@ Tabs: Peter Camenzid fand ich für ein 'normales Buch' noch durchschnittlich, aber für einen Hermann Hesse doch ziemlich schwach. Aber als ein Frühwerk erkenne ich es als einen guten Schritt in die richtige Richtung an. Narziß und Goldmund ist btw unerreicht mein Hesse-Liebling. An das Glasperlenspiel habe ich mich noch nicht herangewagt. Könnte ich aber eigentlich machen.
Dorian Gray fand ich genial, während mir der Prozess nur auszugsweise gefallen hat.
Den Vorleser habe ich bereits in der Schule gelesen (und werde ihn in der 12 wohl noch einmal lesen) und fand ihn stilistisch sehr gelungen. Viel Subtilität, aber auch viele offensichtliche Dinge welche die verschiedensten Themen ansprechen. Leider find ich das Haupt-Thema, Hanna's (hieß sie so?) Nazi-Vergangenheits-bla, nicht so spannend.
Ich habe als letztes "Nietzsche für Anfänger - Also Sprach Zarathustra" und danach den eigentlich Zarathustra gelesen. Die Einführung war sehr gut gemacht, keineswegs niveaulos oder vorkäuend, sondern ein guter Einstieg. Die Hauptthemen wurden klar erläutert und anhand von vielen Zitaten erklärt und begründet.
Der eigentlich Zarathustra war wunderschön. Ich habe noch nie ein Buch gelesen (nicht einmal Faust), dass so viele schöne Wendungen, so viele grandiose Metaphern, so viele Querverweise auf frühere oder spätere Stellen, so viel Wissen so geballt enthalten hat. Ich bin begeistert. Der aphoristische Stil passt wunderbar zum Verkünder Zarathustra und der für ein philosophisches Werk ungewöhnliche prosaische Stil passt wie die Faust auf's Auge auf die Stimmung des Zarathustra und vielleicht auch zu der unterschwelligen Psychologie die durch die Handlungen, aber auch die Worte Z's, vermittelt wird.
Vielleicht mach ich demnächst einen Nietzsche/Zarathustra-Thread auf.
Was ich als nächstes lese weiß ich noch nicht. Habe viele Möglichkeiten, zB "Die Fröhliche Wissenschaft", "Das Glasperlenspiel", "Philosophische Meisterstücke I" oder einen Band über den Österreichischen Expressionismus in Malerei und Grafik. Mal gucken. ^^





) und fand ihn stilistisch sehr gelungen. Viel Subtilität, aber auch viele offensichtliche Dinge welche die verschiedensten Themen ansprechen. Leider find ich das Haupt-Thema, Hanna's (hieß sie so?) Nazi-Vergangenheits-bla, nicht so spannend.
