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Ritter
Von den 4 aufgezeigten Charakteren bin ich eindeutig ebenfalls ein schizoider Typ. Früher war das noch weitaus ausgeprägter, als es jetzt ist. Leider verfällt man trotzdem mal ab und zu in diese alte Phase zurück.
Für mich gab es früher nichts Schlimmeres als die Nähe oder gar Hilfe von anderen Menschen. Ich habe jegliche Hilfe sofort und meistens auch erbost verweigert und das wo ich mir nichts sehnlicher gewünscht habe, als diese Hilfe anzunehmen. Ich war davon überzeugt alles, wirklich ALLES alleine schaffen zu können und auch zu müssen. Ebenso habe ich jede Einladung oder ähnliche Dinge, die mich unter Menschen gebracht hätte und mir Gelegenheit dazu gegeben hätte mich einzugliedern, abgelehnt. Und ich war einsam, wirklich einsam, wollte es nur nie einsehen. Die Menschen sind schlecht, das war meine Grundeinstellung. Da fällt mir auf, daß meine Mutter das sehr wohl mitbekommen hat und sich daraufhin noch weiter von mir entfernt (seelisch) und mir immer gezeigt hat, wie anormal ich bin. Das hat dann dazu geführt, daß ich mich noch tiefer in diese Einstellung gestürzt habe. Najo... whatever.
Eine generelle Einteilung halte ich für absolut nicht sinnvoll! Ich kenne nun (außer mir) 2 andere Personen, die als schizoide Charaktertypen eingestuft wurden und auch deshalb in psychologischer Behandlung sind/waren, und diese beiden Personen sind sich aber von ihrem Verhalten nur bedingt ähnlich. Wenn ich mich selbst jetzt noch dazunehmen würde, verstärkt sich bei mir der Eindruck, daß man solche Dinge bzw. seine Probleme auf keinen Fall in solche Kategorien zwängen sollte/darf. Ich finde, daß man spezifisch auf die Probleme der Person eingehen sollte, da dieses auch sicherlich bei jedem aus einer anderen Sache oder Situation resultiert.
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