Hallo!
Ich finde diesen Text wirklich auf seine ganz eigene Weise besonders. Was du selber schon geschrieben hast ist mir teilweise (größtenteils) ebenfalls in den Sinn gekommen. Diese Kriegsgedanken, dass gefährliche, oft schmerzhafe Wirrwarr auf der Welt.
Was mir noch sehr gefallen hat war, wie sich diese stehts etwas variierten Sätze entwickeln: "I won't let the boogeyman come" - "The boogeymen are coming" . An dem Satz sieht man finde ich sehr gut, wie die Mutter zum Ende hin, je weiter die Zeit und ihre Gedanken fortschreiten, unter dieser Last, diesem Druck zusammenbricht. Erst will sie ihn noch beschützen, will den boogeyman (man beachte: Singular!) von dem Kind abhalten. Doch zum Ende hin sagt sie nicht mehr, dass sie den Boogeyman abhalten wird, sondern "The boogeymen are coming" Boogeymen - Plural! Ihre Situation wird immer schwieriger und sie kann sie nicht abhalten - sie kommen!

Mich erinnert der Song an einen aus dem Musical Mozart. Der heißt "Schließ dein Herz in Eisen ein" und ist auch eine Art appell vom Vater zu seinem Sohn, sich vor der Welt in Acht zu nehmen und lieber gefühllos und ohne Vertrauen in die anderen Menschen durch die Welt zu gehen....

lg Lilya