-
Veteran
Goronia
Gedankenversunken starrte er auf seinen Rechten Handrücken. Er sah wie sich deutlich die Adern abzeichneten. Doch das Zeichen war viel deutlicher zu erkennen.
Durch die Frage von Bonny leicht aufgeschreckt, verbarg er seine Hand wieder unter seinem Umhang.
Ja sofort
Daven ging nun ebenfalls in die Richtung in die der Gorone gezeigt hatte.
Nach etlichen Abzweigungen und Treppen stand er vor einer massiven Steintür. In den Felsen darum waren Triforcezeichen eingelassen. Daven lief ein Schauder über den Rücken.
Kurz darauf öffnete sich die Tür. Daven blickte in einen langen schwarzen Gang an dessen Ende ein hell erleuchteter Raum zu erkennen war.
-
Krieger
Solangsam wunderte sich Bonny über Daven, während sie neben Daven durch den Gang lief musterte sie baermals die Stelle, wo er warscheinlich was vesrtecken wollte.
Er wird mir wohl ein ewiges Geheimnis sein..
Dachte sie sie nur. Langsam erreichten sie das Ende des Ganges.
Ich warte hier.
-
Cult of Chillosophy
Rikoon setzte sich ins Gras, und antwortete dem Fremden, der plötzlich vor ihm aufgetaucht war nicht. Warum sollte er auch, er kannte die Antwort darauf selber nicht, und er wollte den Typen vor ihm nicht mit unnötigen Antworten beschäftigen, vor allem, da diese ihn misstrauisch machen würden, und das war er selber schonmal genug. Er stand auf, und schätzte seinen gegenüber ab.
hm, ein Gorone, weshalb er stark sein muss. Scheinbar um einiges jünger als ich, aber trotzdem hat er ein reifes Auftreten. scheinbar fühlt er sich ohne Waffen sicher genug, dass er hier so allein hier auftreten kann.
Er schaute auf die um ihn liegenden Kühe. und sah auch den Blick des goronen seinen folgen... In seinen Augen spiegelte sich Angst und Trauer. Scheinbar ein gutes Wesen.
Ohne bisher auchnur ein Wort gesagt zu haben, setzte er sich in Bewegung, an dem Goronen vorbei
-
Veteran
Okay .. ich versuch es kurz zu machen
Daven betrat den, durch Fackeln erleuchteten, Raum. Vor ihm stand ein aus massivem Stein gebauter Thron. Auf ihm saß ein alter Gorone. Wie alt konnte Daven schlecht schätzen.
Ja ... was kann ich für dich tun
Ich .. ich habe ein paar Fragen
Ich werde sehen ob ich sie dir beantworten kann
Also .. Ich habe vor kurzem dieses Zeichen auf meinem Handrücken entdeckt.
Okay ich weiß ... man kann es überall in Hyrule sehen aber ich weiß nicht was es bedeutet
... Und weil du gehört hast das es etwas mit dem Helden der Zeit zu tun hat, und weil ich ihn in meiner Kindheit getroffen habe .. dachtest du ich kann dir helfen .. habe ich recht
Ja ..
Es tut mir wirklich Leid aber ich kann dir nicht viel helfen.
Alles was ich dir sagen kann ist das dieses Zeichen enorme Macht hat. Nur besondere Personen tragen eines der Fragmente in sich.
Hmm ... war das alles ?
Nunja .. man erzählt sich, dass nachdem Der Held der Zeit verstorben ist wurde das Triforce versprengt. Ich dachte die Fragmente wären verloren aber so wie es aussieht haben einige Personen ein Fragment als Geschenk des Schicksals bekommen.
Danke .. war zwar nicht die Antwort die ich mir erhofft hatte aber es hat mir geholfen.
Das freut mich
Daven wandte sich um. Bonny stand noch im dunklen Gang.
Mit gemischten Gefühlen verabschiedete er sich von Link und ging auf Bonny zu.
Lass uns gehen
-
Veteran
Sein Gesicht spannte, die Tränen, die auf seiner Haut getrocknet waren, sorgten dafür, dass jede Mimik, die er mit dem Gesicht zog, schmerzte.
Er erreichte den Ausgang des dichten Walde's, hier war es, das Dorf, in dem er sein ganzes, kurzes, unsterbliches Leben verbracht hatte. War es überhaupt Leben? War es nicht eine schöngeredete Gefangenschlaft?
Nur eines stand fest, er hatte Leben ausgeschaltet, und das ging ihm zu Herzen. Vielleicht würde es ja keiner bemerken, aber der DekuBaum bemerkte alles!
Die Sonne ging unter, warf rote Sonnenstrahlen auf die Dächer des Dorfe's.
"Wo warst du solange? Du weißt doch, dass der DekuBaum uns verbotet hat, solange im Wald spielen zu gehen."
Von irgendwo her drang diese Stimme einer Kokiri an sein Ohr, doch er lief schweigend weiter, bis er irgendwann erschöpft stehen blieb. Er legte die Hände in die Schulter, schnaubte tief.
Wieder flossen Tränen.
"Was ist denn los?" "Milo?" "Egal was ist, der DekuBaum macht es wieder gut..."
"Gar nichts macht der DekuBaum wieder gut!"
Der Kokiri hatte laut geschrien, wütend war er, doch die Menge, die sich mit der Zeit um ihn gebildet hatte, wollte er nicht verschrecken.
"Ich habe Angst."
Stille, die anderen Bewohner trauten sich nicht, etwas zu sagen. Mindestens ein halbes Dutzend war erschienen, und nun bildeten sie einen Kreis um Milo.
"Milo, ich komme vom DekuBaum. Er möchte, dass du zu ihm kommst, er schien besorgt."
Es war Mido, die Lakai des DekuBaume's, die sich durch die Menge gewühlt hatte, und nun die Hand auf seine Schulter gelegt hatte.
"Milo, was ist das?"
Die Stimme des DekuBaume's war beruhigend, und zugleich weckte sie auch einen ängstlichen Instinkt, es klang wie das Rascheln alter Eichenäste im Wind. Doch eine Eiche war nichts im Vergleich zum großen Herrscher des Walde's. Er war mindestens viermal so hoch, und zehnmal so breit.
Das ganze Dorf hatte sich versammelt, rechts und links von Milo Platz gefunden, um den Richtspruch des Baume's zu hören.
Alle hofften sie auf ein mildes Urteil. Ein jeder fürchtete um ihn, doch wussten sie auch, dass der Baum nicht fehlte, sein Richtspruch würde immer wahr und fair sein.
Es fiel Milo schwer, von Boden aufzublicken, und zu sehen, wie eine Wurzel des DekuBaume's den Hut des HorrorKid's in die Luft hielt.
"Es tut mir Leid DekuBaum. Ich habe gespielt, und da habe ich ausversehen ein HorrorKid angeschossen, und es ist daran gestorben. Ich wollte es nicht, das musst du mir glauben."
Er konnte nicht mehr, vor dem Augen des ganzen Dorfe's fiel er weinend zu Knie.
"Ich glaube dir Milo, doch die HorrorKids sind genauso meine Kinder, wie ihr Kokiris ihr es seid, und du weißt auch, dass deine Tat unrecht ist, auch wenn sie nicht mit Absicht war. Doch der Tod muss bestraft werden, Milo. Auch wenn es hart ist, du hast ein Leben des Walde's getötet, und ich muss die die Sterblichkeit auferlegen."
Der DekuBaum sah so groß und mächtig aus, und Milo war so klein, und schwach.
Immer hatte der junge Kokiri sich über seine Gefangenschaft im Wald geärgert, wünschte sich die Freiheit, und jetzt, wo der Baum sagte, dass er gehen musste, bemerkte er, wie viel ihm an dem Dorf lag.
Alles schwieg, es war das erste Mal in Milo's kurzen, unsterblichen Leben, dass selbst die Blätter der Bäume nicht raschelten.
Und er weinte, er weinte innigst.
Geändert von Mäxchen (25.11.2004 um 19:34 Uhr)
-
Krieger
Bonny nickte kurz und lief wieder dem Gang entlang
Und? konnte er dir helfen?
Fragte sie ihn lächelnd und musterte ihn abermals kurz und schaute dann wieder den Gang entlang.
Was hast du ihn eigentlich nun gefragt?
Fragte sie und schaute zu Daven und lächelte immernoch.
-
Veteran
Ja .. zum Teil
Schnellen Schrittes ging er die Treppen hinauf richtung Ausgang. Das helle dämmerige Licht des Morgens hüllte die zerklüftete Landschaft in ein oranges Licht. Unten, am Fuß des Berges, konnte er im Nebel das Dorf Kakariko erkennen. Das war nun erstmal sein nächstes Ziel.
Die Spinnenmonster auf seinem Weg erledigte er ohne große Bemühungen und nach gut einer Stunde stand er vor dem noch geschlossenen Tor.
-
Krieger
Zum Teil?
fragte sie und schaute auf das vernebelte Kakariko.
So habe ich Kakariko noch nie gesehn..
murmelte sie kaum hörbar und sezte sich auf einen Felsen. Sie nahm ihre Ocarina aus der kleinen Gürteltasche und spielte darauf. Die Augen ließ sie jedoch geöffnet und entspannte sich leicht.
-
Ein Traum in Flausch
Lon Lon Farm
Daru ging dem Fremden nicht hinterher.
Zu viel Angst hatte er. Stattdessen ging er
zu der Kuh hinüber, die überlebt hatte
und gab ihr einen seiner Heiltränke.
Eine ganze Weile saß er neben der Kuh.
Er wollte sie nicht sterben sehen.
Dann schlief er ein. Daru träumte von Doran,
wie sie immer miteinander in der Dodongo-Höhle
spielten. Warum war er bloß abgehauen ?
Er wurde von einem Aufschrei geweckt.
Es war Balon. Er hatte wohl die toten Kühe
bemerkt. Dann entdeckte er Daru und die überlebende Kuh.
Balon : Daru ?
Was ist hier passiert ?
Daru : Ich weiß es nicht.
Als ich ankam, waren die Kühe schon tot.
Aber hier war ein Fremder. Der war es allerdings
wohl auch nicht. Schön. dass es dir gut geht.
Wo warst du denn ?
Balon : Ich wurde
plötzlich zu einem Freund gerufen, dem es nicht
gut ging. Ich habe alles stehen und liegen lassen.
Gott sei dank habe ich noch ein paar Kühe auf der
Romani Ranch meines Bruders.
Wolltest du nicht deinen Bruder suchen ?
Daru : Doch, aber ich habe
diese Kuh hier versorgt. Sie hat das Ganze wohl
überlebt.Aber ich werde mich gleich auf den Weg machen.
Daru und Balon beerdigten die toten Kühe
und frühstückten ersteinmal.
-
Cult of Chillosophy
Rikoon rannte nun den ganzen Hof ab. Er suchte nach ANzeichen, was hier gewütet haben könnte. In einer Ecke sah er dann endlich etwas. Ein Amulett... es gläzte golden, und war mit sehr schönen Verzierungen versehen... Doch bei näherem Betrachten sah er den Totekopf auf der unteren Seite, der schön eingeschliffen ist. Rikoon erkannte das Symbol, ein "Eingeweihter" hat es scheinbar verloren, oder mit Absicht hier platziert. Er nahm das Fundstück an sich, und hängte es sich um. Endlich habe ich einen Hinweis darauf, was ich suchen muss...
Er schaut nochmal auf den Gras, und bemerkte einen Zettel.
"Gehe nach Kakariko's Friedhof und erforsche die Gräber, du wirst deine Bestimmung finden."
War dieser Zettel bewusst nur für ihn hingelegt worden....?
Rikoon lief ein kalter schauer den Rücken herunter, doch er hatte insgeheim schon beschlossen dem Hinweis zu folgen.
Ich nehme am besten noch das Gerudo-Drof mit, denn ich möchte noch ein wenig üben zu kämpfen..
Doch nun legte er sich in einen Stall in den Stroh. Und schlief ein.
-
Ehrengarde
"Das leben ist hart!"
Das wurde Rabe jetzt bewusst. Einsam ging er weiter ohne einen Blick zurückzuwerfen.
"Die können mir alle gestohlen bleiben!"
Seine aufmerksamkeit war aber auf einmal völlig bei etwsa anderem. Der Verbotene Wald! Ja richtig! "
Wer könnte da etwas dagegen habe wenn ich dort hingehe? Die Dorfbewohner? Pah!!!"
Die schilder die ihn am Betreten hindern wollten konnten ihn nich aufhallten. er zerschlug nur schnell mit seinem Katana das gebüsch und schon war er drinnen.
"Wow! Was für ein anblick!"
Von außen sieht der wald düster aus, aber von innen war er wunderschön! all diese Blumen, Bäume und pilze!
"Mhmm, was haben wir denn da?"
Es war ein Bierpilz!!!
Sein vater hatte ihm mal davon erzählt...
und schon hat er ihn gepflückt und gegessen. Und nach einigen weiteren schlief er unter einem Baum ein.
"Warum ist der wald verboten? *hicks* Wegen den tollen Pilzen hier oder was? Blöde dorfbewohner!" *scnarch*
Ja,ja,... so schnell kann die wut verflogen sein!
Stunden später wachte er wieder auf...
Geändert von Bauzi (23.11.2004 um 14:06 Uhr)
-
Veteran
Die Dunkelheit. Weiter als dieses Tor war er nie gegangen, der Ausgang des Dorfe's. Da hinter lag die ewige Steppe, obwohl manche behaupteten, dass noch eine Brücke dort sei, die beides verband, die hylianische Steppe und das KokiriDorf.
Fragte sich eigentlich nur, woher die das wussten, die das auch behaupteten. Schließlich stand kein Kokiri in der Macht, dies jemals zu überprüfen. Jeder von ihnen, der einen Schritt über diese Schwelle getan hätte, wäre sofort gestorben.
Traurig fasste Milo noch einen letzten Blick auf das Dorf, was er bald hinter sich lassen würden, und er dann nie wieder betreten könne.
Nach dem Strafspruch das Baume's hatte jeder sich persönlich von ihm verabschiedet, dass er gehen würde traff jeden tief.
Doch ob es den Abschied für ihm leichter machte, wusste Milo nicht, schließlich kannte er das Gefühl ja nicht, hätten sie es nicht getan.
Aber er machte sich zuviele Gedanken. Der DekuBaum hatte ihm eine Nacht gegeben, am nächsten Morgen sollte er aufbrechen.
Nun stand er vor dem Tor, und es fiel ihm schwer, zu gehen.
Wieso eigentlich? Bekam er nun nicht die Zukunft, der er immer haben wollte? Abenteuer?
Aber wieso eine Zukunft schaffen, wenn man eine ganze schöne Vergangenheit aufgeben musste?
Die Fingernägel seines Daumen stachen in seine Handflächen, so doll drückte er seine Fäuste zusammen. Nur nicht nochmal heulen.
Es war Zeit zu gehen. Weg von hier.
Ein letzten Blick, einen letzten Atemzug.
Still lag das Dorf da. Er hatte gewollt, dass keiner bei ihm ist, wenn er den Wald verlassen würde, und sie hatten es getan, wie ihnen befohlen.
Keiner war da, auch war es früh, die meisten waren noch in ihren Häusern, schliefen noch.
Milo wendete seinen Blick ab. Das ewige Nachtragen machte es nur noch schwerer. Die Sterblichkeit war seine Strafe.
Dieser Augenblick der Qual war seine Strafe!
Ein Schritt. Die Dunkelheit hinter dem Tor wirkte so gefährlich, so unbekannt... so faszinierend. Welch weite Welt dahinter verborgen war?
"Milo! Warte!"
Was war nun? Etwas verärgert blickte Milo nach hinten.
Es war wieder mal Mido, des Baume's Lakai. Schnaufendvom langen Lauf, hielt er Milo ein kleines Paket entgegen.
"Du wirst essen müssen."
"Was muss ich?"
Milo konnte dem Kokiri nicht folgen. Was war 'Essen'?
"Du bist jetzt sterblich, und Sterbliche müssen halt essen. Ich habe dir was mitgenommen. Vielleicht erinnert es dich ja auch an Zuhause, wäre doch ein positiver Nebeneffekt, oder?"
Mido schüttelte das Paket in seiner Hand.
"Nun nimm schon, ich lass dich nicht gehen, mit dem Gewissen, dass du vielleicht verhungern wirst."
"Ich weiß zwar immer noch nicht, was du meinst, aber dir zu liebe."
Das Innere des Pakete's fühlte sich merkwürdig an, zwar zerbröselte es in seiner Hand, wenn er fester zurdrückte, doch eigentlich war es auch ganz hart.
"Mach es nicht kaputt. Und jetzt geh, du wolltest doch nicht unter den Blicken der anderen aus dem Dorf gehen!"
Der verbannte Kokiri nickte. Schweigend umschlang ihm die Dunkelheit.
Er war verbannt, es waren seine ersten Schritte im Exil.
Die Skeptiker hatten Recht behalten. Hinter dem Dorf gab es eine Brücke. Sie führte über das Gebüsch des Walde's, bis man zu einem neuen Durchgang kam. Dort hinter würde doch aber endlich die Steppe sein?
Der Kokiri konnte den Anblick nicht mehr ertragen, alles, was er noch vom Wald sah machte die Verbannung nur noch schwerer. Er rannte gerade aus, die Augen fest verschlossen.
Steppenwind fuhr durch seine Haare, lies den Zipfel seiner Mütze wild zappeln, streichelte auf seiner Haut.
Es war so schön hier, wie konnte man diese Schönheit den Kokiri vorbehalten?
Die Ebene war fast gerade, man konnte soweit blicken, bis man in der Ferne die Lichter irgendeiner fremden Stadt erblicken konnte.
Links von ihm war ein umzäuntes Gelände, mehr konnte er nicht sehn. Rechts streckte sich ein gigantischer Berg in die Höhe, desen Gipfel von schwarzen Wolken umzäunt wurde.
Er war nun schon einem ganzen Zeit lang einem kleinen Bach gefolgt, der klares Wasser führte, seine Hände hatten mit dem Paket gespielt, was Mido ihm überreicht hatte. Irgendwie wagte er nicht, es aufzumachen, es war so 'sterblich', es erinnerte ihn an die Bestrafung, und leider auch an zu Hause, was unwillkürlich Heimweh hervorrief...
Und irgendetwas tat sich in seinem Magen. War das vielleicht 'Hunger', brauchte er vielleicht 'Essen'?
Er brauchte unbedingt jemanden, der ihm das sterbliche Dasein erklärte, aber in dieser Einöde war ja niemand!
Geändert von Mäxchen (25.11.2004 um 19:36 Uhr)
-
Ehrengarde
Der Blitz schlug auf der Warpplatte des Tempels ein, verharrte kurz, schien etwas an etwas zu ziehen und verpuffte schließlich mit einem leisen Geräusch. Villon öffnete die Augen und blickte auf das Wasser zu seinen Füssen. Kristallklar und scheinbar endlos, konnte man den Hylia See als ein Zeichen der Freiheit nehmen. Villon beschirmte seine Augen und nahm die Schönheit in sich auf. Eine leichte Brise wehte und kräuselte das Wasser zu zaghaften Wellen, die schnell wieder erstarben, als wollten sie die majestätische Ruhe der Gewässer nicht stören. Villon lächelte bei den Gedanken und suchte in der Ferne das Ufer des Sees. Irgendwo, im Nebel verborgen war es, das wusste Villon, um so überraschter war er, als er es nicht ausmachen konnte. Er drehte sich also nach links und betrat die Brücke, die von der Insel im See, ans feste Ufer führte, jedoch bedrohlich knarrte, wenn man die falschen Dielen betrat. Dennoch ging Villon selbstbewusst los, den Blick immer geradeaus gerichtet und sein Ziel fest im Blick. Nicht alles was die Geister gesagt hatten, machte auch Sinn. Um genau zu sein, tappte Villon ziemlich im Dunkeln. Nur einige Passagen waren leicht verständlich, doch über den Rest hüllte sich der Nebel des Geheimnisvollen und so blieb Villon keine andere Wahl, als seinem Instinkt zu vertrauen und das tun, was er als richtig empfand.
Es dauerte seine Zeit die Brücke hinter sich zu lassen und leicht erschöpft lies sich Villon ins feuchte Gras fallen. Er zog seinen Umhang enger um sich und überlegte wie er nun in den Tempel gelangen sollte. Villon war sich sicher, dass er den Tempel nur mit der Genehmigung des Weisen besichtigen durfte, und dieser sollte sich, Villons Meinung nach, in dem Bauwerk aufhalten.
Sein rechter Handrücken pulsierte wieder. Villon hatte sich daran gewöhnt, denn das Dreieck schien mit ihm reden zu wollen. Noch konnte er die Worte nicht verstehen, doch leichte Ahnungen ließen keinen Zweifel offen, dass das Dreieck mit ihm zu kommunizieren versuchte.
Wieder das Pulsieren. Diesmal stärker, intensiver. Mit hochgezogenen Brauen betrachtete Villon seinen Handrücken genauer. Wieder drückte es, stärker als zuvor und irgendwie ... fordernd. Plötzlich wurde sein rechter Arm empor gerissen und richtete sich auf den Tempel. Je länger die Hand auf den Tempel gerichtet war, desto stärker wurde das Pulsieren und desto wärmer wurde es. Villon versuchte seinen Arm wieder seinen Befehlen zu unterwerfen, doch keine Reaktion war zu erkennen. Die Hand war immer noch auf das Gebäude im Wasser gerichtet. Langsam wurde das Pulsieren unangenehm und die Wärme erreichte eine ungesunden Temperatur. Villon lies seinen Stab fallen und griff mit der linken Hand zu. Er versuchte mit aller Macht seinen Arm wieder unter Kontrolle zu bringen und zerrte heftig daran. Doch er wollte keinen Erfolg haben. Wie in Stein gehauen zeigte die Hand weiter auf den Tempel und pulsierte weiter. Als der Schmerz unerträglich wurde und Villon dem Schreien nahe war, hörte es urplötzlich auf und Villon riss sich selbst zu Boden. Ungläubig starrte er seinen Handrücken an und tauchte ihn dann schnell ins Wasser. Die wohltuende Kälte brachte Linderung und schon bald atmete Villon ruhiger und gleichmäßiger. Doch bevor er den Schock verarbeiten konnte, bemerkte er eine Bewegung im Wasser. Er sah nach oben und direkt in die Augen eines Zoras.
-
Veteran
Es war nicht leicht gewesen sich von Kiro zu trennen.
Shiro stand in dem Schatten einer Reihe von großen mit wasser gefüllten Fässern. Er hatte seine dunkle Kapuze übergezogen und hielt sich mit seinem bainahe schwarzen Mantel verdeckt. Er war nahezu unsichtbar für die Leute, die an ihm vorbeigingen.
Und er war zufrieden....so zufrieden mit sich wie schon lange nicht mehr.
"In gewisser weisen sollte ich Kiro schon dankbar sein", dachte er, jedoch ohne die geringste Spur von Dankbarkeit in sich.
Als er sicher war, dass ihn niemand ihn der dunklen Gasse sehen würde, huschte er mit der erschreckenden, zielstrebigen Schnelligkeit eines Shiekah aus seinem kleinen Versteck und lief, immer darauf bedacht im Schatten zu bleiben um eine Ecke. Es war niemand zu sehen. Doch dafür sahen seine scharfen grauen Augen etwas anderes.
Mit einem gut gezielten Sprung landete er auf dem dünnen Pfosten und sprang ohne sichtbare Kraftanstrengung auf das nächste Dach, wo er sich sofort in den Schatten eines hohen Kamins begab.
Es war gerade erst wenige Stunden her, als er sich von Kiro getrennt hatte.
Er war natürlich überracht von einem anderen Angehörigen seines schwindenden Volkes begleitet worden zu sein, noch dazu einem, der anscheinend lange Zeit auf ihn gewartet hatte. Doch seine Überraschung wurde von seinem Ärger überwogen. Obwohl er nicht mehr so aufbrausend sein wollte, hatte er doch innerlich gebrodelt, als sich Kiro ihm einfach anschloß mit der Begründung, dass er, Shiro, ihm sonst noch wegsterben würde.
Wie konnte es dieser Idiot nur wagen? Dachte er wirklich, dass man einen Shiekah, noch dazu ihn, der er immer darauf achtete keine Fehler zu machen, so einfach umbringen konnte? dachte er wirklich, dass irgendwer in Hyule in noch mit Leichtigkeit besiegen könnte? Wenn er das dachte, dann war er in der Tat ein Narr.
Und er war ein Narr, dass er Shiro dann noch aus den Augen ließ. Es war so einfach gewesen ihn dazu zu bringen, nicht einmal daran zu denken, dass Shiro ihn verlassen könnte. Die Gelegenheit hatte sich ihm schließlich vor einigen Stunden geboten, als sie hier in der Schlossstadt Hyule ankamen. Kiro war von irgendeinem belanglosen Hylianer etwas gefragt worden und die Sekunden des kurzen Gesprächs, hatten ihm vollkommen gereicht. Nun war er hier, auf diesem Dach.
Und er war sich durchaus der Tatssache bewusst, dass Kiro ihn noch weiter suchte.
Er machte sich dabei nicht einmal die Mühe sich zu tarnen sondern lief zu Schande seines Volkes einfach kreuz und Quer durch die Stadt und hatte es sogar fertig gebracht, einfache Händler und Bauern nach SHiro zu fragen.
Shiro strich sich mit der Hand einige dunkle Haarsträhnen aus dem Gesicht und verließ den Schatten, um von einem Dach zum nächsten zu springen.
Kiro konnte er fürs erste vergessen, obwohl er sicher war, dass er ihn noch nerven würde....als wäre er ein Gemeiner aus diesem widerlichen Pöbel unter ihm....
Jetzt hatte er nur das vor Augen, was die ganze Zeit sein Ziel hier in der Stadt gewesen war: Die Zitadelle der Zeit.....es war Zeit sich ernster mit seiner Vergangenheit zu beschäftigen.....obwohl er sich gestärkt hatte, sich von seinem schwachen Ich getrennt hatte......konnte er die Vergangenheit nicht loslassen.
Für ihn war und würde sie immer gegenwärtig sein und sie sollte auch seine Zukunft bestimmen....
Mit wehendem Umhang suchte er sich seinen weg über die Dächer zielstrebig zur Zitadelle....
-
General
Langsam schlich er den Gang entlang. Die meißten schliefen schon. Die restlichen Wachen die noch wach waren, waren zu müde ihn zu sehen. Auch wenn es Tag gewesen wäre, sie hätten ihn trotzdem nicht entdeckt. Zu schnell bewegte er sich. Seine Füße schwebten schon fast über das kahle Gestein. Er wurde immer schneller und schneller. Man hörte ihn überhaupt nicht. Wie war das möglich? So schnell kann sich kein normaler Mensch bewegen. Man sah seine Füße schon nicht mehr auf den Boden aufkommen. Der Abgrund kam immer näher, doch er lief einfach weiter. Noch ein Schritt und er würde in die Tiefe fallen. Doch er machte keinen Schritt mehr. Er sprang..... Er sprang bis zur anderen Seite. Nein, er sprang nicht mehr, er flog. Sein Umhang flatterte in der Luft. So leise er angelaufen war, kam er auch wieder auf.
Wieder dieser Traum. Was ist los? Ich träume in letzter Zeit immer öfters von ihm.
Twinkle stand vom feuchten Boden auf und schaute in den Himmel. Er betrachtete die Sterne. Als er den Kopf langsam wieder senkte, sah er eine dunkle Kreatur vor im stehen. Er konnte nicht erkennen wer oder was es war, da es Nacht war und es unter einem Baum stand. Doch es war keine menschliche Kreatur, so viel konnte Twinkle erkennen. Ein Schauer lief ihm über den Rücken. Was war diese Kreatur. Er zog seine Schwerter und stellte sich in Kampfposition. Das Schwert in seiner rechten Hand hatte er über seinem Kopf. Um genauer zu sein war der Griff des Schwertes über seinen Kopf und die Klinge zeigte in die Richtung des Gegners. Den linken Arm hatte er vor seinem Körper. Dabei winkelte er ihn leicht nach oben und die Klinge zeigte wieder in Richtung Gegner. Sein rechtes Bein war immer hinten. Es war angewinkelt. Sein linkes immer vorne und immer fast durchgestreckt. Er versuchte seinen Mantel während eines Kampfes immer anzuhaben, da dieser den Gegner meißtens irritierte. So stand er nun vor dieser Kreatur. Langsam schritt sie auf ihn zu. Twinkle spannte sich an und versuchte sein linkes Bein noch mehr durch zustrecken. Sein letzter Kampf war schon einige Zeit her. Doch er war sich totsicher, dass er im Falle eines Kampfes gewinnen würde. Langsam kam die Kreatur unter dem Baum hervor. Das Mondlicht fiel vor die Füße des Wesens. Noch einen Schritt und er würde wissen, was sich unter diesem Baum versteckte. Noch fester umklammerte er seine Schwertgriffe. Wie er es vermutet hatte, es war kein Mensch. Es war ein Skelettkrieger. Doch was sollte ein Skelettkrieger hier? Es ist schon sehr lange her, dass er einen gesehen hatte. Doch er musste kämpfen. Er lief auf diese Kreatur des Teufels zu. Er brauchte sich keine Sorgen zu machen. Schon als seine Reise bergonnen hatte, kämpfte er gegen sie. Immer näher kam er. Sein Tempo war nun ziemlich hoch. Er holte mit seinen Schwerten aus und..... ein gezielter Schlag durch den Körper des Kriegers und er lößte sich in Staub auf. Twinkle fiel auf die Knie und wurde bewusstlos....
-
Ein Traum in Flausch
Lon Lon Farm
Daru war satt und so beschloss er
sich wieder auf die Suche nach Doran zu machen.
Er verabschiedete sich von Balon und ging.
Draußen bemerkte er den Fremden, aber er scherrte sich nicht darum
Sein nächstes Ziel sollte die Zitadelle der Zeit sein.
Dort hatte er die Spur von Doran verloren.
Der Weg war nicht allzu weit und so ging er
eifrig durch die Hylianische Steppe in Richtung Hyrule.
Es war schon Mittag, als er dort ankam.
Daru schaute sich nich ein bischen auf dem Markt um.
Schließlich war er erst zum zweiten Mal hier und beim
letzten Mal hatte er keine Zeit. Hier gab es viele interessante
Dinge zu kaufen. Er schaute auch beim Maskenhändler vorbei,
bei dem er eine lustige Maske fand.
Es war die Maske eines Kokiris. Er kaufte sie,
denn er hatte noch nie einen Kokiri gesehen.
Kurz danach ging er zur Zitadelle. Der Umhang des
myseriösen Mannes lag immernoch auf der großen Platte
mit dem Tri-Force-Symbol. Aber sonst war nichts ungewöhnliches
zu erkennen.
-
Veteran
Shiro war einigermaßen erstaunt Raziel in der Zitadelle der Zeit zu sehen.
Er hatte ihn vorher nicht gemerkt. In seinem inneren finf er wieder an böse zu werden, da er wieder einmal eine Fehler begangen hatte und nicht bedacht hatte, dass Raziel ihm so schnell folgen würde. Dass er ihm überhaupt gefolgt war überraschte ihn nicht. Er hatte damit nur nicht so früh gerechnet.
Womit er überhaupt nicht gerechnet hatte war jedoch, dass Raziel ihn bemerken würde.
Er hatte jetzt drei Möglichkeiten: Er konnte versuchen das Energieschild zu durchbrechen, entweder daruch, dass er Raziel direkt angriff oder dadurch, dass er seinen Schild mit mentaler Kraft angriff. Wirklich Magie übern kopnnte er nicht, doch war er als angehöriger der Shiekah, einer höheren, auserwählten Rasse, vom Hauch der Magie und des Mystischen umgeben und so konnte er notgedrungen manchmal unter höchster Konzentration mentale Kräfte freisetzten, die jedoch nicht wirkliche Magie waren.
Er hatte noch die dritte Möglichkeit: Er konnte endlich mal mit Raziel reden.
"Diesen bedachte er mit einem finsteren blick und sah, dass der Zora sich anstrengte, dass Schlid zu erhalten. Lange würde er es nicht mehr schaffen.
Shiro schaute reziel finster an und sagte:
"Lass die anstrengungen sein, Zora! Ich übernehme das!"
"Ich lass mich von dir nicht nochmal reinlegen Shiro! Du gehst nirgendwo hin!"
Shiros Atem wurde schwerer. Gleichzeitig wurde er kälter. Wie konne es dieser Zora wagen, so mit ihm zu reden?
"Ich gebe dir mein Ehrenwort diesmal nicht sofort zu verschwinden! Und ein Shiekah hält IMMER sein Ehrenwort! "
"Ich kann dir nicht mehr vertrauen! Rede lieber. Du weißt genau was ich hören will!!! "
" Du bist ein Narr Raziel, nicht auf meinen Vorschlag einzugehen. Ich könnte die Tür viel effektiver versiegeln als du! Aber bitte: Reden wir! Bevor du mit deinen belanglosen angelegenheiten kommst, verlange ich aber zu wissen, warum du mir gefolgt bist, weshalb du hierher gekommen bist und wie du mich eben bemerkt hast!
Du legst ein Zeichen und fragst warum?" Raziel wurde wütend und er legte die Wut in den Schild.
Shiros Geduldsfaden wurde immer dünner:
"Wie kommst du darauf, dass es nichts anderes als ein einfacher Dank sein sollte? Es kann ja vielleicht so sein , dass du mich verfolgen solltest, aber das war bevor ich mich ...etwas verändert habe....du bist mir schneller gefolgt, als ich gedacht hätte. Das muss man dir lassen: Du bist nich ohne Verstand! Jetzt beantworte meine anderen Fragen!" fügte er mit herrischer beinahe befehlender Stimme hinzu.
"Welche Fragen? Willst du mich hinhalten ? Beantworte die Fragen die ich dir Stelle sonst landen wir beide im Gefängnis und dann kannst du mir eine menge erzählen!"
Shiros lippen kräuselten sich zu einem grausamen Lächeln:
"Ach WIR landen im gefängnis? Du besitzt vieleicht doch weniger verstand, als ich angenommen habe...MICH werden die Wachen hier nicht vorfinden. Dich hingegen werden sie bestrafen. Und jetzt legen deinen anmaßenden Ton ab, sonst riskiert du noch mehr.....Stelle deine dummen Fragen und mögen dir die drei Götinnen beistehen, wenn du meine Zeit für lapalien verschwendest!"
In Shiros stimme hatte sich eine leise, kaum wahrzunehmende Drohung geschlichen.....Das zeigte Raziel zum ersten Mal den neuen Shiro.....den Shiro ohne Schwächen.....
"Was bedrückt dich ?Rede!"
Raziel hoffte das wenn Shiro redete die Ketten der einsamkeit gesprengt würden.
Die Frage kam unerwartet und nun wurde Shiro ernstlich böse:
"Was geht dich das an?", zischte er den überraschten Zora an.
"Wer von uns beiden der Narr ist werden wir noch sehen . Du bist jedenfalls in dich selbst vernarrt und nun beantworte meine Frage! eher werde ich dich nicht gehen lassen"
Zu einer einzigen komplexen und unglaublich schnellen Bewegung vereint warf Shiro seinen Umhang auf und zog sein Schwert. Zum ersten Mal konnte Raziel ihn ohne Verhüllung sehen. Er hatte dunkelbaunes Haar, mit einigen Strähnen im Gesicht und dunkelblaue, sehr dunkle, Sachen an, die mehmals das Triforcesymbol aufwiesen. Sein Schwert war erstaunlich lang und man konnte sich leicht die Frage stellen, wie er es in seinem Umahng verbergen konnte. Es zeigte auf Raziels Gesicht...
"Pass auf Zora! Du spielst mit deinem Leben...."
Seine Stimme wra kaum ein flüstern, doch hatte er Raziel gegenüber noch nie so .....grausam und drohend gesprochen.
"Du willst als Shikah in der Zitadelle der Zeit kämpfen? Du würdest mich niemals angreifen wenn die Gefahr bestehen würde den Tempel damit zu entweihen! du kannst mich nicht täuschen"
"Keiner redet so mit mir....."
Seine Stimme wurde wieder kälter: Er beruhigte sich. Sein Schwert hielt er jedoch weiterhin in der Hand, wenn auch nicht auf Raziel gerichte.
"Du willst wissen was mich bekümmert? Du bekümmerst mich! Warum folgst du mir überall hin? Was bewegt dich dazu? Und warum willst du soviel über mich wissen? "
"Weil ich dir helfen will! Aber das willst du ja nicht verstehn...."
Raziels Kraft ließ nach: der Shild verschwand.
" Ich brauche keine Hilfe!!!!", erwiderte Shiro. Es donnerte an den Türen.
"Du willst nicht wahrhaben das du Hilfe brauchst! "
Wobei? Sage mir: Wobei?" Das Dröhnen an den Türen wurde stärker.
"Bei dir selbst....."
Raziel wurde leiser und brach zusammen!
Shiro starrte noch einen Augenblick auf den bewusstlosen Zora, als die Türen gefährlich erzitterten und sich zu öffnen begannen. Als die Wachen dicht gefolgt von dem einfältigen PRiester in die Zitadelle stürmten, war nur noch der am Boden liegende Raziel zu sehen. Shiro verbarg sich in den dichteesten Schatten hinter Tür und huschte heraus. Er wusste, dass man Raziel jetzt einsperren würde. Dieses Problem war also erledigt.
Doch ein anderes Gefühl stieg in ihm hoch....eines, worüber er nicht erfreut war....
Es hatte mit Raziels Zettel zu tun, den er noch von sich schleudern konntebevor er zusammenbrach. Der Inhalt lautete:
Ich kenne deine gute Seite
Ich wußte das dieser Augenblick kommt
Spiele diese Melodie
und alles wird sich zum guten wenden
-
Ehrengarde
Ort: Wüste
Ravana hatte den zur Heimat gewordenen Wüstenkoloss gestern verlassen und konnte noch immer nichts anderes sehen als fliegenden Sand, und hin und wieder einen der lästigen, jedoch verzehrbaren Sandkriechern.
Die letzte Nacht hatte sie sich neben einen kniehohen Stein gelegt und versucht zu schlafen.
Obwohl sie sehr müde war nach einem langen Tag in der Wüste, konnte sie keinen richtigen Schlaf finden, das stetige Prickeln auf dem Gesicht durch den Sand ließ keine Ruhe zu.
Kurz vor Morgengrauen – die Wüste war nicht mehr schwarz, sondern grau – raffte sie sich auf, trank sparsam nur wenige Schluck Wasser und machte sich wieder auf den Weg.
Eigentlich hatte sie keine Ahnung, in welche Richtung sie gehen sollte. Sie hatte ihr ganzes Leben in der Wüste verbracht und hatte gelernt, in ihr zu überleben, aber nicht, wie sie aus der Wüste heraus finden könnte.
So versuchte sie einfach, immer in östliche Richtung zu laufen, da sie durch die Hylianischen Legenden wusste, dass die Wüste das westlichste Gebiet von Hyrule ist.
Doch nach einem und einem halben Tag in der Wüste nahm ihre Erschöpfung zu, und sie wusste nicht, wie groß die Wüste überhaupt ist. Ravana versuchte, nicht an die Möglichkeit zu denken, dass ihre Wasservorräte zu Ende gehen könnten, ehe sie die Wüste hinter sich gelassen hatte, aber dieser Gedanke ließ sich nicht verdrängen. Von ihrem anfänglichen Mut, die Wüste zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen – und vor allem etwas über das Schloss ihres immer wieder kehrenden Alptraumes herauszufinden – blieb nicht mehr viel übrig, und sie wünschte sich fast, den Wüstenkoloss nie verlassen zu haben, obwohl sie sich in letzter Zeit in der Umgebung des Kolosses nicht mehr besonders wohl gefühlt hatte.
Eine oder zwei Stunden vor Einbruch der Dämmerung dieses langen zweiten Tages in der Wüste glaubte sie plötzlich, einige hundert Schritt entfernt zu ihrer linken Seite etwas Großes sehen zu können, vielleicht ein sehr großer Fels – aber ein Fels in der Wüste? – oder womöglich sogar ein Gebäude. Wegen des pausenlos tosenden Sandsturm konnte sie es nicht erkennen.
Obwohl sie nicht wusste, was sie erwarten könnte, bekam Ravana neuen Mut, der ihr ein wenig ihrer Lebensfreude zurück gab. Sie raffte sich auf und ging auf den Umriss zu. Als sie näher kam, erkannte sie ein einstöckiges, flaches Steingebäude, umgeben von einigen kreisförmig angeordneten Holzmasten, an deren Spitzen rote Stofffahnen im Wind flatterten.
Sie ging auf das Gebäude zu und fand auch gleich den Eingang, nicht einmal eine vor dem Sand und Wind schützende Tür besaß. Von dort aus führte eine Leiter hinunter in die Tiefe. Und unten flackerte unstet ein helles Licht.
Ravana war unschlüssig. Einerseits müde, hungrig, des Sandes satt und froh, einen Unterschlupf für die Nacht gefunden zu haben, andererseits wusste sie nicht, ob sie nicht auf etwas gestoßen war, das sie nicht hätte sehen dürfen – wer weiß denn schon, ob nicht unten Wegelagerer ihr Quartier aufgeschlagen hatten.
Sie zögerte, doch letzendlich siegte die Neugierde und sie stieg die Leiter hinab. Als sie unten ankam, fand sie jedoch nur einen leeren Raum vor, mit zwei brennenden Fackeln auf einem Sockel und dazwischen eine leere Kiste, deren Deckel hochgeklappt war. Ravana wusste nicht, was sie davon halten sollte. Brennende Fackeln, und kein Mensch in der Nähe? Eigentlich sollte sie wieder nach oben steigen und sich einen anderen Platz zum Übernachten suchen, aber noch während sie diesen Gedanken zu Ende dachte, hatte sie sich schon auf den Boden gesetzt, ein paar modrige Bissen eingelegte Palmwedel gegessen und sich dann in ihren Umhang eingewickelt. Kurz darauf war sie schon eingeschlafen.
-
Veteran
Gefängnis
Razie wachte auf - Hinter Gittern. Endlich sagte der Wärter! Ich hab dir einiges zu sagen und will schluss machen. Du bist zu Tode wegen Tempelschändens verurteilt. Raziel wusste das sowas kommen musste. Wenn du mir aber veräts wo dein Freund ist wirst du nur zu einer Lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilet. Entscheide dich! Ich weiß nicht wo "mein Freund" ist sagte Raziel. Wie du willst. Auf die Folterbank mit ihm. Wir wollen eine vernünftige Antwort. Er wusste nicht das in Hyrule Leute gefoltert worden aber er wahr ja auch nie im Kerker und sowas wird eh nicht an die Oberwelt gelangen
-
Veteran
Am Fuß des Todesberges - vorm dem Tor von Kakariko
Der kalte Nebel umhüllte Daven und Bonny fast bis zur gänze. Daven hatte nicht gewusst das es hier so neblig sein kann. Erschöpft setzte er sich gegen einen nahem Felsen und versuchte es sich so bequem wie möglich zu machen. Nach einigen Minuten gab er dieses Unterfangen auf da es einfach unerträglich auf dem feuchten Boden zu sitzen. Trotzdem blieb er sitzen.
Er ließ seine Kopf gegen den Felsen sacken und schloss die Augen. Er wusste das sie noch eine ganze Zeit vor dem geschlossenen Tor sitzen würden.
Er versuchte ein bisschen zu schlafen doch kaum war er eingenickt träumte er einen schrecklichen Traum.
Er stand vor einer riesigen Statue. Es war ein Andenken an den Helden der Zeit.
Um ihn herum schwarz .. nichts als schwarz.
Seine Rechte Hand pulsierte. Er spürte seinen Herzschlag und fühlte die Luft in seinen Lungen. Die Luft war kalt und schneidend.
Wie gebannt schaute er auf seinen Handrücken, wie sich das Zeichen immer deutlicher abzeichnete. Es glühte förmlich.
Die schmerzen wurden immer unerträglicher. Er wollte schreien doch er brachte nur ein ersticktes gurgeln hervor. Er blichte auf zur Statue.
Das angenehm weiche Gesicht hatte sich zu einer Grimasse verzogen die ihn auslachte. Ja ... eine STATUE lachte ihn aus. Er griff nach seinem Schwert und zog es. Ein Liedschlag später krachte es auf den Boden. Er war zu schwach sein eigenes Schwert zu halten.
Die Augen der Statue leuchteten auf.
Er sah seine Schwester, seinen Vater und seine Mutter ...
er wurde kreidebleich...
Und so erwachte er schweißgebadet. Das Tor war noch nicht offen doch der Nebel hatte sich leicht verzogen.
Bonny stand vor ihm und schaute ihn fragen an .. doch er sagte nichts
einen Augenblick später stand er auf und sagt knapp : Wir müssen zum Schloss !
Geändert von Shadow-runner (23.11.2004 um 19:42 Uhr)
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln