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  1. #1
    was mich an dem ganzen ärgert ist das es heisst die universitäten bräuchten ja soviel geld etc.
    aber ihr glaubt doch nich wirklich das die ganze kohle an die unis geht!?
    die wird schön irgendwo versickern wie immer.
    ausserdem sind 500€ nur ein richtwert es kann auch noch höher sein ;/

    die meisten studenten wohnen nicht daheim.entweder man hat eine eigene wohnung oder man färht jeden tag zur uni.wenn man mehr als 50 km von der uni wegwohnt wird es echt ungemütlich denn dann muss man entweder ein auto haben oder mim zug fahren.
    zwar gibt es ermässigung für zugfahrende studenten aber um sonst ist das ganze auch nicht.man hat also durch das studieren in jedem fall kosten.
    im gegenzug hat man aber kaum oder keine zeit zum arbeiten.
    es gibt simesterferien aber man wird ja wohl kaum der einzige student sein der in den simesterferien einen nebenjob will.dazu kommt das wenn man sich überlegt man die mesiten studenten während der zeit in der uni gar nicht arbeiten können und sie nur zeit in den simesterferien haben sie in diesen 500€ mehr verdienen müssen.
    da ich nicht studiere weis ich nicht ganz genau wie lange da diese ferien sind aber wenn man einen 10€ die stunde job hat dann müsste man 50 stunden arbeiten(wenn wir realistisch bleiben dann müsste man also gut 70 stunden arbeiten).
    das heisst also man müsste 70 stunden MEHR in den simesterferien arbeiten um das studium bezahlen zu können.
    500€ sind zugegeben nicht die welt wenn man das mit den gebühren für eliteunis vergleich wo ein simester soviel kostet aber wie gesagt die 500€ sind in den meisten fällen ja nicht der ganze finanzielle aufwand den die leute haben.
    das sich viele leute noch mit 27 auf der uni rumdrücken ist für die unis und unser system nicht unbedingt toll aber statt gebühren drauf zu hauhen sollte mal vieleicht mal den wehr/zivildienst abschaffen und vorallem das ganze schulsystem so optimieren das man sich nicht erst mit 19 gedanken machen braucht was man eigentlich kann und man mal machen will ><
    Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
    Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"

  2. #2
    So siehts zur Zeit in Rheinland Pfalz aus:

    Beschlossen: Zahlungspflicht seit WiSe 2004/2005 Studienkonto: 650 € pro Semester bei "Überziehen des Studienkontos", was bei Uni-Studienngängen nach 14 bis 16 Semestern der Fall ist (wobei ein - auch inoffizielles - Teilzeitstudium etwas länger möglich ist als bei Langzeitstudiengebühren, da zumindest ab 2007 wirklich Semesterwochenstunden angerechnet werden, bis dahin werden pauschal pro Semester SWS abgebucht). Automatisch aufgebraucht wird das Studienkonto, wenn man 60 ist - Senioren müssen also immer zahlen.

    In der Diskussion: Allgemeine Studiengebühren für nicht-Landeskinder, also solche, die ihr Abitur in einem anderen Bundesland gemacht haben. Für die Landeskinder bleibt es bei den Studienkonten.

    Glück für alle "Landeskinder".- mich eingeschlossen

  3. #3
    Ist doch herrlich, ich wollte schon immer völlig verschuldet ins Arbeitsleben einsteigen . Die feinen Studiengebühren soll man demnach ja auch wunderbar auf Kredit zahlen können, sprich erst Studieren später zahlen, halt wie beim Bafök. Ist man nun allerdings aufs Bafök UND auf einen Kredit für die Studiengebühr angewiesen sieht es reichlich blöde aus, besonders bei z.B. nem Psychologie Studium wo die Regelstudienzeit bei mindestens 12 semestern liegt. Nun beutet man die zu bildenden aus, um ihnen eine bessere Bildung ermöglichen zu können und das in einem Land das erbärmliche 9,985 Mrd € Etat für Bildung im Jahr genehmigt, die Dimensionen werden einem erst klar wenn man betrachtet das z.B. dagegen ca 80 Mrd für das Deutsche Sorgenkind "Rente" ausgegeben wird. Mahh genug aufgeregt, man kann ja doch nichts dagegen tun,...

  4. #4
    Ich muss sagen, auch wenn ich kein Bafög bekomme (lebe im Moment von Ersparnissen ) würde ich 500 € pro Semester mit einem verkniffenen Lächeln abdrücken, sofern ich sicher sein könnte, dass es meiner Hochschule zu Gute kommt. Bei 2500€ sinkt meine Zahlungsbereitschaft allerdings gegen null. Ich hab zwar nur noch ein paar Semester vor mir, aber in denen möchte ich mich nicht bis über beide Ohren verschulden.
    Desweiteren sind sich die Länder ja noch nichtmal über ein Finanzierungsmodell einig. Das man mit einem Schuldenberg in der Grösse eines Mittelklassewagens von der Uni kommt, ist ja jetzt schon gang und gäbe, für einen zukünftigen Arbeitnehmer ist der auch nicht wirklich ein grosses Problem (schließlich sind die Rückzahlungsraten mehr als human). Schwieriger wird es für jemanden, der sich nach seinem Diplom (himmel, gibts das überhaupt noch?) selbstständig machen möchte. Die Bank möchte ich sehen, die demjenigen noch einen Kredit vergibt.
    Naja, es gibt kein zurück mehr, die Studiengebühren werden kommen. Ob deswegen weniger Leute studieren? Den ganzen Freizeitstudenten wird auf jeden Fall die Lust vergehen, Bafögzocker werden sich wohl ebenfalls zurückhalten. Ob Kinder armer Familien studieren... Keine Ahnung, ich denke, wenn der Wille da ist, man etwas Bafög bekommt (welches übrigens nicht zu unterschätzen ist!! ) und man in ein StuWo zieht, ist ein Studium auf jeden Fall machbar. Der finanzielle Hintergrund der Familie spielt IMO nur eine untergeordnete Rolle.
    Wenn es halt doch klemmt, sucht man sich eben einen Nebenjob. Ich kenn kaum einen Kommilitonen, der nicht nebenher oder zumindest in den Ferien kräftig am Geld verdienen ist, damit er/sie über die Runden kommt.
    Und wenn gar nichts mehr geht, dann verkauft man halt sein Auto. Halte ich sowieso für übertriebenen Studiluxus

  5. #5
    Zitat Zitat von Shinigami
    Ich muss sagen, auch wenn ich kein Bafög bekomme (lebe im Moment von Ersparnissen ) würde ich 500 € pro Semester mit einem verkniffenen Lächeln abdrücken, sofern ich sicher sein könnte, dass es meiner Hochschule zu Gute kommt.
    Hach das wär ja schön, dann würde ich ja auch weitermachen - das Geld kommt niemad anderem als der haushaltskasse der Länder zu gute (und es würde mich wundern, wenn das eingesammelte Geld generell zur Bildung gebraucht wird). Sonst hätten die CDU-Länder nie und nimmer geklagt.
    Studiengebühren sind absoluter UNSINN.

    Es grenzt an ein Wunder, dass Roland Koch, die Geißel Hessens, noch mit der Einführung der Gebühren abwarten will. Aber das ist grundsätzlich nur hinausgezögerte Zeit - Zeit die ich nicht habe, da ich noch mindestens 3 jahre für das Studium brauche. Ich könnte zwar nach Mainz ausweichen, doch dort wird mein Fach m.W. nicht angeboten (die nächste Möglichkeit wäre Koblenz und das ist zu weit weg).

    Und das mit dem Kredit für Studenten ist auch nur ein Trostplaster, das die Wunde nur schwer oder überhaupt nicht heilt. Schließlich kann ein Studium stolze 100.000 Euro kosten (ist zwar ein extremfall, kommt aber vor). Und solch eine Summe zurückzuzahlen dauert lange, sehr sehr lange.

  6. #6
    Zitat Zitat von Bahamut
    Hach das wär ja schön, dann würde ich ja auch weitermachen - das Geld kommt niemad anderem als der haushaltskasse der Länder zu gute (und es würde mich wundern, wenn das eingesammelte Geld generell zur Bildung gebraucht wird). Sonst hätten die CDU-Länder nie und nimmer geklagt.
    Studiengebühren sind absoluter UNSINN.
    Zitat Zitat
    Derzeit befinden sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 1,7 Millionen der insgesamt etwa 1,96 Millionen Studenten in Deutschland im Erststudium. Vor dem Urteilsspruch hatte die Union Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester ins Gespräch gebracht. Die Gelder sollen den Fachbereichen direkt zur Verfügung gestellt werden.
    Quelle
    Also erstmal abwarten und nicht gleich den Teufel an die Wand malen.

    Zitat Zitat
    Und das mit dem Kredit für Studenten ist auch nur ein Trostplaster, das die Wunde nur schwer oder überhaupt nicht heilt. Schließlich kann ein Studium stolze 100.000 Euro kosten (ist zwar ein extremfall, kommt aber vor). Und solch eine Summe zurückzuzahlen dauert lange, sehr sehr lange.
    O.o ich greif zwar gerne auf hohe Zahlen zurück, aber 100.000€ sind definitiv übertrieben.
    Auf solche Kosten kommt höchstens ein hauptberuflicher Langzeitstudent und dann auch nur an einer Uni, denn an vielen FHs wirst du nach dem 12ten Semester gekickt.
    Choong says: Reality! Why don't you leave us dreamers alone?

  7. #7
    Zitat Zitat von basti
    wenn ich mir die studenten in meiner umgebung anschaue...dann tuts mir leid das so sagen zu müssen...aber SO will ich nicht studieren...
    du kennst eindeutig die falschen leute. O_o ich werd mir schon allein aus finanziellen gründen dampf unter'm hintern machen und so schnell wie möglich durchrasseln - soweit das möglich ist.
    einige sagen zwar auch, dass man sich so viel wie eben möglich von der uni mitnehmen soll, da man später nie wieder so eine chance erhält, aber genau das sehe ich anders. wenn ich erstmal drin steh im arbeitsleben, dann werde ich irgendwann auch mal wieder zeit finden, eigenen studien nachzugehen.

    Zitat Zitat von Duke Earthrunner
    Aussredem komme ich mir wirklich wie ein Depp vor. Meine jahrgangsklasse ist die erste, welche das neue Abitur machen musste und jetzt wohl auch diejenige, die als erstes fürs Studium blechen muss.
    zentralabitur gibt es bei uns schon ewig... von daher hab ich zumindest davor keine angst mehr. die studiengebühren müssen ja auch erstmal ins rollen kommen - dennoch ist die "genehmigung" jetzt quasi da und wir wissen alle, dass es am ende so kommen wird, wie im ausland (da dtl. sowieso immer allen nachäffen muss ).

    Zitat Zitat von Waya
    btw. Eve
    Warst du deswegen auch beim Bafög Amt?
    nein, war ich noch nicht... momentan stütze ich mich in der beziehung größtenteils auf mundpropaganda. allerdings kann ich es mir wirklich gut vorstellen bei gevater staat... kann sein, dass ich trotzdem anspruch habe, aber der wird auf jeden fall durch das haus gemindert.
    weiß aber auch nicht genau, inwiefern das mit wohnort verstrickt ist (also wenn man in uni-nähe wohnt, anstatt zuhause).

    Zitat Zitat von vio
    mal angenommen, 2500€ also pro semester, 12 semester braucht ein mediziner so durchschnittlich, giahaha, mit 30.000€ Schulden ins Arbeitsleben - willkommen im Freien Markt
    X__________X zumindest beim bafög beträgt der höchstsatz der zurückzahlung 10.000 €. das ist doch schonmal was. >_>#

    Zitat Zitat von Drakon
    mich würds nichtmal mehr wundern wenn demnächst Haupt- und Realschulen abgeschafft werden,damit wir nur noch Gymnasiasten vorweisen können
    damit könntest du gar nicht so unrecht haben. es war mal im gespräch, ob man real- und hauptschule nicht wieder zusammenlegen sollte.
    ich frage mich ohnehin, was hauptschüler überhaupt noch für eine zukunftsperspektive haben, wenn ich schon als gymnasiast um meine zukunft zu fürchten haben - zudem auch noch eine immer größere zahl an akademikern.

    Zitat Zitat von ghostface
    Glück für alle "Landeskinder".- mich eingeschlossen
    das hat wieder was mit privilegation, aber auch einschränkung zu tun. denn viele können dann nicht mehr an ihrer wunschuni in einem anderen bundesland studieren, weil diese eben kein "studentenkonto" hat.

    Zitat Zitat von Deedlit
    Mahh genug aufgeregt, man kann ja doch nichts dagegen tun,...
    falsche einstellung. ;_; geht auf die straßen! schreit eure entrüstung zum himmel (also nach berlin)! Ò_ó

    Zitat Zitat von Hiryuu
    Bei manchen Studiengängen gibts sowieso NC und man muss (je Note) 'ne Weile warten.
    der nächste hammer: ich hab gehört, dass wartesemester abgeschafft werden sollen. somit kann man dann nie mehr sein wunschfach studieren, nur weil man beim abi, dank der planlosen inhalte, pausenlos gekotzt hat. >_>#

    Zitat Zitat
    (wer's als Junge drauf anlegt, kann sich auch T3 mustern lassen und hat dann sowieso Zeit)
    wieso hat man dann auf einmal mehr zeit? in dem jahr musst du ja trotzdem was machen... desto früher aus der uni, desto besser für dich.

    Zitat Zitat von Shinigami
    O.o ich greif zwar gerne auf hohe Zahlen zurück, aber 100.000€ sind definitiv übertrieben.
    schonmal kunst studiert?

  8. #8
    Zitat Zitat
    schonmal kunst studiert?
    Nein, habe ich auch nicht vor. Aber klär mich auf, was zum Henker soll an einem Kunststudium so teuer sein?
    Desweiteren sind für mich solche Studiengänge eh purer Luxus. Danach bist du diplomierter Arbeitsmarktanalytiker, mehr nicht. Hätte ich meiner Passion nachgegeben, würde ich jetzt an einer Uni sitzen und Literaturvorlesungen lauschen, aber dank einem Funken Realismus der in meiner Birne wütet, habe ich mich zu einem weitaus trockenerem aber dafür zukunftsträchtigerem Studiengang hinreissen lassen.

  9. #9
    Das Urteil ist mal wieder typisch für die ganze Politik in Deutschland. Es wird viel gelabbert aba für die Probleme des kleinen Mannes hat keiner ein Jahr. (Gott ich red schon wie ein Rentner )

    Ich bin grundsätzlich gegen diese tollen Gebühren. Ich fänd's gut wenn die Studenten nach dem Studium, wenn sie in Lohn und Brot sind eine gewisse Summe an die Uni/Hochschule bezahlen und die was bezahlen müssen die über die Regelstudienzeit hinaus studieren.
    So wie's jetzt geplant ist halt ich es nich für sinnvoll, es sei den man will unsere Zweiklassengesellschaft noch vertiefen. Die meisten Leute müssen schon die Zähne zusammenbeißen, wenn sie ihren Kindern den Weg bis zum Studium finanzieren wollen.

  10. #10
    Langsam bin ich froh, wohne ich nicht 1 Kilometer weiter westlich . Die Kantonsschule war bei uns einfach chronisch überfüllt, ein Gebäude für 800 Schüler in dem 1200 zur Schule gingen. Naja, es wäre wirklich Zeit für eine Vereinheitlichung... Kantönligeist

  11. #11
    Zitat Zitat von Rübe
    Langsam bin ich froh, wohne ich nicht 1 Kilometer weiter westlich .
    Schwiz, Zug oder was? o.ô

    Zitat Zitat
    Naja, es wäre wirklich Zeit für eine Vereinheitlichung... Kantönligeist
    dito.
    Jane: hey, findsch du mich herzig? alli seget's.
    Suicide Lo: ja, wieso?
    Jane: ähm, nur so.
    Suicide Lo: schön.
    Jane: Was machsch?
    Suicide Lo: Gaht dich eigentlich ziemlich wenig ah.
    Jane: . . .
    Suicide Lo: WAS!?
    ~ Jane has signed off ~

  12. #12
    Rapperswil. Hätte aber auch in Pfäffikon SZ die Matur machen können, bin dann aber trotzdem in Wattwil gewesen. Naja, passt schon...

  13. #13
    Ich verstehe es einfach nicht. Ich weiß es nicht genau, aber zumindest in Sachsen wurde es einfacher gemacht aufs Gymnasium zu gehen. Früher brauchte man mindestens in Deutsch und Mathe eine 2, doch heute kann man auch schon mit einer 3 in einem der beiden Fächer aufs Gymnasium wechseln.
    Wenn das so weiter geht, dann wird vielleicht noch der Schnitt zum Abibestehen gesenkt, damit es auf dem Papier schöner aussieht.

    @Studiengebühr
    Ich warte erstmal ab und werde nach dem Abi eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann/frau erledigen, damit ich eine Grundlage habe um dann zu studieren.

    EDIT: Hätt ich beinahe vergessen:
    @vio
    Ich sags doch. Es ist die Schuld von PISA.
    Geändert von Akai Nami (02.02.2005 um 07:33 Uhr)

  14. #14
    Zitat Zitat von Akai Nami
    Ich verstehe es einfach nicht. Ich weiß es nicht genau, aber zumindest in Sachsen wurde es einfacher gemacht aufs Gymnasium zu gehen. Früher brauchte man mindestens in Deutsch und Mathe eine 2, doch heute kann man auch schon mit einer 3 in einem der beiden Fächer aufs Gymnasium wechseln.
    Jap, wurde zwar auf 2,5 runter gesetzt, aber ich frage mich wieso. Ich mein, Sachsen ist neben Bayern und Baden Württemberg das Land mit dem schwersten/anspruchsvollsten Abi... die Meisten Kinder, die mit 2,5 aufs Gym. kommen, werden früher oder später wieder abgehen... sehr toll. Wo ist da der Sinn? Denken die, nur weil man mehr Kinder aufs Gym. lässt, das so die Intelligenz steigt?
    Zumal sie auch immer mehr Gymnasien schließen, und die übrigen überquillen.... oder will man so die Schulen in machnen Gebieten wieder füllen?

  15. #15
    Zitat Zitat
    Ich verstehe es einfach nicht. Ich weiß es nicht genau, aber zumindest in Sachsen wurde es einfacher gemacht aufs Gymnasium zu gehen. Früher brauchte man mindestens in Deutsch und Mathe eine 2, doch heute kann man auch schon mit einer 3 in einem der beiden Fächer aufs Gymnasium wechseln. Wenn das so weiter geht, dann wird vielleicht noch der Schnitt zum Abibestehen gesenkt, damit es auf dem Papier schöner aussieht.
    Ich kann nur von meinen erfahrungen sprechen:
    Es ist bei uns wirklich so das immer mehr Kinder aufs Gymnasium gehen.
    Was irgendwie seltsam ist bei unserer demographischen Entwicklung.
    Auf jeden Fall sind wohl viele Kinder auf dem Gymnasium die dort nichts zu suchen haben.
    Von meienem kleinen Bruder weis ich das es normal ist wenn die Parallelklasse nen 4 Durchschnitt in den Französischarbeiten hat.....

    Und zum Abitur.
    so schwer kanns nicht gewessen sein. Da ziemlich viele Hohlbohrer durchgekommen sind.
    Da haben welche nocht mal gelernt!

  16. #16
    Gute Option: Vorher mal'n Jahr arbeiten (wer's als Junge drauf anlegt, kann sich auch T3 mustern lassen und hat dann sowieso Zeit) und danach anfangen zu studieren. Bei manchen Studiengängen gibts sowieso NC und man muss (je Note) 'ne Weile warten.

    Dann vielleicht mal bissel sparsam sein, Eltern um eine Teilbezuschussung bitten und die 500€ sind ein [nicht ein Witz: EDIT:] tragbar.
    (Falls es jemanden interessiert, ich hab ein Jahr lang am [EDIT: Hier soll ich dazusagen, daß das fast ein Freudscher ist -->]Fleißband Knorrtüten verpackt und Excel-Tabellen korrigiert, damit das mit dem Studium hier was wurde. Das war NICHT lustig. Vom Zivi war auch noch etwas übrig. Wenn man auf sonstigen kleinkrams verzichtet, dann kann man das Geld auch ganz gut zusammenhalten.)
    Geändert von Hiryuu (31.01.2005 um 23:18 Uhr)

  17. #17
    meine Meinung:
    Studium nur noch für Leute mit reichen Eltern... weil: ich bezweifle, dass es bei 500 € bleiben wir (nicht als einzige) und es steigert die soziale ungerechtigkeit...
    ich meine jeder Azubi, der meinetwegen dumm wie Brot ist bekommt GELD für jeden Monat, den er ausgebildet wird (nein, ich will hier nicht Azubis ans sich verallgemeinern, nur es ist echt so.... natürlich gibt es auch super inteligente Leute, die es auch verdient haben geld für ihre Ausbildung zu bekommen) und jemand der danach zum teil eine für die gesamte gesselschaft wichtige Rolle einnehmen soll, darf dafür zahlen, dass er ausgebildet wird (und darf zum teil dafür zahlen, dass er Arbeiten "darf", ich erwähne hier nur die Medizinstudent in den praktischen Teilen und im praktischen jahr: arbeit als Artz, eingeschrieben => zahlt fürs arbeiten müssen, weil sonst kein Abschluß)

    @basti-kun: nebenher arbeiten? LOL... sorry, kann sein, dass das bei einigen Studiengängen geht, aber es soll wirklich Studiengänge geben, die mehrere Tage in der Woche bis 20.00 Uhr gehen, und wenn Pausen, dass 2h, die niemanden einen einstellt, und irgendwann sollte man ja noch lernen.... sonst studiert man 30 Jahre. Einsparen? Wo den bitte?!? Beim Strom, Essen? Büchern? Ok, ich könnte natürlich aufhören zu essen, spar ich die 83 €, oder mir Bücher zu kaufen die ich zum studieren brauche, ect....

    @Ravana: man sollte bei den min. 4 Jahren ksotenlos auch daran denken, dass es Studiengänge gibt, die eine bestimmte Anzahl an semestern studieren MÜSSEN (Bsp.: 12 Semester Medizin, verkürzen geht NICHT)

    Geld an die Unis: allgemeine Meinugn um den selben Satz wie die Einnahmen wird der staatliche Zuschuß gekürzt...

    @vio: zum Thema Ärtze aus sicheren Quellen weiß ich das es so einige in ihrer Fachartzausbildung beeinflußen wird => es wird immer weniger Allgemeinmediziner geben, da die am wenigsten verdienen, wie willst du sonst einen Schuldenberg von wasweißichwieviel abarbeiten, wenn nciht durch gut bezahlte Jobs...

    ok, sry, nciht mein ebster Beitrag, aber ich hab keine zeit mehr... und alles lesen konnte ich auch nciht, verzeiht einem gestreßten Studenten wenn er NICHT im Studium pennt sondern es ernst meint... udn sich deshalb über die gebürht aufregt... und trotzdem seine meinund posten will aus diesem grund

  18. #18
    Eins vorweg, ich befürworte die Studiengebühren uneingeschränkt, sofern die Unis tatsächlich das Geld selber bekommen.

    Recht auf Bildung für alle.
    Schöne Sache, jedoch sollte man sich fragen, was Bildung ist. Wenn man die Bildung danach bemisst, wie viele Leute in einem Hörsaal sitzen, dann sind Studiengebühren sicher der falsche Weg. Andererseits sollte man sich fragen, wie die Bildung denn aussieht.
    Ich darf auch Rübes 1200 CHF zahlen und die Uni ist sowohl technisch, als auch vom Kursangebot- und der Grösse meisterlich.

    Eine der teuersten Unis Deutschlands (WHU) erhebt 5000€ Semestergebühren.
    25% der Plätze werden als Freiplätze vergeben. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich zinslose Darlehen von der örtlichen SSK zu beschaffen. Die Situation ist nich auswegslos.

    Wenn ich Sätze lese wie "Ich schreibe mich halt ein und studiere dann so vor mich hin", dann bekomme ich die Krätze. Klar ist das alles schön und einfach und nett, aber sowas nimmt anderen die Möglichkeit, das Bildungsangebot vollständig zu nutzen.

    Schlimmer noch: hier ist es so, dass man allein 2 Noten für Gruppenpräsentationen und eine für eine GRuppenarbeit. ALso ich möchte da nicht einfach mit Leuten zusammen sein, denen es egal ist, wie lange sie studieren. Mitgehangen mitgefangen. Sehr fair, gerecht und auch sozial. Nunja sozial schon, wenn es danach geht, dass nachher alle gleich schlecht sind.

    Der Punkt ist einfach: wer zu faul und zu bequem ist, seinen Arsch hochzubekommen, um sich um Stipendien, zinsgünstige DArlehen (ich habe bei der Apotheker und àrztebank Ausbildung gemacht, da gibt es für Studenten jeder Medizinrichtung eine Studienübergreifende Finanzplanung www.apobank.de) oder andere Wege des Einlommens zu sichern, der soll einfach nicht studieren gehen. DAs Studium ist nicht dazu da, die Zeit bis zum Berufseinstieg zu verlängern.
    Wer etwas zahlen muss wird es sich auch gut überlegen, ob er ein Semester einfach schludert. Man muss einfach weg von dieser Mitnahmementalität, die immer nur den "anderen" unterstellt wird. Die eigene Bequemlichkeit wird einfach verdrängt.

    Darüber hinaus wird es in Zukunft verstärkt eben Stipendien geben, da bei vorhandener Sensibilisierung das gesamte "Geschäft" lukrativer wird.

    Also nicht weinen, sondern anpacken, handeln und planen.

    Meiner Meinung nach sind auch Aufnahmetests ein adäquates Mittel zur Selektion. Denn imo sollte eher da gefördert werden, wo es sich auch lohnt (mag sehr ökonomisch klingen, aber wo die Resourcen =Studeinplätze knapp sind muss man eben sehen, wie man diese am besten nutzt). Wer solch eine Hürde auf sich nimmt, weiss wofür er studiert.

    Und nahc einer Studie (http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...339829,00.html) hängt das STudium nicht so sehr vom Einkommen sondern von der Bildung der Eltern ab.
    überhauot ist imo das soziale Umfeld von Anfang an extrem wichtig für die Erfolgsaussicht der Bildung allgemein. Wenn man von Anfang an vorgelebt bekommt, dass sich Einsatz nicht lohnt, ist man eben auch eher nicht willig, sich einzusetzten. Aber ich denke das führt zu weit.
    Geändert von [KC]Cunner (02.02.2005 um 16:58 Uhr)
    never underestimate the power of idiots in large groups...

    www.flo-in-japan.blog.de

  19. #19
    irgendwie hab ich im Kopf, dass es jemand mit Konsolenspielen verglichen hat... tolelr Vergleich wenn man sich so schon aus Geldgründen das letzte vor einem Jahr gegönnt aht

    @Shini: ja, wenn ich wüßte, dass weder der Zuschuß gekürtzt wird, den dei Uni vom Land erhält noch die Gebühr ins Staatskasse wandert, würde ich es irendwie ncoh einsehen aber so...
    LOL nach dem 12. Semester gekickt, ich glaub dir ja, aber es ist irgendwie der witz, dass ich eben diese 12 Semester MUSS

    @Zentralabi: das find ich weiderrum eien sinnvolle erfindung.. ich fände es viel frustrierender, wenn ich bemerken würde, dass ich alle Fächer auf 15 geschrieben hätte, würde ich nur 15km weiter zu Schule gehen

    es gibt übrigens Studiengänge wo der Ausschuß 2/3 ist *gg*

    zu den Eltern: an meiner Uni ist es so, dass im Durschnitt immer noch die meisten Studenten Akademikereltern haben, dann Beamte, Angestellte und gaaanz unten Arbeiterkinder
    zum anderen würde es sicher einige von den Studienfächern mti Regelstudienzeit abschrecken.. es ist eine Sache ob es im Schnitt 10 Semester sind un dich mit Freizeit verzicht 7 machen kann oder weiß, dass ich 12 Semester MUSS und davon eines arbeite... und es gibt mehrere Fächer die eine Pflichtzeit haben was diese Studenten wiederum benachteiligen würde

  20. #20
    Aslo, ich habe mir jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen, allerdings werdeich trotzdem meine meinung darslegen. Sollte das, was ich erzähle, in irgendeiner Form schon gesagt worden sein, so tut es mir leid.
    Vorweg möchte ich ncohsagen, das ich sehr arm aufgewachsne bin, in einer kleinen mietswohnung mit meinem Bruder in einem Zimmer und einer alleinerziehenden Mutter, die manchmal arbeitslos war. Ich bin also kein "Elite-Kind"

    Trotzdem bin Ich 100%ig für Studiengebüren!

    Das hat mehrere Gründe:

    1.Qualität
    erst, wenn kunden anfangen, für ihre ware geld zu bezahlen, fordern sie qualität der ware. Wenn man etwas geschenkt bekommt, schert man sich nicht so sehr darum.
    ("einem geschenkten gaul schuat man nicht ins maul....")

    Wenn studenten umsonst studieren, werden sie nicht aktiv. Dadurch ist die qualität des gelernten auf dauer gesunken. Auf einen Professor kommen z.T. mehrere hundert studenten, die alle betreut werden wollen, studenten erfahren ihre Prüfungstermine nicht aufgrund von schlechter Planung usw. Ausserdem ist die Qualität der Unis und deren Zubehör im internationalen vergleich nter aller kanone. das liegt daran, das die unis pleite sind.

    Wenn man allerdings bezahlt, dann will man auch was für sein Geld haben. Man strengt sich auch mehr an, am ende ein passables ergebnis zu erhalten und das möglichst schnell.
    Statistiken beweisen, das in allen Ländern dieser Welt, die Studiengebühren eingeführt haben, die Zahlen derStudenten sogar gestiegen sind, gleichzeitig ist die Dauer eines erfolgreichen Studiums gesunken. Diese Länder haben mehr und qualitativ bessere Absolventen als andere.

    ausserdem wird es auch uni-abhängig sein, wie hoch die Gebühren liegen. denn die universitäten stehen von dann an in einem Wettbewerb. Sie müssen versuchen, mit dem Geld mehr zu ereichen als andere. Es werden besondere Kurse angeboten oder renommierte Dozenten geworben, die einen höheren Studienpreis erlauben.
    Wer qualitativ hochwertige Bildung erhalten will, der Zahlt auch gerne diesen Preis, wer ihn nicht zahlen will, geht auf gammel-unis, wie sie jetzt existieren.

    2. Der soziale Aspekt:

    Alle sagen immer, das nur noch die Eliten die Möglichkeit haben werden, zu studieren.
    Das stimmt aber nicht.

    -Eine Einführung von Studiengebühren geht mit einer extrem erhöhten Vergabe von Stipendien einher. Somit werden begabte Studierfreudige gefördert oder komplett finanziert.

    -Es gibt monatliches BAfÖg, wie auch jetzt schon

    - es werden Kredite vergeben, die für alle Studenten zugänglich sind und die abzahlungsrate richtet sich nach dem späteren einkommen das argument, das arme szudenten einen schuldenberg abzutragen haben, wenn sie fertig sind ist natürlich richtig, doch nicht aktuell. BAfÖg muss auch schon zurückgezahlt werden, bis zu 400€ kann man im nmonat an hilfe erhalten, da sollten 500€ im halbjahr drinsein, oder?


    Ich weißnicht mehr, was ich noch argumentieren wollte, wenn es mir einfällt, schreibe ich weiter. Nur eins wollte ich noch loslassen:

    Alle Deutschen haben wahnsinnige Angst davor, Risiken einzugehen ( z.B. Kredite aufzunehmen) Sie ruhen sich lieber auf einem mittelmäßig bis schlechten Studium aus, das vom staat finanziert wird. Ein Studium kostet den Staat im Durchschnitt 200.000 €, aber vovon wird das finanziert?
    ( Ich könnte jetzt noch weiter ausholen und eine generelle deutschland debatte beginnen, inkl. Steuersystem, Subventionen, Einwanderungs-, Außen- und Ost-Politik..... doch das lasse ich an dieser stelle sein.)

    Das ist in allen bereichen so. die Gewerkschaften versuchen verzweifelt, Arbeitsplätze zu erhalten, die nicht mehr gebraucht werden.
    Arbeitslose beschwerden sich, weil sie kein Geld mehr vom Staat bekommen, bzw. in 1€ jobs etwas für ihr Geld tun müssen.

    die ganzen regeln und gesetze die der Staat zum schutze der Bevölkerung auferklegt (Kündingungsschutz, Höchstarbeitszeiten usw.) sorgen dafür, das sich in zeiten der marktwirtschaft und Globalisierung immer noch kein freier markzt in deutschland bilden konnte. all die regeln verhindern das. Genauso ist es mit den unis. Wenn das gesetz zum verbot von studiengebühren durchgekommen wäre, hätten wir ewig auf unserer schölachten bildung stitzen bleiben müssen.....

    Ihr müsst bereit sein, acuh mal etwas für eure Bildung und euer Leben zu tun, der Staat kann nicht alles für euch regeln !


    In freudiger Erwartung:

    _kama_

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