Zur Zeit lese ich ein Kinderbuch (Obwohl ich kaum glaube, dass ein Kind darüber lachen könnte), welches sich Schlimmes Ende nennt. Ist von Philip Ardagh geschrieben, von Harry Rowohlt übersetzt und meiner Meinung nach genial.


Höchst seltsam ist so einiges, was der elfjährige Eddie Dickens im Verlauf der Geschichte erleben muss: Zuerst die Krankheit seiner Eltern -- sie werden "gelb und an den Rändern etwas wellig" und riechen nach "alten Wärmflaschen". Dann der "Wahnsinnige Onkel Jack", bei dem Eddie einstweilen bleiben soll, um sich nicht anzustecken. Noch seltsamer ist Tante Maud, die völlig durchgeknallt ist und ständig mit einem ausgestopften Wiesel spricht, wobei nie geklärt wird, ob es jetzt Malcolm oder Sally heißt. Bald betritt die Szenerie auch noch ein gewisser Mr. Pumblesnook, Direktor einer "Bande streunender Theaterleute", der Eddie überredet, doch mal in die Rolle eines Waisenkinds zu schlüpfen. Und dummerweise findet sich Eddie bald darauf als falscher Waisenknabe in einem echten Waisenhaus wieder.

Es ist das erste Buch, welches mich wirklich zum lachen gebracht hat, wirklich jede Figur in diesem Buch ist wirklich verrückt (Nur Eddie nicht). Ich kann es auf jeden Falll empfehlen.