So,last but not least mein Bericht!
Sorry!![]()
Zelda – The Minish Cap
Die Geschichte:
Vor langer, langer Zeit, als die Welt von Dunkelheit bedroht wurde, stiegen die Minish vom Himmel herab und überreichten einem tapferen und weisen Held das heilige Schwert, mit dem er das Böse vertrieb. Seitdem verehren die Menschen das Schwert...
So berichtet euch das Intro von Zelda – The Minish Cap zu Beginn. Ein typischer Zelda Vorspann, der nicht unbedingt durch Einfallsreichtum oder Spannung aufwartet, was bei einem Zelda jedoch nicht viel heißt! Nach dem Vorspann werdet ihr als Held von Prinzessin Zelda zum alljährlichen Minish Festival, das in Hyrule Stadt stattfindet, abgeholt. Ihr seid außerdem damit beauftragt für euren Onkel Alberich für den Gewinner des Schwertkampftunieres ein Schwert im Schloss abzuliefern.
Das Schwert der Minish, welches der Sieger des Turniers berühren darf, versiegelt eine unheilvolle Kiste mit Ungeheuern. Als der Sieger, ein mysteriöser Mann namens Vaati, sich dem Schwert nähert, zieht er das Schwert heraus und will den Inhalt der Kiste mitnehmen. Dabei entlässt er die Monter in die Welt und versteinert auf seiner Zelda, damit diese ihm nicht mehr in die Quere kommt. Ihr bekommt dann vom König und eurem Onkel den Auftrag in den Tyloria Wald zu gehen, wo die Minish leben, um das Schwert reparieren zu lassen und Zelda durch dessen magische Kraft wieder zurückverwandeln. Erwachsene können die Minish nicht sehen, daher wird euer Held mit dieser Aufgabe vertraut. Auf dem Weg zu den Minish trefft ihr dann auf Ezelo, eine magische Mütze, die euch an entsprechenden Orten zur Größe eines Minish schrumpfen lässt...
Das Spiel:
Das Spielprinzip ist wie bei allen Zeldas das Gleiche. Das ein oder andere Schwert finden, reparieren, dann aufleveln und am Ende Zelda retten. Jedoch wissen die Entwickler auch diesmal wieder dieses eigentlich altbackene Gameplay mit Innovationen wieder interessant erscheinen zu lassen. Nachdem ihr nämlich das Schwert habt reparieren lassen, dürft ihr euch in 5 weiteren Tempeln behaupten, um das Schwert mit den 4 Elementen Flammen ,Erd, Tropfen & Wind auszurüsten. Die Tempel strotzen nur so von Einfallsreichtum bezogen auf Gegnerklassen, Rätsel und Endgegner. Ich habe bis jetzt in noch keinem Game solch innovative Endgegner gesehen, wo man mitunter 4 verschiedene Angriffstaktiken ausführen muss, um den Gegner erstmal verletzen zu können. Außerdem erwarten euch einige neue Items wie z.B. der Wirbelstab, mit dem man Sachen umdrehen kann, oder der Greifenmantel, mit welchem man ein gutes Stück fliegen kann. Um noch den Einfallsreichtum zu untersteichen, kann man im späteren Spielverlauf mit dem Aufleveln des Schwertes sich auf bestimmten Feldern durch Aufladen des Schwertes in bis zu 3 Links duplizieren, um dadurch mehrere Schalter gleichzeitig betätigen zu können oder riesige Steine aus dem Weg zu räumen.
Außerdem gibt es wieder die mysteriösen Muscheln, die manchem schon aus „Link’s Awakening“ bekannt vorkommen dürften. Diese sind hier aber nicht in knappen Zahlen wie 20-50 zu finden, sondern gehen schon in Richtung 999. Mit Ihnen könnt ihr in einem Laden in der Stadt Hyrule kleine Miniaturen von Monstern, NPC’s und Endgegnern erhalten. Wenn ihr die Sammlung komplett habt, passiert „etwas Wunderbares“... Dieses Zitat bezieht sich auf ein weiteres neues Feature vom aktuellen GBA Zelda, welches es bis jetzt in noch keinem der Ableger gab: das „Fragmente vereinen“. Ihr könnt im Spiel in Truhen und von Gegnern oder auch in Gebüschen „Glücksfragmente“ finden, die ihr dann mit NPC’s in der ganzen Spielewelt vereinen könnt. Ihr müsst die Leute mit L ansprechen, bei manchen geht es mehrmals, bei anderen erst im späteren Spielverlauf. Durch dieses Vereinen erscheinen mitunter Truhen, geheime Pforten, starke Monster oder andere Geheimnisse auf der Weltkarte. Diese werden auf eurer Karte eingezeichnet, so dass ihr immer sehen könnt wo ihr noch hinmüsst. Manchmal kommt ihr im Spielverlauf auch nur mit solchen Fragmenten weiter, z.B. ist da eine riesige Wand die weg muss. Dafür müsst ihr 3 Fragmente finden und sie an bestimmten Punkten in der Wand vereinen. Außerdem wurden hier aus dem GC Zelda einige Sachen übernommen wie Gegnerklassen oder Design, aber auch das Kampfkunst Feature. Soll heißen, ihr reist umher und sucht euch Meister, bei denen ihr verschiedenen Kampftechniken mit eurem Schwert erlernt. Diese werden dann zum Nachlesen in eurem Inventar in sogenannten „Schriftrollen der Schwertkunst“ festgehalten. Insgesamt gibt es 8 davon und einige Meister sind sehr gut versteckt oder erwarten erst andere Leistungen, bevor ihr bei ihnen trainieren könnt. Ebenso schwierig ist es die begehrten Flaschen zum Aufbewahren von Feen o.Ä. zu finden. Es gibt insgesamt 4 Stück, wovon ihr nur 1 ohne Probleme bis zum Ende des Spieles ergattern könnt. Die anderen erwarten jede Menge Abenteuergeist und Durchhaltevermögen, um gefunden zu werden. Als Ausrüstungsgegenstände bekommt ihr hier wieder das Kraftarmband, um große Gegenstände anzuheben, sowie die Flossen zum Schwimmen und ein neues Item, mit dem ihr steile Wände erklimmen könnt oder euch durch Tunnel grabt.
Fazit:
So, ich hoffe mal, das ich nix vergessen hab. Also ich war hellauf begeistert vo dem Spiel! Dazu muss ich sagen, dass ich Zelda Fan bin und es wie ein Wahn für mich ist, diese Spiele zu erstehen. Habe mir auch dieses Special Pak mit dem Goldenen GBA geholt, das musste einfach sein! Aber nichtsdestotrotz ist mein Urteilsvermögen dadurch nicht stark beeinflusst. Das Spiel macht jede Menge Spaß, die Story um die Minish & den bösen Hexenmeister Vaati ist schön erzählt und mal was anderes neben dem dauernden Ganon hier, Ganon da. Außerdem ist das Schrumpf-Feature auch eine gelungene Neuerung, die hier durch viele Rätsel gekonnt ausgeschöpft wurde. Die Nebenquests mit den Fragmenten bieten ebenso Dauermotivation. Ich hab noch mal 2 Tage lang gezockt, bevor ich den Endboss besiegt hab, um (fast) alles zu finden. Die Goronen haben auch einen kleinen Auftritt, genauso wie die Lon-Lon Farm, das einem Zeldaspieler ein kleines Schmunzeln über die Lippen bringt.
Die Musik ist imo sehr gelugen. Hier wurden viele neue Klänge gezaubert, die einem nach kurzer Zeit im Ohr bleiben, aber auch Klassiker wie das „Haus“ Theme aus OoT oder das „Dungeon“ – und „Castle Hyrule“ Theme aus Zelda 3 wurden variiert übernommen und wissen zu gefallen.
Das Grafikdesign ist meiner Meinung nach auch sehr ansprechend und durch schön gezeichnete Animationen, Hintergründe und ein ebenso gutes Chara- bzw. Monsterdesign, mitunter natürlich aus anderen Zelda Teilen, nur etwas aufgepeppter. Auch läuft die Grafik sehr flüssig und man findet keine Slowdowns, selbst wenn sich viele Gegner auf der Karte tummeln.
Ich bin somit rundum zufrieden und kann jedem Zelda-Fan bzw Actrion-Adventure Freund dieses Spiel ans Herz legen. Aber passt auf, denn das Game ist nix für Weicheier! Die Rätsel sind mitunter ziemlich knackig und auch die Endbosse, sowie Dungeons fordern vom Spieler Zeit & Geduld. Wer sich von dem Schwierigkeitsgrad nicht abschrecken lässt, bekommt für mittlerweile 30 Euro einiges geboten.
Lock 2002

Kontrollzentrum




Zitieren