jetzt HOFFE ich mal schwer, die Kurzgeschichte, die ich jetzt anfange, wird auch nicht fertig.
mir ist grade so nach schreiben, also warum sollte ich nicht?
da ich aber ... ach ich fang einfach an
reality - part I:
Es war ein scheußlicher Unfall, der über 300.000 Menschen das Leben gekostet hatte, als vor knapp einem Jahrhundert die Amerikaner auf die Idee kamen, den Beweis für die krankhafte Suche nach dem ultimativen Werkzeug zur Ausrottung des Menschen selber auf Japan zu werfen.
Die Geschichte wiederholt sich - irgendwann, unweigerlich...
Und so fliege ich jetzt hier über die Trümmerwüsten einer ehemaligen "Großstadt" ... vereinzelt soll man ja in abgelegeneren Gebieten noch Opfer finden, die von der Katastrophe genauso überrascht wurden wie Millionen anderer Menschen.
Wenigstens wird auf der Erde niemand mehr Nuklearwaffen entwickeln...
Drei Stunden später war ich wieder durch die Stratosphäre zurück in das Weltall geflogen. Ich hatte in einer kleinstadt gut erhaltene Wasser-reserven gefunden und werde sie in der Raumstation in bare Münze verwandeln können - und das wird eine ganz schöne Stange geld werden.
Ich konnte mir bei dem Gedanken ein Grinsen nicht verkneifen - und dachte an das Buch, das ich gefunden und aus keinem besonderen Grund trotzdem unter die Sachen geworfen habe, die ich mitgehen lies...
Es war eines dieser altmodischen Exemplare an Büchern, wo man Tinte auf "Papier" gedrückt hat, um Buchstaben zu verewigen. Angesichts der modernen Technik erschien mir das als Anachronismus in meinem kleinen Gleiter, dessen Technik sich die Menschen dieser Zeit wohl beim besten Willen nicht vorgestellt haben mögen.
Doch irgendetwas faszinierte mich an diesem Buch, ich griff in die Kiste und wühlte durch Handtücher, Konserven, Unterwäsche, Schuhe und Elektronikschrott. Ah, da ist es...
Auf dem Cover war eine schlichte, schwarz-weiße Photographie einer attraktiven Frau um etwa 30, 35 Jahre herum aufgeklebt. Ich bildete mir ein, sie sei blond... ich habe eigentlich keine Ahnung wieso, aber für mich war sie vom ersten Moment an blond.
Ein Piepsen unterbrach mich abrupt, der Bordcomputer berechnete eine Ausweichroute um Trümmerstücke eines Weltraum-fahrzeugs. Wahrscheinlich einer der Satelliten, die damals in die Umlaufbahn geschossen wurden.....
Dementsprechend haben wir auch dem 20 Jahrhundert den Trümmer-Teppich zu verdanken, der eine latente Bedrohnung für die größeren Schiffe im Orbit darstellten - zur Vorsorge warnte der Bordcomputer in solch einem Falle, damit der Pilot auf mögliche weitere Trümmerstücke vorbereitet war und manuell ausweichen würde.
Ich vergaß den Vorfall sogleich und wandte mich wieder dem Buch zu.
Ich blätterte einmal schnell durch und bemerkte erst beim überfliegen der Seiten, dass es handschriftliche Aufzeichnungen waren - ein Tagebuch also?
... scheinbar schon.
Ich warf es auf den anderen Krempel zurück und machte mich daran, den Elektronikschrott zu verwerten...
Die Raumstation "Mankind 1" war eine ehemalige amerikanische Station, die jetzt unter der Verwaltung Japans lag ...
wer hätte gedacht, das Japan als einzige der großen Nationen eine umfassende Evakuierung seiner Bevölkerung ernstnahm und statt einer Handvoll reicher Gönner ganz normale Arbeiter, Angestellte und Familien hochgesendet hat??
Nicht umsonst stellt das ehemalige Japan 70% der approximiert übrig gebliebenen Bevölkerung der Menschheit dar... und insgesammt waren wir nur knapp 10.000.
Angesichts der unzählig vielen Menschen, die immernoch an den Folgen der Seuchen und Waffen litten .... nein, ich wollte nicht darüber nachdenken.
Ich hatte mich kaum zurückgemeldet, als ich und 30 andere Piloten schon einen Befehl zur Erkundung eines großen Objektes im Mondschatten bekamen. Es war vor ca. 4 Stunden aufgetaucht aber verhielt sich im Funkverkehr absolut tot, bzw. waren weder das Abfangen, noch das Senden von Nachrichten möglich.
Angesichts der knapp bemessenen Zahl an Überlebenden waren wir 30 die größte verschmerzbare Menge an Piloten, die entsandt wurden.
Doch dieses Ding musste sogar den Militärs Angst gemacht haben, denn es war von den Ausmaßen so riesig, dass es außerhalb der Mondschatten schon mit einem Fernrohr sichtbar sein hätte können.
Ich werde nie diesen Augenblick vergessen, als das Sonnenlicht zum ersten Mal auf diese blank polierte, fast nahezu schwarze oberfläche fiel und das Licht zu schlucken schien. Dieses .... Ding war knapp einen Kilometer hoch und schien mindestens sieben Kilometer lang zu sein.
Überwältigt vom Anblick vergaß ich kurzzeitig meine Aufgabe und wurde über Funk barsch angewiesen, der Mission weiter zu folgen.
Wie geplant legten wir an den Landeports an, nachdem wir diese problemlos gefunden hatten. Ich hatte das Gefühl, dass es langwierig sein würde, bis man die Missionsziele (Ziel, Zugehörigkeit, Ressourcen, usw. ....) erfüllt haben würde.
Ich nahm wieder das Buch zur Hand und begann zu lesen...
erschrocken lies ich das Buch fallen.Zitat
Draußen klangen Fusschritte, als würden die Spähtrupps einen Rückzug durchführen oder als würden sie vor einer Gefahr flüchten.....
Eine Explosion, keine zehn Schiffe vor mir lies mir das Blut in den Adern gefrieren - dort, wo eben noch ein dunkler Schemen gesessen war, walzte eine kleine Feuerwolke in allen Richtungen...
Was um Gottes willen WAR das??

Kontrollzentrum






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