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Alphawolf
AKT 2 - Gefallener der Zeit
In der schwärze des Nichts gibt es nur eine Macht die über Leben und Tot entscheidet , über Entstehen und Vergehen ...die Zeit.
Ein unaufhörliches ticken unzähliger Uhren , eine für jedes Lebewesen , für jedes Sein auf Erden gebündelt zum hier und jetzt , zum heute und morgen und auch zum gestern und das davor.
Hier wo die Zeit ohne Bedeutung ist, hier wo sie entsteht und wohl gehütet wird lebt der Meister jener großen Macht die alles kontrolliert.
“ QUIZZEL..........”, eine Stimme so voller Klang das sie Berge zum einstützen bringen könnte hallt durch die Lichtlosen Hallen der Unendlichkeit,”... QUIZZEL !”
“ Ja , Meister,” eine Stimme nicht lauter als die einer Maus , zitternd vor Angst antwortet aus dem Dunkel als ein heller Lichtschein auf jene kleine zusammengekauerte Gestallt fällt von der die Stimme zu kommen schien. Es ist ein Hase , weiß wie Schnee mit leuchtend blauen Augen und einer goldenen Uhr an einer Kette um den Hals hängend.
“ Du weißt warum du hier bist , Quizzel,” hart wie Granit schlägt die Stimme auf die kleine Kreatur ein , welches den Hasen noch mehr zitternd zusammen zucken lässt.
“ Iiiiihhrr , wollt miich beee..be... bestraffen,” nur mit viel Mühe und Mut löst sich der Knoten im Hals des Hasen.
“ Ja , ich hab mir lang Gedanken gemacht was ich mit dir tun soll , QUIZZEL, Sehr lange und wenn hier in diesen Hallen die Zeit laufen würde wie bei den Menschen auf der Erde wäre ich wohl schon längst gestorben . Den Schaden den du angerichtet hast hat die Welt einst aus den Fugen gerissen und den verlauf der Zeit verändert, ein Schaden so groß das er nicht einmal von dem Allmächtigen unseren Herrn wieder gerichtet werden konnte.... NEIN diesmal kann ich für dich keine Gnade wallten lassen ...DIESMAL NICHT. Das war das letzte Mal das du mich enttäuscht hast mit deiner Unfähigkeit,” kaum waren diese Worte gesprochen fuhr auch schon ein heller Blitz aus dem von Uhren tickenden Nichts vor dem Hasen auf die goldene Uhr zu , deren Zeiger verbogen , dessen Glas versprang und die Zahnräder aus ihren Verankerungen riss.
Der Lichtschein erlosch und das unzählige Ticken verstummte.
“ Meister.... verlasst mich nicht , Meister.... was soll nun aus mir werden ,” bettelnd , jammernd kniete der Hase im Dunkel. “ ...Mach dich auf den Wahnsinn deiner Selbst gefasst... du bist nun Allein,” die letzten Worte die er von seinen Meister jemals zu Ohren bekommen sollte.
Er schien nun allein in diesen weiten der Unendlichkeit doch war er es nicht als zehn Flammen um ihn erschienen, Flammen die in der Finsternis zu schweben schienen und den Kreis um dem Hasen immer enger zogen , “ NEIN...NEIIN ......NEEEEIN ALLES NUR DAS NICHT , Meister....ich werde mich bessern bestimmt .....NEIN , MEISTER HELFT MIR,” doch es war zu spät, schon spürte er die Hitze des Feuers auf an seinen Körper und die eiskalten Finger nach ihm greifen , ihn packen und das kleine Geschöpf in eine Jacke deren Ärmel auf dem Rücken zusammen gebunden wurden steckend.
Mit einen letzten Schrei und dem leisen ticken seinen Schicksals in den Ohren warfen sie ihn das Loch welches das Tor zu seinen neuen Heim bildete , eine Welt geformt aus seinen eigenen Wahnsinn, auf Ewig gefangen.
Bis zu jenen Tag welches sein Leben verändern sollte............ viele Menschen Jahrhunderte später, als der Wahnsinn sein Hirn schon zerfressen schien.
Geändert von Wohan (24.03.2005 um 02:00 Uhr)
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