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Ich finde (auch wenn du es hier verneinst) das alles was du hier schreibst der vorstellung der meisten menschen heutzutage entspricht. (was nihct bedeutet, das es falschs ein muss) ich habe einfach das gefühl,. als wenn du eigentlich keine lust hättest, wirklich zu scuhen und dich lieber in deinen büchern verkriechst.
Ich weiss, wieso du das Gefühl aus meinen Posts erhältst, dies stamme alles aus Büchern. Klar lese ich Büchern. lesen bildet schliesslich und wir sollten alle mehr lesen

Aber alles, was ich gesagt habe, kommt schlussendlich aus meiner persönlichen Lebenserfahrung und das sage ich nun nicht einfach so, das ist einfach meine persönliche Wahrheit. Ich habe wirklich allen möglichen Ideologien angehangen und mich mit vielen beschäftigt, sie genau studiert und schlussendlich alle verworfen.

Den meisten Leuten, denen ich begegne, geht es so, dass sie auch alles verworfen haben. Doch dies nicht, weil sie sich wirklich damit beschäftigt hätten, sondern einfach aus Resignation. Auch haben die meisten wirklich vollkommen aufgegeben und sehen keinen Sinn darin, weiter zu forschen. Meiner Meinung nach darf man nicht aufgeben, man muss weiter machen. Fehler geschehen nun Mal, aber wegen dem darf man jetzt nicht aufgeben, man muss aus den Fehlern lernen.

Und das kommt auch aus meiner Lebenserfahrung. Ich weiss das von den Leuten, mit denen ich arbeite oder gearbeitet habe, mit denen ich in der Beiz zusammentreffe.


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Zu dem anarchistending: Mir gehts hier nicht um politischen Anarchismus.
Mit den kategorien hast du absolut recht. Alle sind falsch, weil alle von gleichdenkenden menschen ausgehen. Oder so. Arg, kein bock das weiterauszuführen, du verstehst schon wass ich meine.
Mit Anarchist meine ich nicht "ARG! SCHEI? POLITIKER! BUNDESTAG BRENN!!!" Sondern einen Anarchismus in form von selbstbefreiung. Vielleicht könnte man mich eher als Diskordianer bezeichnen.
Obwohl das auch schon wieder einige dinge ausschließt und andere ein...
Ich verstehe das sogar sehr gut, weil ich genau dieser Art von Anarchismus selber anhing und dann später wieder verworf, aus eben den Gründen, die du genannt hast. Und wie ich bereits oben gesagt habe, versuche ich etwas vollkommen neues zu erschaffen, das aus den Fehlern der Vergangenheit lernt.

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Zu dem: Schon tausend mal mit tausend leuten diskutiert haben: geht mir genauso, wie den mesiten aneren hier acuh. Ich verscuh nur nicht meine menung irgendwem als die letzte Wahrheit darzustellen, was bei dir einfach so rüberkommt, acuh wenn du das vll gar nicht beabsichtigst....
Ich weiss. Aber ich habe auch nie von mir selber behauptet, ich sei tolerant oder politisch korrekt oder sonstwas in die Richtung. Meiner Meinung nach gibt es einfach Situationen, in denen solche Dinge einfach fehl am Platz sind. Wieso sollte ich die Meinung einer Person respektieren, wenn ich diese bereits als falsch erkannt habe? Sollte ich dieser Person nicht dazu verhelfen, die Falschheit ihrer Meinung zu erkennen und weiter zu gehen?

Ich habe nicht die letzte Wahrheit, genauso wenig wie die anderen. Aber ich habe die Lügen der anderen und habe keine Probleme damit, sie aufzuzeigen. Meiner Meinung nach sollte jeder, der etwas als falsch erkannt hat, daran gehen, diese Falschheit aufzudecken. Wieso sollte man jemand in seiner Lüge belassen? Gut, das ist ähnlich wie die Frage, wieso man jemandem helfen sollte, ein besseres Leben zu haben. Aber ich habe mir nun einfach zum Ziel gesetzt, alles als Lüge aufzudecken, was Lüge ist und als Lüge von mir erkannt wurde. Und wenn das jemanden stört, dann ist das sein Problem.

Das einzige, was ich von mir behaupte, ist, dass ich versuche, aus den Lügen und Fehlern anderer zu lernen und daraus eine neue Wahrheit zu stricken.