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Thema: Hermann Hesse

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Wollt auch schonmal einen Thread aufmachen...
    Hab allerdings nur den Steppenwolf gelesen, fand ihn böse, verstörend, aber genial, und man fängt zeitweise wirklich an, über sein Leben nachzudenken. Am genialsten fand ich die "Realitätsschleife" des Buches. Heißt, je weiter man in die Erzählungen Harry Hallers eindringt, desto mehr kriegt man das Gefühl, sie entspringen einem kranken Geist und sind erfunden, aber bis zum Ende ist man sich eigentlich selten so richtig sicher.

    So, muss mir morgen Siddartha kaufen, mag Buddha nämlich, hoffe mal, es geht entfernt um ihn, außerdem ist das mein zweiter Nick.

  2. #2
    Zitat Zitat von La Cipolla
    So, muss mir morgen Siddartha kaufen, mag Buddha nämlich, hoffe mal, es geht entfernt um ihn, außerdem ist das mein zweiter Nick.
    Es geht nur in einem Kapitel um Buddha, das Kapitel ist allerdings wiederum imo ein sehr wichtiges ist. Allerdings kann man mit Siddhartha nichts falsch machen, also gogogo. ^^

    Sonst niemand?

  3. #3
    Zitat Zitat von Stan
    Sonst niemand?
    irgendwie hab ich noch kein einziges uch von ihm gelesen. es kam auch noch keine gelegenheit wo ich es sollte oder wollte. ein freund von mir ist ziemlich vernarrt in ihn ,diese euphorie schwabbte aber noch nicht über. das einzige abschreckende ist vielleicht dieser "darüber nachdenken" touch, mit büchern die zur unterhaltung gedacht sind kann man mich eher begeistern.
    enn mal wiedermeine tasche durch geld gefüllt wird ,werde ch mir sicher mal eins zulegen und probe lesen für weitere werke.

  4. #4
    Ich habe bisher nur Siddharta und Steppenwolf gelesen. Gehören zu den besten Erzählungen, die ich je gelesen habe. Besonders Siddharta hat mich sehr tief berührt und mir zumindest über eine bestimmte Zeit eine völlig andere Sicht der Dinge gegeben.
    Zitat Zitat von odin
    mit büchern die zur unterhaltung gedacht sind kann man mich eher begeistern.
    Ich möchte dir trotzdem Mut machen dich mal an Hesse ranzuwagen. Für mich waren Siddharta und Steppenwolf nicht Brocken, die ich mit dem Intellekt auflösen musste um sie mir schmackhaft zu machen. Es war vor allem eine starke Erfahrung auf der Gefühlsebene. Ich habe sehr mit dem Protagonisten gelitten und mich gefreut, gelacht und geweint und für ihn gehofft. Das geht gut ohne grosse Gedankenkunststücke, indem man einfach den Bilderreichtums Hesses an einen heranlässt.

    Ich sollte mir wohl wiedermal was von Hesse holen...

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