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  1. #1
    Story kommt HIER
    rein,wenn ich meine Grundlagenforschung im Gebiet der Virologie abgeschlossen habe und das Testobjekt wieder auf den Beinen ist..... kurzgesagt, wenn ich meine Grippe los bin....

    hoffe das hier bald die Lutzie abgeht.....
    Kamahl

  2. #2
    Der Barbar ist krank... er wünsch sich Story... er will unterhalten werden...

    Na dann werde ich wohl mal Story machen.
    Öhm, wo war ich nochmal... nachschaut.... achja, halbtod im Garten

    ------
    Es müssen Stunden vergagen sein... Was war geschehen?... ARGH mein Kopf... diese Elfe... diese Waffe... diese MACHT... DER KÖNIG

    Mit diesen Gedanken richtet Lift sich aprubt auf. Schmerzen durchbohrten seinen Körper aber das kümmerte ihn erst einmal wenig. Nur nach und nach kamen ihm die Erinnerungen an das erste Gewesene wieder in den Sinn. Katrin versorgte noch immer die zahlreichen Wunden.

    Hat sie etwa schon wieder mein Leben gerettet?
    Irgendwann sollte ich ihr vielleicht mal dafür danken... doch jetzt gibt es wichtigeres zu tun!


    Lift versuchte sich aufzurichten, ignorierten den Schmerz, taumelte, verlor fast sein Augenlich als er sich umbickte. Die Sonne stand tief, und seine Augen waren vom Blut noch immer gereitzt. Doch das scherte ihn jetzt nicht. Er wankte vorwärts, aus dem Schatten eines Busches, in den ihn wohl Fenris gezogen haben musste, auf die Stelle zu, wo einst die Geiseln waren.

    Was zur Hölle ist hier geschehen? Wo sind denn alle?
    Katrin.... komm doch mal bitte...

    Das Sprechen fiel Lift auch noch schwer. Diese Elfe hatte ihm mehrere Rippen gebrochen. Zwar hatte Katrin die Brüche schon behoben, doch noch immer waren die Muskeln gereizt, die Nerven geschunden... und Lifts Hals trocken.
    Lift rief wieder nach Katrin, doch sein Rufen war mehr ein Flüstern. Er sprach ganz ruhig, keine Hass, keine Vorwürfe. Er wollte nur wissen, was sich genau zugetragen hatte. Katrin erzählte alles, während sie weiter die Wunden pflegte.
    Die Sonne wollte gerade untergehen, als Katrins Bericht endete. Lift resignierte. Nachdem er von dieser Elfe geschlagen wurde nutzten die "Helden" die Gunst der Stunde die Geiseln zu befreien. Die Geister wurden auch irgendwie besiegt. Lift blieben nur noch sechs. Sechs von ehemals Hundert. Verflucht seien die Helden.

    Doch nochmehr als die Lage seiner Truppen sorgte sich Lift um die Tatsache, dass der König und die Königin Morpher gewesen sein sollten.

    War das ein Trick der Helden? Wussten sie von meinem Plan? Hat die AdF einen Verräter? NEIN... das kann ich nicht glauben... aber was war es dann?

    Es ergab alles keinen Sinn. Wenn die Königsfamilie nicht von den Helden vertauscht wurde, von wem dann? Spielte etwa eine dritte Partei noch ihre Ränkespiele in diesem Krieg?
    Und apropo Ränke, woher hatte eine kleine, schwache, unterlegen, weibliche Elfe plötzlich die Macht über das Witchblade?
    Lift kannte Gerüchte und Sagen über diese Waffe aber vor gut 300 Jahren soll dieses Teufelswerkzeug mit seiner damaligen Trägerin gestorben sein. Gemeuchelt von einer Gruppe Bauern, die etwas zu Abergläubisch waren.
    Lift musste etwas Grinsen als er sich der Geschichte wieder gewahrte..., der Elfe könnte ein ähnliches Schicksal blühen.

    Aber irgendwas an dieser Legende kann nicht stimmen. Ich habe die Macht dieser Waffe gesehen, gespürt. Wie sollte eine Horde Bauern eine Trägerin dieser Waffe überwältigen? Selbst wenn die damalige Frau die Waffe unter Kontrolle hatte... wer lässt sich schon gerne selbst Niederschlagen.
    Und in den Legenden taucht diese Waffe auch nur mit seltsamen gekleideten Frauen auf. Frauen mit ebenholzfarbener Haut oder Frauen die vollkommen in Roben oder Umhänge versteckt waren. Einige Historiker deuten diese Aussagen entweder als Hirngespinste ab oder denken, diese Kleidung sei eine Art "Arbeitskleidung" gewesen. Die Witchblade soll eine Waffe der Meuchlerinnen und unehrenhaften Kriegerinnen gewesen sein.
    Aber auch die Reaktion des Drow schien mir seltsam. Sollte er etwas mit der Waffe zu tun haben... oder sollte gar diese Elfe etwas mit ihren dunkeln Verwandten verbinden.
    Doch viel wichtiger ist, ob sie die Waffe oder die Waffe sie beherrscht. Allen Anschein nach trifft wohl letzteres zu. Doch all diese Überlegungen enden immer wieder am selben Punkt.... Dem König und dem Morpher.
    Ich brauche Antworten!


    Lift lies sich nochmal von Katrin erklären was mit dem König und der Königin passiert war, als Lift weggetreten war. Der König war getötet wurden, doch die Königin verschwunden. Die Elfe war anscheiend mit der Absicht verschwunden diesen anderen Morpher auch noch zu fangen oder vielleicht sogar zu töten.

    Der Schlüssel zum Geheimnis des Morphers ist die Königin. Und sie ist auch gleichzeitig der Schlüssel zum Geheimnis, was mit dem echten Königspaar geschehen ist. Vielleicht hat sogar dieser Morpher wissen auf den Verbleib Artax in seinem Schädel. Auf jedenfall wäre er/sie/es eine Suche wert. Doch wo soll ich anfangen?

    Lift wanderte langsam zum Tor des Anwesens. Unterwegs nahm er sich noch einen der Umhänge Biggs und Wedges und streifte ihn sich über. Doch die Kaputze lies er ab.

    Katrins "Schlaf"... man werden die blöd gucken, wenn sie aufwachen. Doch das soll mal nicht meine Sorge sein.
    .
    ..
    ...
    Mhh, in der Stadt wird anscheinend immer noch gekämpft. Galuf, Chaoz und Kamui sollten wohl auch irgendwo hier rumspringen. Vielleicht finde ich sie und vielleicht haben sie ja einige Antworten für mich.


    Lift hatte das Tor erreicht.

    Biff, Bob, Björn, Bertold, Belwar und Flower... zurück in eure Flasche. Wir verlassen diese brennende Ruine einer Altstadt.
    Was wollen wir denn heute abend machen Lift
    Das selbe was wir jeden Abend machen Katrin.
    Wir versuchen Prinzessin Artax zu töten!
    Oder besser gesagt, wir sammeln erstmal weiter Infos über ihren verbleib... >_>


    Die Geister hatten sich derweil alle wieder in die Flasche zurückgezogen. Lift schraubte den "Pepsi" Deckel wieder fest auf das 0,33L große Refugium und lies die Flasche in einer seiner Taschen verschwinden. Katrin machte es sich derweil in einer der Seitentaschen des neuen Umhangs bequem und genoss es nicht fliegen zu müssen.
    So gewabnet sah es so aus, als verließ ein Fremder oder Überlebende die brennende Altstadt. Dank seiner Kleidung verschwammen seine Konturen mehr und mehr mit der aufziehenden Dunkelheit. Weder Schwert, noch andere Waffen oder Gemeinheiten waren zu sehen. Und nur das Knurren, Hecheln und Heulen einer Bestie, die dem Wanderer im dunkeln Folgte konnte einen Eindruck auf den Schrecken vermitteln, den dieser Mann in der Lage war heraufzubeschwören.

    Die Jagd ist eröffnet
    ------

    @Kamu:
    Dein Powermixer kommt noch. Leider hat die böse Post so unsagbar lange Lieferzeiten. Also immer schön weiterwarten.

    Sooo, dann noch einen weiteren schönen Morgen^^
    Geändert von Lifthrasil (24.08.2004 um 22:36 Uhr)

  3. #3
    So hier kommt ein wenig story von mir, und beim nächsten mal gehts ab zum reddie seine schwester ^^


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    Als Sei aus seinem Traum erwachte und bemerken musste, dass sein halb getrunkenes Bier schon lange schal war (da wird ich immer ganz melancholisch ;___ sah er plötzlich in die leicht grinsende Fratze von seinem Haustier Terrato. Fröhlich über das wiedersehen schleckte Terrato seinen Herren mit der großen blauen Zunge ab und schmuste dann glücklich mit ihm <3<3<3.

    Eigentlich sollte ich dir den Kopf abhacken, aber wenn du mich mit deinen hübschen Schlangenaugen anschaust werde ich immer ganz schwach. Danke, dass du mir helfen wolltest.

    (Das nenn ich Freundschaft <3)

    Terrato ließ einige laute Brüller erklingen, die sich sehr nach einer Bestätigung klangen und dann drehte sich die Schlange vorsichtig aus dem großen Raum heraus und verschwand in den unzähligen Gängen des Verstecks. Sei rief ihm noch ein Bin in fünfzehn Minuten bereit! hinterher und griff nach der versiegelten Schatulle, die noch immer neben der Couch lag. Mit schnellen Schritten rannte er in die Küche und entsorgte den Abfall nach den neuen Recyclingauflagen (jaja, die sind in der Wüste nicht ohne. Blei zu Blei. Aluminium zu Aluminium. Nickel zu Nickel. Stahl zu Stahl. und etc.p.p. DIE HÖLLE FÜR EINEN METALLMAGIER ^^). Danach lief er in das Badezimmer, duschte sich nach langer Zeit endlich wieder den Schmutz vom Körper und zog sich neue Klamotten an. (nachdem Sei ne halbe Stunde gebraucht hat seinen Zopf zu föhnen >__>)
    Mit wütendem Blick wartete Terrato am Ausgang des Verstecks auf seinen Herren, aus dessen versprochenen viertel Stunde schnell zwei Stunden wurden. Über der Wüste lag schon der schwarze Schleier der Nacht und die Temperaturen gingen tief in die Minusgrade, als Sei und Terrato in Richtung fliegendes Schloss reisten.
    Während des gesamten Fluges brüllte (was eigentlich wie summen klingen sollte) Terrato eine fröhliche Melodie, die Sei bald schon tierisch auf die Nerven ging und er sich andauernd fragte, woher Terrato plötzlich seine Singkarriere gestartet hat.

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    Zudem wollt ich noch sagen dass ich mich entschieden hab jetzt so beim finale eine kleinere rolle zu spielen. ich denke ich lass es mir jetzt bei siorith gut gehen und sterbe dann einen heldentod, weil ich versuche denjenigen zu beschützen, der mir am liebsten ist. MEIN GELD $_$

  4. #4
    Nun gut, da meine Story in einem post gewaltige überlänge haben würde, mache ich doch noch 2 draus. Der Erste jetzt sofort, der Zweite kommt dann Morgen^^

    Story
    Nach einigen Augenblicken der gnädigen Besinnungslosigkeit, welche ihn vor den Einflüssen der Außenwelt beschützt hatte, meldete sich sein Bewusstsein zurück. Doch in seinen Augen waren keine Schmerzen zu sehen… nur eine lodernde Flamme, die alles zu verschlingen schien. Blanker Hass und unbändige Wut zeichneten sich auf Seraphs Gesicht ab. Diese Drow hatten es tatsächlich gewagt, ihn von da oben runterzuschmeißen! Diese verdammten armseligen Kreaturen, das würden sie bitter bereuen! Er würde es ihnen schon zeigen, wer hier wen so behandelt…

    Seraph versuchte, sich mit der rechten Hand abzustützen und aufzustehen, doch dieser Versuch misslang aus irgendeinem Grund… er blickte nach unten, um nach eben diesem Grund zu forschen, wütend, dass seine Rache verzögert wurde. Doch dann stockte er, als er sah, was der Grund war… er hatte nichts, womit er sich abstützen könnte… sein gesamter Unterarm schien verschwunden zu sein… ungläubig fasste er an den Stumpf, der früher einmal seinen Arm dargestellt hatte.

    Einen Fluch konnte Seraph nicht zurückhalten, nicht nur, dass sie ihm eine Flugstunde beschert hatten, was ja ungeheuerlich war, jetzt hatten sie ihn auch noch verstümmelt... das ging ja dann doch etwas zu weit seine Pupillen weiteten sich, sie schienen zu versuchen, aus den Augenhöhlen selbst zu springen und alle Drow zu verschlingen. Seraph stieß einen wilden Schrei aus und dann tat sich etwas. Das Fleisch seines vom Laserstrahl eigentlich kauterisierten Armes platze wieder auf und eine kleine Blutfontäne fand ihren Weg aus dem Arm.

    Dann waren Stränge von Schatten zu sehen, die sich aus ihm heraus schlängelten. Sie nahmen Gestalt an, zuckten hin und her und Seraph sah… die Züge eines Drachenkopfes! Sein Arm brannte wie Feuer und er betete, dass es ihn endlich verschlingen und seine Pein beenden würde, doch diese Hoffnung war vergebens. Die Schatten breiteten sich immer mehr aus und auf einmal schoss der Kopf nach vorne, verschlang einen in der Nähe stehenden Drow und wenige Sekunden später, ehe Seraph wusste, was geschah, er hatte nur einmal kurz geblinzelt, stand ein ausgewachsener Drache vor ihm!

    …der nichts Besseres zu tun hatte, als hin und her zu schnappen, Drow in ganzen Happen zu verschlingen oder ein ordentliches Grillfest mit kalten, blauen Flammen zu veranstalten. Die Drow stürzten sich auf ihren neuen Gegner, in blinder Verzweiflung und ohne Plan, doch sie hatten keine Chance gegen diesen mächtigen Gegner. Jede ihrer Attacken war vergebens, selbst diese gewaltigen Energiestrahlen hinterließen keine Spuren. Jedenfalls keine anhaltenden.

    Kaum war der Drachenleib von diesem Strahl durchdrungen und hatte ein großes Loch kassiert, wuchs das Loch auch schon wieder zu und hinterließ einen quicklebendigen Drachen. Na ja, falls man das halt lebendig nennen konnte, der Drache hatte nicht das Geringste einer lebendigen Aura an sich. Seraph starrte gebannt auf diese Kreatur, die seine Gegner einen nach dem anderen vernichtete. Seine Schmerzen waren vergessen, doch zu rühren vermochte er sich nicht.

    Dann bemerkte er etwas am Rande seines Bewusstseins, der Drache griff nicht nur seine Feinde an, sondern auch die Drow, die er als Freunde bezeichnete… er empfand kurzes bedauern für sie, hatten sie ihn doch in einer solchen Situation freundlich aufgenommen. Aber dann war der Moment auch schon vorüber, was interessierte es ihn, ob es ein paar Drow mehr oder weniger gab, das tat überhaupt nichts zur Sache. Sie wären sowieso gestorben, wäre nicht noch ein Wunder passiert. „Wären sie das wirklich?“ drang eine entfernte Stimme an sein Ohr.

    Doch Seraph ignorierte sie, natürlich wären sie das, gar kein Zweifel. Plötzlich wurde sein Gedankengang unterbrochen, als er plötzlich Schritte hinter sich hörte. Als er sich umdrehte, sah er, wie ein Drow mit hoch erhobenem Schwert auf ihn zu rannte. Aus Reflex griff er mit der rechten nach einem in der Nähe liegendem Schwert. Er ergriff es, sprang auf und durchtrennte mit einem schnellen Hieb die kehle des Drow.

    Danach ließ er wie vom Blitz getroffen das Schwert fallen… hatte er nicht gerade erst seine rechte Hand verloren? Sie war nicht da gewesen, das hatte er selbst gesehen… doch nun war da etwas, ganz sicher. Als er mit der Linken dagegen faste, spürte er etwas seltsames, fest und doch irgendwie durchlässig… Bilder von Schatten durchzuckten sein Hirn und er wusste, was er vor sich hatte. Soulblade musste es irgendwie geschafft haben, seinen Unterarm zu ersetzen…

    Allerdings sah das Ergebnis nicht sonderlich ansprechend aus, diese schattenhafte Masse, die zwar die Konturen einer Hand hatte, aber ansonsten nicht sehr danach aussah. Und es fühlte sich sehr ungewöhnlich an, kalt und abstoßend, beinahe Ekel erregend… aber Seraph erkannte gleichzeitig auch den Wert dieses Geschenkes, das ihm Soulblade gemacht hatte. Er hatte sozusagen eine zweite Chance bekommen. Er fragte sich, wie weit diese Fähigkeit gehen würde. Ob es auch funktionierte, wenn man ihm den Kopf abschlug?

    Doch er verspürte nicht sonderlich große Lust, das auszuprobieren. Nach einem kurzen Rundblick merkte er, dass der Drache fertig mit seiner Arbeit war. Hier in der Höhle lebte kein einziger Drow mehr. Seraph fragte sich, was nun mit dem Drachen wäre… würde er auch ihn angreifen? Und wie sollte er in einem anderen Fall diesen Drachen transportieren? Er war nämlich irgendwie verdammt nützlich… auch wenn die Erschaffung äußerst schmerzhaft gewesen war und einen hohen Preis verlangt hatte.

    Genau in diesem Moment drehte sich der Drache um und blickte ihn mit kalten Augen an. Doch nicht nur Kälte, sondern auch Intelligenz war in den Augen zu sehen. War dies vielleicht die wahre Gestalt von Soulblade? Ernährte sich dieser Drache von den Seelen derjenigen, die er getötet hatte und wurde dadurch immer stärker? Dies war gut möglich… doch weiter konnte er nicht nachdenken, denn der Drache faltete seine Schwingen aus und flog genau auf Seraph zu.

    Dieser hatte nicht lange Zeit, sich auf den Aufprall vorzubereiten, als er auch schon erfolgte. Er wurde durch die halbe Höhle gegen die nächste Wand geschleudert und dann war der Spuk auch schon vorbei. Der Drache war verschwunden. Wieder in ihn zurückgekehrt kam der Wahrheit wohl schon etwas näher. Irgendwie hatte diese Aussage etwas Gruseliges an sich, doch Seraph konnte es sich nicht leisten, darüber zu schaudern, da es nun mal ein Faktum war, dass er nicht ignorieren konnte. Und immerhin konnte nicht jeder von sich behaupten, einen eigenen Drachen in seinem Körper mit sich herumzutragen. Immerhin etwas, womit Seraph auf der nächsten Party gewaltig angeben konnte.

    War immer noch das Problem mit seinem Arm, so konnte er sich nicht blicken lassen, da würde er garantiert auf keine Party kommen. Er schaute sich kurz um und machte sich dann an der Leiche eines Drow zu schaffen und entrang ihm einen Handschuh, den er sich überstreifte. Ein seltsames Gefühl, das Empfinden seiner hand war so, als würde sie ihm auf die eine Art gehören, auf die andere aber auch wieder nicht. Wahrscheinlich stimmte beides.

  5. #5
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    Ort: Geisterstadt; Uhrzeit: 18:21

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    Die Gruppe, die Blood Raven und Red Dragon anführte, bahnte sich langsam aber stetig den Weg durch die Geisterstadt. Der Weg führte über zerstörte Straßen, durch halb eingestürzte Häuser. Zwar war der Weg meistens kürzer als der normale aber dennoch war er gefährlicher und unwegsamer. Immer wieder blieb einer der Abenteuer stecken und immer wieder musste Galuf hinter sich hergezogen werden. Langsam aber sicherer und lauter schienen in der Entfernung Kampfgeräusche zu kommen. Die kleine Armee hielt für kurze Zeit inne und lauschte den Klängen, die sich den Weg durch die Gassen bahnten. Auf ein Zeichen von Blood Raven setzte sich die Gruppe wieder in Bewegung und näherte sich dem anscheinenden Kampf. Als sie um die nächste Ecke bogen konnte man erkennen wer kämpfte. Eine kleine Gruppe aus SWAT-Einheiten hatte sich hinter einer Barikate verschanzt und kämpfte gegen eine weitaus größere Gruppe aus Skeletten und Orks. Jetzt konnten sich die gut ausgebildeten Polizisten noch wehren, doch auf die Skelette, die sich immer näher an sie heran marschierten, schluckten viel von der Munition der Kampfeinheiten. Denn die Knochen dieser Untoten zu treffen war recht schwierig und die Zombies steckten eine Menge weg. Die Orks hatten es sich weiter hinten gemütlich gemacht und schauten sich dem Kampf zunächst noch aus sicherer Entfernung an. Ein Pfeil flog nun an einer der SWAT-Einheiten vorbei und zerschmetterte einige Skelettkopfe und trennte vergammelte Gliedmaße der Zombies ab. Einige der Spezialeinheiten schauten in die Richtung, aus der dieser Pfeil kam und erblickten die Gruppe aus Schatzjägern und Drachen.

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    Ort: Fliegendes Schloss; Uhrzeit: 9:19

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    Sirith schlenderte durch die unzähligen Gänge des riesigen Schlosses. Fast alles wurde in den letzten Tagen erledigt. Die Leichen von den Zimmerleuten wurden ins Meer geworfen und damit beseitigt. Die leichten Schäden die durch den Kampf entstanden sind wurden behoben. Nur noch eins war zu machen und davor grauste es Sirith am meisten. Sie hatte überhaupt keine Lust noch einmal einen Blick in die Vorratskammer zu werfen und sie hatte auch keine Lust sich mit dem dort entstandenen Ökosystem rumzuprügeln. Sie hatte sich zunächst dazu entschlossen das ganze gut versiegelt ruhen zu lassen. Zum wiederholten male Schaute die junge Frau auf die Uhr. Schon lange war Terrato nicht mehr zurückgekommen. Sonnst war er ja auch immer sofort wieder zurück.

    „Ach, wird bestimmt nichts schlimmes sein. Ist bestimmt ein gutes Zeichen.“

    Nach dem sie die Worte vor sich hergemurmelt hatte ging sie weiter durch die Gänge und fing wieder an zu überlegen. Zwar hatten sich einige Fragen in der letzten Zeit gelüftet aber längst nicht alle und zudem die wichtigsten. Sie frage sich warum, die Kugeln erschaffen wurden. Warum ihre Harrfarbe darunter litt aber nicht so wie bei ihrem Bruder die restlichen Drachenkräfte und irgendwie kam ihr immer wieder diese Dimensionsmaschine in den Sinn. Sirith merkte gar nicht in ihren Gedankenstreifzügen, dass sie sich wieder in der Haupthalle befand.

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    Sirith (das einfärben hat sich ja gelohnt )

  6. #6
    Vinni hatte das Grundstück der königlichen Residenz verlassen und war nun wieder unterwegs in nördlicher Richtung auf die Innenstadt zu. Oder so in der Art, denn Vinni war mehr oder minder orientierungslos. Um den Häschern der AdF und somit Zeit- und Kraftraubenden Kämpfen zu entgehen, beging sie nicht den großen Hauptverkehrsweg auf dem sie gekommen war, sondern entschied sich für kleinere Nebenstraßen, die zu ihrem Unglück auch noch schlecht beschildert waren. Die Elfe war sehr erschöpft, die vielen Ereignisse der vergangenen Stunden hatten sie an die Grenze ihrer Belastbarkeit gebracht, sie war müde, hatte Schmerzen am ganzen Körper und sie konnte sich kaum auf den Beinen halten. Alle paar Schritte musste sie anhalten und Halt an einer der Häuserwände suchen um gegen aufkommende Ohnmacht und Schwächeanfälle zu kämpfen. Sie war wirklich fertig, körperlich wie seelisch.
    Wieder wurde ihr schwarz vor Augen und sofort griff ihre Hand nach der nächst besten Möglichkeit um sich abzustützen und letztendlich fand ihr Tastsinn einen hohen Maschendrahtzaun (wer jetzt mit gleichnamigen Lied kommt, den hau ich) in dem sich die Hand sogleich festkrallte. Leicht gebeugt stand sie nun da, die andere noch freie Hand auf ihr Knie gestützt und immer wieder tief ein und lange ausatmend. Es war wirklich viel passiert…schon beinahe zuviel für ihren Geschmack.
    Langsam aber sicher schwand der Schleier wieder von ihren Augen, sie war bei Bewusstsein geblieben. Erleichtert richtete sie sich wieder auf. Sie wollte gerade weitergehen, doch etwas ließ sie verweilen…beiläufig hatte ihr Blick die Hand gestreift, die sich im Maschendraht festhielt und das Zeichen das sich darauf befand…die Waffe.
    Fetzen von Erinnerungen schwirrten an Vinnis geistigem Auge vorbei…Szenen von Kämpfen, Gewalt, Kontrollverlust, Panik, Entsetzen…und dieses Ding spielte die Hauptrolle. Und obwohl sie schon einiges über diese Hexenklinge in Erfahrung gebracht hatte, so wusste sie doch noch nicht was sie von der ganzen Sache halten sollte. Und wäre dies nur Vinnis einziges Problem…der Vorfall mit dem vermeintlichen König verwirrte sie ebenfalls. Und je länger Vinni über alles nachdachte, desto mehr Fragen manifestierten sich in ihrem Verstand, doch hatte sie jetzt einen Anhaltspunkt um zumindest einige davon endgültig zu klären…sie musste nur diese eine Person finden.
    Das war allerdings leichter gesagt als getan, letztlich konnte sie sich nicht einmal sicher sein dass sich diese Person überhaupt in der Geisterstadt befand…trotzdem suchte sie…es war einfach ein Gefühl, dass sie schon fündig werden würde, ein Gewissheit, eine Vorahnung, was auch immer.
    Im Prinzip wars egal, solange die Resultate nur stimmten, so raffte sich die angeschlagene Frau wieder auf und taumelte weiter. Sie bahnte sich ihren Weg durch kleine Straßen, und beschauliche Gassen und langsam änderte sich das Stadtbild. Die Architektur wurde etwas moderner, wenn auch nicht minder demoliert. Wo Vinni auch hinging hatte der Krieg seine Spuren hinterlassen, es kam ihr so vor als würde die Zerstörung sie auf Schritt und Tritt verfolgen und ihr ins Gesicht lachen, wo auch immer sie hinblickte. In der Tat entmutigend, doch gingen ihr derzeit andere Dinge durch den Kopf. Vor allem der ständige Kampf gegen die Ohnmacht machte ihr zu schaffen…war das einfach nur die Erschöpfung vom Kampf? War es vielleicht die Waffe die an ihren Kräften zehrte…oder war es etwas ganz anderes…

    „Blut…natürlich…verdammter Vampirismus!“

    Es fiel ihr wie Schuppen von den Augen. Es wunderte sie sogar dass sie nicht schon längst in einen Blutrausch verfallen war oder dergleichen, denn ihre letzte Mahlzeit lag wirklich verdammt lange zurück. Und irgendwie bedauerte sie jetzt auch dass sie ihre Drohung nicht wahr gemacht hatte einfach Lifthrasil zu ihrer neuen Mahlzeit zu ersehen. Na ja, Künstlerpech. Und außerdem tun die Guten so was nicht…wenn sie das schon hörte…aber gut, dafür brauchte sie sicher sein kein schlechtes Gewissen haben…nur Hunger stattdessen…verdammt.
    Ein schrillender Ton riss Vinni dann aus ihren momentanen Gedankengängen und ließ sie gehörig aufschrecken, es war der Schrei eines Menschen und er war ganz in ihrer Nähe. So gut und schnell es ging spurtete (eher schlurfte) sie zum Ende der Gasse in der sie sich befand bis zu einer kleinen Kreuzung. Dort angelangt lugte sie ganz vorsichtig um die Ecke wo sie die Quelle des Schreis vermutete und zog den Kopf auch gleich wieder zurück als sie sah was vorgefallen war. Sie hielt sich die Hand vor den Mund, denn neben der üblichen Schwindel- und Ohnmacht-Anwandlungen überkam sie jetzt auch noch ein akuter Brechreiz.
    Was sie gesehen hatte war einfach zuviel…es waren drei Orks und sie hatten einen Menschen erledigt, wohl ein Polizist…und sie waren gerade dabei, den toten Körper auszuweiden und das war wirklich kein sehr erbaulicher Anblick, nee echt nicht. .___.
    Vinni geriet ins Straucheln und dummerweise stieß sie dabei gegen eine Mülltonne die unter lautem Scheppern zu Boden fiel (war ja klar). Einer der Orks horchte sogleich auf und machte sich auf die Geräuschquelle zu ergründen.

    „Oh Sch…“

    Es war schon fast zu spät, als Vinni den Ernst der Lage endlich realisieren konnte. Sie macht hastig kehrt um nach dem nächst möglichen Versteck Ausschau zu halten und fand die in einer kleinen Nische zwischen zwei Häusern. So schnell sie konnte stürzte (eher torkelte) sie darauf zu. Doch auf einmal…

    „Nein…nicht jetzt…“

    wurde ihr schwarz vor Augen und sie verlor endgültig das Bewusstsein. Sie ging zu Boden und rührte sich nicht mehr, währenddessen hatte einer der Orks die Elfe längst entdeckt und winkte nun seine beiden Kameraden zu sich. Sein dreckiges Grinsen verhieß wahrhaftig nichts gutes…

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    So, hier ist dann erstmal Schluß...Rest folgt demnächst^^

  7. #7
    so und hier mein nicht-abenteuer in reddies schloss. ich hoffe es ist nicht zu langweilig


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    Es war bereits dunkle Nacht, als sich plötzlich ein mächtiger Schatten über der westlichen Küste auftat. Fröhlich brüllte Terrato, so wie er es immer tat, wenn er nach Hause kam. Sei konnte mit großer Mühe die Umrisse eines riesigen Schlosses sehen, das sich in der Luft befand und nur knapp über dem Meer frei schwebte. Eine lange Brücke führte zu einem großen Eingangsportal, vor dem Terrato stoppte und Sei von seinem Rücken ließ. Mit aller Kraft klopfte Sei gegen das große Holzportal, dass sich schon bald öffnete. Eine junge Frau tauchte aus den dunklen Gemäuern jenseits dem Eingang auf und lächelte freundlich, als sie Terrato sah.

    Guten Tag! Du musst Sei sein. Ich heiße Sirith, ich bin die, die den Brief geschrieben hat. Komm rein, komm rein!

    Sirith war eine junge und schlanke Frau mit langen blonden Haaren und einem recht hellen Teint. Sei fühlte sofort eine sympathische Art von ihr auskommen und folgte ihr in das große Schloss. Terrato folgte ihnen nicht und als Sei merkte, dass er fehlte sagte Sirith nur:

    Der Kleine kennt sich hier schon gut aus. Ich denke er ist da, wo das Essen für euch beide bereit steht. Komm mit, ich führe dich dorthin.

    Sirith führte Sei durch unendlich viele steinerne Gänge und über gigantische Treppen mit pompösen Geländern. Das Schloss erschien Sei wie ein dunkles und mysteriöses Labyrinth. Ohne die vielen Fackeln an den Wänden wären die Gänge und Flure wahrscheinlich Stockfinster, besonders in der Dunkelheit der Nacht, in der sie sich jetzt befanden. Überall waren große hölzerne Türen und Sei fragte sich bei jeder von ihnen, was sich wohl dahinter befand.

    Lebst du hier alleine? Also ich meine, wenn mal dein Bruder und dieses Mädel nicht da sind.

    Siriths Stimme wurde plötzlich recht ernst.

    Eigentlich wohnten hier vor einigen Wochen noch Menschen querstrich Drachen, aber es ist nicht lange her, da kam so ein Bastard...

    Ihre Stimme wurde sehr wütend und in ihren Augen entbrannte ein Feuer des Zorns.

    ...der uns komplett überraschte und alle Wesen in diesem Schloss tötete. Ich konnte ihn zwar noch besiegen, aber blieb die einzige Überlebende. Es war toll, dass Terrato vorbeigekommen ist. Da war’s nicht mehr ganz so langweilig o.O

    Sei und Sirith betraten einen großen Saal, der von einigen Fackeln in schummriges Licht erleuchtet wurde und in dessen Mitte ein langer hölzerner Tisch mit Kandelabern und einem großen Essen. Terrato hatte sich mit seinem Kopfteil und einem kurzen Stück seines Rückens durch ein Fenster gedrückt und aß bereits von gebratenem Fleisch. Als er Sei und Sirith kommen sah stoppte er kurz, bis sie Platz genommen hatten und schlang dann das Essen weiter herunter.

    Nach einem guten und ausreichendem Mahl mit einigen Tassen Kaffee („denn es gibt kein Bier in Reddies Schloss, es gibt kein Bier....“ >___>) legte Sei genüsslich seine Beine auf den Tisch.

    Sag Terrato, hast du eigentlich den ganzen Kaffe mitgenommen, den ihr noch als Belohnung bekommt?

    Terrato brüllte mehrmals laut und Sirith übersetzte es als ein „Ja, ich habe ihn in die Küche gebracht.“ Sei bedankte sich höflich und fragte dann nach einem Zimmer, in dem er die Nacht verbringen konnte. Terrato zog unterdessen seinen mächtigen Körper aus dem schmalen Fenster und flog hinauf auf eine der hohen Zinnen des Schlosses, um die er sich schlängelte, um dort zu schlafen.

    Komm mit, ich bring dich zu deinem Gemach.

    Sirith ging durch das große Portal, gefolgt von Sei, der wieder über einige Treppen laufen und durch unzählige Gänge gehen musste. Das ganze Schloss schien noch gespenstischer, als vorher, als sie in den Ostflügel kamen, wo Sei übernachten sollte. Kein Fenster zierte hier die langen Gänge.

    Wie hast du Terrato kennen gelernt, wenn ich fragen darf?

    Das ist schon Ewigkeiten her. Damals war ich beinahe noch ein Kind, das ohne Vorsicht und ohne zu Überlegen durch die Welt ging und ob du es glaubst oder nicht, terrato auch. Damals noch eine kleine Schlange von höchstens fünfzig Metern irrte er durch die Wüste auf der Suche nach Wasser. Terrato hatte sich verirrt und brauchte dringend Hilfe.
    Verwirrt durch die Hitze und den Durst griff die Schlange mich an, doch nachdem ich ihn besiegt habe, weil er zu unkonzentriert war, tötete ich die Schlange nicht.
    Ich hatte kein Mitleid, nein ich sah ihn viel eher als Hilfe an, die ich zur damaligen Zeit noch gut brauchen konnte. Ich führte Terrato zu einer Oase in der Nähe und schon bald fühlte er sich verpflichtet mir zu helfen.
    Und so entstand unsere Freundschaft. Klingt wie in nem schlechten Hollywood-Film, ich weiß o.O


    Holliewut??? O_o

    …. ….o.o…….hm…äh…egal…….o.O

    Sei und Sirith waren an einem der vielen Türme des Schlosses angekommen und Sirith zeigte ihm das Gemach, indem Sei die nächsten Tage verbringen konnte. Sie verabschiedete sich freundlich und wies Sei noch kurz den Weg zum Badezimmer, falls er hygienische Bedürfnisse hegen sollte. O.o

    Inmitten des Zimmers stand ein großes und rustikales Himmelbett, in das sich Sei sofort reinschmiss und schnell im Reich der Träume versank.

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    O_o
    Geändert von Seishirou (28.08.2004 um 15:38 Uhr)

  8. #8
    In einer der unversehrten Hütten suchte er dann noch nach etwas Verbandsähnlichem und wurde auch sogleich fündig. Er war in schwarz gehalten, wie die meisten Sachen der Drow und passte so sehr gut zu seinem restlichen Outfit. Fiel auch kaum auf. Auf hundert Schritt Entfernung jedenfalls. Als er sich dann etwas besser fühlte, verließ er die Hütte, sprang aber sofort wieder zurück, als neben ihm mehrere Armbrustbolzen einschlugen. Aber hatte der Drache nicht alle getötet…?

    Ein Blick aus dem Fenster zeigte ihm, dass die Bolzen von hoch oben abgeschossen wurde waren… ganz oben auf dem Steg hatten noch ein paar Drow überlebt, die der Drache nicht bemerkt hatte. Um diese Kerle müsste sich Seraph wohl schon selbst kümmern. Er rückte seinen Schwertgurt zurecht, den er auch einem anderen Toten abgenommen hatte. Er verspürte nicht sonderlich große Lust, Soulblade öfter als nötig einzusetzen. Das würde er sich dann für den Notfall aufheben, solange es auch ein normales Schwert tat, war ihm dies recht.

    Doch konnte er nicht widerstehen, aus Soulblade einen Turmschild zu formen, der ihn vor den bolzen beschützen würde. So gewappnet lief er den Steg hoch und wehrte immer wieder den Rückstoß ab, der durch die in Soulblade einschlagenden bolzen verursacht wurde. Als er schließlich ganz oben war, hatten die Drow es aufgegeben, ihn mit ihren Armbrüsten zu attackieren, nun zogen sie anscheinend den Nahkampf vor. Den Schild ließ er verschwinden, um mehr Bewegungsfreiheit zu haben und zog das Schwert, welches funken sprühend die seiner Angreifer abwehrte.

    Einen Streich parierte er so geschickt, dass er die Gelegenheit bekam, seinen Gegner zu packen und zu einem Wurf anzusetzen, der ihn über das Geländer nach unten beförderte. Genüsslich lauschte Seraph dem gellenden Schrei des Drow, endlich lernte jemand anders mal die Gesetze der Schwerkraft kennen. Er hätte nicht gut Lust, mit dem zweiten Drow ebenso zu verfahren, doch so langsam machte sich die Erschöpfung in ihm breit und er wollte den Kampf einfach nur beenden, was ihm mit einer Finte, einem Ausfallschritt und einem schnellen Stich gelang. Der Drow sackte vornüber und blieb regungslos liegen.

    Seraph machte sich nicht die Mühe, die Leiche zu umgehen, sondern stieg einfach über sie hinweg. Dann stand er vor dem Dimensionsriss. Wenn er es richtig verstanden hatte, würde er ihn in die Nähe einer Drowstadt befördern. Jedenfalls theoretisch, wer weiß, wo er landen mochte. Doch er musste dieses Risiko wohl oder übel eingehen, hier bleiben konnte er auch schlecht. Also atmete er kurz durch und warf sich in den Dimensionsriss…

    Doch er landete nicht in der Nähe einer Unterirdischen Drowstadt, nein, wieso denn auch, es wäre doch nur logisch gewesen… aber dafür trat etwas anderes logische sein, nämlich, dass er einige Meter über dem Erdboden in der Luft erschien. Sein Fall wurde Schließlich von einem Ast gebremst, der sich irgendwie verhakte und dafür sorgte, dass Seraph in luftiger Höhe anhielt. Seraph spürte schon eine Prise des Ärgers in sich aufsteigen, als er plötzlich ein Geräusch hörte. Schnell griff er unter seinen Mantel und holte sein Handy hervor.

    Dass dieses Teil all die Torturen so heil überstanden hatte, schon erstaunlich… anstatt einer Digicam sollte er sich wohl mal ein Handy mit Fotofunktion zulegen, da hatte er sicher mehr von. Doch dann nahm er den Anruf entgegen, nachher war es noch etwas Wichtiges. „Ja, hallo?“ … „Wo ich bin? Ich hänge hier in irgendeinem Sumpf auf einem verdammten Baum rum“ … „Was? Die Bäume stehen unter Naturschutz? Aber die Dinger sind tot!“ … „Wenn ich nicht sofort komme, gibt’s Ärger? Hey, es ist doch nur ein Baum!“ … „Ist ja gut, ich komme schon… was, zur Geisterstadt? Hast du überhaupt ne Ahnung, wie weit das von hier weg ist? Dann will ich aber nen Transportmittel, nen Buggy oder so was“ ... „Flussgabelung... und wie... Baharroths Schloss, verstehe... ja, ich werde es mieten >_>"

    Seraph legte auf, nicht ohne einen Fluch mit dem Inhalt „Halsabschneider!“ in die Welt zu setzen und fragte sich, wie er herunterkommen sollte. Doch diese Frage wurde ihm abgenommen, als sich ein einsamer Vogel dazu entschloss, sich auf ihm niederzulassen… der Ast ächzte kurz und dann… ging es abwärts. Seraph landete, wie nicht anders zu erwarten war, unsanft auf seinem Hinterteil. Der Vogel flog anscheinend fröhlich über seinem Kopf hin und her, doch nur so lange, bis Seraph ihn in einem hübschen kleinen Feuerball röstete. „Hat der kleine Drecksack jetzt davon…“ dachte Seraph.

    Doch er wollte keine Zeit verlieren und machte sich sogleich auf zur Flussgabelung, welche nur ein kurzes Stück entfernt und leicht zu erreichen war.
    Geändert von Seraph (25.08.2004 um 23:38 Uhr)

  9. #9
    Sooooo Stoooooory
    in den Hauprollen:
    Ich alias böser Fießling
    Katrin alias gute Seele
    Ork alias mittel zum Zweck
    Vinni alias flashback Story vorantreibepart
    die restliche Stadt alias der Spielplatz

    ------
    Lift schlenderte weiter durch die Dämmerung. Der günstig erworbene Umhang verhüllte in so gut, dass er unter all den flüchtenden und kämpfenden Massen nicht allzusehr auffiel. Lift löste keine Panik aus, er wurde sogar von Passanten oder anghörigen der Schutztruppen vor bestimmten Gebieten gewarnt oder auf den nächst besten Fluchtkorridor hingewiesen. Lift nickte nur und schlenderte weiter. Wie gern hätte er sich zu erkennen gegeben, wie gern hätte er die Furcht in den Augen gesehen, das Geschrei der Menge gehört. Doch seine Jagd war wichtiger. Und ein "stiller" Jäger hätte sicher mehr erfolg.

    Bisher noch keine Spuren. Weder von dem Morpher, noch von dieser Elfe. Fenris hat auch noch keine Spur aufgenommen, zuviele Gerüche in der Luft. Seltsam... ich dachte ernsthaft, diese Witchblade würde für mehr Aufsehen sorgen. Aber selbst wenn diese Elfe wieder mal die Kontrolle verlieren würde .... es würde in dieser Stadt sicher keinen mehr schocken.
    Wo bin ich jetzt eigentlich?


    In Gedanken war Lift einfach immer weiter geschländert. Er ging durch Straßen, die er noch nie gesehen hatte, oder vielleicht doch? Durch all die Zerstörung, all die Trümmer sah eh jede Straße gleich aus. Lift blickte sich um.
    Zu seiner Linken konnte er immer noch das höchste Gebäude der Stadt ausmachen. Das Artax Building. Gut zu erkennen an der Neonreklame "Artax - Holzdeckenlamellen" die über dem großen Bürokomplex prangerte. Somit musste Lift noch immer nach Norden gegangen sein, wenn das Gebäude links von ihm war.

    Wie er so versuchte seine Lage in der Stadt abzuschätzen lenkte plötzlich eine andere Gegebenheit seine Aufmerksamkeit auf sich. Um eine Straßenecke schlufte eine Ork heran. Seine Waffe gezogen, doch stark verletzt wie es schien. Die Kreatur sichtete Lift und versuchte auf ihn zu zu humpeln. Das Schwert über den Kopf hin und her schwingend. Lift packte mit seiner Hand unter dem Umhang an den Griff seines Schwertes, zog es aber noch nicht. Er zog erst noch ein wenig die Kaputze mit der anderen Hand nach hinten, sodass man nun auch sein Gesicht sehen konnte. Seine grünen Augen funkelten den Ork an, musterte ihn, und dieser senkte seine Waffe, schleifte sie neben sich her.
    Dem Ork fehlte der rechte Arm, seine beiden Beine waren nur noch blutige Stümpfe und in seiner Rüstung waren einstiche zu sehen, einstiche die Lift nur alzugut einer bestimmten Waffe zuordnen konnte. Aber er musste erst noch etwas mehr in Erfahrung bringen.

    Meister.... gut, dass ihr hier...... Geht nicht weiter...... MoNSter..... geFÄHrlich...

    Der Ork erkannte Lift anscheinend. Er stammlte nur noch, da ihm das Laufen sicher höllische Schmerzen bereitete. Aber Lift war etwas erstaunt, wie gut der Ork sich doch trotz dieser Verletzungen noch hielt. Wenn er diesen Krieg überleben sollte, würde sich Lift dafür einsetzen, diesem Ork eine gute Rente zukommen zu lassen.
    Lift deutete dem Ork an weiter zu sprechen, als dieser fast bei ihm war.

    Meister, es war grauenhaft. Wir haben gefunden eine Frau. War gute Frau, war schöne Frau. Eine Kampfgruppe sie gefunden haben. Brachten sie zu Kampflager. 7 Orks... wir sollten Spaß haben.

    Lift widerte der Gedanke an, was die Orks unter Spaß verstanden. Aber da es sich um eine Frau gehandelt hatte, verstärkte sich Lifts Verdacht, um wen es sich gehandelt haben könnte.

    Doch dann... Grauen.... Stärkster Ork sollte zuerst dran sein dürfen. Er ging hin, Frau bewusstlos. Aber dann sie gemacht Augen auf. Blau, eisblau waren Augen. Sie schnellte Hoch und BISS Ulgulu. Sie saugte und saugte... wir wollten helfen. Doch irgendwas geschah.... Metall..... eine Liane aus Metall flog auf die beiden Orks zu, die am nächsten waren..... durchbohrten sie..... dann wir anderen wollten angreifen. Doch noch mehr Metall.....

    Der Ork wurde langsam hysterisch, doch Lift war sich nun seiner Sache sicher. Er flüsterte langsam. Mehr zu sich, als zu dem Ork.

    Also doch die Elfe... dann bin ich in etwa auf dem richtigen Weg..... ?

    Der Ork kroch vorwärts, packte Lift am Umhang und lies sein Schwert fallen. Dieses Wesen war vollkommen außer sich. Es rüttelte Lift.

    BitTE Meister, ihr mÜSSt helfen. Unser Lager.... vier Straßen weiter.... aALle Tod... bitte... diese Frau.... ging weiter nach STADtmiTTE.... pACKT sie EUch... ihr MÜssT sie AuFHALTEN.....
    Ihr wagt es MIR Befehle erteilen zu wollen? Und überhaupt... WER HAT EUCH ERLAUBT MICH ANZUFASSEN.....?

    Lift zog Skidblandir schneller als sein Schatten und trennte dem Ork sauber den Kopf ab. Blut floß keins... die Adern verbrannten sofort. Danach stieg Lift über den Ork und beschleunigte nun seinen Schritt. Egal wie lange der Ork gebraucht haben mochte um vier Straßen zu schlürfen. Egal wie schnell die Elfe rennen konnte. Lift war auf dem richtigen Weg.

    Endlich eine heiße Spur... du entkommst mir nicht Elfe.... bald werde ich auf meine Fragen Antworten bekommen
    ------

    @Vinni:
    So, du hast Blut und bist auf dem richtigen Weg... mach weiter

  10. #10
    Story
    --------------------------

    Alle starrten ihn unauffällig an, wie er dort saß, nach vorn gebeugt sodass sie sein Gesicht nicht sehen konnten und völlig in schwarz gekleidet mit einem Zylinder!

    Er rief den Kneipenwirt zu sich und flüsterte ihm etwas ins Ohr worauf dieser eilig ins Hinterzimmer verschwand und mit einem Glas und einer in Papier eingewickelten Flasche wiederkam. ?Was ist trinkt der da?? fragte sich fast jeder in der Kneipe.

    Wir wollen hier keine Rumtreiber wie dich! Also mach dass du wegkommst!

    Es war ein stark gebauter Mann der ihn aus dem Hintergrund aufforderte zu gehen.

    Was habe ich denn getan?

    ] Nun du bist hier her gekommen.... das reicht schon!

    Der Fremde richtete sich auf seinem Stuhl auf und drehte sich um.

    Weißt du eigentlich wer ich bin? Oder nein! Weißt du was dir gleich passiert?

    Nein.....

    Der Mann fasste sich an die Hüfte und entblößte seine Pistole. Der Fremde stand kichernd auf und griff nach einem eisernen Stab der neben ihm lag. Er klopfte mit dem Stab auf den Boden und es sprang blitzschnell eine Klinge an der oberen Seite raus, so lang wie das Bein eines ausgewachsenen Mannes. Der Mann starrte den Fremden verängstigt an und zog seine Waffe doch bevor er seine Hand samt Waffe sehen konnte lag der abgetrennte arm vor seinen Füßen und eine Blutfontäne jagte gegen die Wand. Voller schmerzen schrie der Mann der Fremde aber ging unbeeindruckt zur Tür.

    Jede Person die diese Kneipe verlassen will bezahlt mich! Mit einem Körperteil....

    Man hörte im Ganzen Raum das klirren von Schwertern die gezogen wurden und das klacken von geladenen Waffen. Der Wirt selbst verschanzte sich hinter der Theke und hoffte zu überleben.

    Der Fremde stand Umzingelt von Leuten inmitten des Raumes und schlitzte jedem den Bauch auf der ihm zu nahe kam. Der Boden war mittlerweile ein Teich aus Blut mit Extremitäten dekoriert. Überall lagen schreiende Männer die sich vor Schmerz wanden. Der Fremde ging zur Tür und verabschiedete sich.

    Es war mir ein vergnügen! Chaoz mein Name, Chaoz Obscoura! Ich werde sie weiterempfehlen!

    Das müssen sie gar nicht! Wirklich nicht!

    Erwiderte der Wirt.

    ________________________

    Verdammt! Es ist ziemlich schwer wieder reinzukommen

    ACHTUNG ACHTUN!!!!!:
    Ich habe ausversehen Himmelblau genommen und deswegen ist die Farbe zu hell geworden Entweder den Text markieren ^^ oder beschweren! Danke.
    Geändert von Varuna (26.08.2004 um 20:23 Uhr)

  11. #11

    im Namen des Volkes...das Urteil

    dann will ich mal ein bischen nachholen
    Zitat Zitat
    Original geschrieben von Dante
    Ungefähr eine halbe Stunde hatte Dante so da gelegen und hatte versucht, sich zu entspannen. Genervt stand er nun auf und ging zu dem kleinen vergitterten Fenster neben Hanks Bett und sah hinaus. Es wurde schon dunkel...und irgendwo da draussen war Vinni...und er war nicht bei ihr. Die wildesten Szenarien liefen vor seinem inneren Auge ab, er stellte sich vor, wie Baha sein Babe niedermetzeln oder einfach pulverisieren würde, die Angst in ihren Augen...sie würde um Gnade flehen, aber es würde ihr nichts nützen..denn er...der Darkknight Dante, Retter verlorener Babes in Not...wäre nicht da! Verhindert! Eingebuchtet...ein Knacki...mit Aussicht auf eine Hinrichtung...
    Eine wütende Träne lief über seine Wange..er ballte eine Faust und versuchte damit ein Loch in die Wand zu hauen, doch außer dem Blut aus seinen aufgeschlagenen Knöcheln war auf der Wand nichts zu sehen...kein Resultat...oder doch?...für einen kurzen Moment verlagerte sich der seelische Schmerz in seine Hand und das tat gut. Plötzlich bewegte sich die obere Klappe in der Türe

    Der Gefangene Dante mit dem Rücken an die Türe und die Hände vor die Öffnung...der Haftrichter erwartet dich

    Dante folgte brav der Anweisung, stellte sich an die Türe, die Handschellen rasteten ein, dann öffnete sich die Türe und einer der Schließer trat ein

    Ach du heilige Scheiße...was war denn hier los

    Rief er entsetzt, als er Hanks Überreste sah, der zweite Beamte kam herein, sah auf das Gemetzel, dann hielt er sich die Hand vor den Mund und ging wieder raus

    Sag mal der Putzkolonne bescheid, Egon...hier haben die ordentlich was zu tuen...wir müssen jetzt los...

    Rief der Erste hinter ihm her, fasste dann Dante am Arm und schob ihn vor sich her...durch lange Gänge, dann ein kurzer Ausflug über den Hof der Festung zur anderen Seite der Blocks...
    Der Haftrichter war ein hagerer Mann mitleren Alters, schwarze Haare, graue Schläfen, schnittiges Äußeres, kalte stahlblaue Augen. Er sah kurz von seinen Akten auf und durchbohrte Dante beiläufig mit seinen Blicken

    Ich verlese die Anklage im Falle „Dante“
    Sie haben sich folgender Vergehen schuldig gemacht:
    Des Mordes an 134 wehrlosen Bürgern, weiterhin der Körperverletzung an 594 Bürgern...sowie Sachbeschädigung im Wert von...öh, einigen Millionen Gil...unter anderem auch die Zerstörung eines Teils des Polizeipräsidiums...


    Hab ichs doch erwischt


    Dantes Einwurf erntete keinen Beifall, aber die Augen des Richters schnitten ein Loch in Dantes Grinsen
    ...des eiskalten Mordes an einem wehrlosen Jungen und einem Metzger...der mutwilligen Zerstörung zweier Helicopter der Stadt...und...wie mir eben berichtet wurde...der Mord an einem Mitgefangenen

    der hat mich geärgert


    Ruhe!
    Und hiermit ergeht folgendes Urteil:
    Im Namen des Volkes verurteile ich Sie zu:
    Tod durch Erschiessen...anschließend Enthauptung, danach Vierteilung und zum Schluß noch ein Bad der Körperteile in Weihwasser...was dann noch übrig bleibt, wird verbrannt...
    Termin für die Hinrichtung ist...
    Ähhh...morgen früh, bei Tagesanbruch...
    Sonst noch irgendwelche Fragen?


    Der Richter sah Dante gelangweilt an, Dante schluckte...das war’s dann wohl...naja, was hatte er auch sonst erwartet...
    Dante bewunderte diesen Mann, wie entspannt er ein Leben auslöschte, das hatte schon was, und er hätte sich gerne noch mit ihm unterhalten, aber der Richter legte schon die Akten zur Seite und wendete sich der nächsten Sache zu...

    Sie machen wohl keine halben Sachen, oder?


    Sagen wirs so, ich hatte einen guten Berater


    Jackie...hätt ich mir ja denken können...


    Fertig? Dann abführen bitte...und der nächste Fall zur Verhandlung


    naja...dann werde ich die Informationen über den Verbleib der Prinzessin wohl mit ins Grab nehmen...tja..euer Pech

    murmelte Dante beim Rausgehen

    Moment noch, kommen Sie doch bitte nochmal rein...was haben Sie gesagt? Informationen über Artax?


    Hab ich...aber die bekommt ihr nur im Tausch gegen meine Freiheit


    Ach wissen Sie, ich denke, an Informationen zu kommen, dürfte kein Problem für uns sein...wir haben noch die ganze Nacht dafür...
    den Gefangegen abführen bitte, und bringen Sie ihn in einer Stunde in den Verhörraum.


    Dante klebte an den eiskalten Augen des Richters, wie konnte der sowas ohne irgendeine Regung der Gesichtsmuskeln sagen..er fröstelte und wünschte sich, einmal im Leben seine vorlaute Klappe gehalten zu haben.
    Was war schon eine Hinrichtung? Nach der Erschiessung hätte er eh nichts mehr mitbekommen, dann wärs eben vorbei gewesen, na und...es gibt Schlimmeres...oder?
    Der Haken an der Sache war aber...es war danach nicht vorbei...wieder mußte der arme Halbteufel an sein Leben mit der Harfe denken...das war schlimmer!...nein, er mußte am Leben bleiben...egal wie, und wenn die Chance noch so gering wäre...
    Es wäre ja nur eine Nacht, die würde er schon durchstehen, ohne zu plappern, aber was war danach?

    Dante saß auf seiner Pritsche und grübelte...irgendetwas mußte ihm jetzt einfallen...aber was?

    Alles in Ordnung? Was hat der Richter gesagt?


    Dante sah auf, in das Gesicht des Sklaven war wieder Leben eingekehrt, die Zelle sah wieder aus wie neu, und er...er versuchte sich einen neuen Meister zu angeln

    Was geht dich das an...ist außerdem eh wurscht, morgen früh werd ich erschossen


    Betroffenes Schweigen auf beiden Seiten, Dante stand auf, ging wieder zum Fenster und versuchte in der Nacht eine Antwort zu finden....
    -----------------
    dante Schließer Richter Hanks Mädel^^

  12. #12
    ... und davon hatte er nicht genug um sie so leichtfertig zu vergeuden. Jede Sekunde, die Ziek vergeudete brachte die kleine Elbe immer näher an den Rand des Abgrunds. Ziek wankte mitgenommen zu seinem Mantel und dem abgebrochenen Dolch, welche er zu Beginn des Faustkampfes weggeschleudert hatte. Er blieb vor dem Dolch stehen und bückte sich um nach den Dolch zu greifen, zögerte jedoch. Der Faustkampf war wohl doch ein wenig härter gewesen als er zuerst gedacht hatte, denn er sah dort nicht nur einen zerbrochenen Dolch am Boden liegen. Ziek kniff die Augen zusammen und als er sie wieder öffnete war es nur noch ein Dolch, verschwommen aber immerhin in der Einzahl. Ziek streckte seine Hand aus und hob den Dolch auf. Er begutachtete die zerbrochene Klinge des Dolches, seufzte und steckte den Dolch in seinen Gürtel. Er wankte zu seinem Mantel, hob den Fetzen Stoff vom Boden auf und streifte ihn sich den zerrissenen Mantel über. Ziek gab gerade wahrlich keine stolze Figur ab, aber Ziek war noch nie ein Modebewusster Mensch gewesen deshalb war es ihm sichtlich egal wie ramponiert er aussah.

    Ziek lehnte sich mit dem Rücken gegen einen Pfeiler und atmete durch, er war schwach. Er brauchte Blut, der Hunger in ihm begann aufzuflammen. Er hatte schon seit einer Ewigkeit nichts mehr getrunken und war ständig in Situationen gekommen, die ihn auslaugten. Nun schien es, als würden diese Geschehnisse anfangen an Zieks Substanz zu zehren. Zieks Blick fiel auf den leblos daliegenden Tel’Aris, es begann in Ziek zu kribbeln und er stampfte wacklig auf den Körper zu. Tel’Aris lag mit dem Gesicht nach unten im Dreck. Blut war aus der Wunde am Hals und aus dem Mund gelaufen und die Tatsache, dass das Blut nicht mehr mit jedem Pulsschlag aus seinem Hals sprudelte verriet deutlich, dass Tel’Aris nicht mehr unter den Lebenden weilte. Es war sicherlich kein ehrenhafter Abgang für diesen stolzen Krieger gewesen, hinterrücks niedergestreckt durch Wurfmesser obwohl ein Faustkampf OHNE Waffen ausgetragen wurde. Ziek jedoch hielt nicht viel von Fairness auf dem Schlachtfeld. Auf dem Schlachtfeld ging es darum, wer wenn am schnellsten tötet und nicht darum wer hier das größte Ehrgefühl hat. Ehre hatte nach Zieks Ansichten nichts auf dem Schlachtfeld zu suchen und demzufolge berührte es ihn auch herzlich wenig. Viele Gegner hatte Ziek schon so aus dieser Welt in die Hölle befördert, mit einem Dolch im Nacken oder Wurfmessern im Rücken, es war Zieks Art zu kämpfen und bisher hatte er immer gesiegt. Der einzige Gegner des es bisher geschafft hatte Ziek zu besiegen und das auch im nachhinein noch zu überleben war der Drow Drizzt, den er damals im Wald getroffen hatte.

    Ziek kniete sich vor den leblosen Körper und griff mit seiner Hand unter den Kopf des leblosen Kriegers. Das noch warme Blut, welches aus dem Mund der Leiche lief, floss über Zieks Hand und das kribbeln wurde noch stärker. Zieks Augen weiteten sich, es war als könne er das Blut in den Adern des Kriegers förmlich sehen. Das Wasser lief ihm förmlich im Mund zusammen und er beugte sich mit geöffneten Mund nach unten um seine Zähne in den Hals des Kriegers zu schlagen und das Blut aus dem leblosen Körper zu saugen. Gerade als er zubeißen wollte, schreckte Ziek zurück. Er zog seine Hand unter dem Kopf des Kriegers weg und der Kopf schlug dumpf auf den Boden. Ziek stand auf und entfernte sich von dem Leichnam. Das Blut tropfte von seiner Hand und zog eine kleine Spur als Ziek sich der prachtvoll verzierten Tür näherte welches aus der Halle hinaus führte. Er blieb vor der Tür stehen hob seine blutige Hand und begutachtete sie. Das warme Blut klebte an ihr und es tropfte von der Hand vereinzelt hinunter. Ziek konnte seine Augen nicht von der roten Substanz nehmen, die seine Hand bedeckte. Er hatte einige Verletzungen davon getragen, gebrochene Rippen und wahrscheinlich auch ein leichtes Schädeltrauma, denn er sah immer noch vereinzelt doppelt oder verschwommen. Sein Kopf dröhnte auch reichlich und sein Körper kribbelte. Er kniff die Augen zusammen, versuchte seine Gedanken zu ordnen. Er öffnete seine Augen wieder und sofort fiel sein Blick auf seine Hand vor ihm. Er öffnete und schloss die Hand beobachtete fasziniert wie sich das Blut auf der Hand bewegte, sich verformte. Ziek schloss die Hand zu einer Faust, zögerte kurz und schlug mit voller Wucht mit seiner Faust gegen die Tür. Der Schmerz der von der Hand ausging brachte Ziek wieder zur Besinnung. Ziek ließ seinem Blutdurst keine Zeit zum reagieren und drückte sich gegen die Tür um sie zu öffnen.

    Ziek betrat eine Art Zeremonienkammer. In der Mitte der Kammer war ein großes Loch, rund um das Loch waren Kerzenständer aufgestellt in denen bläuliche Fackeln vor sich hin leuchteten. Der ganze Raum war Rund aufgebaut und wölbte sich dementsprechend auch weit nach oben. Von der Decke ragten Stalaktiten herab und vereinzelt ragten Stalagmiten zur Decke. Über dem gewaltigen Loch schwebte eine Art Plattform aus Fels, die mit einer Felsbrücke mit dem restlichen Gestein verbunden war. Eine kleine Treppe führte zu Felsbrücke hinauf auf die Brücke an sich und auf die Plattform. Die steinerne Plattform war meisterlich gearbeitet und Ziek zweifelte daran, dass es sich hierbei um eine natürliche Verformung des Gesteins handelte. Bis auf sich selbst, konnte er niemanden ausmachen und er schritt vorsichtig auf die kleine Treppe zu. Die große Tür war der einzige Eingang zu diesem Raum, jedenfalls konnte Ziek keine weiteren Türen oder Öffnungen ausmachen. Ziek betrat vorsichtig die Treppe und als er letztendlich die Brücke betrat, bemerkte er den eiskalten Luftzug welcher aus dem Loch unter ihm zu kommen schien. Ziek schaute gar nicht weiter voraus sondern nach unten in die unendlich scheinende Leere unter ihm. Er streckte seine Hand nach vorn über eine Seite der Brücke und fühlte nun ganz deutlich einen eiskalten Luftzug der von oben nach unten in die Öffnung hinein zu verlaufen schien. Mit ausgestreckten Arm, schaute Ziek nach oben. Die Höhle verlief über ihm rundlich und bildete eine Kuppel. Mit bloßem Auge konnte Ziek keine Luftschlitze oder ähnliches erkennen, dennoch bestand hier eine Luftzirkulation welche Ziek deutlich fühlen konnte. Ziek ließ das Wetterphänomen erst mal außer Acht und widmete der kunstvoll gefertigten Brücke wieder seine Aufmerksamkeit. Er schritt die Brücke ab und erreichte die Plattform in der Mitte der Grube. Die Plattform war ebenso kunstvoll gefertigt wie die Brücke. In der Mitte der riesig anmutenden Plattform ragte ein pechschwarzer Obelisk nach oben. Um den Obelisken herum waren Rillen in den Boden geritzt, diese verliefen kreisförmig um den Obelisk herum und bildeten auf dem Boden wohl eine Art Muster welches Ziek jedoch, von dort wo er gerade stand, nicht erkennen oder deuten konnte. Viel interessanter war die Person, welche an den Obelisken gekettet war. Die Arme nach oben gestreckt und in Ketten gelegt, hing die Elbe Yuki-chan leblos am Obelisken. Ihr Kopf hing ohne Regung nach unten und anscheinend wurde sie nur von den Ketten gehalten, welche um den Obelisk herum verliefen und an ihren Handgelenken endeten.

    Als Ziek dies erkannte beschleunigte er seine Schritte. Er trat in das seltsame Muster auf den Boden ohne nachzudenken ein und eilte der kleinen Elbe zu Hilfe. Vor dem Obelisken blieb er stehen und blickte zuerst dem Obelisken entlang nach oben. Die Ketten, die Yuki an den Obelisken banden, schlangen sich rund um den Obelisken bis zu spitze, wo sie anscheinend befestigt wurden. Ziek blickte wieder die leblose Elbe an. Sie rührte sich immer noch nicht. Ziek konnte aber sehen, dass die kleine Gestalt noch atmete und das auch ruhig und gleichmäßig. Es ging ihr also den Umständen entsprechend gut. Ziek streckte seine Hand nach der Elbe aus, zog diese aber sofort wieder zurück als er sah, dass noch Blut daran klebte. Er wischte seine Hand an der Hose ab und berührte Yuki vorsichtig im Gesicht um ihren Kopf zu heben. In Yukis Gesicht zeigten sich Regungen und sie schien langsam zur Besinnung zu kommen. Langsam öffneten sich ihre Augen und Ziek grinste siegessicher.

    Aufwachen, Prinzessin. Euer Retter ist da.

    Yuki öffnete ihre Augen nur halb und blinzelte Ziek erschöpft an.

    Z..Ziek?

    sagte Yuki mit schwacher zitternder Stimme. Ziek wusste nicht, was die Heathres Jünger mit der Elbe gemacht hatten aber es hatte sie anscheinend mitgenommen.

    Ganz ruhig, ich mach eben die Kette los und dann hole ich dich hier raus.

    Erwiderte Ziek und fummelte an den Armfesseln rum, die sich um Yukis Handgelenke geschlungen hatten und in denen die Ketten verbunden waren. Mit bloßen Händen konnte Ziek das Schloss nicht öffnen und Ziek ging um den Obelisken herum, suchte eine Schwachstelle in der Kette oder etwas ähnlichen, aber er fand nichts womit er auch was anfangen konnte. Ziek erreichte wieder die Front des Obelisken und Yuki starrte ihn müde an. Sie hatte sichtlich Mühe ihren Kopf hochzuhalten und wirkte sehr erschöpft und kraftlos. Ziek knurrte und sah sich um. Einer der Stalagmiten auf der anderen Seite der Grube erweckte Zieks Aufmerksamkeit.

    Nicht weglaufen bin gleich wieder da, Prinzeschen.

    Meinte Ziek und lief schnell über die Brücke zurück auf die andere Seite der Grube und baute sich vor dem Stalagmiten auf. Der Stalagmit war unten, wo er mit dem Boden verwachsen war, groß und stämmig und wurde zur Spitze hin immer dünner. Mit einem herzhaften Tritt durchtrennte Ziek die Spitze des Stalagmiten von dessen Stamm. Ziek hob die Spitze auf und eilte wieder zurück zur baumelnden Elbe. Mit einem gut gezielten Schlag zertrümmerte Ziek die Verbindung zwischen Kette und Armfesseln. Yukis rechter Arm fiel leblos nach unten und baumelte unmotiviert an ihrem Körper herunter und mit einem rasseln verabschiedete sich die rechte Kette, welche es Yukis Arm gleichtat. Ziek zögerte keine Sekunde und schlug gegen die zweite Armfessel, jedoch ohne Erfolg. Ziek holte erneut aus und schlug noch mal gegen die Fessel und der Stalagmit splitterte auseinander aber nicht ohne die Fessel endlich von der Kette zu trennen.

    Yuki fiel Ziek regelrecht in die Arme und er ließ den Stalagmiten einfach fallen um Yuki halt geben zu können. Ziek packte Yuki an den Schultern und schüttelte die Elbe leicht, denn sie schien das Bewusstsein verloren zu haben und rührte sich nicht mehr. Plötzlich, als wenn die Elbe einen Energieschub bekommen hätte, brach Yuki aus Zieks Griff, riss ihre Arme hoch und fiel Ziek um den Hals. Die Elbe drückte sich fest an den verdutzen und darauf nicht vorbereiteten Vampir.

    Zieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeek! ^____^
    Ich wusste, dass du mich rettest! Ich wusste, dass du kommst ;__;

    Etwas stimmte nicht. Vor ein paar Sekunden noch war die Elbe kraftlos und erschöpft gewesen, hatte nicht einmal genug Kraft um ihren Kopf zu heben und Ziek anzusehen. Nun drückte sie sich fest an ihn und umarmte ihn stürmisch. Noch etwas, machte Ziek stutzig, sie nannte Ziek beim Namen. Soweit er sich erinnern konnte, hatte er selbst nie seinen Namen gegenüber der Elbe erwähnt und sie hatte ihn bisher auch nicht beim Namen genannt. Die beiden hatten sich einander nie vorgestellt und Ziek kannte auch ihren Namen nicht. Außerdem konnte sie nicht wissen, dass Ziek am Leben war. Sie hatte Ziek ja das letzte Mal gesehen, als er von einem riesigen Schwert durchbohrt in die Tiefe stürzte. Sie konnte unmöglich wissen, dass er kommt. Es war auch zu leicht gewesen hierher vorzudringen und die Elbe zu befreien. Tel’Aris war zwar ein ernstzunehmender Gegner aber außer diesem Krieger hatte sich Ziek niemand entgegengestellt. Zieks Skepsis wurde immer größer als sich die Elbe noch fester an Ziek presste und Zieks wirre Gedankengänge wurden mit einem furchtbaren stechenden Schmerz der von seinem Hals ausging abrupt beendet. Ziek schrie kurz auf und wurde von der Elbe weggestoßen. Als er nach hinten taumelte sah er das dämonische Lächeln auf dem Gesicht der Elbe welche mit ihrer Hand einen Zeremoniendolch umklammerte, der sich in Zieks Halsseite gebohrt hatte. Während sie ihn anlächelte und Ziek nach hinten taumelte, riss sie den Dolch von einer Seite zur anderen und schlitze Zieks Hals vollends auf. Ziek konnte sich selbst stoppen und wollte nach vorne schreiten, fiel aber auf die Knie und presste seine Hände gegen die klaffende Wunde aus der sein letzter Rest Lebenssaft rann. Mit aufgerissenen Augen starrte Ziek die kleine Elbe an, welche ihn mit funkelnden Augen, einem blutigen geschwungenen Dolch in der Hand und einem Lächeln auf dem Gesicht ansah ...

    MORE TO COME...

    ---

    Überlääängeeeeee .. ich weiß -____-
    Aber hey .. ich wurde so lange kreativ gehemmt/blockiert, da darf ich jetzt doch wohl mal wieder RICHTIG loslegen oder? Außerdem ... stellt euch nicht so an. Ich weiß, ihr wollt es eigentlich doch auch.

  13. #13
    Zitat Zitat
    Original von Konsum
    4. Maximal 1 Storypost pro Tag
    gilt das eigentlich auf 24 Stunden oder auf den Tag selber??
    naja egal ich poste einfach mal weiter Story. Hat etwas Überlänge, aber das kommt nur davon dass die Frauen so scheiße labern


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    Die vier Frauen umschlossen Sei in der Mitte des Raumes und fassten ihn plötzlich an acht verschiedenen Stellen des Körpers an. Sei wollte etwas sagen, doch das heitere Gekicher der Frauen unterbrach ihn dabei. Sie ließen ihn wieder los und sagten:

    Kommen
    sie
    bitte
    mit!

    Die vier Frauen bildeten eine Reihe und verließen den Raum. Sei watschelte wie eine kleine Ente hinter ihnen her, zurück auf den langen Gang, den sie nun weiter durchschritten. Die vielen Zeichen an der Wand wurden immer mehr und in dem Moment, in dem eine der Frauen an ihnen vorbei ging, leuchteten die Hyroplyphen in violett auf und erhellten den langen Raum in einem wunderschönen, warmen Ton.

    Was ist das hier für ein Tempel?

    Wir
    beten
    hier
    für

    unsere
    schöne
    Meisterin
    Merina!

    Sei hatte Angst weitere Fragen zu stellen, da ihm die nervigen Antworten doch ziemlich störten. Stumm folgte er den Damen durch den endlosen gang und beobachtete das wunderschöne Lichtspiel an den Seiten des Gemäuers. Nach einigen Gehminuten kamen die fünf Wanderer an ein neues Portal, das in Größe und Schönheit die beiden vorherigen bei weitem übertraf.
    Einige hölzerne Querbalken stützen die gigantische Steinkonstruktion, die mit großen Zeichen versehen war, die nun beim Kontakt mit den Frauen violett leuchteten. An den Holzbalken entlang hingen Stäbe aus groben Metall, die sich zu einem undurchdringbaren Tor zusammen fassten.

    Folgen
    sie
    uns
    einfach!

    Die vier Frauen gingen einfach schnurstracks auf das metallene/hölzerne Tor zu und durchdrangen es mit ihrem Körper. Ein dumpfes Geräusch, wie ein verstummender Blitz ertönte, als sie auf der anderen Seite wieder herauskamen, als seien sie durch Wasser gegangen.
    Sei traute den Frauen zu erst nicht, doch als er erkannte, dass diese nicht auf ihn warten wollte nahm er Anlauf und rannte in das große Tor. Eigenartige Gefühle machten sich in Sei breit in dem Moment wo er das Metall und das Holz berührte. Sei fühlte als würde etwas seine Innereien aus dem Mund ziehen. Es war ein rascher, doch sehr starker Schmerz, der sich wie Brennen und Ziehen anfühlte. Und er stoppte in dem Moment, wo Sei auf der anderen Seite des Gatters heraus kam.
    Schwer atmend versuchte Sei sich wieder zusammen zu reißen und rannte den vier Damen hinter her, die schon einige Schritte weiter gegangen waren. Sei befand sich nun in einem riesigen Raum an dessen Wände nur jeweils eines der verschnörkelten Muster gemeißelt waren. Am Ende, auf das die vier Frauen nun mit bedächtigem Schritt zu gingen, saß eine Frau auf einem Thron. Sie trug lediglich einen BH und einen Tanga, die ihren schönen, dunkelhäutigen Körper hervorhoben. Ihre langen schwarzen Haare waren zu einer Hochfrisur hochgesteckt und eine große Strähne hing ihr über das rechte Auge.
    Die vier Damen verbeugten sich vor ihrer Herrin und kündigten Sei als einen Magier aus einem weit entfernten Land an.

    Willkommen Fremder! Meine Damen, sie können sich nun entfernen, vielen Dank!

    Kein
    Problem,
    erwürdige
    Herrin

    Die vier Frauen verbeugten sich vor Sei und verschwanden wieder durch das große Tor. Die leichtbekleidete Herrin stand mit einem großen Satz aus ihrem Thron auf und griff dabei nach einem kleinen goldenen Zepter auf dessen Spitze ein grüner Saphir glänzte. Sie musterte Sei mit finstrem Blick und lächelte ihm dann urplötzlich zu.

    So denn! Ich denke du hast so viele Fragen, wie ich. Also lass uns abwechselnd fragen um Gerechtigkeit in unser Gespräch zu bringen. Ein Magier welcher Klasse seit ihr?

    Meinen sie welches Element? Ich bin ein Metallmagier.

    Wie außergewöhnlich... Nun denn fragen sie...

    Was ist das hier für ein Tempel?

    Sie befinden sich hier in meinem Tempel. Die Gläubiger hier beten mich an und verehren mich wie eine Reinkarnation einer Göttin.
    Nun denn, woher kommt ihr?


    Ich komme eigentlich nirgendwo her. Ich wandere durch die Welt und verdiene mir Geld.
    Wieso denken die Gläubiger hier, dass sie so verehrungswürdig sind?


    Weil ich eine Magie beherrsche, die alle Welt erobern könnte. Diese Frauen und Männer haben Angst davor, dass wenn ich zum Bösen tendiere sie vernichte und so huldigen sie mir.
    Wieso sind sie hier?


    Ich mache grade Urlaub und brauch etwas Ablenkung vom Job. Und so wurde ich von meinem Haustier hier hin gebracht.
    Was bedeuten all die Zeichen, die auf dem Obelisk und in den Räumen und Gängen stehen?


    Das sind die Hyroplyphen der Götter. Nur Leute, denen ich es erlaube können sie entziffern. Willst du die Schrift der Götter erlernen?


    --------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Sacht mal, wie schreibt man (vorsicht ich schreibs absichtlich falsch!) Hüroglüfen??? Word will das Wort partout nicht kennen und ich bin zu faul das Fremdwörterdudendingsbums rauszukramen.... (was mich dran erinnert, dass in einer Woche die Schule ernst wird ;___; )

    Naja so viel zu mir... wo seit ihr eigentlich alle? Hab ja noch nie zwei storyposts hintereinander geschrieben...



    --------------------------

    mir war heute so verdammt langweilig, da hab ich mal arties rat befolgt und eine wahlrede von mir geschrieben. noch mal an alle: will nicht spielleiter werden eher helfer aka stellvertreter
    ich empfehle das ärzte lied "zum bäcker" im hintergrund zu hören, das hat mir ansporn für so manche zeile gegeben
    (wenn ihr das lied kennt versteht ihr mich )

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    Liebe Schwestern und liebe Brüder, liebe Vampire und Vampiretten, liebe Bäume und Drachen, liebe ehemaligen und noch immer Engel, liebe Prinzessin, großer Kaiser!

    Das Ende unserer Lonely-Hearts (Einsame-Herzen) Welt rückt zunehmend näher und scheint bombastische Ausmaße anzunehmen, denen keiner entrinnen kann. Doch was geschieht nach dem Ende unserer Welt? Was kommt danach? Nur wenige wissen alles und alle wissen wenig!

    Doch etwas sicher ist:

    WIR BRAUCHEN STARKE FÜHRER FÜR DIESE NEUE WELT!!!
    Leiter die es verstehen einen Perfekten Mix aus Spaß, Ernst, Ansporn, Kraft, Storylänge, Bestechungsgeschenke und Disziplin zu formen! Ohne Leiter wird die neue Welt vielleicht sofort in einem Chaos aus Spam und unlogischen Folgerungen enden aus dem es für niemanden ein Entrinnen gibt!

    Und ich verspreche euch, dass wenn ihr mich zu einem der drei Herren (und eventuell Damen) des neuen Reiches wählt, wird eine neue Ära beginnen! Eine Ära ohne Männer in Möchtegern-Prinzessinen-Klamotten und ohne eine Flut aus Stopposts! Eine Ära in denen der einfache (oder doch etwas kompliziertere Bürger) keine sinnlosen Steuern und Taxen zahlen muss, die schlussendlich nur in der Tasche von hochrangigen Männern enden!

    Schreibt! Schreibt! Schreibt! Solange es sich an die Regeln hält werde ich mich nicht einmischen!

    So denn rufe ich das Volk auf:
    Wählt weise, denn „JEDE STIMME ZÄHLT“

    Ich möchte hier auch noch meine lupenreine weiße Weste präsentieren. Als Verfechter der Frauenrechte, als Kind der Natur, als reiner Mensch mit klaren idealen und Prinzipien, als Wohltäter, als Haustierbesitzer und als reicher Mann werde ich mein Leben dafür hergeben euch zu führen! In eine NEUE und BESSERE Welt!

    Hört mich an!: JEDE STIMME ZÄHLT!

    Also verwerft euer kleines Kreuzchen auf dem Wahlbogen nicht!

    Ich weiß ich bin noch ein neues Licht in der Welt der einsamen FF-Herzen, aber ihr müsst euch immer vor den Augen halten, dass diese Welt bald schon Geschichte sein wird! Lasst die neue Welt eine Welt des Spaßes und des Rollenspiels sein!

    Ich kann es nur noch mal sagen: Ich verspreche Redefreiheit, Sympathie meinerseits, wenige Stopposts und ein Auge-zu-drück-Verhalten bei eventueller Post Überlänge! Vergesst die Herrschaft der Prinzessin und folgt mir!

    Und hier das Wappen meiner Wenigkeit!



    Ich denke ich muss euch keine albernen Bestechungsgeschenke anbieten, damit ihr mich wählt, also lass ich es auch! Doch sollte ich gewinnen werdet ihr alle zu einer Sauforgie eingeladen um unser neues Reich zu feiern und zu vereinen!!!!

    Mehr hab ich nicht zu sagen!


    -----------------------------------


    ich weiß es ist verfrüht aber mir war heut so stink langweilig. mittlerweile freu ich mich wieder auf schule, weil dann meine ganzen freunde wieder da sind
    Geändert von Seishirou (29.08.2004 um 16:47 Uhr) Grund: mal wieder das Problem mit dem ;___; smiley am ende einer )

  14. #14
    *push*


    Platzhaltar..... weil müde und geschafft.... sechs stunden kellnern, morgen um 8 in die schule, abends wieder.... KELLNERN! juuuhuuuu!!111einself

    cu

  15. #15
    Zitat Zitat von Vincent D. Vanderol
    *zum Abschluß nochmal Arty und Konse hau, weil die sich offensichtlich an Dante heranmachen wollen*

    Ich tu doch gar nichts... ._.''
    Gut, ich weiss. Passt nicht, aber ich wollt das Bild auchmal benutzen...>_>

    Na schön, ich such mir was eigenes zum Foltern... >_>
    *sich umschaut* Nix da... ._.

    Na gut... Dann setze ich einen Platzhalter und steche Nadeln hinein. *hrhrhrhrhr*
    [singt] There's a dirty needle in your child, haha, stick me[/singt] *hrhrhrhrhr* >_>''

    [Story]:
    -----
    Konsum, noch recht wackelig auf den Beinen, traute seinen Augen nicht, als er seinen Hort erreichte. Es sah aus, als ob eine Schlacht getobt hätte, denn überall waren Brandspuren, Krater und Tote zu sehen. Mit wachsendem Unbehagen dachte er daran, dass die AdF vielleicht einen Überraschungsangriff geplant hatte, um den Hort schnell und ohne große Verluste einnehmen zu können, doch er verwarf den Gedanken schnell wieder, als er bemerkte, über wem er da dachte. Die AdF... Er schüttelte den Kopf und schalt sich einen Narren. Er ging einen Schritt und stützte sich dabei auf Rubion, der ebenfalls mit gerunzelter Stirn das Schlachtfeld überblickte. Es waren beruhigender Weise nur wenig humanoide Körper unter den Toten, und selbst diese glichen Menschen nur dann, wenn man jeglichen Sinn für Logik und Funktionalität des Körpers wegließ. Mit dem Fuß drehte Rubion eine Leiche um und verzog sogleich das Gesicht. Das Wesen hatte mehr als drei Augen und einen Mund zuviel, ein Umstand, der die pergamentweiße Haut nicht besser aussehen lies. Rubion verzichtete darauf, den Körper genauer zu untersuchen.

    [color=red}„Nun, immerhin wissen wir nun, dass es sich nicht um Menschen handelt. Ist doch schon mal was...“[/color]

    meinte Rubion als er seinen Blick wieder über die unzähligen Leichen schweifen lies und seine Stirn in immer tiefere Falten legte. Konsum nickte nur stumm und dachte angestrengt nach. Er ging sein Register von Feinden durch und stellte leicht schockiert fest, dass eigentlich alle tot waren. Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf, suchte er das Gebiet ab um vielleicht etwas zu finden, das noch ein bisschen Leben in sich trug. Wankend setzte er seinen Weg fort, bedacht darauf, nicht auf irgendwelche Tentakel, Augen oder sonstige Körperteile zu treten und griff bald nach einer Blutkonserve aus der Kiste, die wie ein treuer Hund folgte und sich nicht im geringsten darum scherte, was ihren Weg versperrte. Vereinzelte schnappen der Klappe kündigte davon, was die Truhe von Hindernissen hielt.
    Konsum biss die Konserve an, schluckte ein paar Schlücke und murmelte etwas von einem guten Jahrgang, wenig Fett und einem leicht bitteren Nachgeschmack, als er plötzlich stehen blieb und auf einen Baum starrte. Rubion folgte seinem Blick und erkannte schnell was Konsum meinte: ein Mann, in schwarzer Rüstung, hatte die Hände hinter dem Kopf verschränkt, einen Grashalm zwischen den Zähnen und lies sich die Sonne auf das markante Gesicht scheinen. Konsum meinte und da stimmte ihm Rubion auch Kopfnickend zu, dass der Fremde das auch dringend nötig hatte.

    „Ähm... Entschuldige, Fremder, aber was machen Sie auf meinem Grund und Boden? Und wer sind sie eigentlich?“

    Rubion legte den Kopf schief und wisperte Konsum etwas ins Ohr, dass sich verdächtig nach einer Predigt über die Prioritäten der Fragen anhörte. Seiner Meinung nach, war es viel wichtiger zu wissen, wer es ist und nicht, was er denn hier mache. Konsum sah ihn einfach nur entgeistert an und bedeutete mit einem Kopfschütteln, dass es ihm im Moment völlig egal war, was denn nun wichtiger sein könnte.

    „Ähm... Entschuldige, Fremder, aber was machen Sie auf meinem Grund und Boden? Und wer sind sie eigentlich?“

    wiederholte er seine Frage, diesmal mit mehr Nachdruck und gekünstelter Gereiztheit. Der Mann öffnete seine Augen, spuckte den Grashalm aus und war auch schon auf den Beinen. Unwillkürlich zuckte Konsum zusammen.

    „Na da schau einer her… Konsum, richtig?“

    „Öhm... Ja… Und wer sind Sie?”

    „Hm… dann bin ich richtig. Wobei, so wie du aussiehst, hätte ich mir die Frage wirklich sparen können. Nun denn. Machen wir es kurz, denn ich habe ein bisschen zu tun und kann es mir leider nicht erlauben, von einer kleinen Echse, wie du eine bist, aufgehalten zu werden.“

    Konsum wusste nicht genau was das sollte. Aber immerhin hatte er begriffen, dass sich der Fremde nicht gerade den Höflichkeitsregeln verschrieben hatte und vielleicht eine Lektion brauchen könnte.

    „Wieso sollte ich Ihnen helfen? Sie haben sich nicht einmal vorgestellt, sehr unhöflich, wissen Sie?“

    Unauffällig spannte er einmal probeweise jeden Muskel den er erreichen konnte und stellte glücklich fest, dass er viel sicherer auf den Beinen war, als bei der Abreise von Geisterstadt.

    „Und daher, wenn Sie nichts dagegen haben, werde ich Ihnen kurz eine Lektion erteilen!“

    Konsum wusste zwar, dass es mehr als töricht war, doch das zusammentreffen einiger Faktoren, darunter unglaubliche Müdigkeit, leicht gereizt, schockiert, eine Gehirnerschütterung und noch ein paar Sachen mehr, führten dazu, dass Konsum alle Vorsicht in den Wind schrieb und mit vampirischer Schnelligkeit auf den Fremden losstürmte. In ihm schien Konsum einen Gegner zu haben, der leicht zu schlagen war und viel aushielt. Kurz: Konsum konnte sich abreagieren.
    Vielleicht hätte Konsum nicht so versessen sein Ziel anvisieren sollen, vielleicht hätte er aber auch einfach nur auf den Stein vor seinem Fuß achten sollen, der seinem Angriff ein jähes Ende bereitete und ihn der Länge nach auf den Boden der Tatsachen zurückholte, auf jeden Fall lag Konsum plötzlich da. Es wurde mit einem Schlag unangenehm still, die Art von stille, die unmittelbar auf peinliche Momente folgte und scheinbar ewig anhielt.

    „Nun… Wenn du fertig bist, im Dreck herumzuwühlen um vielleicht ein paar Münzen zu finden, können wir ja anfangen zu reden, meinst du nicht auch?“

    Konsum rappelte sich minder elegant und nicht gerade schnell wieder auf. Als er sich den Staub von den zerfetzten und schmutzigen Klamotten klopfte, fiel sein Blick auf einen Fledermausflügel. Mit fragendem Blick folgte er dem Flügel und bemerkt bald, dass es sich um die Parierstange eines Schwertes handelte, dass an der Seite des Mannes baumelte. Überhaupt machte der Mann einen viel imposanteren Eindruck, wenn man ihn aus der Nähe betrachtete. Nun bemerkte Konsum auch die kalten Augen, das kalte Gesicht und die kalte Ausstrahlung des Fremden, der dem Wort „cool“ eine völlig neue Bedeutung gab. Konsum war sich absolut sicher: diesem Mann, tun am Abend die Wangen weh. Von dem vielen Lächeln war das auch logisch.

    „Also, mein Name ist Godan. Du kannst mich so nennen wenn du willst, aber du musst mir das geben, was ich will, wenn dir etwas an deiner Unversehrtheit liegt. Ich weiß zufällig, dass sich ein Kristall mit Titel „Kristall von Ix“ in deinem Besitz befindet. Nun, ich möchte ihn gern haben, hätte ihn mir auch genommen, doch die Schutzzauber funktionieren ganz gut. Nicht das ich nicht versucht habe, sie zu brechen. Aber es hat nicht sein sollen.

    Mit einer weitausholenden Geste deutete er auf die Wesen, die ihr Leben gelassen hatten, bei dem Versuch in den Hort einzudringen. Konsum fing gerade erst an alles zu verarbeiten. Er ging noch einmal in Gedanken das eben gehörte durch und stieß dann auf einen Punkt, der ihn nicht gefiel.

    „Ähm... Wie meintest du das mit der Unversehrtheit?“

    fragte er stirnrunzelnd und sich langsam nach hinten bewegend. Godan zeigte keine Reaktion und betrachtete seinen Gegenüber herabschätzend.

    „Ich meine... Du kennst mich nicht, ich hab dir nichts getan, wir sind uns noch nie begegnet und selbst wenn ich diesen Kristall hätte, würde ich ihn dir nicht geben. Des weiteren kannst du mir eigentlich nichts antun. Ich bin schneller als du und...“

    Er wurde unterbrochen als sich rankenartige Seile um Konsum schlangen und Festzerrteen. Überrascht blickte Konsum zu Boden und sah, dass die Seile aus mehreren schwarzen Löchern kamen, die sich einfach im Boden auftaten. Leichtes Scheppern lies ihn seinen Blick nach oben richten. Er sah Godan, wie er seelenruhig auf ihn zuging, mit einer langsamen und aufreizenden Bewegung sein Schwert zog. Konsum hatte noch nie eine solche Klinge gesehen. Durchsichtig, als ob sie aus Glas wäre, zog sich die Klinge vom pechschwarzen, fledermausflügelförmigen Heft und endete in einer spitzen Spitze. Innerhalb weniger Sekunden war die Klinge an Konsums Kehle.

    „Nun, wie war das eben? Gib mir einfach was ich haben möchte und schon bin ich we...“

    Ein Feuerball aus Rubions Richtung lies ihn verstummen und nach hinten ausweichen.

    „Wieso legst du dich nicht erst mal mit mir an? Oder hast du etwa Angst?“
    ---------
    [/Story]

  16. #16
    Zitat Zitat von Artax
    Stimmt aber Weder gesehen, noch gelesen. Und Teil 1 & 2 auch nicht ^^
    Ich bin aber zuversichtlich, dass ich es irgendwann schaffen werde
    Ich bin zutiefst erschüttert... Ehrlich gesagt fehlen mir die Worte ... >_> Ich hoffe einfach mal, dass du Zeit und vor allem Durchhaltevermögen finden wirst, um dir diese "weltentrückende Geschichte" anzutun.

    Zitat Zitat von Vincent D. Vanderol
    Hier steht daß das eigentlich die Sprache ist die von Sauron selbst erschaffen wurde

    Aber stimmt schon, die Sprache wird ja von Orks benutzt und ist daher orkisch
    Hm... Mein HdR ist die neue Übersetzung, also von 1999 (>_>), was dazu führt, dass sie die Anhänge rausgelassen und in einem gesonderten Band veröffentlicht haben, den ich bisher nirgends fand ... >_< Und irgendwie kommt es mir komisch vor, dass ausgerechnet Sauron die Sprache kreiert haben soll... Melkor klingt viel logischer ... >_> Argh ... ich muss die restlichen Bücher haben ... ._.''
    Zitat Zitat
    Btw. was willst du mit sonem ollen Flegel...die schicke Dreischwänzige des Balrog war viiiieeel cooler...oder eher heißer °____°
    Stimmt, an die Peitsche dachte ich gar nicht ... Das dumme ist nur, egal wieviel Schwefel, Benzin, Fleisch und Körperteile du opferst, sie will einfach nicht erscheinen. Mal sehen, vielleicht finde ich irgendwo noch einen Feuerdämon in stillgelegten Bergwerken ... Mit genügend Spiritus sollte man ihn sich doch gefügig machen können ... >_>

    So, ich setze dann mal einen Platzhalter, für die Story mit vielen Spinnen, grossen Bäumen und einen schwarzen Drachen, der aus dem Eisenkerker geflogen kommt. Abgerundet wird das Menü durch eine saftige Klage wegen Ideenverwschandelung.

    ----
    Als sich der Rauch verzog und die Sicht frei wurde, fiel der Blick auf verbranntes Gras, umgeknickte Bäume und viel Rus. Vom einstigen rubinrotem Drachen war nichts mehr zu erblicken, so sehr man seine Augen auch anstrengen mochte, man konnte nicht den kleinsten Schimmer von dem Ungetüm erspähen.
    Mit Tränen in den Augen und gelähmt vor Wut starrte Konsum noch Minuten lang auf den Fleck, an dem vor einigen Augenblicken noch sein Freund stand. Seine Hände ballten sich zu Fäusten und öffneten sich wieder, sein Atem ging flach und schnell, sein Gesicht war eine einzige groteske Maske, die widersprüchlige Gefühle in dem Beobachter entstehen ließen. Seine Gedanken rasten, doch waren sie nicht besonders einfallsreich oder gar vielseitig. Sie drehten sich nur um das Eine, um die einzige Option, die in dieser Situation logisch war: Rache. Wieder einmal wollte Konsum Rache und wieder einmal schaffte er es, die Wut zu benutzen um seine Schmerzen zu ignorieren und ihm Kraft zu geben. Eines war jetzt mehr als klar. Hatte er den Fremden eben noch verschonen wollen, so war nun sein Urteil besiegelt und nur ein mittleres Wunder hätte Konsum noch aufhalten können.
    Seine Augen flammten auf, blendeten den Beobachter, sodass dieser nicht mitbekam, wie Ranken aus Konsums rechten Arm wuchsen und sich um die fremdartigen Tentakel schnürten, die bisher Konsum gebunden hatte. Konsum blendete die Welt um sich herum aus und fokussierte alles auf sein Ziel, sein Gegner, seine Beute.
    Godan beschattete unterdessen noch seine Augen und fragte sich, was um alles in den Neun Höllen da passierte. Seine Instinkte warnten ihn, riefen zur Vorsicht und zu einem Rückzug, doch Godans Stolz verdrängten die Rufe und ersetzten sie mit Trotz und Übermut.
    Konsum merkte, wie die Tentakel, die aus dem Boden kamen und ihn hielten, den Griff lockerten, sich wanden und wehrten. Etwas passierte mit ihnen und es gefiel den Dingern in keinster Weise. Hätten sie etwas, was man als Verstand bezeichnen könnte, würden sie wohl entsetzen empfunden haben, als sie sich langsam auflösten, durchsichtig und absorbiert wurden. Die Ranken, deren Ursprung Konsums rechter Arm war, fingen an zu pumpen, wie sie es schon zuvor getan hatten, immer mit dem Ziel, die Magie in den Körper zu schicken. Mit zunehmender Verblassung der Tentakel, verdunkelten sich Konsums Augen und das Gleißen erlosch immer mehr. Statt des goldenen Lichts, trat nun ein tiefes Schwarz in Erscheinung und verdrängten Vernunft und Logik immer weiter in den Hintergrund.
    Godan wagte es die Hand herunter zu nehmen und dem Auge einen Blick zu gewähren. Er wollte ergründen, was das Licht bedeutete und ob es etwaige Konsequenzen für ihn nach sich zog. Doch zu seiner Überraschung fand er Konsum nicht mehr da, wo er ihn fesselte. Wie vom Wind fortgetragen, war Konsum verschwunden, doch in der Nähe.
    Godan stieß einen Fluch aus und blickte sich um, sondierte die Umgebung mit seinen Sinnen, doch fand den Entflohenden nicht. Er setzte seine Fähigkeiten ein, um das Gebiet rund um ihn zu erfassen, sich ein Bild der Lage zu machen und so einen Überraschungsangriff zunichte zu machen. Doch wieder gingen seine Bemühungen in die Leere und Konsum blieb weiterhin verschwunden. Der Gepanzerte wappnete sich und wählte sorgsam eine Strategie aus, die es ihm ermöglichen konnte, Angriff und Flucht gleichermaßen offen zu halten. Doch als eine Windbö aufkam und den Gestank von Schwefel brachte, erkannte er seinen Fehler und richtete seinen Blick in den Himmel. Zwar war der Himmel blau und bar jeglicher Wolke, doch schaffte es Konsum irgendwie weiterhin unentdeckt zu bleiben und Godan weiter im Dunkeln tappen zu lassen.
    Jetzt erst bemerkte Godan die unnatürliche Stille, die sich über den Ort des Geschehens gesenkt und alles in eine angespannte Atmosphäre getaucht hatte. Alle war bereit für einen Angriff und auch Godan sah die Zeit gekommen. Sein Körper spannte sich, die Rüstung glänzte kurz rot, und schon war Konsum da, einem schwarzen Raubvogel gleich, der sich aus dem Nichts auf seine Beute stürzte. Doch anders als eine Maus oder Schlange, war Godan vorbereitet und konnte nur bis zu einem gewissen Grad überrascht werden. Als der Angriff kam, der Wind wieder einsetzte und das Rascheln der Bäume die akustische Untermalung des Ganzen war, dauerte es nur einen Bruchteil einer Sekunde, damit beide Parteien ihren Schlag ausführen und sich wieder in Sicherheit bringen konnten.
    Godan sah an sich herunter und fuhr überrascht über einen tiefen Kratzer quer über die Brust. Nur ein paar Zentimeter hatten gefehlt, und Godan atmete erleichtert aus. Er hatte die Kreatur zwar unterschätzt, doch war sein Angriff auch erfolgreich gewesen. Die Verkrüppelung hatte gewirkt, dessen war sich Godan vollends sicher, und so war er nur eine Frage der Zeit, bis Konsums Herz von seinen eigenen Rippen durchbohrt sein würde. Zu Konsums Leidwesen war die Zeitspanne nicht besonders lang...

    „Schade. Es hätte wirklich nicht soweit kommen müssen.“

    ... flüsterte Godan und lehnte sich an einen Baumstamm. Wieder fuhr seine Hand über seine Rüstung und berührte den Kratzer in der Panzerung. Wenige hatten es bisher geschafft der Rüstung etwas anzuhaben, und so konnte Konsum stolz auf sich sein. Hätte er gewusst, mit wem er es zutun gehabt hatte, wäre dieser Dummkopf niemals auf die Idee gekommen, ihn anzugreifen.
    Doch während Godan in Gedanken versunken war, merkte er nicht, wie der Wind wieder auffrischte und Schwefel mitbrachte. Noch merkte er, die Unregelmäßigkeit des Windes, der die Krone des Baumes schüttelte, die anderen jedoch unbehelligt lies. Zu spät erreichten all diese Eindrücke sein Hirn und so sah sich Godan schneller als er es für möglich gehalten hatte, in der Umarmung seines Feindes. Godan fing an sich zu wehren, doch gegen den Griff Konsums konnte er beim besten Willen nichts ausrichten. Die vier Arme, allesamt tief schwarz, glanzlos und Schwefel ausströmend, hatten die Kraft von Schraubstöcken und drückten weiter zu.

    „Was zum Henker ist denn nun wieder los?“

    ... schrie Godan und versuchte so das Tosen des Windes zu übertönen. Godans Rüstung wurde weiter eingedrückt und eingedellt und schon bald brachen die ersten Panzerplatten, während der Druck weitererhöht wurde und ein infernalischer Gestank seinen Höhepunkt erreichte. Es war mehr als purer Schwefel, was es nun wagte in den Himmel zu strömen.

    „Was ist denn los, Godan? Wehr dich doch ein bisschen..“

    ... zischte etwas in sein Ohr und jedes Wort Gift für den Verstand. Die Stimme schien nicht aus der Kehle eines lebenden Wesen kommen zu können, doch das schlimmste war, dass es das Wispern stärker mit sich trug, als das Wispern selbst. Während der Gestank schier unerträglich wurde, Godans Rüstung langsam immer enger wurde, fingen die Schwefeldämpfe aus der Haut der vier Arme intensiver zu werden. Mit Schrecken kam Godan ein Gedanke und er suchte stärker aus der tödlichen Umarmung zu entfliehen. Doch Konsum lies seine Beute nicht, und Godans Gedanke wurde Wirklichkeit: Es dauerte nur ein paar Sekunden, dann standen Konsum und Godan in Flammen. Doch da das Feuer aus Konsums Körper selbst kam, war nur Godan derjenige, welcher darunter zu leiden hatte. Das grüne Feuer fraß sich durch die Rüstung und tief ins Fleisch. Jeder Nerv schien in Flammen zu stehen und verursachte für Godan bis dahin unbekannte Schmerzen. Doch Schmerz konnte auch Kraft geben und auch diesmal war es der Fall. Mit einem letzten Aufbäumen schaffte es Godan einen Arm zu befreien und sammelte sogleich Magie darin. Mit der aufgeladenen Faust schlug Godan auf einen der vier Arme ein und erhoffte sich schnelle Wirkung.
    Sie wurde gewährt und Konsums gellender Schrei füllte die Luft. Godan wurde losgelassen und fiel hart auf den Boden. Er rollte sich ab und stieg aus den Überresten seiner Rüstung, die dort liegen blieben. Jetzt erlaubte sich Godan zu stöhnen und er rieb sich die Stellen, die am meisten schmerzten. Doch dann musste er aufsehen, seinem Gegner in die Augen blicken und die Enttäuschung in dem Blick des Gegners feststellen. Doch er erschrak, als er seinen Blick gen Himmel richtete. Dort schwebte keine Gestalt, die an Konsum erinnern könnte, selbst mit viel Fantasie war es unmöglich in diesem Monster den einst schwachen Drachenlord zu erkennen. Eine pechschwarze Echse, mit sechs ebenso schwarzen Flügeln, vier Armen, zwei Beinen und einem Kopf, der mehr Schlange denn Drache war, schwebte über dem Boden und blickte Godan aus tiefschwarzen Augen an, die zu keinem Gefühl fähig waren und nur ihre Beute sehen konnte. Der Schwanz der Echse peitschte umher, die Klinge am Schwanzende blitzte in der Sonne auf und alles sagte Godan, dass er einen furcherregenden Gegner vor sich hatte, der so leicht nicht zu besiegen sei.
    Doch wollte er es probieren. Sein stolz als Krieger gebietete es. Also wappnete er sich ein letztes Mal zu einem Angriff, blickte sehnsüchtig auf sein Schwert und versuchte den Schwachpunkt des Monsters zu finden. Konsum allerdings schwebte langsam auf den Boden, verzerrte sein Schlangengesicht zu einer widerlichen Grimasse und fletschte mit den Zähnen. Die vier Arme nahmen ihre Stellung ein und der Schwanz peitschte weiter umher.

    „Ich weiss nicht, was du bist oder wie du zu dem geworden bist, was du jetzt im Moment darstellst, doch glaube nicht, dass ich Angst vor dir habe.“

    ... rief Godan Konsum entgegen und ersann sich einen Zauber, der mächtig genug sein sollte, Konsum zu vernichten. Er rief wieder die Unterwelt an, ihm Energie zu schicken und formte daraus den Zauber.

    „Redest du immer soviel?“

    … zischte Konsum in einer grauenhaften Stimme und machte sich ebenfalls bereit, einen Angriff zu starten. Der Wind setzte wieder ein und die Kontrahenten nahmen es als Signal und wollten aufeinander zustürmen, doch plötzlich hinderte sie etwas daran. Unfähig sich zu bewegen, blickten beide sich hilflos um und verstanden nicht, wer oder was sich plötzlich in ihren Kampf eingemischt hatte.

    „Meine Güte... Hört endlich mit diesem Kinderkram auf...“
    ----
    Nun denn... Keine Spinnen... Na, die kommen noch ... >_>

  17. #17
    Zitat Zitat von Artax
    Kommt her und tut was, und das gilt nicht nur für die paar Leute, die sich da gerade im Sumpf auspowern.

    Platzhalter.

    ----
    Das Wispern hatte sich komplett geändert. War es einst ängstlich, ja, geradezu panisch, konnte man den Triumph geradezu körperlich spüren. Was auch immer dieses Geräusch verursachte, schien seinem Ziel erschreckend nahe gekommen zu sein. Doch dabei blieb es nicht. Das Wispern schwoll an, wurde immer lauter und aufpeitschend. Konsum und Godan hatten beide kein gutes Gefühl bei der Sache und blickten sich nervös um.

    „Also, langsam fängt es an mir zu gefallen.“

    Godan fing sich einen bitterbösen Blick von Seiten Konsums ein, der immer noch wachsam zu allen Seiten spähte. Das Wispern verharrte in der Tonlage und Lautstärke. Immer noch schien von überall gleichzeitig zu kommen, und doch konnte man sich des Gefühls nicht verwehren, dass es sich näherte.
    Mit einem Zaghaften schritt stieg Konsum die Treppe weiter hinunter. Godan folgte dichtauf, lies seine Augen in der Dunkelheit umherwandern und versuchte einen möglichen Überraschungsangriff vorherzusehen.

    „Nur aus reiner Neugier, wozu brauchst du den Kristall eigentlich?“

    ... fragte Konsum über die Schulter, während er die letzte Stufe hinabstieg und sich nach links wandte. Wie durch Zauberhand entflammten die Fackeln des Korridors und spendeten Licht durch den schummrigen Gang. Ihre Schritte hallten in der Dunkelheit wider und so war es schwer abzuschätzen, wie weit sie gingen. Godan war nicht genau klar, wohin Konsum ihn führte, jedoch war er bereit sich zu verteidigen, sollte die Situation es erfordern.

    „Nun, der Kristall hat die nützliche Eigenschaft Magie zu speichern und programmiert zu werden. Ich brauche ihn natürlich für meine Pläne einen Freund von mir auszuschalten, der haargenau so aussieht wie du, und zu allem Überfluss auch noch deinen Namen trägt. Sag mal, wie weit ist es denn noch?“

    Konsum dachte kurz darüber nach, schwieg aber was die Strecke anging. Die Wände schienen sich endlos hinzuziehen und bald löste nackter Fels die behauenen Steine ab. Langsam kam es Godan vor wie eine Ewigkeit, und auch wenn Zeit ein Luxus war, den er sich sonst zu nehmen pflegte, hatte er jetzt doch einfach keinen Nerv dafür. Wieder eine Biegung und weiter ging. Hätte Godan genau aufgepasst, hätte er bemerkt, dass Konsum ihn im Kreis geführt hatte, doch zu sehr war der gepanzerte damit beschäftigt auf dem Wispern zu lauschen, welches sich wieder zu entfernen schien, als ob es Anlauf nehmen wollte. Plötzlich stoppte Konsum und Godan konnte noch verhindern, dass er in seinen Gastgeber reinrannte.

    „Wir sind da. Hinter dieser Tür verbergen sich meine... Artefakte.“

    Mit hochgezogener Braue betrachtete Godan die Tür, vor der sie standen. Das passendste Wort, was Godan einfiel, war einfach nur „Enttäuschend“.

    „In einer Besenkammer? Du bewahrst deine Relikte in einer Besenkammer auf?“

    Konsum lächelte seltsam und stieß die Tür auf. Gähnende Dunkelheit streckte ihre Finger nach den Männern aus, doch schreckte vor dem Licht zurück. Godan war immer noch nicht beeindruckt und so wartete er geduldig auf die Fortsetzung der Vorführung. Ein Klicken ertönte, als Konsum das Licht anschaltete. Irgendwo in der einsamen Dunkelheit erkannte eine einsame Glühbirne ihr Stichwort und fing sofort an, Licht auszuschicken, welches jedoch von der lauernden Dunkelheit verschluckt wurde. Godan räusperte sich hörbar und wollte gerade zu einem Kommentar ansetzen, als der nette Apparat in der hintersten Ecke das Licht einlud, verstärkte und wieder in die Welt lies. Ein melodisches Summen war zu hören, als sich der Raum mit Licht füllte. Jetzt war Godan beeindruckt. Es stand zwar immer noch ein Besen plus Eimer neben der Tür, aber sonst hatte dieser Raum nichts mehr mit einer Besenkammer gemein. Flugzeughangar passte jetzt wesentlich besser.
    Godan lies seinen Blick im Raum umherschweifen. Seine Augen sahen Berge von Unnützen Schrott, Spielereien und hin und wieder etwas von wirklicher Macht. Wer auch immer diese Sachen zusammengetragen hatte, hatte wohl einen Geschmacklichen Blackout gehabt. Er fand immer mehr Gründe, so schnell wie möglich von dieser Welt zu verschwinden.

    „Also, wo ist der Kristall?“

    ... fragte er und bemerkte erst jetzt, dass Konsum nicht mehr neben ihm stand. Er entdeckte ihn kurze Zeit später, im hinteren Teil des Hangars, wie er bunten Krimskrams aus einer Truhe kramte und lieblos über die Schulter warf. Ohne Kommentar schritt der Ritter an dem ganzen Gerümpel vorbei und hielt neben Konsum. Er verschränkte die Arme vor der Brust und sah weiter zu, wie Konsum immer verworrenere Gegenstände aus der Kiste holte und dann irgendwo in eine Ecke schmiss. Still vor sich hinmurmelnd, grub Konsum immer weiter und fand schließlich das Gesuchte. Mit einiger Anstrengung hievte er den Stein aus den Behälter und knallte ihn Godan knapp vor die Füße.

    „Hey, sei vorsichtig! Er ist wirklich wertvoll und... Hm?“

    Auch Konsum hielt nun inne und blickte fragend auf Godans Schwertscheide, die in einer beachtlichen Stärke geschüttelt wurde. Ohne zu zögern griff Godan beherzt nach der Waffe, riss sie aus der Scheide und hielt die Klinge dicht vor seinem Gesicht. Konsum sah durch die durchsichtige Klinge den nachdenklichen Ausdruck auf Godans Antlitz und wich zurück, als das Schwert plötzlich geschwungen wurde. Wie es aussah, zeigte es Godan den Weg, du etwas. Konsum hatte schon mehrmals gedacht, dass die Reisen, Kämpfe, fast Tode und die restlichen Unglücke auf Dauer nicht gesund sein konnten, und nun war er sich endlich sicher, den Verstand verloren zu haben. Immerhin konnte ein Schwert sich doch nicht von alleine bewegen...

    „Jaja... Ist ja gut, zerr nicht so! Was ist denn?“

    Schlagartig richtete sich die Spitze auf ein paar Kartons, die Konsum unachtsam hingeworfen hatte. Mit den Füssen scharrte Godan ein bisschen darin herum und fand auf den Boden letztendlich einen Schmucklosen Stein. Das Schwert zeigte weiter unbeirrt auf den Stein. Also Konsum näher kam und über Godans Schulter blickte, runzelte er die Stirn. Den Stein kannte er doch... Nur woher?
    Dann fiel es ihm wie Drachenschuppen von den Augen. Es war der Meteorit aus Fairlight, den er hier versteckt hatte.

    „Ah... Ich verstehe. Konsum, ich werde mich natürlich erkenntlich zeigen und dir einen Gefallen tun. Ich hörte von deiner kleinen Freundin und ihr Schicksal. Um genau zu sein, habe ich jede Information erhalten, die zu finden war. Das witzige ist aber, dass du das Heilmittel genau vor dir siehst.“

    Konsum schnappte sich den Stein bevor Godan ihn aufheben konnte und brachte sich schnell vor der Klinge in Sicherheit.

    „Aber wie funktioniert er? Ich spüre nichts magisches an ihm, noch konnte ich irgendetwas spezielles daran erkennen... Um ehrlich zu sein bezweifle ich stark... Geht’s noch?“

    ... rief er und sprang zurück. Zentimeter vor seinen Augen ragte die Klinge hervor und bohrte sich weiter in den Stein herein. Vor Schreck lies Konsum den Stein los und erkannte, dass das Schwert, mit der Klinge nach unten, in der Luft schwebte. Die Hälfte des Schwertes durchbohrte bereits den Stein und Konsum konnte sich keinen Reim darauf machen, was gerade geschah.

    „Dein Problem ist, dass du nicht in in den Stein sehen kannst. Die meisten Kräfte verbergen sich immer in solchen Sachen.“

    Seelenruhig sah er zu, wie das Schwert rostrot anlief und der Stein immer fahler wurde. Die Klinge fing an in einem sanften Rot zu glühen und verdrängte das bereits vorhandene Licht immer mehr. Aus den Augenwinkeln sah Konsum, wie Godan kurz eine kleine Kugel in der Hand hielt und sie schnell verschwinden lies. Das Leuchten der Waffe wurde immer intensiver und Godan blickte langsam besorgt auf sein Schwert. Zu dem Licht gesellte sich noch ein schwingender Ton, der beruhigend auf die Nerven wirkte und das Wispern zu vertreiben schien. Nicht mehr beängstigt oder von Zweifel geplagt, sah sich Konsum das Schauspiel weiter an und war gespannt darauf, zu was es führen sollte.
    Als der Stein vollends Weiß geworden war, zerbröckelte er einfach und lies das Schwert in der Luft allein. Beinahe behutsam nahm Godan seine Waffe in die Hand und ein Lächeln huschte über sein Gesicht.

    „Konsum, deine Suche hat ein Ende.“

    ... sagte er schlicht und ging aus dem Hangar. Benommen folgte ihm Konsum, er konnte nicht anders. Der Kristall war jetzt Nebensache, denn die Worte Godans hatten Konsums Gehirn erreicht. Mit einem Mal riss er die Augen auf, als er erkannte, was er gehört hatte. Ihm wurden die weitreichenden Folgen der Worte bewusst und die Tränen stiegen ihm in die Augen.

    Endlich. Endlich war der Zeitpunkt gekommen.

    Das spürten auch die Wesen, die das Wispern erzeugten und Angst mischte sich in ihr Murmeln.
    Es wurde wieder stärker.
    ----
    Ach... ich lass es... Spinnen krieg ich keine rein... Und ich breche mir irgendwie immer einen ab... Damn... Naja, was solls. Der nächste Part auf sich warten lassen... Mal sehen wie lange.
    Geändert von Konsum (09.12.2004 um 22:05 Uhr)

  18. #18
    Öhm... ist zwar etwas spät, aber man will ja doch mal spammen... gratulieren, gell?

    Herzlichen Glückwunsch zum 18.!

    Wie du sicher bemerken wirst, fängt jetzt das Leben an. Du kannst all die lustigen Sachen machen, die du auch schon vorher getan hast, nur sind sie jetzt eben auch noch legal.

  19. #19
    Wir sahen Konsum und Godan die Treppe in die Eingangshalle nehmen, ein braunes Schwert hielt letzterer in der Hand und große Augen waren das bestechendste Merkmal des anderen. Konsum versuchte krampfhaft ein Lächeln zu unterdrücken und verschob seine Mundwinkel zu einer abstrakten Grimasse, die dem Betrachter beim betrachten die Tränen in die betrachtenden Augen trieb. Die Gedanken des Vampirs/Drachen waren mehr als wirr, um nicht zu sagen chaotisch, doch immerhin hatte es ein Fitzelchen eines logischen Gedanken geschafft, sich an einer Ecke des Hirns zu klammern und wimmerte leise vor sich hin.
    Godans Gedanken waren fein säuberlich in mentalen Regalen eingeordnet und mit einem mentalem Schleier vor Staub bewahrt. Ein, nicht mehr ganz so mentales, Schildchen wies darauf hin, dass man besser gehen sollte, wenn man nicht unbedingt Bekanntschaft mit etwas unvorstellbar Grässlichem machen wollte. Das Wort „unvorstellbar“ war extra groß geschrieben und sogar unterstrichen worden. Und zwar mit voller Absicht, da jedes Wesen, dass diese Schild lesen konnte, sich eine Menge vorstellen konnte.

    Man stelle sich nun folgendes vor: eine literarische Kamera vollführt einen graziösen Schlenker, fort von den beiden Männern, den Drachenhort verlassend. Kitschige Musik wird eingespielt und mit sanften Zoom wird die Sonne stärker und stärker vergrößert. Das Bild flackert kurz und man sieht eine völlig neue Gestalt. Ein Schleier lässt die Konturen verschwimmen, macht es unmöglich genaueres zu erkennen. Nun, nicht völlig unmöglich. Man kann noch ein verschwommenes Mischmasch aus einigen Farben erkennen. Überwiegend dunkel.

    Die Person hauchte in seine Hände, rieb sie aneinander und grummelte etwas unverständliches vor sich hin. An dem Grummeln konnte man wenigstens erfahren, dass es sich hierbei um einen Mann handelte. Er zog also die Jacke enger um sich und blickte wieder auf den Monitor. Seine rechte Hand tastete nach der Maus und klickte ein wenig herum. Er sah sich den Text noch einmal an und verfiel dann in tiefes Nachdenken. Nach einer Weile fasste er die Maus wieder an und markierte einige Textstellen. Er zögerte einen Moment, dann löste sich seine rechte Hand von der Maus und bewegte sich seiner Lieblings Taste der Tastatur zu: Delete. Im Nu verschwanden Zeilen um Zeilen und machten Platz für weitere kreative Ergüsse. Von Delete ging die Reise der Hand weiter und schon einige Sekunden nach dem Genozid der Zeilen vernahm man das Tippen durchgefrorener Finger, die einem inneren Impuls folgten und Kauderwelsch erster Güte auf das virtuelle Papier brachten. Doch nach einigen Minuten erstarb das Klicken der Tasten und ein langgezogener Seufzer zog an seiner Stelle. Wieder furchte sich die Stirn des Mannes und in seinem Gehirn formte sich langsam, ganz langsam eine Erkenntnis, die ihn beinahe aus der Fassung brachte, als sie den Weg ins Bewusstsein hinter sich gebracht hatte.

    „Potzblitz! Ich habe eine Geschichte geschrieben!“


    Konsum und Godan bogen gerade um die letzte Windung der Wendeltreppe, als die literarische Kamera wieder den Ort des Geschehens erreichte und die Schärfe neu einstellte. Konsum wirkte wesentlich gefasster, als er Godan voran eilte und vor einer grossen Eichendoppeltür stehen blieb. Das Portal führte in das prunkvolle Schlafgemach des Schlossherrn, welches schon seit einer Ewigkeit nicht mehr benutzt worden war. Mit geschlossenen Augen „blickte“ er auf die Tür und entspannte seinen Geist. Er schickte mentale Fühler aus um die Tür zu betasten und die versteckten Runen und Schutzmechanismen zu finden. Ein Klicken war zu fühlen, als eine Rune nach der anderen erlosch und die einfachen Schutzzauber verblassten. Mit einem Knarren, das eindeutig darauf hinwies, dass Konsum die Tür extra für diesen Tag gestimmt hatte, schwang die Tür auf und Nebelschwaden wirbelten um die Beine der Besucher. Godan schritt an Konsum vorbei, wie jemand der genau wusste wo es lang ging. Aus den Augenwinkeln bemerkte er recht große Staubkörner.

    Godans Augen glänzten kurz auf und öffneten die versteckte Tür, die hinauf in den Turm führte, in dem der Kristallsarg aufbewahrt wurde. Doch als die Tür aufschwang, erschien der Schatten eines großen Drachen und versperrte Godan den Weg. Jedoch brauchte es nur einen energischen Schritt, des Halbgottes um den Drachen verschwinden zu lassen. Ein ätherisches Brüllen begleitete den Fremden die Treppe hinauf, die sich natürlich um den Turm wand. Kerzen leuchteten den Weg, Licht schimmerte von der Decke, kein Schritt erklang und störte die beinahe schon ehrfürchtige Ruhe des Moments.

    „Also, sobald das hier erledigt ist, werde ich gehen. Das Wispern geht an die Substanz und bald wird es schon sehr ungemütlich werden. So, dann wollen wir mal.“

    Konsum erwiderte nichts und folgte Godan stumm auf dem Fusse. Die Treppe schien endlos lang zu sein und wollte kein Ende nehmen. Die stickige Luft benebelte allmählich die Sinne und selbst Godan musste mehr als einmal den Kopfschütteln um nicht einfach einzuschlafen.
    Doch mit einem Mal erfüllte der würzige Duft der Wälder den Raum und belebte Körper und Geist Ein Lächeln spielte um Godans Lippen und wirkte so fehl am Platz, wie ein Politiker beim Lügendetektortest.
    Ein Lichtblitz und sie befanden sich in dem runden Raum, in dessen Mitte der Kristallsarg dominierte. Ein Gemälde an jeder Wand sollte eigentlich Konsums Schutzpatron zeigen, doch die Leinwände waren leer und strahlten im vergilbten Weiss. Godan trat vor den Sarg und spähte hinein. Nach kurzer Zeit legte er den Kopf etwas schief und verengte die Augen.
    Ein Quietschen später, hatte Godan den Staub und noch einige Sachen vom Sargdeckel gewischt, sodass nun freie Sicht auf das Mädchen im inneren herrschte. Godan war etwas enttäuscht. Normalerweise konnte man über Frauen in Särgen, die von verliebten Träumern bewacht werden, sagen, dass sie das Licht der Sterne in den Hintergrund stellten, Diamanten stumpf erscheinen und die Sonne aufgehen ließen sobald sie den Raum betraten. Dieses Beispiel des weiblichen Geschlechts konnte alle Falls als normal bezeichnet werden.

    „Schönheit liegt im Auge des Betrachters.“

    ... flüsterte Konsum als er über Godans Schulter blickte und in das Gesicht seiner Träume blickte. Godan erwiderte nichts und schob Konsum weiter von sich.

    „Also. Ich helfe dir ausnahmsweise und bekomme den Kristall als Bezahlung, sozusagen. Danach verschwinde ich, komme nie wieder und werde auch keine Karte oder so was schreiben, klar?“

    Konsum nickte eifrig. Nicht nur, weil er endlich den Höhepunkt der Geschichte erleben wollte, sondern auch weil ihn der eingebildete Fatzke langsam aber sicher auf die Nerven ging. Des weiteren hatte er Hunger.
    Konsum sah zu, wie Godan den Sargdeckel verächtlich zur Seite schob. Er rutschte vom Sarg, fiel und zersplitterte in Myriaden funkelnder Splitter, die das wenige Licht einfingen, brachen und wieder ausschickten. Mit einer Handbewegung taten sich mehrere Löcher im Boden auf, aus denen schwarze Ranken wuchsen, sich langsam um Firiel wanden und sie behutsam in die Lüfte hoben. Es dauerte nur einige Augenblicke, da stand sie in der Luft, gehalten von den Ranken, angestrahlt von den Regenbogenlicht der Kristallsplitter, umgeben vom würzigen Duft des Waldes. Godan überlegte. Hatte er was vergessen? Oh ja... In einer weit ausholenden Geste schwang er sein Schwert. Die Klinge fing in freudiger Erwartung an zu vibrieren und erzeugte dabei einen tiefen, jedoch glasklaren Ton, der sich hervorragend in die allgemeine Szenerie einfügte. Er verdrängte sogar für einen Augenblick das Wispern, welches jedoch sofort stärker anbrandete und hilfloses Entsetzen mit sich brachte. Godan stellte sich in Position, hob wieder das Schwert und holte zum Stich aus... und er stach...

    „Was in aller Welt machst du da?“

    ... rief Konsum und brachte Godan damit aus der Konzentration, sodass er die Klinge in den Boden trieb. Er verharrte kurz in dieser Position und schien ein paar Mal tief durchzuatmen, während die Finger seiner rechten Hand auf dem Knauf des Schwertes trommelten. Er war keines Falls gereizt oder kurz vor dem Explodieren. So etwas ist nur möglich, wenn das Blut auch in der Lage ist, gewissen Stoffe an gewisse Regionen weiter zu leiten. Godans Blut hatte jedoch die Konsistenz von Wackelpudding.

    „Misch... dich... nicht ein.“

    Konsum trug weiterhin Zweifel zur Schau, doch er schwieg. Godan ging wieder in Position, holte auf, bereitete sich zum Stich vor und, bevor Konsum wieder dazwischen Funken konnte, stach zu.
    Die Klinge glitt mühelos durch den dünnen Stoff, weiche Haut und zartes Fleisch.
    Doch sobald Godan den Stich vollführt hatte, fing die Klinge wirklich zu beben an. Es war auch keine tiefer Ton mehr, sondern mutierte zu einer Fülle an ätherischen und weltlichen Melodien, zwirbelte sie durch den Mixer und erschuf eine eigene Kreation, die jenseits des Schönen und noch weiter von dem Hässlichen lag. Das Schwert, welches die ganze Zeit in einem dumpfen Braun glänzte, wurde schlagartig wieder durchsichtig und hell, während auf Firiels Körper dunkle Adern hervor traten. Man konnte deutlich sehen, wie etwas gepumpt wurde, doch man wusste nicht, was es war. Godan schaffte es, seine Waffe wieder aus dem Körper zu ziehen und betrachtete das Schauspiel mit wachsendem Interesse. Je weiter die braunen Adern sich in ihrem Körper ausbreiteten, desto dunkler wurde ihr Teint und desto kräftiger schien sie zu werden. Plötzlich bäumte sich der Körper auf, zerriss die Fesseln und fing an zu zittern. Doch nur kurz, denn schon fiel Firiel wieder zu Boden, sank zusammen und... atmete.
    Mit weit aufgerissenen Augen stand Konsum da, nahm Firiels Atemgeräusche in sich auf und kniete letztendlich neben ihr. Er nahm sie in seine Arme und weinte.
    ----
    Blubb. Keine Spinnen, aber das ist ja nun wirklich egal.

  20. #20
    Ich nutze mal die Gunst der Stunde und tue meinem postcounter etwas gutes bevor ich mich wieder dem spannenden Illumintati-Roman von Dan Brown widme °___°
    Zitat Zitat von Galuf
    Ich bin ihr Vertrauenslehrer. Sie können mir ihre Gefühle anvertrauen. So schlecht können sie nicht sein.
    dazu fällt mir eigentlich nur eins ein...genital
    Zitat Zitat
    Schreiben ist mein zweiter Vornahme.
    merkt man aber tu mir ein Gefallen... egal wie oft du es noch versuchst... der Duden wird für dich nicht geändert ... und Name wird weiterhin ohne h geschrieben >_> Ich verbessere ja ungern bei solchen Sachen...aber das tut mir jedes Mal in den Augen weh .__."
    Aber ansonsten finde ich es natürlich toll, dass du nun hier wieder aktiver teilnehmen willst.^^
    Zitat Zitat von Seraph
    *reinhüpf* Ich leb noch Werd aber wohl erstmal nichts schreiben... höchstens wenns jetzt irgendwann mal dem Ende zugeht Und bei der neuen Runde natürlich ~_^ *raushüpf*
    schade, dass du nicht mehr für den Thread schreibst. o_O Aber ich finds immer wieder drollig wie manche sich noch an die Hoffnung klammern, dass es irgendwann ein offizielles Ende geben wird ganz zu schweigen von einer zweiten Staffel °___°
    Zitat Zitat von Artax
    Btw. Vinni, dein Smiley ist genital
    Zitat Zitat von Dante
    btw, Arty hat recht, der Smily ist cool
    wuseldusel x__x
    Zitat Zitat von Konse
    Blubb. Keine Spinnen, aber das ist ja nun wirklich egal.
    ;____;

    und zum guten Schluss setze ich hier noch einen PLATZHALTER für ein wenig Story, doch wie so manch andere Person ... *dezent mit leuchtreklameschild auf tear zeig*... werde ich diesen sicher nicht ausfüllen

    Edit: naja...oder vielleicht doch..ich will mir ja nicht auf eine Ebene mit Tear gestellt werden
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    In einer Ebene der Bewusstlosigkeit schwebend spielten sich vor Kamuis geistigen Auge Szenen ab, die bisher verborgen geblieben waren. Erinnerungen aus seiner Kindheit, die wie ein Traum wirkten und doch so real gewesen waren. Ereignisse die ihn prägten nur um dann später doch wieder in Vergessenheit zu geraten.
    Er erinnerte sich an jenen Tag an dem er den wahren Sinn seiner Existenz erfuhr... den Tag an dem er jene zum ersten Mal in Frage stellte...
    Kamui sah sein jüngeres Ich im Alter von etwa 7 Jahren an Schläuchen und Kabeln geschlossen in einer von zwei Regenerationskammern treiben. Eine schmerzhafte Prozedur welche er in einem dunklen Kellerlabor des damaligen Forschungskomplexes fernab der normalen Tests mit Asuka häufiger über sich ergehen lassen musste.
    Ihm gegenüber befand sich in dem zweiten Glaszylinder ein weiteres Forschungsobjekt.

    Das ist sie...sie die unsern Platz einnahm... unser Schicksal aufgebürdet bekam...

    Ein junges Mädchen....nicht älter als Kamui...trieb ebenfalls in einer violetten Flüssigkeit. Ihre schwarzen langen Haare hoben sich dabei von ihrem Kopf ab und wickelten sich förmlich um die nach oben führenden Schläuche. Sie schien zu schlafen und wirkte dabei so friedlich, dass Kamui der Vergleich mit einem Engel nahe kam.
    Eine in eine graue Standartkutte gehüllte Person, dessen Gesicht gänzlich unter der Kapuze verborgen war, stand mit skeptischen Blick vor den beiden Regenerationskammern und beobachtete die Kinder ohne dabei zu bemerken, dass Kamui bei Bewusstsein war.

    Hat der erste Kontakt diesmal reagiert?

    ... richtete sie sich fragend an den jungen Mann, der soeben neben sie getreten war. Die Kapuze absetzend und sich die rotbraunen Haare aus dem Gesicht streichend stand diesem jedoch deutlich das Zeichen der Resignation ins Gesicht geschrieben.

    Nein... leider nicht...

    ... er zögerte einen Augenblick, blickte mit sorgenvoller Miene hoch zu dem Jungen und schüttelte leicht den Kopf.

    Finden wir uns damit ab...er ist... nutzlos für uns. Es bleibt uns nichts anderes übrig als ihn durch sie zu ersetzen..

    Er wandte sich von Kamui ab, und blickte hinüber zu dem jungen unbekannten Mädchen.

    Nun sind also die aktiven Antigene des zweiten Kontakts unsere letzte Hoffnung... es zu vernichten

    Antigene?... Kontakt?...nutzlos? ... doch warum?.. wozu wurden wir wirklich erschaffen?....wie oft stellten wir uns damals diese Fragen? Und heute...

    Und was machen wir nun mit ihm?

    ... harkte die vermummte Gestalt noch einmal nach und durchbrach so einen kurzen Moment der Stille.

    Ich weiß es noch nicht. Bring ihn erst mal wieder zu Dr. Yamato... bevor sie merkt, dass er weg war...

    Kamui vernahm nur noch das kurze zustimmende Nicken der ersten Person, bevor die Szenerie vor seinem geistigen Auge wieder verschwamm. "Arme Asuka selbst du wusstest nie weshalb deine Hände uns wirklich erschaffen hatten..."
    Geändert von Kamui (18.01.2005 um 02:19 Uhr)

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