Nun, vielleicht war mein Kriegsbeispiel ein wenig schwach. Denn die Bibel nur als Kriegsverursacher zu sehen, ist eindeutig eine extrem einseitige Meinung. So war z. Bsp. Martin Luther King ein überzeugter Christ und brauchte auch Argumente aus der Bibel zu seiner Unterstützung. Oder nimm Mutter Theresa. Es gibt noch viel mehr Beispiele von Menschen, die sich durch die Bibel dazu inspiriert fühlten, das richtige zu tun.Zitat
Und vor allem muss man in vielen Bereichen, wo im Namen des Christentums Gräueltaten verrichtet wurden, von Missbrauch reden. Wie bringst du es in Einklang, dass im Neuen Testament zwar steht "Liebe deine Feinde" und "Liebe deinen Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzer Kraft und ganzem Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst", aber Leute im Mittelalter "Deus vult!" (Gott will es) riefen und Moslems abschlachteten?
Absolut einverstanden. Vollkommene Objektivität wäre nur zu erreichen, wenn man alles wüsste. Trotzdem sollte es in unserem Bestreben liegen, möglichst objektiv zu sein. Natürlich müssen wir da selber einschätzen, wo sich die Mühe lohnt, mehr nachzuforschen. Ich würde aber sagen, bei einem der wichtigsten Bücher der Menschheitsgeschichte lohnt sich diese Mühe. Auch geht es ganz im allgemeinen darum, eine möglichst vielschichtige Meinung und möglichst keine einseitige zu haben.Zitat
Um das geht es mir nämlich auch, denn deine Meinung ist ehrlich gesagt, wirklich sehr einseitig. Darf ich Mal einen Vergleich ziehen?
Du gehst in ein Restaurant Spaghetti essen. Dummerweise ist das ein sehr schlechtes Lokal und die Spaghetti dementsprechend ziemlich mies. Jetzt bewertest du aber alle andere Spaghetti auf dieser Welt nach diesem einen Erlebnis. Würdest du das nicht auch als sehr einseitig bezeichnen?
Jetzt reden wir aber nicht von Spaghetti, sondern vom meist verkauften Buch der Erde. Und vielleicht verstehst du jetzt, wieso ich gesagt habe, dass ich deine Meinung so nicht akzeptieren kann.






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