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Thema: Zentralabitur &"Fächerkopplung"

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  1. #1
    Tja, ich bin wohl auch von diesem Zentralabi betroffen und besonders toll finde ich es auch nicht. Es gefällt mir eben nicht, als Versuchsobjekt für irgendeine neue Reform, wie die Politiker sie nennen, herzuhalten.
    Ich will mir nicht einleuchten, wozu so etwas gut sein soll. Meiner Meinung nach, war es doch gut, so wie es mit dem Abitur jahrelang gehandhabt wurde und mir wurde von Leuten, die es breits hinter sich haben auch nicht das Gegentail erzählt.
    Naja, was sollen wir da machen, außer einfach abwarten, wie es wird. Bin zum Abi sind es schließlich noch ein paar Jahre hin, vielleicht wendet sich bis dahin noch alles zum Guten.

    So...die Fächerkoppelungen.
    Bis jetzt wissen wir ja noch nicht besonders viel darüber, weder, welche Fächer wir wäheln können, noch wie es allgemein ablaufen wird.
    Ich finde es jedenfalls nicht toll, dass man entweder Literatur oder Musik oder Kunst wählen kann, sind künstlerische Fächer nicht genau so wichtig, wie Mathe, was einige Leute später sowieso nicht mehr brauchen werden?
    Nun, ich hoffe, dass man uns etwas mehr Bewegungsfreiheit lassen wird, was die Wahl der Fächer anbetrifft und es nicht so ist, wie es uns einige Leute schon erzählt haben. Das wäre nämlich ziemlich besch...eiden.
    Ich würde nämlich gerne Kunst wählen, aber wenn wir dann Mathe mit dazu nehmen müssen, erledigt sich das für mich mehr oder weniger.

    Und noch eine tolle neue Reform...
    Wir wären davon nicht mehr betroffen, wenn die 13. Klasse wegfällt, oder? Ich bin mir bis jetzt noch nicht sicher, ob ich es gut oder schlecht finde, aber auch hier frage ich mich wieder: was bringt uns so eine Reform? Es war doch alles gut, so wie es bis jetzt war, bzw. immer noch ist, also warum sollte man etwas daran verändern? Außerdem kann es uns nur gut tun, wenn wir ein 13. Jahr haben, in dem wir was lernen können, wer weiß, wie die Lehrpläne ohne dieses Jahr wieder gekürzt werden? Wir lernen schon wenig genug.
    Das ist IMO kaum etwas anderes als mit der Arbeit, die wir jetzt weniger schreiben: überall wollen sie sparen...

    Winy

  2. #2
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus

    ... Ich würde nämlich gerne Kunst wählen, aber wenn wir dann Mathe mit dazu nehmen müssen, erledigt sich das für mich mehr oder weniger. ...
    Also, Mathe musst du sowieso belegen, da muss irgend ein Irrtum vorliegen. Denn Mathe gehört zu den sogenannten Profilfächern, wie auch Geschite, Deutsch und eine Fremdsprache nach Wahl.

    Bei uns ist das so: Ich gehe jetzt in die 12, Klasse und mache nach 13 Jahren Abitur. Bei uns gibt es keine Grund- und Leistungskurse mehr, lediglich Prüfungen die auf Grundkurs- oder Leistungskursniveau (wie verwirrend ) geschrieben werden. Das bedeutet, dass jeder gleich viele Wochenstunden hat, egal ob er Leistungskurs-, Grundkursniveau oder gar keine Prüfung schreibt. Ich weiß nicht, in wie weit das auch weiterhin so gehandhabt wird, oder ob die Jüngeren schon wieder ein neues System durchmachen.

    Ich halte auch wenig vom Rückschritt zu den 12 Schuljahren bis zum Abitur, denn dann hat man mehr Wochenstunden und muss mehr in kürzerer Zeit lernen. Ich selber mache 13 Jahre und musste nicht in der 9 Klasse fast jeden Tag acht Stunden in die Schule, ich denke was ich meine wird deutlich.

    Bei weiteren Fragen geb ich gerne Auskunft, soweit ich es weiß. Es ist aber gerade alles sehr verwirrend, weil eine neue Oberstufenverordnung in Kraft getreten ist und es fraglich ist, wie lange die noch gilt, auch wenn sie gerade erst verabschiedet wurde.

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