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Thema: Ich lebe für Hip-Hop oder Was bedeutet Musik für euch?

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  1. #1
    Zitat Zitat
    ich höre seit ich musik höre hip-hop
    yippieh, klugscheißen
    du meinst Rap, Hip Hop ist keine Musikrichtung.

    schreib ich auch noch ein bisschen was zum Thema:

    "Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber es unmöglich ist, zu schweigen." (Victor Marie Hugo)

    ist zwar pathetisch, aber treffend...

    Vor ein paar Jahren (ihr wisst schon, Pubertät und so...) war Musik noch im wörtlichen Sinne lebenswichtig. Ohne hätte ich mit ziemlicher Sicherheit einige Dinge gesagt und getan, die ich bereut hätte...

    Damals war ich auch einer dieser engstirnigen Scheuklappenträger, die außer ihrer Musik (natürlich Metal, Hammerfall und so...) nichts gelten ließen....pure Zeitverschwendung und dümmliche Wichtigtuerei. Und dann diese schreckliche Grüppchenbildung...ich dachte früher auch mal, ich müsse lange Haare und eine Kutte haben und unbedingt mit anderen Metal-heads rumhängen...die langen Haare sind, in gemäßigter Form, geblieben, aber sonst...

    Heute ist mir Musik immer noch wichtig (auf andere, weniger ernste, aber sehr ernsthafte Weise - wenn das Sinn macht...) )und einer der besten Beweise dafür, dass die Welt doch ganz ok ist...
    im Unterschied zu anderen kann mich Musik nicht in Depressionen stürzen oder die Stimmung versauen. Auch wenn ich in Feierlaune eine tränentreibende Ballade höre, behalte ich die Stimmung und würdige die Qualität, wenn der Song gut ist ... wenn nicht kann ich auch sehr gut nicht zuhören (außerdem höre ich keine schlechte Musik!)...Wenn ich todtraurig bin, kann ich trotzdem problemlos dieselbe tränentreibende Ballade hören, Musik ist für mich immer heilsam.

    Metal höre ich nur noch selten, da nur einige Bands meinen persönlichen Test of Time überlebt haben (Hammerfall sind kläglich am ersten Hindernis verendet wie ein angefahrener Igel auf dem Seitenstreifen ), zur Zeit gerade wieder Savatage...

    Für alle Zeiten, Orte und Befindlichkeiten:
    Rock/Pop-Musik der 60er und 70er, wie die Beatles, The Small Faces, Simon&Garfunkel, Pink Floyd, Deep Purple, Black Sabbath, Neil Young, Bob Dylan, Led Zeppelin, The Who (hach, ich könnte ewig aufzählen...). Gerade Neil Young kann mich mit "After The Gold Rush" in schwachen Momenten zu Tränen rühren... .hätte ich vor einem Jahr noch für unmöglich gehalten.

    Eine weitere große Liebe ist Klassik: Mozart, Bach, Tchaikovsky, Mussorgsky, Wagner,Beethoven, Orff, Grieg, gerne auch Soundtracks....Mussorgsky hat mich dieses Jahr geistig gesund durchs Abi gebracht..

    Klassik ist wie auch Blues (B.B. King, Robert Johnson, Clapton, John Lee Hooker) eine Vorliebe, der ich am Besten allein nachgehe (zumal ich niemanden in meinem Alter kenne, der weiß, wer Robert Johnson war...)

    Rap höre ich auch, wenn die Texte stimmen...Eminem hat z.B. einige grossartige (Stan!), ansonsten eher "Lokalgrößen".
    Soul! hätte ich fast vergessen: Ray Charles, Stevie Wonder, Marvin Gaye. Charisma pur!
    Relativ neu entdeckt habe ich die großen Entertainer wie Frank Sinatra (natürlich mit dem Rat Pack) und Tom Jones. Die am Morgen und alles wird gut. Und auch für Liebeskummerbesäufnisse gibt es nicht viel besseres...

  2. #2
    Zitat Zitat von Gilles de Rais
    yippieh, klugscheißen
    du meinst Rap, Hip Hop ist keine Musikrichtung.
    Stimmt nicht. Rap umfasst Sprechgesang, aber dazu gehören nicht die Beats und das Skratching. Rap allein ist bloß Acapella un das macht nicht Hip Hop aus.
    Der Begriff Hip Hop betitelt die Musikrichtung und die Subkultur.
    Glaub' mir, ich kenne mich da sehr gut aus, schließlich bin ich selbst Rapper (u. a.).

    Musik ist in meinem Leben sehr wichtig. Ich höre sehr viel Musik, auch sehr viele Genres. Angefangen bei meinem Wurzeln (Salsa, Merengue, Bossa Nova, span. Folklore) bis zum Jazz (Am liebsten Bebop, z. B. Dizzy Gillespie o. Miles Davis). Aber natürlich gehört Hip Hop zu meinen Favoriten, wie Rock (Lenny Kravitz), Funk (Central Line), Soul (Barry White) und unzählige andere. Besonders Hip Hop habe ich vieles zu verdanken, zum Beispiel mein Rhetorik. Klingt seltsam, ist aber so. Musik hat mich in vielen Lebenslangen begleitet, wenn ich nach längerer Zeit Lieder höre, erinnere ich mich an die Zeiten von damals. Ganz krass war das bei "Wüstenblume" von Curse, als ich den damaligen Schmerz geschmeckt habe und gemerkt habe, mir geht's heute noch wesentlich schlechter.
    Ich mache ja selbst Musik und daher bedeutet es mir sehr viel. Es ist ein Medium mit dem ich mich ausdrücken kann, Menschen erreichen kann und ihnen sowie mir helfen kann.
    Es ist ein Feuerwerk der Gefühle, es geht mir wie vielen wenn ich sage, ohne Musik würde ich eingehen.

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