Zitat Zitat von SenseOne
Also, was macht dir mehr spass?
Richtig "komisch" zu sein (aber jeden augenblick kontrollieren zu können)
Oder den verstand zu verlieren?
Verdammt, ich könnte mich nicht wirklich entscheiden. Beides hat seine unbestreitbaren Vorteile. Ersteres kann man sehr einfach mit anderen Teilen, d.h. der potentielle "Spaß", den die Aktion produziert ist wesentlich größer als nur die Erheiterung des Ausführenden allein - der Aggregativ erzeugte Wert von gelenktem Wahnsinn macht die Sache so gut.

Die "religiöse" Entrückungserfahrung haben ihre Schwäche nun mal darin, das man sie ausschließlich für sich selbst erlebt und das kein Aufnahegerät der Welt, nicht einmal das Auge eines direkten Beobachters den Moment angemessen einfangen kann. Aber trotzdem, ich würde es gerne wieder mal eine haben.

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Aber das glaubst auch nur du oder weisst du es ? Ich finde auf eigenes Erleben bezogen, verwischt die Grenze zwischen diesen Begriffen. Vor allem in Erinnungen glaube ich doch mehr zu wissen, als ich eigentlich weiss (ich will weiss immer als weiß scheiben...).

Crowley?, ist mir unbekannt. Ich bin leider nicht sehr belesen.
Trotzdem GLAUBE ich mal, daßß alles übernatürliche Götter zugeordnet sein kann, wie Donner, Stimmen, Engel und Magenwinde. Frech gesagt .

Wie fühlt, hört sich denn so ne religiöse Erfahrung an? und wie sieht sie aus? *neugierig*
Sagen wir es so: Die Erfahrung gehört definitiv in den Bereich des Glauben, da die Art wie sie produziert wurde ist momentan meines Wissen nach weder im kontrollierten Experiment auf die Schnelle reproduzierbar noch wird sie unter Verwendung von Sprache formuliert ("Ohhh! Pretty Pictures!")...nicht, das ich diese überhaupt jemals versucht hätte. Es war stets zu erheiternd, wenn man sich plötzlich seiner kosmischen Einheit mit den Bäumen am Wegesrand bewusst wurde und verdammt, bevor ich mir selbst den Humor dieser Bizarren Situation runinierte, indem ich versuche, die Pointe zu erklären lachte ich lieber allein darüber.

Auf das Problem des Glaubens und des Wissens bezüglich des eigenen Gedächtnisses würde ich antworten, das es sich dabei um ein rein rethorisches Problem handelt. In diesem Fall verwendet man "Wissen" als Nomen, welches einen bestimmten Zustand Ausdrück, nämlich den des "sich erinnern könnens".
In der Restlichen Diskussion ging es allerdings darum, das wir versuchten zu eruieren, welcher der beiden Prozesse des Wissengewinnes der bessere sei. Wir verwendeten den Ausdruck "Wissen" um diesen Prozess zu beschreiben.

(Ja, gib' mir Schimpfnamen! Nenn' mich Hegel! Ohhh! )

Zu Crowley weiß ich nicht allzu viel, Sense hat sich intensiver mit ihm befasst als ich.