Zitat Zitat von Galuf
Anderseits habe ich die russische Bibel aufgeschlagen und da steht statt Tür, Tor. Wenn er Tor gemeint hat, dann könnte es auch sein dass es ein Tor zu einem grösseren Gelände ist und ihm tatsächlich ein Opfertier hätte entgegenkommen können.
Danke für die Info mit dem Tor. Leider habe ich kein ausführliches Hebräisch-Wörterbuch, weshalb ich nicht weiss, ob das im Text verwendete Wort auch Tor heissen kann. Meines Wissens bedeutet es bloss Tür oder Türflügel.

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[font=Times New Roman]Aber eins steht fest dass ein Mensch der einen anderen Menschen opferte und ehrlich glaubte dass es richtig ist, entweder keine Ahnung hatte oder ne’ Schraube locker^^[/font]
Menschenopfer gab es in vielen Kulturen. Es muss also gute Gründe geben oder gegeben haben, dies zu tun. Und die Richterzeit beschreibt ja eine Zeit, in der andere Kulturen und nicht jene der Israeliten im Land vorherrschten (aufgrund von äusserer Gewalt, aber auch weil die Israeliten den fremden Gebräuchen überhaupt nicht abgeneigt zu sein schienen).

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[font=Times New Roman]Nein eher ein Fehler in der Übersetzung oder Missverständnis. Es kann aber auch sein dass mein Kommentar falsch gewesen ist das ich versäumt habe, die Deutsche und Russissche Übersetzungen zu vergleichen.[/font]
Ich weiss mit Bestimmtheit, dass im Hebräischen der Begriff des Brandopfers auftaucht. Dagegen ist was in irgendeiner Übersetzung steht belanglos.

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Josef hatte auch keinen AT zu Hand als er im Hause eines Ägyptischen Aristokraten diente. Trotzdem wusste er sofort was zu tun was als die Ehefrau des Potyfars (ka wie es richtig geschrieben wird und keine Lust nachzuschlagen^^) ihn verführen wollte. Sowas nennt man Gewissen und schon damals gab es Menschen die eins hatten.
1. Ich bin nicht sicher, nehme aber an, dass Ehebruch auch in Ägypten eine schlimme Sache war. (Das sieht man daran, dass Abram Sara als seine Schwester ausgab, als er in Ägypten war)
2. Aaron hatte auch ein Gewissen und dazu noch eine aussergewöhnlich starke Verbindung mit Gott und trotzdem hat er dem Volk ein Götzenbild gemacht.

So bestehe ich weiterhin auf der Aussage, dass Jeftah, so wie er beschrieben wird, auch guten Gewissens seinem Gott die eigene Tochter opfern konnte.

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Ausserdem haten die Israeliten schwehre Volgen in Form von Überfällen anderer Völker zu tun als sie sich von Jehova abwandten. Er hätte Jeftah bestimmt nicht gewinnen lassen wenn er weiss dass seine Tochter dafür sterben muss. Als Israeliten solche Sachen taten, wandte er sich von ihnen ab und verfrachtete sie sogar nach Babylon als es zu weit ging.
Wie gesagt: Auch Aaron oder David (als noch prominenteres Beispiel) haben krasse Ausrutscher zu verbuchen und wurden von Gott in ihrem Tun trotzdem unterstützt.

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[font=Times New Roman]Richter 11:39.[/font]

[font=Arial]. Sie nun hatte niemals Beziehungen mit einem Mann. Und es wurde zu einer Bestimmung in Israel[/font]
Bei Luther steht: "und sie hatte nie einen Mann erkannt."
Nun ist aber beides korrekt, weil im Hebräischen keinen Unterschied zwischen Vergangenheit und Vorvergangenheit gemacht wird.

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Nein ich habe als Christ über niemandem was zu urteilen und das in KEINEM Fall. Bestimmen tut es die Bibel, nicht ich.
Und kannst du die Bibel absolut richtig auslegen? Ist keine Bibelauslegung denkbar, die Homosexualität erlaubt?
Ich habe in meinem Post bisher zweimal die Biblia Hebraica Stutgartensia herangezogen um Fragen bei der Bibelauslegung zu klären und wenigstens das letzte mal hat es nicht geholfen, sondern nur gezeigt, dass verschiedene Übersetzungen und die daraus folgenden Auslegungen möglich sind.
Btw. hast du grad die Stelle bereit, in der die Homosexualität für Christen absolut verboten wird?

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Wie du siehst ist es für meinen Glauben ein absolut notweniges Kriterium nicht zu urteilen jedoch selbst nach den Grundsetzen der Bibel zu leben.
Finde ich gut.
Allerdings finde ich auch gut, dass du ganz am Anfang einmal geschrieben hattest:
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Ich weiss nicht was davon richtig ist
Bloss weil man die Bibel liest hat man noch nicht die letzten Wahrheiten erfasst und man ist kein perfekter Mensch.
Die Bibel ist ein Buch, mit dem man ewig arbeiten kann, ohne es jemals völlig verstehen oder kennen zu können. (Siehe dazu auch Darnoc.)

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[font=Times New Roman]Es gibt eine CD Rom von der Wachturm Gesellschaft die ich benutze. Da ist noch eine Web Seite doch ich kenne die Adresse nicht[/font]
Falls da auch über Gesundheitliche und viele andere Dinge Infos enthalten sind, habe ich die Seite bereits gefunden. Jedenfalls habe ich da einen Artikel über Folgen von Schlafmangel gelesen und auf heute prompt 13h geschlafen .


@Lylia: Die Bibel ist zum Verständnis aller Literatur aus dem christlich geprägten Europa bis ins 18. Jahrhundert unersetzlich, später noch mindestens sehr wichtig. Ich weiss nicht, ob dir an Literatur etwas liegt aber vielleicht weckt ja dies dein Interesse mehr als das, was du aus der Bibel selbst kennst. (Und um allen Verdächtigungen vorzubeugen: Ich bin kein Bibelverkäufer! )