Seite 5 von 15 ErsteErste 123456789 ... LetzteLetzte
Ergebnis 81 bis 100 von 300

Thema: [ALT] Link´s Legacy #1

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Twinkle war komplett nass. Er lag neben dem Wasserfall, doch das aufkommende Wasser spritzte auf ihn. Er fuhr mit seiner Hand durch sein schwarzes nasses Haar und strich sie nach hinten. Mit der anderen Hand tastete er nach seinen Schwerten. Sie waren noch da. Er musste das machen, schließlich wusste er nicht, was er damit gemacht haben könnte. Sein roter Unhang, hatte ein paar Risse mehr, aber das war nicht weiter schlimm. Langsam stand er auf, doch es brauchte nicht lange, bis er merkte, dass er eine Wunde an seiner Hüfte hatte. Er kniff seine Zähne zusammen und legte seine Hand auf seine Wunde. Sie war ziemlich tief. Er zog sich an einem herausstehenden Stein langsam nach oben. Er ging ein paar Schritte und schaute sich um. Wo war er hier? Er war sich zwar nicht sicher, aber er konnte sich denken wie er hergekommen war. Plötzlich wurde im schwarz vor Augen. Er torkelte ein wenig nach vorne und stützte sich mit seiner Hand an der Wand ab. Nach ein paar Sekunden fiel er schließlich aber doch ein weiteres mal in Ohnmacht.

  2. #2
    Los komm, wir holen ihn da raus!
    Sie stand auf und fragte ihn:
    Wie sollen wir da rein kommen?
    Kannst du mit mir mithalten?
    Ich...ich weiss nicht. Ich versuche es.
    Na gut dann los. Wir müssen lautlos sein! Also mach keine zu grossen Geräusche okay?
    Sie nickte mit dem kopf, und sie fingen an zu rennen. Kiro war überrascht, wie schnell sie lief. "Hylianer!" dachte er. Sie werden einfach unglaublich wenn es um Freunde geht!
    Er lachte still in sich hinein.
    Du hast mir noch nicht deinen Namen verraten. Meiner ist Kiro der Shiekah.
    Ich heisse Bonny!
    Schöner Name!
    Bonny war sehr uberascht. Sie hätte nie gedacht das ihr ein Shiekah helfen würde, einen ihrer Freunde zu befreien.
    Kiro war sehr überrascht, dass keine Wachen am Tor standen. Dann fiel ihm plötzlich ein, dass es sicher Shiro war. Seine Vermutungen waren richtig, er sah Shiro bei der Zugbrücke rechts abbiegen. Als sie ihn fast einholten, sah Kiro, dass er nicht ganz bei der Sache war und überholte ihn.
    Streng dich nicht an, ich hole gleich einen da raus, dein kleiner Zorafreund kann ja mitkommen!
    Sie rannten weiter ohne auf die Reaktion Shiro's zu warten. Er überlistete die anderen Wachen sehr leicht, und kam schliesslich am Kerker an.
    Ist es der da?
    Ja
    Kiro war überrascht, dass der Zora nicht mehr da war. Mit einem Schlag brach er das Schloss auf.
    Los komm schnell
    sagte er zu dem anderen. Und sie verschwanden aus dem Schloss. Wieder war er überrascht.
    Shiro nicht mehr anzutreffen.

    Geändert von one-cool (08.12.2004 um 17:34 Uhr)

  3. #3

    Ort: Gerudofestung

    Am darauffolgenden Mittag saß Ravana auf dem Dach der Festung und dachte nach. Lange hatte sie sich diesen Morgen mit Bumara unterhalten.
    Ihre Mutter Nabira war die jüngere rebellische Tochter der früheren Gerudo-Anführerin Naboru gewesen und hatte im Alter von 18 Jahren das Gerudotal verlassen, sehr zum Unmut ihrer Mutter und der anderen Frauen. Bumara sagte, dass sie das Leben unter Frauen satt gehabt habe und die Welt sehen wollte. Drei Jahre später kam sie zurück, hochschwanger und vom Leben enttäuscht.
    Sie war die Geliebte des letzten Königs Dardanos Gustavson I. gewesen und wurde von ihm verstoßen, als sie schwanger wurde. Die Menschen am Hof hatten sie verachtet, weil sie eine Gerudo war, und in Hyrule war sie auch nicht weit herumgekommen. Nicht mal in der aufstrebenden Stadt Kakariko war sie gewesen.
    Das Kind kam zur Welt und Nabira war im Kindbett gestorben, wahrscheinlich wollte sie auch gar nicht mehr weiterleben und die Schande ertragen.
    Der König war zwar ein freundlicher Mann gewesen, doch er war auch egoistisch und wollte kein Kind aufziehen, das nicht von seiner rechtmäßigen Gemahlin war. Schon gar kein Gerudo-Kind. Als Nabira ihn weinend anflehte, sie nicht zu verstoßen, wies er sie darauf hin, dass erst vor wenigen Jahrzehnten ein Gerudo seinen Vorgänger verraten hatte und die Welt in Chaos und Unglück gestürzt hatte. Niemals wollte er wieder Vertrauen in einen Angehörigen dieses Volkes setzen, und schon gar nicht wollte er ein Kind, das zur Hälfte seinen Ursprung bei einem Diebesvolk hatte.

    Blass hatte Ravana sich diese Geschichte angehört. Niemals hatte sie sich Gedanken über ihre Eltern gemacht, und nun hatte sie erfahren, dass ihre Eltern egoistisch und närrisch gewesen waren.
    Ihre Mutter war schon lange tot, und ihr Vater auch, wie Bumara sagte. Der neue König, Dardanos Gustavson II. sei nicht von solchen Vorurteilen behaftet und regiere Hyrule mit fester, aber gütiger und voraussehender Hand. Alle Völker seien vor seinen Augen gleich.

    Ravana hatte Bumara den Grund ihres Kommens erzählt, von ihren Träumen über das Schloss und ihr Gefühl, dass mit dem Wüstenkoloss etwas nicht stimme.
    Bumara war ebenfalls sehr besorgt. Sie wusste über einige Dinge Bescheid, und hatte Spione unter allen Völkern.
    Ein Bote hatte ihr vor wenigen Tagen berichtet, dass auf einer großen Farm in der Hylianichen Steppe aus unerfindlichen Gründen alle Rinder gestorben waren, aber niemand wisse genaueres.
    Sie erzählte Ravana auch, dass auch sie das Gefühl habe, dass sich in der Wüste etwas geändert habe.
    „Vor vielen Jahren,“ hatte sie gesagt, „hatten wir einen Mann bei uns, der sich sehr gut mit Magie auskannte. Zunächst war er sehr wichtig für uns und genoss hohes Vertrauen, doch mit der Zeit zog er sich in seine Gemächer zurück, wo er seltsame Dinge mit seinen magischen Künsten bewerkstelligte. Unsere Frauen bekamen Angst vor ihm und mieden seine Umgebung, und schließlich verließ uns dieser Mann, er ging in die Wüste. Wir alle waren erleichtert, ihn los zu werden, doch ich hatte kein gutes Gefühl dabei, ihn unbeaufsichtigt herumstreifen zu lassen.“
    Bis vor kurzem habe sie nichts mehr von dem Mann, den sie alle als „Wüstengeist“ kannten, gehört und hatte schon im Stillen gehofft, dass er einfach verschwunden war. Doch in den letzten Tagen dachte sie oft an ihn und wusste irgendwie, dass Wüstengeist nicht tot ist, sondern im Gegenteil, so mächtig sei wie nie zuvor und dass er seine Kräfte womöglich nicht für Gutes einsetze.

    Ravana wurde immer bleicher, als sie das hörte. Sie hatte gleich an den Wüstenkoloss und dessen seltsame Aura der Angst gedacht... Bis vor kurzem hatte sie vielleicht nur wenige hundert Schritt entfernt von diesem Magier gelebt, und es war ihr nicht direkt aufgefallen. Sie hatte Bumara gefragt, ob die Gerudokriegerinnen nicht den Wüstenkoloss aufsuchen können und Wüstengeist dazu zwingen, seine Machenschaften aufzugeben, doch Bumara hatte den Kopf geschüttelt und traurig gesagt: „Nein. Niemand kennt den Weg zum Wüstenkoloss. Es gibt keinen Weg. Wir würden vielleicht alle verdursten, ehe wir dort ankämen. Wir kennen uns nicht so sehr in der Wüste aus wie du, Nichte. Und selbst, wenn wir bis zum Wüstenkoloss kommen würden, würde Wüstengeist uns wahrscheinlich nur auslachen und uns wieder zurück schicken. Nein, wir können nichts machen, und es ist auch nicht unser Schicksal, etwas zu tun. Die Götter haben das alles in der Hand und werden es so richten, wie es sein soll. Uns bleibt nur, abzuwarten.“

    Zuletzt hatte Bumara ihr angeboten, bei den Gerudo zu bleiben und zu lernen, wie eine Gerudo zu kämpfen. Doch Ravana hatte abgelehnt. Sie wollte immer noch zum Schloss, und am nächsten Tag würde sie aufbrechen.
    Bumara aber schenkte Ravana einen kleinen Krummsäbel, den sie vor Jahren einmal von einem dankbaren Goronen geschenkt bekommen hatte. Sie sagte, dass sie Ravana beibringen wolle, diesen Säbel todbringend zu nutzen, wenn sie das nächste Mal vorbeikäme, und Ravana dankte ihr.
    Für den Teppich konnten die Gerudo jedoch nichts tun. Sie empfahlen ihr, bei einer Hexe in Kakariko vorbeizugehen und sie nach magischen Teppichen zu befragen.

    Einerseits hatte Ravana Angst vor den Ereignissen, die vielleicht noch kommen mochten, aber andererseits fühlte sie sich lebendig wie schon lange nicht mehr. Hier hatte sie Menschen gefunden, die sich für sie interessierten, die ihr halfen und mit ihr wie mit einer erwachsenen Frau redeten.
    Sie hob Bumaras Säbel auf, der neben ihr lag und sah ihn sich an. Er war aus sehr hartem Stahl geschmiedet, ein sehr gutes Stück eines sehr guten goronischen Schmiedes. Er lag leicht in ihrer Hand, und seine Klinge war so scharf, dass sie ein Stück Stoff allein bei Berührung zerteilen konnte.
    Ehrfürchtig strich sie mit dem Finger über die flache Klinge und betrachtete ihr Spiegelbild. Man hatte ihr die Haare ein wenig zurechtgestutzt und ihr neue, saubere Kleidung gegeben.
    Ravana war versucht, doch noch einige Tage bei den Gerudo zu bleiben und sich wenigstens die Grundkenntnisse anzueignen, wie sie mit einer solchen Waffe umgehen musste. Es war schade, diesen wunderschönen Säbel mit sich herumzutragen und nicht zu wissen, wie er zu verwenden ist – womöglich würde er ihr sogar gestohlen werden, da sie nicht wusste, wie sie ihn zur Verteidigung einsetzen könne..

    Sie stand auf und ging mit langsamen Schritten wieder zurück zu der Öffnung zu ihrem Raum.

  4. #4

    Hylianische Steppe

    „Da seid ihr ja endlich, ihr Tunichtgute!“ rief ihnen Balon schon aus hundert Schritt entgegen.
    Milo und Ravana waren den ganzen Tag durch die Steppe gewandert und waren jetzt endlich bei der Farm angekommen, wo Balon sie Pfeife rauchend empfing.
    Ravana dachte an Milos Spielereien auf der Kuh kurz nachdem sie morgens losgegangen waren und musste lächeln. Seitdem waren sie aber recht gut vorangekommen und hatten nur einmal kurz Halt gemacht.
    Und Milo, der anfangs wie ein Wasserfall geredet hatte, war mit der Zeit damit zufrieden, auf einem langen Grashalm herumzukauen und hin und wieder vom Rücken der Kuh aus nach Fliegen zu schlagen.
    Als sie nun bei Balon angekommen waren, starrte dieser Milo, der noch immer auf einer der beiden Kühe saß, böse an und sagte barsch: „Runter von der Kuh, aber sofort. Die soll Milch geben, und nicht von einem Bengel wie dir zuschanden geritten werden.“
    Milo sprang vom Rücken der Kuh und sah Balon beleidigt an. „Hätte die Kuh mich nicht getragen, wären wir noch lange nicht hier. Und sieh doch mal, was sie für Prachttiere sind!“
    Balon musterte die beiden großen Tiere und nickte. „Ja, schön gemacht. Bring sie gleich in den Stall, Junge, und gib ihnen Futter und Wasser. Sollen sich wohlfühlen, vielleicht klappts dann auch schon bald mit dem Bullen...“
    Murmelnd und an der Pfeife nuckelnd setzte sich Balon in Bewegung und ging zur Farm hinauf. Ravana und Milo folgten ihm, und sie lachte leise darüber, wie Milo Balons schwerfälligen Gang nachzuahmen versuchte.

    Ravana half Milo dabei, die Kühe zu versorgen. Während sie einen Arm voll Heu holte, sagte sie: „Hast du den fliegenden Teppich schon vergessen? Ich hätte gedacht, dass du nur noch an den Teppich denkst. Oder war es das Bier, das dich so davon beigeistert hat?“
    Milo, der die beiden neuen Kühe mit Stroh abrieb, sagte: „Aaach ... Der Teppich wär schon toll. Aber muss nicht sofort sein. Das Geld können wir uns auch zusammensparen, wenn wir Balon mit seinen Kühen helfen.“
    Bei Balon bleiben?? Niemals. Dieser mürrische, geizige Kerl würde uns höchstens einen Hungerlohn bezahlen, dachte Ravana.
    Sie sagte: „Ja, mal sehen. Ich mach mich jedenfalls morgen auf den Weg zum König. Wär schon toll, wenn du mitkommen würdest, hab mich echt dran gewöhnt, Gesellschaft zu haben!“
    Lächelnd sah sie Milo an, der sie ebenfalls angrinste. Die beiden waren auf ihrer kleinen Reise gut miteinander zurecht gekommen und waren Freunde geworden.
    „Na klar würde ich gerne mitkommen, hoffe nur, dass Balon kein großes Theater macht deswegen. Ich bin seine beste Kraft“ sagte er stolz und warf sich in die Brust.

    „Du willst WAS?“ schrie Balon und sein Gesicht nahm eine gefährlich rote Tönung an. „Zum König gehen? Als ob der König einen Bengel wie dich oder eine abgerissene Gerudo sehen wollen wird. Das ist ja lachhaft!“
    Während sie zu dritt ein kleines Mahl zu sich nahmen, hatte Milo Balon vorsichtig von seinen Plänen erzählt. Zuerst hatte Balon sie beide ausgelacht, dann war er wütend geworden, hatte mit der Faust auf den Tisch gehauen und seine Stimme wurde lauter.
    Jetzt rief er: „So hast du dir das also gedacht. Kommst halb verhungert hier her, schläfst den halben Tag und frisst dich voll, und dann haust du wieder ab, mit dieser Göre da?“ Wütend deutete er auf Ravana.
    Ihr war der Ausbruch Balons ziemlich peinlich. Ohne sie wäre Milo gar nicht auf die Idee gekommen, weggehen zu wollen, und nun saß sie an Balons Tisch und aß seinen Käse, während Balon Milo wegen ihr anschrie.
    Vorsichtig sagte sie: „Wie wäre es denn, wenn wir eine Ladung Milch mitnehmen und sie der königlichen Küche verkaufen? Bestimmt zahlen sie sehr gut für deine Milch...“
    Balon stierte sie an, sein Gesichtsausdruck änderte sich schlagartig. „Ja, das wäre eine Idee.“ sagte er nachdenklich. „Müsste sowieso bald mal wieder hin, so spar ich mir einen Weg... Aber nicht, dass ihr euch mit dem Geld aus dem Staub macht!“ sagte er mit einem drohenden Blick auf Ravana.
    „Also gut, ihr kriegt das Fuhrwerk und 50 Flaschen Milch, die verkauft ihr der obersten Köchin des Schlosses. Dafür kriegt ihr wahrscheinlich so um die .... 500 Rubine...“
    Ravana warf Milo einen ungläubigen Blick zu. So viel Geld für ein bißchen Milch? Dafür konnten sie den Teppich reparieren lassen und sie konnte sich die schöne Triforce-Kette kaufen, die sie auf dem Markt in Kakariko gesehen hatte... Aber nein, es war ja nicht ihr Geld, sie mussten es Balon zurück bringen. Schade...
    Dieser hatte in der Zwischenzeit weitergeredet. „... in einer Woche wieder hier sein und mir das Geld bringen. So könnte das klappen...“
    Milo strahlte. Er hatte soeben eine Woche Urlaub bekommen. Doch er fragte: „Und das Fuhrwerk? Das brauchst du doch hier sicherlich in der Zeit, oder?“
    „Hmmm“ brummte Balon. „kann Jakob, mein anderer fauler Helfer, mitbringen. Der treibt sich grad sowieso in den Freudenhäsuern in der Stadt herum.“
    Was sind denn Freudenhäuser? fragte sich Ravana. Hört sich interessant an...
    „Schön,“ sagte sie. „Und was kriegen wir dafür, dass wir andauernd so weite Wege gehen und was für dich erledigen?“
    Balons Gesicht wurde wieder leicht rötlich. „Was zu essen und für heute nacht ein Dach über dem Kopf“ sagte er mit gepresster Stimme. „Also gut, weil ihr so gut Kühe gekauft habt, könnt ihr das restliche Geld behalten. Jetzt gibt’s aber nix mehr, ich geh jetzt schlafen. Hab hart gearbeitet, im Gegensatz zu euch, das könnt ihr mir aber glauben...“
    Sobald Balon grummelnd die Treppe nach oben in sein Gemach gegangen war, lachte Ravana Milo an.
    „Toll, was? Jetzt brauchen wir morgen nicht wieder so weit laufen, sondern kriegen ein Fuhrwerk. Und wir kriegen Geld und wir haben eine Woche Zeit, uns die Stadt anzusehen!“
    Milo nickte und trank einen Schluck aus seinem Becher.
    Mit Milchbart im Gesicht blickte er danach wieder auf. „Endlich erlebe ich mal ein Abenteuer, und ich werde den König sehen! Vielleicht stellt er mich als Soldat ein? Kuck nicht so, ich kann echt gut mit meiner Schleuder umgehen!“

    Nachdem sie den Tisch aufgeräumt hatten, richtete sich Ravana wieder ihr Lager auf dem Heuhaufen im Raum. Milo hatte gesagt, dass er in einem Schuppen schlief.
    Morgen würde sie endlich vor dem Schloss stehen!

  5. #5
    Villon riss überrascht die Hand runter und starrte den Zora an. Dieser ging mit Angst in den Augen große Schritte rückwärts und bewegte lautlos die Lippen. Villon verstand nicht, warum der Weise eine solche Angst vor ihm hatte und so ging er einen Schritt nach dem anderen auf den Zora zu und versuchte ihn zu beruhigen, doch je näher er kam, desto schneller wollte der Weise des Wassers von ihm weg. Er schüttelte immer den Kopf und machte abwehrende Gesten, die Villon noch weniger verstand. Immerhin hatte er noch nichts getan und wollte lediglich mit dem Weisen reden. Er hatte eine Aufgabe im Tempel zu erledigen und musste daher den Weisen bitten, ihn eintreten zu lassen, doch diese Panik verstand der Magier der Gerudo nicht. Platschen verriet ihm, dass sie das Wasser erreichten und dass der Zora ihm nun entkommen würde. „Verdammt noch mal! Ich will doch bloß mit dir reden!“ rief Villon seinem Gegenüber entgegen und musste mit ansehen, wie der Zora einen graziösen Rückwärtssalto machte und, schneller als Villon reagieren konnte, davon schwamm. Jetzt wurde Villon sauer.
    Er hatte den ganzen Weg umsonst zurückgelegt, hatte die Chance nicht nutzen können, mit dem Weisen zu sprechen und alles nur, weil der Zora ein einfacher Feigling war, der sich vor Fremden fürchtete. Ausserdem spürte Villon irgendwie, dass die Zeit knapp wurde und er sich keine Verzögerung mehr erlauben. Die Wut, die jetzt in ihm anwuchs und sich gegen den Weisen des Tempels richtete, war bar jeglicher Vernunft oder Grundes. Wegen diesen unwichtigen Gründen, konnte Villon plötzlich nur noch Wut empfinden.

    Das Dreieck pulsierte stärker, die Hitze nahm zu und die Bilder strömten wieder auf Villon ein, doch diesmal hieß er sie willkommen. Er verengte die Augen zu schlitzen und steigerte sich in seine Wut hinein, eine Wut die immer noch völlig Sinnlos war und doch einem Quell entsprang, der sich vor der Zeit und vor der Schöpfung nicht zu rechtfertigen hatte. Seine rechte Hand gehorchte seinem Willen, als sie in die Höhe schnellte, eine Faust ballte und diese in den Himmel reckte. Das Dreieck strahlte sanfte Dunkelheit aus und lies einen feinen Sprühregen um Villon entstehen. Der Magier wusste nicht genau was er tat, doch alles in ihm schrie, dass es richtig und gerecht war. Der Regen nahm an Festigkeit zu, formte klarzusehende Bahnen, die sich langsam um Villon drehten und ihn scheinbar einwebten. Immer schneller drehten sich die Fäden aus dem Dreieck und der Kokon wurde dicker und fester. Schließlich war Villon gefangen von sich drehender Dunkelheit, die sich plötzlich in Bewegung setzte und im hohen Bogen in die Luft schoss. Der Kokon landete hart im Wasser, sank wie ein Stein und bewegte sich durch die Rotation nach vorne. Doch er lies eine Spur aus Schwärze zurück, die das Wasser vergifteten und die Monster, die friedlich auf dem See lebten, langsam den Verstand raubte.

  6. #6
    Lantis Intro

    Strand in Termina:
    Er fühlte sich sehr schwach und kalt.Jeder einzelne Knochen schmerzte und er war wie gelähmt.Sein Hals und seine Lippen waren trocken.Er wollte seine Augen noch nicht öffnen,aus Angst zu erblinden.Deswegen hörte er erst nur zu.
    Er hörte etwas Rauschen.Was war es?War es Wasser? ja es war Wasser.Bin ich am Meer?dachte er.Er lauschte weiter.Er hörte etwas.Es war im Wasser.Es war ein Platschen.War es ein Fisch? Ja es muss einer gewesen sein.Fische gibt es in vielen Gewässern. dachte er sich und lauschte weiter.Nun konzentrierte er sich auf ein anderes Geräusch,was er schon die ganze Zeit hörte.Es waren Vögel, war er im Wald? Er lauschte weiter,es waren keine gewöhnlichen Vögel.Es waren Möwen!
    Das Meer....ich bin am Meer.
    Aber warum bin ich hier?
    Was tue ich hier?
    Er versuchte sich zu erinern.Doch an was sollte er sich erinern!?
    Wer bin Ich?
    Er suchte und suchte,aber er fand nichts woran er sich erinern könnte.
    Vor schmerz und wut durch seinen Verlust an erinerungen ,schlief er langsam wieder ein.

    Nach langer Zeit wachte er wieder auf.Sein körper fühlte sich vollkommen normal an,fast so als sei er nie geschwächt gewesen.Seine Lippen und sein Hals fühlten sich ebenfalls normal an.Er war wie mit energie voll gepumpt.
    Er öffnete nun langsam seine Augen.Er sah die Sonne.Er war erst geblendet und schloss die Augen sofort wieder.Nach einer Zeit setzte er sich auf.Er sah sich erst nur um.Er war am Meer,er war an einem Strand.Nun stand er auf.Er musterte sich selbst.Er trug einen ganz normalen Baumwollpullover und dazu eine ganz normale schwarze Hose,unter der er shcwarze lederschuhe trug.Seine Figur war eigentlich recht gut trainiert,aber er war auch nicht zu muskulös.Er schaute hinaus aufs Weite Meer.Bis zum Horizont konnte er keine Insel erkennen,geschweige denn ein Festland.Er ging nun aufs Meer zu.Er wollte nun endlich das sehen was ihn ausmachte: sein Gesicht!
    Er stand nun im Wasser,immer noch aufs weite Meer starend.Zögernt senkte er den Kopf.Er sah eine mann mit kurzen Schwarzen Haaren und tiefen braunen Augen.Ansonsten hatte er wenige auffäligkeiten.
    Eine leichte Brise durchstreifte ihn.Es fühlte sich angenehm an.Doch plötzlich brante etwas auf seiner linken Schulter.Er krümmte sich vor Schmerz.Er kniete sich nieder und wollte schreien.Nach einer Zeit hörte der Schmerz auf.Er riss sich den linken Ärmel auf,um sein Wunde zu sehen.Doch sah er keine Wunde.Er sah ein merkwürdiges Symbol.Es war ein Kreis.Und es waren drei Ovale die sich in einem gleichen Abstand zueinander im Kreis "trafen".Ihm war dieses Zeichen fremd.Er versuchte es zu berühren.Doch plötzlich durchströhmten ihn unheimliche Bilder.Schreie von Menschen,gelächter von blutdrünstigen Monstern,Tod und zerstörung sah er.Und er hörte eine Frau einen Namen rufen.Lantis....
    Lantis...wer ist das...?Bin es vielleicht...Ich?
    Lantis....ist das mein Name?Bin ich Lantis?
    Ich brauche antworten!!!
    Lantis drehte sich zurück.Er sah eine riesiege Steppe.Sie war grün und fast nirgendwo uneben.Und weit in der ferne sah er eine Stadt mit einem riesigen Turm.
    Ich muss dort hin.Ich muss einen Weg suchen,um mich selbst zu finden....
    Lantis bewgt sich auf den Strand zu.Dabei fällt plötzlich was von ihm runter.
    Es war eine sehr alte Schriftrolle.Lantis hob sie schnell auf, um sie vielleicht noch vor der auflösung zu reten.Sie war aber vollkommen trocken und ohne einen Tropfen.Lantis war erst mal erstaunt,aber es hielt nicht lange an.Er entrollte die Schriftrolle,in der Hoffnung etwas über sich heraus zu finden.Trotz aller bemühungen konnte er die Zeichen nicht entziffern.Es waren merkwürdige Buchstaben.Lantis suchte vergebens nach dem Zeichen auf seiner Schulter.Jedoch lies er sich nicht davon abschrecken nd setzte seinen Weg fort.
    Er ging nun zu der Stadt mit dem Turm um Antworten zu finden.........

  7. #7
    Lächelnd sah sie Kiro an, Strahlend sagte sie zu ihm:
    Ich danke dir!
    Kurz legte sie ihre arme um ihn, ließ aber sofort wieder los.
    Tschuldigung, ich wollte dir nicht zu nahe treten..
    Lächelnd sah sie nun zu Daven, ihr lächeln wurde aber schnell zu einem Besorgtem Gesicht.
    Alles Ok Daven ?

  8. #8
    Wie Raziel es cvermutet hatte war es Shiro der ihn rettete. Er nahm ihm von der Streckbank. Raziel fragte: Warum? Doch Raziel sagte: Keine Zeit zuim reden.
    Sie dürfen uns nicht zusammen sehen! Verschwinde sagte Raziel! Ich bin nicht so schnell wie du! Mich würden die Wachen entdecken! Ich hätte nur eine bitte kannst du dich um meine Waffen und mein Musikinstrument kümmern. So eben viel Raziel en Gebäudeplan auf den der Hänkermeister hatte. Bitte vergess meine waffen nicht. Ich weiß wie ich hier raus komme. Raziel bog um die nächste Ecke.

  9. #9
    Hey mach dir keine sorgen um die Wachen, da du nichts schlimmes getan hast, werden sie nicht nach dir suchen.
    Und was machen wir jetzt?, sagte Bonny.
    Egal wo hin ihr geht, ich komme mit euch, ich helfe euch, falls etwas passiert. Ich bin einfach zu lange alleine durch die verlorenen wälder gereist.
    ich brauch ein bischen gesellschaft!

    Kiro schaute hinauf in den Himmel, es war inzwischen dunkel geworden, und es war Vollmond. Auch Daven und Bonny schauten rauf und betrachteten den wunderschönen Mond!
    --
    Hier bitte Sig aus! - Ravana

    Geändert von one-cool (08.12.2004 um 17:36 Uhr)

  10. #10
    Lächelnd sah sie nochmals zu ihm.
    Ich weiß garnicht wie ich dir danken kann..
    Sie sezte sich auf den Brunnenrand und nahm ihre Okarina.
    Wenns dich nicht stört, ich werd etwas uaf der Okarina spielen.
    Sachte fing sie an auf der Okarina zu spielen.

  11. #11
    Raziel rannte um die nächste Ecke und stoppte - zwei Wachen gingen vorbei. Raziel drückte sich bei einer bei einer dunklen Stelle an die Wand. Die Wache drehte sich in seine Richtung. Er würde ihn entdecken. Raziel rannte los. Es konnten nur noch 100 m sein. Er irrte sich nicht! Die Wachen folgten ihm zwar doch er war durch sein tranning schneller geworden. Er machte einen Koppfsprung und tauchte in einer eglichen Brühe. Die Kanalisation - seine Rettung. Doch er musste den Atem anhalten da das Schmutzwasser seine Kimen verschmieren würde. Zum Glück befanden sich immer zwischen den Kanälen Bassains wo er auftauchen konnte um Luft zu holen. Er schwamm 5 min von Basain zu Basain und befandt sich nun im Schlossgraben. Er kletterte hinaus. Die Wachen suchten schon nach ihm! Zum glück war es schon dunkel geworden. Er hörte von weiten ein rasseln. Sie mussten das Tor zur Schlosstad heruntergelassen haben. Er schlich sich langsam den Weg zur Schlossstadt herunter und sah das es wirklich stimmte. Eine Wache war allein unterwegs um Raziel zu suchen. Er betäubte die Wache indem er seine Armplaaten abschoss und "lieh" sich seine Rüstung. Ob Shiro auf ih warten würde.
    Die Uniform opasste eineger Maßen. Raziel durfte passieren und gfing durch eine kleine Tür. Doch nun erkannte die Wache das er ein zora war und Raziel begann zu rennen. Zum Glück regnete es heute und er konnte sich einen Vorsprung verschaffen. Hoffentlich konnte er die Wachen abhängen!

  12. #12
    Er fragte sich nicht, was Kiro hier machte. Er war sich sicher, dass es diesmal nichts mit ihm zu tun hätte.
    Er und das Mädchen verschwanden auch schon schnell. Shiro hatte wichtigeres zu tun als ihnen hinterherzu schleichen. Nachdem er aus einer Wache herrausbekommen hatte, wo man Raziel hingebracht hatte, war innerhalb von mInuten dort und erschlug die Wächter, die kaum etwas bemerkten. Raziel wusste, dass beide getrennte würden fliehen müssen und so machte sich Shiro ersteinmal auf der Bitte des Zora nachzukommen und seine Waffen und sein Instrument zu holen.
    " Warum tue ich das nur?", fragte sich Shiro finster.
    Er wurde mehr und mehr zu seinem schwächeren selbst. Das durfte einfach nicht geschehen. Wo die Waffen aufbewahrt wurden das wusste er noch aus seiner Vergangenheit.....
    Er schüttelte unwirsch den Kopf: Jetzt war nicht die Zeit.....immer noch nicht....doch dieser Ort.....voller Erinnerungen......


    Warum müssen wir den dem König von Hyrule dienen? Wir sind viel zu gut dafür!
    Du darfst nicht so reden Shiro! Die königliche Familie ist von den Göttinnen gesegnet und auserwählt. Und wir, das Volk der alten Bräuche und der Mysterien, die wir noch die geheimnisse aus uralter Zeit kennen und überliefern, haben das zu tun was unsere Pflicht ist.
    Aber...
    Nein sage nichts mehr! Es ist genug....und du wirst irgendwann verstehen.....


    Als er den Erinnerungfetzen niedergekämpft hatte, wurde Shiro beinahe rasend. Seine Vergangenheit erfüllte ihn mit einer solchen Wut.....
    Als er vor der richtigen Tür stand trat er sie in seiner Wut ein, anstat sie lautlos aufzubekommen.
    Dort lagen sie: Die zewi Schwerter des Zoras und sein Keybord.
    Er nahm sie an sich und machte sich auf ads Schloss und die Stadt zu verlassen.
    Er wusste, dass es genau so einfach werden würde, wie herein zu kommen.

  13. #13
    Vielen Dank das ihr mich da rausgeholt habt. Ich weiß nicht was die mit mir gemacht hätten. So schnell wäre ich da nicht mehr raus gekommen.

    Daven rieb dich den Hinterkopf. Er schmerzte ihm immernoch. Die Nacht war kühl und klar.
    Er zog sich den Umhang zurecht und setzte sich auf den Boden. Er lehnte sich gegen den Brunnenrand auf dem Bonny saß und Okarina spielte.
    Weit vorne am Tor sah er die Umrisse der Zugbrücke und ein paar Wachen die davor auf und ab schritten.
    Er ist ein Shiekah ... ich dachte die wären ausgestorben .... , dachte Daven.
    Der Shiekah schaute ihn an als hätte er seine Gedanken gelesen.
    Ich muss nocheinmal zu meinem Elternhaus bevor wir das Schloss entgültig verlassen. Wartet ihr hier oder kommt ihr mit ?

  14. #14
    Ihre Melodie verstummte und sie nickte sachte
    Bevor ich und Kiro wieder die Helden spielen müssen..

    Sie grinste leicht und gähnte leise.
    Aber... können wir bitte erst morgen gehen? ich bin Müder als Müde!

    Ohne ein weiteres Wort filen ihr die Augen zu und sie schlief tief und fest.

  15. #15

    Lon-Lon Farm

    Es roch hier. Seitdem der Kokiri der Weggabelung nach links gefolgt war, diesen Hügel hinauf, der von einer hohen Holzmauer umzäunt wurde, war er umgeben von Hähnengeschrei und dem beißenden Geruch frischen Tierkode's.
    Leer war es hier, schon eine ganze Weile war er der einzigste, der zwischen zwei gegenüberliegenden Häusergruppen wanderte. Natürlich waren da noch die Hühner, die wild durcheinander Würmer und Körner vom Boden aufpieckten. So vertieft waren sie in ihrer Fressorgie, dass sie den einsamen Kokiri gar nicht bemerkten.
    In die Häuser zu gehen wagte er nicht, und überhaupt, waren das überhaupt Häuser?
    Sie sahen nicht so aus wie jene, die es im KokiriWald gab. Diese hier waren eckig nicht rund, sie schienen einfach nicht so, als würden sie in das Innere eines Baumes geschlagen wurden zu sein.
    "Hm, aber aus Holz scheinen sie zu sein."
    Seine Hände fuhren über das weiße Material, das zum Bau verwendet wurde. Hatte man kleinere Bäume verwendet? Oder hatte man extra Bäume dafür getötet?
    Der Gedanke lies die Härchen auf seinen Handrücken aufstellen. Er konnte sich nicht vorstellen, dass irgendein Wesen so grausam sein konnte, andere Lebewesen zu töten.
    Die Fingerspitzen huschten weiter über die Oberfläche des Hause's, wenn es den eines war.
    Versuchte der Kokiri etwa, das Holz mit den Bewegungen wieder lebendig zu machen?
    "Was machst du da mit meinem Haus?"
    Milo konnte wahrlich spüren, wie ihm das Blut in den Kopf schoss. Er fühlte sich ertappt, drehte sich erschrocken um, hielt seine Hand schützend vor das Gesicht.
    "Na na, ich weiß ja nicht, aber ich habe keine Probleme mit kleinen Kindern die auf Häuser stehen. Dennoch, ja, ich würde gerne wissen, was du auf meinem Hof suchst? Sollst du etwas Milch für Mutti holen? Oder willst du Rabauke mir einen Streich spielen?"
    Er verstand nicht so ganz, was wollte der Herr? Braune Haare zierten sein Antlitz, der ein unterschieldich großes Augenbraunenpaar besaß, und die Pupille, die zu der größeren Augenbraune hörte, war irgendwie winziger als die des anderen. In seinem Mund verweielte eine Pfeife, die Lippen bewegten sich genüßlich auf und ab, kauten am Mundende herrum.
    "Ähm, ich bin nicht von hier. Ich bin ein Kokiri. Ich komme..."
    "Was willst du sein, du Bastard? Komm, erzähl mir nichts. Ihr Hylianer seit wirklich raffinierte Lügner, doch uns Menschen könnt ihr nicht über das Ohr hauen. Also, was willst du auf meinem Hof. Wenn du nichts kaufen willst, dann gehe gleich wieder. Habe ja auch nicht alle Zeit der Götter!"
    Hm, so kam er nicht weiter, er musste halt mitspielen.
    "Ja stimmt, ich komme von da." Milo's Finger zeigte irgendwo nach Westen, in der Hoffnung, dass dort eine Stadt sein möge.
    "Ah, du kommst also von den Gerudos. Haben sie dich geschickt, um meine Kühe zu klauen. Jetzt sprich die Wahrheit, kleiner Bub. Hast du überhaupt Rubine? Ohne wirst du bei mir sowieso nicht weit kommen, hier gibt es nichts umsonst!"
    "Rubine...?" "Scheinst ja echt nicht von hier zu kommen. Das Z-a-h-l-u-n-g-s-m-i-t-t-e-l, des Lande's Hyrule, G-e-l-d. Du weißt anscheinend wirklich nicht, wie der Hase hoppelt, aber was kann man schon von jemanden erwarten, der eine grüne Zipfelmütze aufhat."
    Langsam, jeden Buchstabend betonend buchstabierte der Herr Milo die Wörter, die er nicht verstand, aber vergebens. Rubine hatte man bisher nur gebraucht, wenn man ein DekuSchild im Laden dieses Halsabscheinder Kokiri's kaufen wollte, was sowieso niemand tat.
    "Aber, andererseits kannst du dir auch etwas Geld verdienen, kleiner Mann. Ich habe da hinten einen Schuppen, den kannst du aufräumen, und sagen wir, alles Wertvolle darfst du behalten. Ist das ein Deal?"

    Lange waren sie in der Abendsonne über eine weite Wiese gewandert, auf der die verschiedensten Tierrassen grassten. Milo kannte die Tiere nicht, aber sie waren sehr groß, liefen auf vier Beinen und waren mit nichts vergleichbar, was er aus dem Wald kannte.
    In dem Gespräch mit dem Mann, der sich als Helfer von Talon vorgestellt hatte, einen dicken, dunkelhaarigen Mann, den sie auf dem Weg auf einem Heuhaufen schlafen gesehen hatten, hatte er das Wort 'Pferdezüchter' fallen gelassen, vielleicht waren diese Tiere ja 'Pferde', oder 'Züchter'?
    "... und da Talon so faul ist, bin ich mir sicher, sogar sehr, sehr sicher, dass ich bald die Lon-Lon Farm übernehmen werde. Aber nun komm, wir sind bald da."
    Beim Reden hatte der große, schlanke Mann immer die Arme hinter seinen Rücken verschrenkt gehabt, und auch sonst war sein Gang sehr ausscheiwend gewesen.
    In der Ferne streckte sich ein kleiner Turm in die Höhe, zwei, vielleicht drei Stockwerke würde er messen. Über ihm schwirrte eine Gruppe von Krähen, laut krächzend sogen sie im Kreis um das Dach des Gebäude's, als wollten sie es vor einen imaginären Feind beschützen.
    Merkwürdig, der Turm war aus einem anderen Material als die Häuser, er war grau, aber Milo konnte sich nicht vorstellen, dass mit Steinen so etwas bauen könnte.
    "So, wir sind da." Der Mann warf die Tür auf, sie lies ein leises Quitschen entfahren.
    "Hui, ist das mehr geworden? Naja, jedenfalls mehr als ich in Erinnerung hatte. Na denn, viel Spass, und denke daran, alles was du findest darfst du behalten. Und wenn du deine Arbeit gut machst, dann können wir hier auch mal wieder Milch lagern, und wenn du uns erfolgreich bei der Milcheinlagerung geholfen hast, ja dann, dann sehen wir weiter."
    Mit einem abschließenden Kopfnicken entfernte sich der merkwürdige Kerl auch schon wieder. Noch ein letztes mal drehte er sich um, meinte, dass er eine Malon vorbeischicken würde, die etwas zu Essen bringen solle, dann stand Milo den großen Gerümpel alleine gegenüber.

    Geändert von Mäxchen (27.11.2004 um 21:12 Uhr)

  16. #16
    Kiro schaute zu Daven und sagte:
    "Es ist besser wenn wir uns jetzt auch ausruhen, morgen haben wir keine zeit mehr."
    Er setzte sich auf den Boden, kreuzte seine beine und schlief auch ein... zumindest halb. Denn er hatte es sich angeignet, sehr leicht zu schlafen. Daven tat das gleiche und schlief ein!

    Geändert von one-cool (08.12.2004 um 17:38 Uhr)

  17. #17
    Spät Mittags wachte Bonny wieder auf und schaute abwechselnd zu den beiden schlafenden Daven und Kiro.
    Meine Güte, sehen die süß aus wenn sie schlafen!, dachte sie
    Still schmuzelte sie in sich hinein und spielte ein bisschen mit dem Brunnenwasser. schaute sich dann aber um. Der Marktplatz war wieder wie leergefegt So einsam hab ich den Marktplatz nie am Nachmittag gesehn., murmelte sie leise, stand auf und schaute dann still in den Himmel, dann weckte sie aber Daven und Kiro.
    Ihr hattet lange genug schönheitsschlaf!

  18. #18

    Hyrule - Marktplatz

    Daven stand auf und streckte sich. Er blickte in den Himmel und erschrack als er den stand der Sonne sah.
    Verdammt haben wir lange geschlafen

    Komm Kiro steh auf !


    Daven zog ein wenig an Kiros Umhang und drängte ihn endlich zu kommen.

    Wir müssen so schnell wie möglich los. Wenn die Wachen uns hier erwische sperren die uns da gleich wieder ein !

    Fragend sah er die beiden an. Erwollte sie nocheinmal auffordern endlich zu kommen doch er ging einfach los.

  19. #19
    Bonny rannte ihm kurz nach bis sie neben ihm stand.
    Oh, da mach dir keine Sorge..

    Lächelnd sah sie zu Kiro, der hinterher kam.
    Was willst du eigentlich bei deinen Eltern, wenn ich fragen darf.

    interissiert sah sie an und schaute dann nochmals zu Kiro.

  20. #20
    Rikoon wachte langsam auf. Er bemerkte die sanften Sonnenstrahlen, die seine Haut langsam erwärmten. Es war ein schönes Gefühl, durch die Sonne sanft erweckt zu werden. Langsam schlug er die Augen auf, verschlafen wie er war, reckte er sich, und nahm erst schwach seine Umgebung wahr. Nach einiger zeit nahm er die Heuballen um ihm herum wahr. Er fühlte sich fit, da er ewig keinen so sanften Schlummer mehr hatte. So langsam kamen alle Sinne zurück, und das verschlafene in seinem Gebaren verschwand. Rikoon stand auf, mit einem forschen Schritt stand er bei seinen Sachen, die er sich wieder umschlug. Nun stand er vollbepackt mitten in einer scheune auf der LonLon-Farm.

    Er boebachtete nun das rege treiben, und als er die Hühner beobachtete bemerkte er, wie sehr sich in seinem Magen Hunger breitmachte. Er sah sich die Farm an, und sah die Schattenläufe der Häuser, wo er gut bis zum Stall der Hühner sich schleichen konnte, ohne, dass die Person mitten auf dem Hof ihn sehen kann. Der Mann hatte irgendjemand kleinen, wahrscheinlich seinen Sohn, den er rumschleppte, doch genaueres konnte Rikoon nicht erkennen. aber da der Farm-Besitzer scheinbar beschäftigt war, kam ihm gelegen.

    Er verliess nun die Scheune um zum Hühnerstall zu kommen. die Schatten um die Häuser benutzend kam er dem Stall immer näher. Als er endlich ankam und hineinschlich, sah er auch schon sein Frühstück, 3 Eier, die er gierig verschlang.

    Gestärkt verliess er nun den Stall und machte sich auf den Weg, die LonLonFarm richtung Gerudo-Festung zu verlassen. Als er aber mitten auf dem Hof eine hübsche junde Frau sah, konnte er sich nicht beherrschen, und ging hinüber um Sie zu grüssen, und sich verabschieden.
    Natürlich nicht, ohne dabei einen zarten Kuss ihr auf die Hand zu drücken.

    Nun ging er forschen Schrittes Richtung Gerudo-Festung.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •