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Veteran
Schweigend standen sie vor dem Eingang des Zorareiches.
Sie waren den restlichen Weg wieder einmal schweigend gegangen. Die Stille, die den Shiekah immer umgab, schien nun auch den jungen Zora einzuhüllen, der sich länger in seiner Gegenwart aufgehalten hatte, als die meisten anderen mit denen Shiro jemals zu tun gehabt hatte. Mit der Zeit hatte er sich nun an etwas an den Zora gewöhnt. Doch war es ihm immer noch ein fremdes Gefühl nicht alleine durch die Gegend zu reisen.
Die Stille, der der sanft tosende Wasserfalls, vor dem Eingang nicht viel anhaben konte, wurde jäh durchbrochen, als Shiro seine kleine Okarina zog und die nötigen Töne spielte, um das Wasser zu bremsen und den Eingan frei zu legen.
Er wusste, dass es einst das Wiegenlied der berümten Zelda war, der Prinzessin des Schicksals, wie sie vom Vol noch manchmal genannt wurde und empfand einen merkwürdigen Respekt vor dem Lied. Doch sein Respekt wurde von seiner Verachtung gegen das Königshaus und dessen Nachfahren getrübt.....
Er genoß es beinahe, vor einem uneingeweihten die geheimen Töne zu spielen, die in diesem Land noch immer einige Macht besaßen....
Als er endete fließ der Wasserfall immer langsamer, bis er nur noch aus einigen dünnen Rinnsalen bestand, die vor sich hin tröpfelten.
Mit einem beinahe gleitenden Sprung überwand er den kleinen Abgrund, der ihn vom Eingang trennte und durchschritt den Schatten, ohne sich sonderlich darum zu kümmern, ob der Zora ihm nun hinterher springen würde oder nicht. Er wusste, dass Raziel ihn nicht auf Lange Dauer verlassen konnte, was ihn immer noch neugierig machte und teils immer noch seine Wut schürte.
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