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Deus
Irgendwann mit 21 dachte ich mir: So, genug ist genug. Ab jetzt wohnst du nicht mehr "oben bei mutti"
Da hatte ich schon die schnautze ein wenig voll.....
von der ständigen Fahrerei nach Trier zu meiner Arbeitsstelle, jeden Tag 33 km, egal ob Nebel, Regen, Eis oder Sonne.
Ich suchte mir eine kleine billige Wohnung und packte mein Zeugs zusammen, mein Vater renovierte mir sogar die Wohnung, meine kleine Schwester half mir eine Menge beim Umzug und blieb einmal in der Woche auch abends bei mir, sie arbeitete auch in Trier, war aber zu jung, schon auszuziehen.
Die erste Zeit war hart, ich war eine große Familie gewohnt mit viel Leben und konnte diese Stille in meiner Souterrain Wohnung einfach nicht ertragen. TV, Musik, alles an, das nutzte nichts, es war zu still. Puzzles habe ich gelegt in der Zeit, wie verrückt, das hat mich abgelenkt und gefordert, so verging die abendliche Zeit recht schnell. Eine sehr gute Freundin, die in einem Vorort wohnte, hatte ich, die mir oft Gesellschaft geleistet hat oder ich war bei ihr, so habe ich die ersten Wochen überstanden und danach war alles bestens. Die Bindung zu meiner Trierer Freundin wurde recht stark, ich lernte noch eine Menge anderer Leute kennen, meine Eltern besuchte ich ab und zu mal, aber das Verhältnis zu ihnen hatte sich durch den Wegzug um einiges verbessert. Plötzlich sahen sie ein, dass ich erwachsen war und wir kamen prima miteinander aus. Im Gegensatz zu vorher.
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