismus der damit oft verbunden wird.
    Für Staaten ansich bin ich ja, aber halt nich für Nationen.
    Zitat Zitat von Daen vom Clan
    Ich für meinen Teil sehe die Lage in Deutschland noch lange nicht hoffnungslos, es ist wie bereits mehrmals erwähnt lediglich den Medien zuzuschreiben, das derartige Ereignisse hochgebauscht werden. Ich denke, das die NDP in diesen Monaten ein kleines Hoch erlebt und wenn der Denkzettel für die Regierung eingetrudelt ist, dann wird man sich aus gesundem Menschenverstand von der NDP ebenso schnell wieder abwenden, wie man sich zugewandt hat.
    Gottlob sind wir Deutschen Spießer und das Ansehen beim Nachbarn Hauptsorge und gottlob ist eine rechte Gesinnung in Deutschland nicht "gesellschaftsfähig".
    Nja, aber trotzdem ist allgemein irgendwie ne Stimmung "Ich steh (auf) für Deutschland" zu merken, so ne Art "Ich will nich länger der sich schämende sein müssen und steh deshalb (meist zu stark) zu Deutschland".
    Bild ich mir zumindest ein.
    Zitat Zitat von Daen vom Clan
    Zum Thema Skinheads noch eine kleine Anmerkung: Wurde dieser Link nicht schon mal gepostet?
    http://www.du-sollst-skinheads-nicht...verwechseln.de
    Find den Link zwar nich unbedingt so dolle, aber zur Not tut ers schonma. *g*
    Ja, aber trotzdem hab ich in diesem auch öfters jetzt was von "Den Glatzen" gelesen, das stösst mir immer leicht sauer auf.
    Zitat Zitat von Daen vom Clan
    Und zu guterletzt noch zum Thema Linke und Despotismus: Anhand meines Eingangstextes spreche ich von "Lokaldespotismus", d.h. der faszinierenden Fähigkeit des Menschen, Schwächere automatisch zu unterdrücken, wenn die Regeln und Gesetze fehlen, die Jedem Freiheit und Gleichheit zusichern, wie es also in der Anarchie (klassisches linkes Gedankengut) wäre.
    Ahso, k, dann hab ich was falsch verstanden.
    Insofern magste recht haben, zumindest auf die heutige Gesellschaft gemünzt, aber laut anarchistischer Theorie, würds trotzdem anders laufen (und liefs auch schonma, Paradebeispiel hier wieder ma der spanische Bürgerkrieg).

  10. #10
    Zitat Zitat von Aoshi
    Denke aber dennoch, das es auch ginge, wenn es keine Nationen mehr gäbe und sozusagen ein Weltstaat existierte, in dem es höchstens diverse Verwaltungsbezirke gäbe.
    Theoretisch könnte man jetzt sagen "Ham wir doch mit den Nationen eh", aber das Problem mit den Nationen is eben der Nationalismus der damit oft verbunden wird.
    Für Staaten ansich bin ich ja, aber halt nich für Nationen.
    Ich denke ganz ehrlich, das wir dann genauso dasselbe Dilemme mit den Verwaltungsbezirken hätten, d.h. das ein gewisser Stolz/Patriotismus/Nationalismus auf ie Mitgleidschaft in dem Einen oder Anderen Verwaltugnsbezirk entstehen würde, denn wir Menschen sind einfach prädestiniert für diese Art der Identifikation, das äußert sich im Kleinen (Ole' Ole' FC Bayern München!!) wie im Großen (Deutschland, mein Land!)


    Zitat Zitat
    Nja, aber trotzdem ist allgemein irgendwie ne Stimmung "Ich steh (auf) für Deutschland" zu merken, so ne Art "Ich will nich länger der sich schämende sein müssen und steh deshalb (meist zu stark) zu Deutschland".
    Solange wir es schaffen, subversive Elemente beider Extreme ruhig zu halten, ist eine solche Einstellung nicht unbedingt verkehrt und wird von diversen Politikern (Schröder, Köhler) im Grunde ja auch gefördert, weil jeder weiß, das das Arbeitsklima einer Fiorma gesünder und auch emsiger ist, wenn man stolz auf seine Firma sein kann, dann arbeitet man auch fleißiger

    Zitat Zitat
    Find den Link zwar nich unbedingt so dolle, aber zur Not tut ers schonma. *g*
    Ja, aber trotzdem hab ich in diesem auch öfters jetzt was von "Den Glatzen" gelesen, das stösst mir immer leicht sauer auf.
    Exakt, auch das haben wir den Medien zu verdanken *seufz*


    Zitat Zitat
    Insofern magste recht haben, zumindest auf die heutige Gesellschaft gemünzt, aber laut anarchistischer Theorie, würds trotzdem anders laufen (und liefs auch schonma, Paradebeispiel hier wieder ma der spanische Bürgerkrieg).
    Ja, in der Theorie klingen so viele Gedanken und Pläne wunderschön, selbst Konfessionen und auch Sozialismus sind eine erstklassige Idee, wenn wir Menschen nicht wären

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  11. #11
    Zitat Zitat von Daen vom Clan
    Ich denke ganz ehrlich, das wir dann genauso dasselbe Dilemme mit den Verwaltungsbezirken hätten, d.h. das ein gewisser Stolz/Patriotismus/Nationalismus auf ie Mitgleidschaft in dem Einen oder Anderen Verwaltugnsbezirk entstehen würde, denn wir Menschen sind einfach prädestiniert für diese Art der Identifikation, das äußert sich im Kleinen (Ole' Ole' FC Bayern München!!) wie im Großen (Deutschland, mein Land!)
    Nope, denk ich nich. Man kann Lokalpatriotismus nich mit Nationalismus gleichsetzen, weil Nationalismus vorraussetzt, dass man anders ist, als andere (warum wär man sonst ne eigene Nation?). Patriotismus setzt dies nicht vorraus.
    Ich hab z.B. noch nie erlebt, dass sich innerhalb Deutschlands einer beschwert hat, weil ein anderer Deutscher, aus nem anderen Bundesland ihm nen Arbeitplatz geklaut hätte.
    Man würde diesem ethnischen Quatsch die Legitmation zu nehmen.
    Zitat Zitat von Daen vom Clan
    Solange wir es schaffen, subversive Elemente beider Extreme ruhig zu halten, ist eine solche Einstellung nicht unbedingt verkehrt und wird von diversen Politikern (Schröder, Köhler) im Grunde ja auch gefördert, weil jeder weiß, das das Arbeitsklima einer Fiorma gesünder und auch emsiger ist, wenn man stolz auf seine Firma sein kann, dann arbeitet man auch fleißiger
    Naja, trotzdem ist es gefährlich, nicht nur von Rechter Seite, sondern auch von der Anti-Deutschen Seite. (Ich möcht hier btw. ma klarstellen, dass ich kein Anti-Deutscher bin, auch wenns vielleicht den Anschein hat^^'.)

    @Rübe
    Der sowjetische Kommunist mag einer sein, nur gabs in der Sowjetunion nich wirklich lange wirklichen Sozialismus (Kommunismus gabs eh nie).
    Ganz zu Anfang gabs noch Sozialismus dort, sogar mit demokratischen Wahlen, aber irgendwann hatte Lenin die seltsame Idee die Räte auszuhebeln und solche Dinge. Das was man da jetzt hatte war zwar immer noch irgendwie Sozialismus, aber nich mehr so wirklich.
    Unter Stalin wars dann ganz aus, der lies ja sowieso die komplette ehemalige Führungsschicht liquidieren, setzte seine Leute ein und lebte ein schönes Leben als Despotischer Nationalist.

    Dass die Linken auch ganz gerne ma prügeln stimmt schon, aber trotzdem ist ne Gleichstellung mit den Rechten extrem unfair, weils mir neu währ, dass Linke je die Absicht hatten irgendwelche Leute grundlos zu verprügeln, oder sie gar umzubringen.
    Das mit Polizisten is ne andere Geschichte, die fangen meist als erstes an zu prügeln und ja, das stimmt.
    Dass Linke in ner Anarchie Gewalt ausüben würden ist ne reine Behauptung. Im übrigen sollte jedem klar sein, dass in der heutigen Gesellschaft sowieso weder Kommunismus, noch Anarchie funktionierten.

    Zum Thema, warum die NPD nich verboten werden kann:
    Ja, frag ich mich auch, bei der KPD damals ging das relativ flott und die waren nich mehr Verfassungsfeindlich als die NPD, wenn nich sogar weniger.

    Edit:
    @Spawnferkel
    Nur weil es auch rechte Skinheads gibt, soll die Mehrheit der Skins Rechts sein, oder was sollte dein Kommentar?
    Es gibt in der NPD genügend Stinos (Stinknormalos), sind deshalb alle Stinos nu Rechts?
    Geändert von Aoshi (08.02.2005 um 19:11 Uhr)

  12. #12
    Zitat Zitat von Aoshi
    Nope, denk ich nich. Man kann Lokalpatriotismus nich mit Nationalismus gleichsetzen, weil Nationalismus vorraussetzt, dass man anders ist, als andere (warum wär man sonst ne eigene Nation?). Patriotismus setzt dies nicht vorraus.
    Ich hab z.B. noch nie erlebt, dass sich innerhalb Deutschlands einer beschwert hat, weil ein anderer Deutscher, aus nem anderen Bundesland ihm nen Arbeitplatz geklaut hätte.
    Man würde diesem ethnischen Quatsch die Legitmation zu nehmen.
    Tja, und trotzdem reicht es manchen Deutschen aus, wenn Ballack ein Tor schiesst und Klose Keines, verstehst du?
    Und Menschen reicht es aus, das Jemand eine andere Meinung als die Unsere hat, um einen Streit vom Zaun zu brechen und zu der Zeit, da es keine Grenzen gab - und damit keinen Nationalismus - war die Gewaltbereitschaft noch extrem größer, beziehungsweise ist es selbst heute in manchen Teilen der dritten Welt noch so. Die dortigen Rebellen und Bürgerkriegsmilizen bekämpfen sich nicht aus Gründen des Nationalbewusstseins, sondern aus Gründen der Stammeszugehörigkeit oder Religion. Aus diesem Grunde glaube ich, das Kriege nicht auf das Vorhandensein von Grenzen zurückzuführen ist und es somit auch ohne Grenzen und nur mit Verwaltungsbezirken oder jeder jeglichen Art von Grenzenbildung mit uns Menschne zwangsläufig zu Krieg kommen wird.


    Zitat Zitat
    Dass die Linken auch ganz gerne ma prügeln stimmt schon, aber trotzdem ist ne Gleichstellung mit den Rechten extrem unfair, weils mir neu währ, dass Linke je die Absicht hatten irgendwelche Leute grundlos zu verprügeln, oder sie gar umzubringen.
    Das halte ich definitiv für ein Gerücht. Ich bin mir sicher, das jeder linksradikale Diktator mit der Macht Hitlers und einer perversen wahnsinnigen Fantasie ebenso grausam einen Genozid vorangetrieben hätte.
    Des Weiteren will ich bezüglich des linksradikalen Pazifismus (den ich für schlichtweg nicht vorhanden halte) nur zwei Schlagworte einwerfen:
    - RAF
    - Chaostage in Berlin

    Nach meinem Dafürhalten ist kein Extremer dieser Welt "besser" oder "schlechter" und ich werfe sie durchaus guten Gewissens allesamt in einen Topf.

    Zitat Zitat
    Das mit Polizisten is ne andere Geschichte, die fangen meist als erstes an zu prügeln und ja, das stimmt.
    Definitiv unwahr - ich habe sowohl zwei sehr gute Freunde bei der Polizei als auch einen linksextremen Freund und ich kenne mich genug in der Materie aus, um zu sagen, das in seltensten Fällen Polizisten gegen friedliche Demonstranten handgreiflich geworden sind und warum auch?
    Wieso sollte ein Polizist seinen Beruf gefährden, nur um einen friedlich dahinschreitenden Menschen zu verprügeln?

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

  13. #13
    @Spawnferkel:
    Was haben denn die Skinheads damit zu tun?
    Guck mal auf folgenden link.
    Zitat Zitat von Daen vom Clan
    Zum Thema Skinheads noch eine kleine Anmerkung: Wurde dieser Link nicht schon mal gepostet?
    http://www.du-sollst-skinheads-nicht...verwechseln.de

  14. #14
    Hmmm, vielleicht war Schamgefühl etwas schlecht gewählt. Im Grunde ist es auch unangebracht, wenn die heutige Generation der Deutschen sich noch für etwas ein schlechtes Gewissen hat: Immerhin, diese Generation kann ja gar nicht Schuld sein. Genau wie die Juden, die Opfer der Shoa waren, so sterben auch die Deutschen der NS-Zeit langsam aus. Eigentlich dürfte man also das Kapitel schliessen. Deutschland hat eine Menge, auf das es Stolz sein könnte: 2 Mal vollkommen am Boden und zwei Mal wieder aufgerafft. Auf dem besten Weg dazu, die Speerspitze der EU zu übernehmen und so mehr Potential zu haben als Frankreich (... der Fall der Grand Nation). Eine recht vernünftige Aussenpolitik. Trotz innenpolitischen Querelen ziemlich stabil ect. ect.

    Zum Thema "Scheinkommunismus": Karl Marx Ideen rund um den Marxismus sind sehr nett und vor allem blauäugig und illusorisch. Der Unterschied zwischen Rechts und Links ist nicht da zu suchen, dass die einen xenophob und die anderen sozial und weltoffen sind. Der gorsse Unterschied liegt in einer nationalen Orientierung der Faschisten und einer Internationalen Orientierung (Comecon) der Kommunisten. Der sowjetische Kommunist ist nicht weniger ein Kommunist als der italienische, der französische oder der englische. Die Grundhaltung ist immer die selbe, es geht um eine Verstaatlichung und eine spätere Gleichschaltung aller Staatsangehörigen ohne zentrale Autorität (dies wäre Anarchismus). Traurig an der Sache ist, dass der Mensch sich ohne Führung nicht zu einer Gruppe formieren kann, weil er grundsätzlich immer zu seinem eigenen Wohl handelt (nicht bewusst sondern instinktiv).
    Wieso Links-Extreme genau so schlimm sind wie Rechtsextreme? Weil sie Fenster einschlagen, Autos anzünden und Polizisten verprügeln. Sie sind zum grossen Teil genau so aggressiv wie Faschos und würden, und davon kann man ausgehen, in einem anarchistischen Gebilde kontrollierende Gewalt ausüben. Dies ist die Realität.
    Nur sein Auge sah alle die tausend Qualen der Menschen bei ihren Untergängen. Diesen Weltschmerz kann er, so zu sagen, nur aushalten durch den Anblick der Seligkeit, die nachher vergütet.

    – Jean Paul: Selina oder über die Unsterblichkeit

  15. #15
    Hallo!
    Entschuldigt, dass ich nicht alles durchgelesen habe, tatsächlich warens nur 3 posts, der erste, der zweite und das ICQ Gespräch von Cyberwoolf, aber hab gerad keine Zeit, muss gleich weg.
    Also, klar sind Nazis unter uns, das ist aber IMO nie anders gewesen zwischen dem 2ten Weltkrieg und Heute. Vielleicht werden wir eben mehr drauf aufmerksam gemacht, ja, ist wohl auch gut so.

    Aber ich wollte hier gerne mal was fragen: Kann mir jemand sagen, warum es so schwierig ist, die NPD zu verbieten, wie es manche Politiker fordern?
    Ich habe mir überlegt, ob das mit der Meinungsfreiheit zu tun hat, aber ich wüsste doch gerne mal die konkreten Gründe.
    Wenn das hier schonmal beantwortet wurde, dann sorry, wie gesagt, hab nicht alles gelesen!

    Tschau, Lilya
    [font=Book Antiqua][/font]
    [font=Book Antiqua] Ich möchte Flamme sein und Asche werden und hab noch nie gebrannt... [/font]
    [font=Book Antiqua] [/font]

  16. #16
    Ah, okay, danke!
    Hmm, ist ja interessant - aber noch ne Frage zu dem ersten Zitat: Selbst wenn die Leute, die die Reden dann gehalten haben nur als Spitzel da rein geschmuggelt wurden, die Reden gingen dennoch von der Partei aus und legen ihre Ansichten offen, oder?
    Ich meine, auch wenn jemand erst in der meinetwegen SPD war und dann aufgrund von Überzeugung zum Parteiprogramm "Chef" der NPD wird, und in diesem Posten dann Reden hält, dann müssen die doch dennoch verwendet werden können, oder?

    Also, ich denke wohl gerade wieder etwas zu kurz um die Welt der Politik ganz zu verstehen, aber naja.
    Dass die Mitglieder der NPD dann ne neue Partei gründen ist natürlich ein Problem. Aber könnte man die nicht auch wieder verbieten (ja ich bin ein naivchen, aber ich glaube wirklich dran !!) ?

    Tschau, Lilya
    [font=Book Antiqua][/font]
    [font=Book Antiqua] Ich möchte Flamme sein und Asche werden und hab noch nie gebrannt... [/font]
    [font=Book Antiqua] [/font]

  17. #17
    Meiner Meinung nach liegt das nicht an der Partei, sondern an den Menschen, die sich davon beeinflussen lassen, was die NPD erzählt.
    Die Auslöschung der NPD würde nicht die Meinung der Anhänger ändern und sie von ihrem Glauben abbringen, was richtig ist. Naja was richtig ist, weiß wohl niemand wirklich.

  18. #18
    Man würde ihnen dadurch zumindest die Organisationsgrundlage und öffentliche Plattform entziehen, wobei sich die Medien auf dieses "Spektakel der Meinungsfreiheitsbeschneidung" nur so stürzen würden, was die werten Herren Verbotenen wieder ausnutzen würden und der Effekt gleich Null wäre.

    Wahrscheinlich würde man nur den Fanatismus in der rechten Szene stärken und aus politischen Opfern Märtyrer machen....!

    Patch 1.1.4 in Arbeit...!

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