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  1. #1
    Zitat Zitat von Kamahl
    natürlich wird das ne zeit dauern, aber sieh dir doch mal die USA an, wo die studenten zum teil mehrere Hunderttausend für ihr Studium blechen müssen. Wenn dort jemand begabt ist, sei es schulisch oder sportlich, wird er gefördert. Nach einiger Akklimatisierungszeit wird sich das auch bei uns eingependelt haben.
    die meisten uni's dort kommen nichtmal über das niveau unserer gymnasien. heureka, studiengebühren. \o/
    universitäten wie harvard und yale sind ausnahmen und werden auch noch von abgegangenen studenten gefördert.

    BTW findest du es also richtig, dass jemand dumm wie brot sein kann, aber trotzdem ein sportstipendium erhält, um einem anderen dessen platz wegzunehmen?

    Zitat Zitat
    Ausserdem es gibt immer möglichkeiten, sein Studium rumzukriegen und 500€ im semester sind wiklich kein beinbruch, oder?
    warst du schonmal arbeiten? du solltest dir mal die rechnungen auf den vorhergehenden seiten anschauen.

    Zitat Zitat
    hab ich nie gesagt, ich meinte nur, dass man mit einem Teil des BaföG Geldes allein schon die Studiengebühren bezahlen könnte.Besonders wenn du arm bist, kannst du ja viel beanspruchen und musst es bestenfalls nichtmal zurückzahlen.
    oh ja, bafög - ich bin reich \o/

    Zitat Zitat
    in allen ländern der erde müssen die azubis nichts bezahlen, weil sie sich von einem betrieb finanzieren lassen, indem sie wärend der ausbildungszeit auch arbeiten.
    nur weil es die mehrheit tut, heißt es nicht automatisch, dass es richtig ist. wo ist denn mein lohn, dass ich mich jahrelang quäle, meine freizeit aufopfer, nebenbei arbeiten gehe, meine freunde vernachlässige und am ende trotzdem arbeitslos bin???

    Zitat Zitat
    Warum sollte ein Tischlerlehrling seinem Meister Geld dafür geben, das er für ihn arbeitet?
    weil der meister ihn ausbildet und ihm somit auch wissen vermittelt. wissen bekommt man an der uni zuhauf - ohne geld. und mir kann keiner erzählen, dass die diplom/magister/doktorarbeit keinen entsprechenden nutzen für die uni oder sonstjemand hat - dann könnt ich mir den spaß auch schenken.

    Zitat Zitat
    Du kannst auch erst eine Ausbildung machen und dann studieren, dann kansst du dir dein Studium aus der Arbeit finanzieren.
    sehr gut - ich hab eine lehre, die ich nicht brauche und komme mit 30 auf den arbeitsmarkt. \o/

    Zitat Zitat
    Das ist auch eine Möglichkeit, vor allem weil du nach dem Studium schon Breufserfahrung hast.
    glaube nicht, dass sie dir das im studium als praktika anrechnen. da mach ich lieber nen paar monate mehr praktika, als drei jahre länger zu arbeiten.

    du tust so, als ob man die ganze aktion mal eben aus dem ärmel schütteln könnte. studieren war auch schonmal einfacher.

  2. #2
    Zitat Zitat von Evanescence
    sehr gut - ich hab eine lehre, die ich nicht brauche und komme mit 30 auf den arbeitsmarkt. \o/
    Entschuldige, aber dass ist ja mal ein scheissblödes Gelaber. Geh mal an eine FH, da haben erstaunlich viele eine Ausbildung hinter sich und du wirst es nicht glauben, die sind noch keine 30. Auch nicht, wenn sie fertig sind.

    Dass es natürlich nicht unbedingt zweckmässig ist, für ein Studium unbedingt vorher eine Ausbildung zu machen (nochdazu wo es schwieriger ist einen Ausbildungsplatz zu bekommen, als einen Studienplatz) sehe ich ein. Aber das mit den 30 Jahren hättest du dir wirklich verkneifen können. Ausserdem warte ich eigentlich immer noch auf eine Antwort von dir, bezüglich der Behauptung, ein Kunststudium wäre soooo teuer.

    Die Argumentationen hier sind sowieso äusserst subjektiv (bei dem Thema in einem gewissen Grad verständlich), aber solange noch nicht raus ist, wie genau diese Gebühren veranschlagt werden, welche Hilfen angeboten werden und die Rahmenbedingungen noch total im Dunkeln liegen, ist es sinnlos, so emotional auf eine bereits beschlossene Sache einzuprügeln. Ich schätze mal, diejenigen die gross am rumkotzen sind (nicht mal nur die in diesem Forum, sondern allgemein) waren mit Sicherheit nicht diejenigen, die sich an den Demos gegen die Studiengebühren beteiligt haben.

    Das mit den Stipendien sehe ich ähnlich wie Kamahl. Haben sich erstmal Studiengebühren etabliert, werden wohl auch mehr Stipendien locker gemacht werden. Und zwar mit Sicherheit nicht vom Staat (da wohl auch), sondern vor allem von Firmen und Parteien, die besonders gute Studenten hochpäppeln und für sich einnehmen wollen. Das ist in anderen Ländern mit Gebühren gang und gäbe und wird sich wohl auch bei uns einbürgern.

    Ein Freund dieser Gebühren bin ich beim besten Willen nicht, denn auch ich finde sie unfair und vor allem: zu hoch! Dennoch denke ich, dass man das Beste aus der jetzigen und zukünftigen Situation machen sollte und das heisst vor allem, man sollte sich diese ewige Schwarzmalerei verkneifen. Den Studis geht es bei weitem nicht so schlecht, wie alle denken. Hier wird mal wieder auf viel zu hohem Niveau gejammert. Wenn man nebenher arbeitet, in den Ferien ordentlich ranklotzt und vielleicht vorher mal was spart, dann ist ein Studium durchaus zu schaffen. Es soll ja niemand am Hungertuch nagen müssen, aber dafür sind ja Bafög und Wohngeldzuschuss da. Diese Gelder sind nicht dazu gedacht dem Studi ein möglichst luxuriöses Leben zu ermöglichen sondern sollen vor allem seine Grundbedürfnisse/Lebenshaltungskosten decken. Also Miete, Nebenkosten und Essen. Für mehr war das Ding nie gedacht. Abends weggehen, Lehrmaterial, DVDs, Spiele, Wohnungseinrichtung etc sollen damit einfach nicht gedeckt werden. Und das ist auch gut so.

    Zitat Zitat
    wo ist denn mein lohn, dass ich mich jahrelang quäle, meine freizeit aufopfer, nebenbei arbeiten gehe, meine freunde vernachlässige und am ende trotzdem arbeitslos bin???
    Süss. Irgendwie musste ich bei dem Satz schmunzeln. Und irgendwie kam mir der Satz "Willkommen" in den Sinn. Liegt aber nur an meiner pessimistischen Lebenseinstellung

    Zitat Zitat von BlueStarX
    und außerdem, soll es Familien geben, wo mehr als 1 Kind studier, und es soll Studenten mit Kind geben, die eh länger machen, weil sie sonst ihr Kind vernachlässigen
    Es soll sogar Eltern geben, die ihren Kindern überhaupt nichts zum Studium beisteuern können. (Nur um mal die Vorstellung von Armut und Elend etwas "anzuspitzen")

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