Mit blankem Säbel. Österreichisch-ungarische Blankwaffen von 1848 bis 1918, von M. Christian Ortner und Erich Artlieb.

Nachdem ein östrerreichisch-ungarischer Säbel(eine Variante des Mannschaftssäbels M1851) die erste "echte" Blankwaffe war, die ich in meinem kurzen Leben in der Hand halten durfte kam ich um dieses Buch nicht herum. Es enthält Säbel, Abbildungen viele Säbel aus der ehemaligen Donaumonarchie die jetzt im Lager des Heeregeschichtlichen Museeums dahinrotten. Schande, dass kein Museeum genügend Platz hat, um all die schönen Stücke auszustellen.

Einige Stücke, wie die Umbauten des Modelles 1849 mit Springbügel und deren Verzierungen mi Kalligraphie sind nett und andere, wie der "Handschar M.1869" ein yataghan der anscheinend in Serie gefertigt wurde und ein Säbelumbau mit zweiläufiger Minipistole im Griff sind diesem Buch eigen. Alles schön und gut und ein wenig saftlos präsentiert. Dementsprechend waren die Normblätter für mich das interessanteste: Auf diesen sind die einzelnen Teile der Waffen maßstäblich verkleinert und in allen Ansichten abgebildet. Sollte ich also jemals den drang bekommen, mir eine solche Waffe nachschmieden zu lassen, kann ich einfach auf die Zeichnungen zurückgreifen da distal tapper, Angekrümmung und die genauen Ausmaße der Griffe hier versammelt sind. wee.