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Waldläufer
Es war Nacht , als Doran erwachte und das erste Mal seid er hier war konnte er seine Unterkunft näher betrachten. Es war dunkel und es waren nur Schehmen wahrzunehmen, doch diese reichten aus , um Doran einen ersten Eindruck zu verschaffen.
Die Wände waren mit orientalischen Teppichen behangen, die viele Gegenden Terminas, aber auch Hyrules darstellten.
Dorans Blick verharrte auf einem Abbild des Todesberges und sofort schossen ihm Gedanken seiner Heimat durch den Kopf.... die an seinen Bruder- er hätte ihn nicht verlassen sollen-...Spätestens jetzt wurde ihm klar wie er seinen Bruder vermisste
und ihm kamen Zweifel. Warum war er fort gegangen? Er wusste es nicht, aber ihm wurde klar das es ein Fehler gewesen war. Die Raserei hatte ihn blind gemacht und er hatte den Bezug zur Realität komplett verloren, indem er dem unheimlichen Fremden
nachgelaufen war.Er war ihm nicht gewachsen gewesen, obwohl es ihm zuerst
anders vorgekommen war. Der Fremde war nicht geflohen, nein er hatte Doran aus unersichtlichen Gründen verschont. Aus Gründen die ihm bis jetzt nicht bekannt waren.
" Wir werden uns wiedersehen!" hatte er gesagt, bevor er verschwunden war.
" Ja, das werden wir, aber das hat noch Zeit, zuerst werde ich meinen Bruder um Hilfe bitten ", dachte er seinen Gedankengang zuende.
Er richtete sich auf, schwang seine Beine vorsichtig über die Bettkannte und dachte
verwundert:"
DieSchmerzen, sie sind weg. " Mit einem Grinsen auf dem Gesicht stand Doran jetzt vollends auf und drehte sich nach Beißer um, der neben seinem Bett gegen die Wand gelehnt dastand. Er schnallte ihn sich auf den Rücken trat unter der Tür ins Freie.
Bevor er
jedoch denn Türbogen durchquerte vernahm er die sanfte Stimme der Tochter des Bürgermeisters: Ich wusste das du gehen würdest, deine Verletzung ist bereits verheilt,
also werde ich dich nicht aufhalten. "
" Woher wusstest du es?" fragte Doran hastich.
" Du hast im Fieber gesprochen. Du müssest heimkehren, um bei deinem Bruder Hilfe zu
ersuchen. Doch bevor du gehst, nimm das." Die junge Frau überreichte Doran ein gut verschnürtes Päkchen, das wohl Proviant beinhaltete. Ohne auch nur einen Blick hinein zu werfen, trat Doran hinaus und das letzte was die Frau zu hören bekam war ein: " Danke für alles!" . Danach wante sich Doran in Richtung Süden, sein nächstes Ziel war die Lon-Lon Farm.....
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Ehrengarde
Ort: Wüstenkoloss
Die letzten Tage hatte sich Ravana auf ihren Aufbruch vom Wüstenkoloss vorbereitet: Ihren Trinkschlauch wieder abgedichtet, Pfeile geschnitzt, den Bogen neu gespannt und kleinere Reparaturen an ihrer Kleidung vorgenommen.
Von den wenigen Palmen hatte sie einige Wedel abgeschnitten und diese zwei Tage in einem leuchtenden Wasserbrunnen in der Felswand eingelegt. Sie würden auf der Reise eine willkommene Abwechslung zu den zähen Sandkriechern darstellen.
Nun blieb nur noch die Abreise. Ravana hätte nicht gedacht, dass sie Trauer empfinden würde, den Wüstenkoloss und seine einsame Umgebung zu verlassen. Und doch war es so.
Einige Jahre hatte sie hier nun alleine gelebt und sich daran gewöhnt. Niemand hatte sie hier gestört und sie kannte sich aus. Für ihre Reise wusste sie nicht, was sie erwarten würde, und so sah sie ihrer Zukunft mit gemischten Gefühlen entgegen.
Heute morgen jedoch war sie aufgewacht und gewusst, dass sie den Koloss verlassen würde. Die Traurigkeit war wie weggeblasen und Ravana freute sich darauf, endlich die Steppe mit ihrem grünen Gras zu sehen, oder einen Bach, mit fließendem Wasser! Und natürlich das Schloss...
Ravana befestigte ihre Beutel am Gürtel und ging ein letztes Mal zu dem Riss in der Felswand, hinter der der hübsche Brunnen mit dem klaren Wasser lag. Sie hatte sich schon oft gewundert, wozu dieser Brunnen gut war. Es sah so sauber und irgendwie heilig aus, dass sie es sich nicht vorstellen konnte, dass dieser Brunnen ohne wirklichen Zweck gebaut wurde.
Vor dem Wasserbassin prangte am Boden das Zeichen des heiligen Triforce. Ravana wusste natürlich, was das Zeichen bedeutete und dachte sich, dass es irgendetwas mit der Funktion des Brunnens zu tun haben müsse - die konnte das Rätsel jedoch nie lösen.
Heute ging sie nur zum Brunnen, um ihren Trinkschlauch randvoll mit dem duftenden, klaren Wasser zu füllen. Wer weiß, wann sie wieder solch gutes Wasser finden würde!
Als sie wieder vor die Höhle trat, sah sie ein letztes Mal den Krähen bei ihren spielerischen Kämpfen zu, warf einen nachdenklichen Blick auf den riesigen Koloss und ging dann auf die Fahnen, die den Ausgang zur weiten Wüste markierten, zu. Wenige Zeit später schon stand sie im Wind, der an ihren Kleidern zerrte und winzige Sandkörnchen in ihr Gesicht blies. Der Koloss war nur noch ein leichter Schemen hinter dem tosenden Sand.
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